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Alle Artikel von

Sandro Zanetti

Sandro Zanetti lehrt Allge­meine und Ver­gleichende Literatur­wissen­schaft an der Univer­sität Zürich. Er ist Mitglied des Zentrums Künste und Kultur­theorie (ZKK) sowie Heraus­geber von Geschichte der Gegenwart.

Der Blick nach rechts von uns. Paul Klees „Angelus novus“ (1920)

Heute startet der GdG-Bildersommer. Den Auftakt bildet ein Aquarellbild von Paul Klee, das durch seinen ersten Besitzer Walter Benjamin eine wirkungsmächtige Deutung erhalten hat. Klees „Angelus novus“ von 1920 ist zum Engel der Geschichte geworden. Doch was ist auf dem Bild zu sehen?

„Leider höre ich, wie es klingt“. Faschismus nach Elfriede Jelinek

In nur fünf Tagen nach der erneuten Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA schrieb die Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek einen Text mit dem Titel ENDSIEG: Stoff zum Nachdenken auch für die Zeit nach den heute in Deutschland stattfindenden Bundestagswahlen.

Bücher unterm Weihnachtsbaum

Weltraumidylle, Literatur als Droge, Sinnlöcher: drei GdG-Buchempfehlungen zu Weihnachten 2024.

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Lyrik­sommer

Lyrik wird von einigen geliebt, von vielen ignoriert und von manchen gehasst. Wie vielseitig sie ist, wird dabei oft nicht wahrgenommen. Im Lyriksommer auf GdG bringen wir bis Ende August Artikel, die zeigen, wie brisant Sprachkunst auf überschaubarem Raum auch heute noch ist.

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Geschichte der Gegenwart
Geschichte der Gegenwart
Schweizer Filme über das Recht auf Abtreibung
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  • Schweizer Filme über das Recht auf Abtreibung

    Schweizer Filme über das Recht auf Abtreibung

    Sep 21, 2025 • 13:31

    1975 war das internationale Jahr der Frau. Die Abtreibungsfrage war in der Schweiz eines der großen Themen. Feminist:innen nutzten das Medium Film, um illegale Schwangerschaftsabbrüche aus der Tabuisierung zu befreien und für eine Liberalisierung zu mobilisieren.

  • Russland führt einen ideologischen Krieg

    Russland führt einen ideologischen Krieg

    Sep 14, 2025 • 16:58

    Die Russische Föderation wurde wiederholt als korrupter und ideologieloser Mafiastaat bezeichnet, um den russischen Nationalismus und die messianischen Ideen eines kommenden russischen Imperiums herunterzuspielen. Warum diese Perspektive falsch und vielleicht sogar gefährlich ist.

  • Zeigen oder Nicht-Zeigen? – Das ist nur eine der Fragen

    Zeigen oder Nicht-Zeigen? – Das ist nur eine der Fragen

    Aug 31, 2025 • 14:03

    Bilder können erinnern, bewahren und Wissen erzeugen – zugleich aber auch Gewalt und Diskriminierung fortschreiben. Mario Schulze und Sarine Waltenspül erörtern, wie Archive, Ausstellungen und Forschung verantwortungsvoll mit solchen Bildbeständen umgehen können – zwischen Ethik, Kontextualisierung und kollaborativer Praxis.

  • Essen von oben

    Essen von oben

    Aug 24, 2025 • 13:52

    Digitale Bilder von Essen sind allgegenwärtig, sie übernehmen vielfältige kommunikative Funktionen. Als visuelle Markierungen von Identität, Erinnerung und Zugehörigkeit sind sie Teil eines ironischen Spiels, werden aber auch in einem Kulturkampf von rechts instrumentalisiert.

  • Das deutsche Passfoto. Geschichte und Geschlecht

    Das deutsche Passfoto. Geschichte und Geschlecht

    Aug 17, 2025 • 13:03

    Seit wann und warum gibt es Fotos in Ausweisen? Ein Passfoto lässt unwillkürlich auf das Geschlecht der abgelichteten Person schließen. Doch was geschieht, wenn die Angabe des Geschlechts im Reisepass nicht mehr den tradierten binären visuellen Codierungen von Geschlecht entspricht? Britta Lange im GdG-Bildersommer über die Geschichte des Passbildes.

  • Hothouse Earth: Dass es so weitergeht, ist die Katastrophe

    Hothouse Earth: Dass es so weitergeht, ist die Katastrophe

    Aug 10, 2025 • 13:46

    Klimadiagramme sind mehr als visualisierte Daten, sie entwerfen ihre eigenen Narrative und prägen unser visuelles Verständnis der Klimakrise. Birgit Schneider analysiert, wie die Bilder emotionale Zugänge zur Klimakrise schaffen und zum Handeln aufrufen.

  • Bilder, paranoid gelesen. Die Netflix-Serie Adolescence

    Bilder, paranoid gelesen. Die Netflix-Serie Adolescence

    Jul 27, 2025 • 12:07

    Die Netflix-Serie Adolescence wird als Warnstück gelesen, obwohl ihre Bildsprache eine vielschichtige Gegenwartsanalyse anbietet: eine subtile Kritik an der populären Interpretationspraxis, die hinter allem, was man sieht, eine verborgene Wahrheit finden will.

  • Freie Bilder und die Verantwortung von Museen

    Freie Bilder und die Verantwortung von Museen

    Jul 20, 2025 • 16:43

    Was bedeutet die Forderung nach freien Bildern für Museen? Welche Schwierigkeiten und neuen Ansätze gibt es im Bereich von #OpenSource und #CreativeCommons? Wie wirken sich diese auf die Verantwortung von Museen im postkolonialen Kontext aus? Ein Plädoyer für die Wissensallmende.

  • Ist es nun „echter“? Wie die digitale Kolorierung historischer Filmaufnahmen falsche Versprechungen erzeugt

    Ist es nun „echter“? Wie die digitale Kolorierung historischer Filmaufnahmen falsche Versprechungen erzeugt

    Jul 13, 2025 • 15:09

    Digitale Technologien wie Künstliche Intelligenz scheinen den Wunsch nach einer unmittelbar erlebbaren Vergangenheit Wirklichkeit werden zu lassen. Die Nachbearbeitung von Filmaufnahmen löst Faszination aus, zeigt aber auch Probleme und Irrtümer im Umgang mit historischen Quellen.

  • Der Blick nach rechts von uns. Paul Klees „Angelus novus“ (1920)

    Der Blick nach rechts von uns. Paul Klees „Angelus novus“ (1920)

    Jul 9, 2025 • 10:00

    Heute startet der GdG-Bildersommer. Den Auftakt bildet ein Aquarellbild von Paul Klee, das durch seinen ersten Besitzer Walter Benjamin eine wirkungsmächtige Deutung erhalten hat. Klees „Angelus novus“ von 1920 ist zum Engel der Geschichte geworden. Doch was ist auf dem Bild zu sehen?

Auto­ma­ti­sches Schreiben. Ein Blick zurück und nach vorn

Chatbots wie ChatGPT werden Schreibprozesse, wie wir sie kennen, verändern. Ein Blick zurück in die Geschichte des Schreibens verdeutlicht, wo die Chancen und Fallstricke liegen.

Der Memes-Boom. Ein Gespräch mit Joanna Nowotny und Julian Reidy

Memes sind in den sozialen Medien omnipräsent. Was oft wie ein harmloser Witz daherkommt, birgt jedoch politische Sprengkraft. ​​GdG im Gespräch mit Joanna Nowotny und Julian Reidy über ihr Buch „Memes – Formen und Folgen eines Internetphänomens“

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Theater ohne Hand­lung. Erin­ne­rungen an Hans-Thies Lehmann und sein Buch »Post­dra­ma­ti­sches Theater«

1999 veröffentlichte der kürzlich verstorbene Theaterwissenschaftler Hans-Thies Lehmann seine umfangreiche Studie »Postdramatisches Theater«. Sie eröffnete einen Zugang zum Theater der Gegenwart, der bis heute nachwirkt.

Schräg durch die Zeit – Emily Dick­inson als Serie

Emily Dickinson gilt heute als die bedeutendste amerikanische Dichterin des 19. Jahrhunderts. Zu Lebzeiten war sie unbekannt. Ihre Gedichte rasen seither durch die Zeit. Die TV-Serie »Dickinson« kommt ihnen dabei entgegen.

Die Univer­sität als ästhetisch-digitaler Raum. Ein Gespräch mit Oliver Ruf

Wer an einer Hochschule forscht und lehrt, dürfte spätestens in den vergangenen Monaten einen Großteil der Kommunikation und Arbeit in digitale Räume verlegt haben. Doch was könnte oder sollte dieser Prozess über die bloße Anwendung von elektronischen „Tools“ hinaus bedeuten?

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Die (un)bedingte Univer­sität. Derridas Vortrag nach zwanzig Jahren

Der französische Philosoph Jacques Derrida (1930-2004) widmete sich in seinen letzten Lebensjahren unter anderem der Frage nach der Zukunft der Universität. In einem Vortrag zur ›unbedingten‹ Universität formulierte er dazu einige Vorschläge. Zeit für eine Relektüre.

Akute Dich­tung: Celans Zumutungen

Vor fünfzig Jahren nahm Paul Celan sich das Leben. Vor knapp hundert Jahren kam er zur Welt. Er hinterließ Gedichte, die er als Händedruck oder als Flaschenpost verstand: Wen oder wer ein Gedicht trifft, sollte verändert aus der Begegnung hervorgehen.

Gespens­ter­be­le­bung. Autor­schaft und Autorität

Seit fünfzig Jahren geht die Frage um: Was ist ein Autor? Roland Barthes und Michel Foucault lieferten die entsprechenden Stichwörter. Doch mit welchen Gespenstern, die vom „Tod“ und den „Funktionen“ des Autors übriggeblieben sind, sollte man sich heute abgeben?