Der Blick nach rechts von uns. Paul Klees „Angelus novus“ (1920)
Heute startet der GdG-Bildersommer. Den Auftakt bildet ein Aquarellbild von Paul Klee, das durch seinen ersten Besitzer Walter Benjamin eine wirkungsmächtige Deutung erhalten hat. Klees „Angelus novus“ von 1920 ist zum Engel der Geschichte geworden. Doch was ist auf dem Bild zu sehen?
„Leider höre ich, wie es klingt“. Faschismus nach Elfriede Jelinek
In nur fünf Tagen nach der erneuten Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA schrieb die Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek einen Text mit dem Titel ENDSIEG: Stoff zum Nachdenken auch für die Zeit nach den heute in Deutschland stattfindenden Bundestagswahlen.
Bücher unterm Weihnachtsbaum
Weltraumidylle, Literatur als Droge, Sinnlöcher: drei GdG-Buchempfehlungen zu Weihnachten 2024.
Lyriksommer
Lyrik wird von einigen geliebt, von vielen ignoriert und von manchen gehasst. Wie vielseitig sie ist, wird dabei oft nicht wahrgenommen. Im Lyriksommer auf GdG bringen wir bis Ende August Artikel, die zeigen, wie brisant Sprachkunst auf überschaubarem Raum auch heute noch ist.
Der Memes-Boom. Ein Gespräch mit Joanna Nowotny und Julian Reidy
Memes sind in den sozialen Medien omnipräsent. Was oft wie ein harmloser Witz daherkommt, birgt jedoch politische Sprengkraft. GdG im Gespräch mit Joanna Nowotny und Julian Reidy über ihr Buch „Memes – Formen und Folgen eines Internetphänomens“
Theater ohne Handlung. Erinnerungen an Hans-Thies Lehmann und sein Buch »Postdramatisches Theater«
1999 veröffentlichte der kürzlich verstorbene Theaterwissenschaftler Hans-Thies Lehmann seine umfangreiche Studie »Postdramatisches Theater«. Sie eröffnete einen Zugang zum Theater der Gegenwart, der bis heute nachwirkt.
Schräg durch die Zeit – Emily Dickinson als Serie
Emily Dickinson gilt heute als die bedeutendste amerikanische Dichterin des 19. Jahrhunderts. Zu Lebzeiten war sie unbekannt. Ihre Gedichte rasen seither durch die Zeit. Die TV-Serie »Dickinson« kommt ihnen dabei entgegen.
Die Universität als ästhetisch-digitaler Raum. Ein Gespräch mit Oliver Ruf
Wer an einer Hochschule forscht und lehrt, dürfte spätestens in den vergangenen Monaten einen Großteil der Kommunikation und Arbeit in digitale Räume verlegt haben. Doch was könnte oder sollte dieser Prozess über die bloße Anwendung von elektronischen „Tools“ hinaus bedeuten?
Die (un)bedingte Universität. Derridas Vortrag nach zwanzig Jahren
Der französische Philosoph Jacques Derrida (1930-2004) widmete sich in seinen letzten Lebensjahren unter anderem der Frage nach der Zukunft der Universität. In einem Vortrag zur ›unbedingten‹ Universität formulierte er dazu einige Vorschläge. Zeit für eine Relektüre.
Akute Dichtung: Celans Zumutungen
Vor fünfzig Jahren nahm Paul Celan sich das Leben. Vor knapp hundert Jahren kam er zur Welt. Er hinterließ Gedichte, die er als Händedruck oder als Flaschenpost verstand: Wen oder wer ein Gedicht trifft, sollte verändert aus der Begegnung hervorgehen.
Gespensterbelebung. Autorschaft und Autorität
Seit fünfzig Jahren geht die Frage um: Was ist ein Autor? Roland Barthes und Michel Foucault lieferten die entsprechenden Stichwörter. Doch mit welchen Gespenstern, die vom „Tod“ und den „Funktionen“ des Autors übriggeblieben sind, sollte man sich heute abgeben?











