Gespräche

Die Rubrik für Inter­views, Dialoge und Streitgespräche.

Intel­lek­tu­elle des Alltags. Die afro-deutsche Frau­en­be­we­gung – ein Gespräch

Die afro-deutsche Frauenbewegung wirkte seit den 1980er Jahren mit neuem, de-kolonialistischem Wissen auf die deutsche Gesellschaft ein – und ist dennoch bis heute kaum bekannt. Die Historikerin Tiffany N. Florvil gibt im Gespräch mit Sina Speit Einblick in die Geschichte dieser Schwarzen intellektuellen Frauen*.

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Poetik des Stau­nens. Ein Gespräch mit der Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­lerin Nicola Gess

Die gegenwärtige Medienkultur ist stark aufs Staunen, auf den schnellen Effekt hin angelegt. Doch der Begriff des Staunens selbst bleibt dabei unreflektiert. Was also ist «Staunen» – oder was könnte es sein? Hat das Staunen gar einen kritischen, ja politischen Stachel?

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Die Univer­sität als ästhetisch-digitaler Raum. Ein Gespräch mit Oliver Ruf

Wer an einer Hochschule forscht und lehrt, dürfte spätestens in den vergangenen Monaten einen Großteil der Kommunikation und Arbeit in digitale Räume verlegt haben. Doch was könnte oder sollte dieser Prozess über die bloße Anwendung von elektronischen „Tools“ hinaus bedeuten?

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Die Sprache im Auge behalten. Wissen­schaft­ler:innen schreiben für die Öffentlichkeit

„Geschichte der Gegenwart” wird heute fünf Jahre alt! Die Herausgeber:innen sprechen in diesem längeren Gespräch darüber, wie sie und die vielen Autor:innen von GdG sich als Wissenschaftler:innen ganz ohne akademisches Geländer in die öffentliche Debatte einmischen. Zusammengefasst: Es reizt uns immer noch sehr!

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„Wer hat denn hier vor wem eigent­lich Angst?“ – „Stimmen aus Belarus“ über Repres­sionen an den Universitäten

In Belarus wird die Repression auch an den Universitäten immer massiver. „Stimmen aus Belarus“, eine Initiative auf Facebook, haben die Protokolle von Historiker:innen veröffentlicht, die ihre Repressionserfahrungen beschreiben. Ein Gespräch mit Felix Ackermann und Nina Weller über Solidarität, Gewalt und Gewöhnung.

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Phäno­mene des Irra­tio­nalen. Wunder­heiler, Hexen und Verschwörungsmythen

Nach 1945 und bis Ende der 1950er Jahre ging eine Welle von Anschuldigungen wegen Hexerei durch Deutschland, und Zehntausende strömten zu Wunderheilern. Warum? Und was verbindet diese Phänomene mit heutigen Verschwörungsmythen? Ein Gespräch mit der amerikanischen Historikerin Monica Black.

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Pheno­mena of the Irra­tional. On wonder doctors, witches and conspi­racy theories

From 1945 until the late 1950s, a wave of accusations of witchcraft swept through Germany, and tens of thousands of people flocked to wonder healers. But why? And what links these phenomena to today's conspiracy theories? A conversation with the US-American historian Monica Black.

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Klasse und Iden­tity Poli­tics im Vormärz. Gespräch mit Patrick Eiden-Offe

Das Reden über soziale Klassen ist derzeit wieder en vogue. Ebenso der Versuch, Klasse gegen Identitätspolitik auszuspielen. Ein Blick in die Frühphase proletarischer Selbstorganisation zeigt: Das ist überhaupt nicht notwendig.

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Zeig, was Du liest!

Was früher das geschickt platzierte Bildungszitat war, ist heute das Twittern eines Buchcovers. Verstärkt spielen dabei auch ‚Lesekreise‘ eine Rolle. Ein Gespräch über den Boom von Lesekreisen und die unterschiedlichen Interessen, die sich damit verbinden.

„Wie steht es um Protest als Mittel poli­ti­scher Parti­zi­pa­tion heute?“ Ein Gespräch mit Gret­chen Dutschke über poli­ti­schen Protest 1968 und 2018

Vor 50 Jahren erfand die Studentenbewegung im Angesicht des neuen Mediums „Fernsehen“ den politischen Protest neu. Was trieb die Suche nach neuen Protestpraktiken an? Was bleibt heute von ihr? Gretchen Dutschke, ehemalige Studentenaktivistin und Witwe von Rudi Dutschke, gibt Auskunft.

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Perspek­ti­ven­wechsel. Subver­sionen im Schweizer Film der langen 1960er Jahre

1968 war auch eine Wahrnehmungsrevolution: ein symbolischer Kampf um die legitime Sichtweise der sozialen Welt. Woher kamen die neuen Perspektiven? Was ist geblieben? Ein Gespräch mit dem Filmhistoriker Thomas Schärer.

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Lachen über die Grenze

Mit Frisurkopftüchern, subversiven Tapeten, einer utopischen Karaokebox oder einem mit Skype-Protokollen beschrifteten Hochzeitskleid denken KünstlerInnen zwischen Europa und Asien darüber nach, was uns eigentlich verbindet und was uns trennt. Ein Gespräch mit Inke Arns und Thibaut de Ruyter.

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