Ende der #Globa­li­sie­rung? Eine histo­ri­sche Perspektive

Mit der Corona-Pandemie scheint der Nationalismus zurückgekehrt und das „Ende der Globalisierung“ gekommen. Nation und Globalisierung sind jedoch kein Widerspruch, sondern stehen in einem engen Wechselverhältnis.

Krieg den Dikta­toren, Friede den Palästen?

Die Welt verteidigt Nawalny gegen das autoritäre politische Regime. Die von ihm entlarvte Kleptokratie hat aber auch systemische Voraussetzungen im globalen Finanzkapitalismus. Warum kommen diese nicht stärker in den Blick?

Kleo­patra – Schwarz oder Weiß? Hinter­gründe einer schwarz­weißen Debatte

Braucht es wirklich eine Neuverfilmung von Kleopatra? Paramount meint ja und hat als Hauptdarstellerin die israelische Schauspielerin Gal Gadot verpflichtet. Regie führt Patty Jenkins und das Buch stammt von Laeta Kalogridis. Doch darum geht es gerade nicht… Ein Blick hinter die Kulissen.

„Zwei­und­vierzig“. Nazis-Zählen als unsin­niges Ritual

In Deutschland demonstrieren Behörden und andere Staatseinrichtungen Geschichtsbewusstsein mit dem Zählen von „Nazis“. Zuletzt meldete die Universität Hannover, dass 70 Prozent ihrer Professoren „Nationalsozialisten“ waren. Doch was ist mit solchen Zahlen gesagt? Und was ist damit für eine kritische Aufarbeitung gewonnen?

Zähne ziehen. Lite­ratur und Legitimation

Was ist die Aufgabe der Literatur? Wie politisch darf, ja muss sie sein? Immer wieder hört man, dass Literatur, die wirksam werden will, sich über ausserliterarische Kriterien legitimieren muss. Das gilt von der politischen Bühne bis in die Kinderzimmer hinein.

Zerbricht der Brexit das Verei­nigte König­reich? Natio­na­lismus und Auto­no­mie­streben in Groß­bri­tan­nien seit 1977

Der Brexit scheint die britische Politik vor eine neue Aufgabe zu stellen: das Vereinigte Königreich zusammenzuhalten. Doch die Sorge vor einem „Break-up of Britain“ ist älter und die Versuche, die Einheit zu bewahren, haben selbst zum britischen EU-Austritt beigetragen.

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Franz Boas und die Schule der Rebel­linnen. Eine andere Geschichte der Anthropologie

Ist die Geschichte der Anthropologie einfach nur Ausdruck von Kolonialismus und Rassismus? Mit dem aufregenden Buch „Schule der Rebellen“ des Historikers Charles King lässt sich diese trotz allem verkürzte Ansicht gewinnbringend korrigieren.

Der alte (weiße) Mann und das (gespal­tene) Land: Joe Biden und das Projekt der Versöhnung

Die Bilder der Amtseinführung von Joe Biden wirken und klingen noch nach: Amanda Gorman, Lady Gaga und natürlich Kamala Harris überstrahlten einen Präsidenten, der sich selbst als Brücke bezeichnet und nun zum dritten Mal zur Wahl angetreten ist. Ein Rück- und Ausblick.

Wie wird man zum „auslän­di­schen Agenten“? Groteske und Gefahren eines russi­schen Gesetzes

In Russland haben mehrere Gesetzesänderungen dazu geführt, dass jede sich politisch äußernde oder betätigende Privatperson als „ausländischer Agent“ registriert werden kann. Die gewollten Folgen sind verheerend.

Der ‚Roboter‘ wird 100. Über eine (nicht nur) lite­ra­ri­sche Utopie

Vor hundert Jahren erfand Karel Čapek für sein Theaterstück „R.U.R.“ das Wort „Roboter“. Ist die damalige Reflexion zum Verhältnis zwischen Mensch, Umwelt und künstlicher Intelligenz noch aktuell?

Frei flie­gende Fäuste. Donald Trumps Adap­tion einer poli­ti­schen Geste

Es ist vorbei. Trump tritt ab und mit ihm seine politische Ikonographie: die Faust. Symbolisierte sie ‚nur‘ seine verdrehte Politik, die den Machthaber zum Unterdrückten stilisiert, oder wird sie als Symbol eines latenten Bürgerkriegs der radikalen Rechten erhalten bleiben?

Die Sprache im Auge behalten. Wissen­schaft­ler:innen schreiben für die Öffentlichkeit

„Geschichte der Gegenwart” wird heute fünf Jahre alt! Die Herausgeber:innen sprechen in diesem längeren Gespräch darüber, wie sie und die vielen Autor:innen von GdG sich als Wissenschaftler:innen ganz ohne akademisches Geländer in die öffentliche Debatte einmischen. Zusammengefasst: Es reizt uns immer noch sehr!