Kategorie: Gespräche

Die Rubrik für Inter­views, Dialoge und Streit­ge­spräche.

Zeig, was Du liest!

Was früher das geschickt platzierte Bildungszitat war, ist heute das Twittern eines Buchcovers. Verstärkt spielen dabei auch ‚Lesekreise‘ eine Rolle. Ein Gespräch über den Boom von Lesekreisen und die unterschiedlichen Interessen, die sich damit verbinden.

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„Wie steht es um Protest als Mittel poli­ti­scher Parti­zi­pa­tion heute?“ Ein Gespräch mit Gret­chen Dutschke über poli­ti­schen Protest 1968 und 2018

Vor 50 Jahren erfand die Studentenbewegung im Angesicht des neuen Mediums „Fernsehen“ den politischen Protest neu. Was trieb die Suche nach neuen Protestpraktiken an? Was bleibt heute von ihr? Gretchen Dutschke, ehemalige Studentenaktivistin und Witwe von Rudi Dutschke, gibt Auskunft.

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Perspek­ti­ven­wechsel. Subver­sionen im Schweizer Film der langen 1960er Jahre

1968 war auch eine Wahrnehmungsrevolution: ein symbolischer Kampf um die legitime Sichtweise der sozialen Welt. Woher kamen die neuen Perspektiven? Was ist geblieben? Ein Gespräch mit dem Filmhistoriker Thomas Schärer.

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Lachen über die Grenze

Mit Frisurkopftüchern, subversiven Tapeten, einer utopischen Karaokebox oder einem mit Skype-Protokollen beschrifteten Hochzeitskleid denken KünstlerInnen zwischen Europa und Asien darüber nach, was uns eigentlich verbindet und was uns trennt. Ein Gespräch mit Inke Arns und Thibaut de Ruyter.

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„Die Debatte über Miss­brauch ist älter als die Sozi­al­ver­si­che­rungen selbst.“ Ein Gespräch mit der Blog­gerin Marie Baumann

Ein neues Gesetz in der Schweiz sieht vor, dass künftig Sozialversicherte sehr weitgehenden Überwachungsmassnahmen unterworfen werden können, wenn ein Verdacht unrechtmässig bezogene Leistungen vorliegt. Woher kommt die Angst vor Missbrauch und wie wird mit dieser Angst Politik gemacht?

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Trauma und Kultur. Ein Gespräch mit dem Psycho­logen und Psych­iater Andreas Maercker

Trauma ist zu einem geläufigen Begriff der Alltagssprache geworden. Was ist in Psychologie und Psychiatrie mit Trauma gemeint, und wie hat sich das Konzept historisch verändert? Gibt es Überschneidungen zwischen Fach- und Alltagssprache, und wie verhält es sich mit kulturellen Unterschieden?

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Eine Radio-Frequenz in Fuku­shima: Ein Gespräch mit der Schrift­stel­lerin Miri Yū über den Schmerz der Über­le­benden

Im März 2011 ereignete sich die Reaktorkatastrophe von Fukushima. Die Schriftstellerin Miri Yū ist in die Gegend gezogen und spricht seit Februar 2012 in ihrer wöchentlichen Radiosendung „Yū Miri: 2 plus 1“ mit den dort lebenden Menschen über die Folgen der Katastrophe.

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„Treffen sich zwei Ossis auf Arbeit.“ Ein Gespräch mit dem Body­builder Andreas Müller über Ostdeutsch­land, den Kapi­ta­lismus und die AfD.

Welche Zusammenhänge gibt es zwischen dem Ende der DDR und dem Aufstieg der AfD? Was haben das Kohl‘sche Versprechen der „blühenden Landschaften“, die wirtschaftliche Misere und die Skepsis gegenüber den etablierten Medien miteinander zu tun? Ein scharf beobachtender „Ossi“ gibt Auskunft.

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„Ihr wollt mich töten, nur weil ich mich für Frau­en­rechte einsetze? Jetzt erst recht!“ Dorna Safaian im Gespräch mit Seyran Ates

Die Rechtsanwältin und Frauenrechtlerin Seyran Ates gründete 2017 in Berlin eine liberale Moschee und lebt seitdem unter Polizeischutz. Dorna Safaian sprach mit ihr über die biographischen Hintergründe ihres Engagements. Ein Dialog über Familie, Widerstand und Anfeindungen.

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„Das ist die falsche Frage.“ Der Ökologe Chris­toph Küffer über die ökolo­gi­sche Krise, Prognosen und die Envi­ron­mental Huma­nities

"Die ökologische Krise ist sehr dramatisch und umfasst bedeutend mehr als ‚nur‘ den Klimawandel", sagt der Ökologe Christoph Küffer. Doch mit den überkommenen wissenschaftlichen Konzepten werde man der Krise nicht Herr: Die Naturwissenschaften müssten vermehrt mit den Humanwissenschaften zusammenarbeiten.

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Sieben Fragen an Jörg Babe­rowski

Wie muss man die Nation denken? Gab es die „gute alte Zeit“? Sind „identity politics“ gut oder schlecht? Ist die Bürgergesellschaft ein Opfer der Geister, die sie rief? Was ist Populismus? Fragen über Fragen an den Historiker Jörg Baberowski.

„Hass ist wie ein Bume­rang“. Ein Gespräch mit dem polni­schen Akti­visten Fran­ciszek Ster­c­zewski

Der polnische Architekt und Stadtaktivist Franciszek Sterczewski war der Initiator der „Lichterketten-Proteste“ in Poznań (Posen). Jörg Scheller sprach mit ihm über die politische Situation in Polen, die Sprache der Politik und seine gewaltlosen, post-parteiischen Formen des Widerstands.

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