Medien

Videoes­says: Zeigen als Intervention

Digitale Videoessays gehören online zu den beliebtesten audiovisuellen Formaten. In den letzten Jahren ist ihre Zahl geradezu explodiert. Doch wer darunter noch immer vor allem leicht zu konsumierende Erklärvideos versteht, sollte genauer hinschauen.

Wie wird man zum „auslän­di­schen Agenten“? Groteske und Gefahren eines russi­schen Gesetzes

In Russland haben mehrere Gesetzesänderungen dazu geführt, dass jede sich politisch äußernde oder betätigende Privatperson als „ausländischer Agent“ registriert werden kann. Die gewollten Folgen sind verheerend.

„Alt-Right” und neue Medien: Zur Norma­li­sie­rung rechts­po­pu­lis­ti­scher Propaganda

Die „alternative” Rechte in den USA entstand aus der Distanzierung von den „traditionellen“ Neo-Konservativen. Ihren Aufstieg und ihre Normalisierung verdankt die „Alt-Right“ einem aggressiven Antifeminismus, wuchernden Verschwörungstheorien und unverhülltem Rassismus – und, neben Fox News, der strukturellen Logik der neuen Medien.

Vom Lob der Offen­heit. Spre­chen über Krebs und Tod

Offenheit im Umgang mit Krebs gilt als neu. Doch diese Wahrnehmung trügt, das Sprechen über die Diagnose wurde nicht immer tabuisiert. Über die wechselvolle Geschichte des Sprechens und Schweigens über Krebs im 20. Jahrhundert.

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Die unsicht­bare Ruine des Kalten Kriegs: Die „Mauer in den Köpfen“ 30 Jahre nach dem Mauerfall

Als mentale Ruine des Kalten Kriegs geistert die „Mauer in den Köpfen“ noch immer durch die politische Kultur Deutschlands. Warum? Weil sie aktiv am Leben gehalten wird. Über drei politisch motivierte Lebenserhaltungsmassnahmen für die "Mauer in den Köpfen“.

Wie Gegen­wart schreiben? Über das cross-over zwischen Geschichts- und Kulturwissenschaften

Vom 25. bis zum 28. September findet in Münster der 52. Deutsche Historikertag statt. Zu diesem Anlass erläutern wir, was für uns „Geschichte der Gegenwart“ heißt, was wir unter „Kritik“ verstehen und was wir mit dem cross-over zwischen Geschichts- und Kulturwissenschaften erreichen wollen.

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Dabei­sein ändert alles? Die Aufre­gung um Chris­tian Krachts Poetik­vor­le­sung in der Mediennachlese

Mit der Schilderung seiner Missbrauchserfahrung wurde Christian Krachts Frankfurter Poetikvorlesung zum medial gehypten Ereignis. Gleichzeitig darf man, gestützt durch das Frankfurter Landgericht, längere Zitate daraus nicht wiedergeben. Was aber heißt das für die möglichen Auseinandersetzungen vonseiten einer kritischen Öffentlichkeit?

„Treffen sich zwei Ossis auf Arbeit.“ Ein Gespräch mit dem Body­builder Andreas Müller über Ostdeutsch­land, den Kapi­ta­lismus und die AfD.

Welche Zusammenhänge gibt es zwischen dem Ende der DDR und dem Aufstieg der AfD? Was haben das Kohl‘sche Versprechen der „blühenden Landschaften“, die wirtschaftliche Misere und die Skepsis gegenüber den etablierten Medien miteinander zu tun? Ein scharf beobachtender „Ossi“ gibt Auskunft.

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Gefähr­liche Nebel­pe­tarden. Die NoBillag-Initiative ist ein Symptom

Der Abstimmungskampf um die Abschaffung des gebührenfinanzierten Radio und Fernsehens in der Schweiz – die NoBillag-Initiative – lenkt ab vom eigentlichen Ziel der Initianten: Der Angriff gilt zum einen dem kritischen Journalismus – und zum andern der Idee des staatlichen Gemeinwesens.

Das unge­bro­chene Vertrauen in die #Infor­ma­tion

Unsere Gegenwart ist von Informationen begeistert. Mit ihnen verbinden wir die Hoffnung auf Wissen und Durchblick in einer komplizierten Welt. Informationen scheinen die Welt klarer und besser zu machen – gewissermaßen von selbst. Doch wir sollten nicht nur Informationen sammeln, sondern Standpunkte entwickeln.

Kommer­zia­li­sie­rung und Poli­ti­sie­rung. Zur Situa­tion der Medien in der Schweiz

Die Debatte um „Mainstream-Medien“ und „Lügenpresse“ ist inzwischen in der Schweiz angekommen. Doch was bringt die Resonanz für eine solche rechtspopulistische Kritik? Denn in der Schweiz ist die Kommerzialisierung der Medien das Problem. Und diese wiederum begünstigt den Populismus.

Geht es hier um #Meinungs­frei­heit? Ein (etwas längeres) Gespräch

Die Medien und auch alle Social-Media-Feeds werden zurzeit von einer Frage dominiert: Ist die Meinungsfreiheit bedroht? Wir fragen uns: Ist das nicht eine Scheindebatte?