Pandemie
Über Selbstlosigkeit
Die Änderungen unserer Lebensweisen in den vergangenen Wochen haben gezeigt, dass es an der Zeit ist, unsere Annahmen über die Bedingungen individuellen Lebens zu überprüfen. Gut, dass einige Autor*innen in den letzten Jahren schon darüber nachgedacht haben.
Gefährliche Gerüchte und „fake news“. Die Pest in London im Jahr 1665
Das Stadtbild ist völlig verändert, Vergnügungsstätten sind geschlossen, die Strassen wie ausgestorben. Menschen kaufen Vorräte, backen Brot und hadern mit rigiden Ausgangssperren. In Daniel Defoes „Pest-Journal“ ist das erst der Anfang: Bald tauchen allerlei Geschichten, Gerüchte und „fake news“ auf.
Almosen auf Abstand. Gabenzäune für Obdachlose in der Corona-Pandemie
Obdachlose, die nicht „zuhause bleiben“ können, sind von der Pandemie noch stärker bedroht als andere. Daher sind an vielen Orten neue Gabenzäune entstanden, um ihnen zu helfen. Doch diese Almosen auf Abstand „helfen“ den Helfern mindestens ebenso wie den Bedürftigen.
Vor, in und nach der Krise
Wir sind mitten in der Krise. Die drastischen Anordnungen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie haben wir fast klaglos akzeptiert. Weist das darauf hin, dass wir sie heimlich mögen, die Krise? Können wir später auch wieder verlernen, in der Krise zu leben?




