„The Odyssey ist ein Kriegsfilm, ein Film über Trauma und Erinnerung“
"Die Filmsprache, die Schnitte, die Kameraführung, die Farben, die Musik. Wer den Film auf die Handlung reduziert, übersieht wesentliche Dimensionen" - Ein Gespräch von Christine Lötscher mit der Kulturwissenschaftlerin und Amerikanistin Elisabeth Bronfen.
Der Sound zum Buch: Transmedia Storytelling durch Playlists
„Stille“ Tätigkeiten wie Lesen oder Lernen sind in der gegenwärtigen Populärkultur zunehmend von Musik begleitet, von kuratierten Playlists. Im Rahmen des GdG-Musiksommers fragt sich Christine Lötscher, worin die Faszination des Lesens mit Musik besteht.
#Eskapismus. Die (Ent-)Politisierung populärer Literatur
Alle reden von Eskapismus. Und zwar zumeist in vorwurfsvollem Ton. Aber Eskapismus kann vieles sein, eine Entpolitisierung von Kunst ebenso wie eine kritische Absage an politische, mediale und ökonomische Aufmerksamkeitslogiken.
„Ich verstehe Science Fiction inzwischen als rhetorische Strategie“
Science Fiction ist nicht nur ein künstlerisches Genre, sondern hat unseren Alltag erfasst. Dabei hat Science Fiction emanzipatorisches Potenzial und kann genauso gut antiliberal und populistisch vereinnahmt werden. Die US-amerikanische Medienwissenschaftlerin und Sciencefiction-Forscherin Sherryl Vint im Gespräch mit Christine Lötscher von GdG.
Bilder, paranoid gelesen. Die Netflix-Serie Adolescence
Die Netflix-Serie Adolescence wird als Warnstück gelesen, obwohl ihre Bildsprache eine vielschichtige Gegenwartsanalyse anbietet: eine subtile Kritik an der populären Interpretationspraxis, die hinter allem, was man sieht, eine verborgene Wahrheit finden will.
Bücher unterm Weihnachtsbaum
Weltraumidylle, Literatur als Droge, Sinnlöcher: drei GdG-Buchempfehlungen zu Weihnachten 2024.
Die Monster des Patriarchats. The Substance
Der französischen Regisseurin Coralie Fargeat ist mit "The Substance" (2024) ein zutiefst verstörender und durchgedrehter Film gelungen. Mit ihrer drastischen und grotesken Bildsprache macht sie die Substanz des Patriarchats sichtbar.
Hellwach. Vom Ich erzählen in der Klimakrise
Wie lässt sich die Klimakatastrophe mit dem eigenen Körper erzählen? Und wie verändert sich dadurch das Genre der Autofiktion? Nicolaj Schultz' „Landkrank“ gibt einige Aufschlüsse.
Autofiktion, Therapie und Spaß: Das Phänomen Taylor Swift
Taylor Swift gilt als der erfolgreichste Popstar überhaupt. Kulturwissenschaftlich lässt sich das Phänomen damit erklären, dass die Widersprüche der Gegenwart im 'Taylorverse' verschmelzen - und dabei genügend Raum für die Fans und ihre Praktiken offen lassen.
BücherLiebe. Romantische Lektüren im digitalen Zeitalter
Lesen sei dank Social Media wieder zum Lifestyle geworden, und Liebesromane stürmen unter dem Label New Adult die Beststellerlisten. Was hat es mit dieser plötzlichen Bücherliebe auf sich? Wie viel Feminismus, wie viel Kitsch und wie viel Ironie transportiert diese Welle? Und – ist das Phänomen wirklich so neu?
Seriensommer, Folge 4: Paranoia, Killer-Apps und der Sadismus der Erwachsenen
Das Coming-of-Age und die Mischung von Realität und Fiktion sind an sich klassische Stoffe des literarischen und filmischen Erzählens. Die aktuellen TV-Serien über das Erwachsenwerden fügen diesen Stoffen aber einen bedrohlichen Twist hinzu, der tief blicken lässt.
Seriensommer, Folge 1: TV-Serien als politische Kunstform. Ein Gespräch mit der Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen
Liegt die große Zeit der Quality-TV-Serien schon hinter uns? Und würde das heißen, dass heutige Serien ihre gesellschaftspolitische Brisanz eingebüßt haben? Ein Gespräch über die Geschichte der das Genre prägenden Serien, von „Twin Peaks“ bis „The Marvellous Mrs. Maisel“ oder „Succession“.











