Autor:innen
Dies ist das gemeinsame Profil des Teams von Geschichte der Gegenwart. Die Liste aller Mitglieder finden Sie hier.
Susanna Jorek promovierte zum Thema kulturelles Erbe der Schwarzen Community in Bristol. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Urban Studies, Migration und Diaspora, Cultural Studies und qualitative Methoden.
Uriel Abulof ist außerordentlicher Professor für Politikwissenschaft an der Universität Tel-Aviv und lehrt an der Cornell University. Er beschäftigt sich mit der Politik der Angst, des Glücks und der Hoffnung, mit Legitimation, sozialen Bewegungen, Nationalismus und ethnischen Konflikten. Abulof veröffentlichte u. a. “The Mortality and Morality of Nations” (2015) und “Living on the Edge: The Existential Uncertainty of Zionism” (2015).
Antoine Acker teaches and researches in the field of global history at the University of Zurich. He is the author of a book on Volkswagen in the Amazon and several contributions about Brazil's international connections during the period of the military regime.
Felix Ackermann ist Professor für Public History an der FernUniversität in Hagen. Er habilitierte sich 2022 mit einer Studie über die Geschichte des Strafvollzugs in Litauen, der Ukraine, Belarus und Polen in Folge der Teilungen des Polnisch-Litauischen Reichs durch Russland, Preußen und das Habsburger Reich an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seit 2024 leitet er die Hans-Böckler-Nachwuchsforschungsgruppe NFG026 (https://digitalwar.hypotheses.org/), die die Geschichte digitaler Kriegsöffentlichkeiten erforscht.
Angelika Adensamer ist Juristin und Kriminologin mit den Schwerpunkten Kriminalpolitik, Überwachungsbefugnissen der Polizei und der Wahrung von Grundrechten in diesen Bereichen. Sie ist Policy Advisor der netzpolitischen NGO epicenter.works, Redaktionsmitglied bei der kritischen Rechtszeitschrift juridicum und beim Mosaik-Blog. Seit 2018 ist sie Mitglied des österreichischen Datenschutzrats. Twitter: @abendsommer
Alya Aglan ist Professorin für zeitgenössische Geschichte an der Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne und Direktorin des Insituts Pierre Renouvin. Zu ihren Veröffentlichungen gehören „Le Temps de la Résistance“ (2008), „La France à l'envers. La guerre de Vichy 1940-1945“ (2020) und „Le rire ou la vie. Anthologie de l'humour résistant 1940-1945“ (2023).
Hannah Ahlheim ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Georg-August-Universität Göttingen und arbeitet zur Geschichte des Schlafs und des Schlafwissens.
Miriam Akkermann ist Professorin für Systematische Musikwissenschaft an der TU Dortmund. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, Computermusik und Musiktechnologie, digitale Musikwissenschaft, musikalische Aufführungspraxis, Archivierung, sowie die Untersuchung der Wirkung von Musik auf Schlaf.
Michael Albert studiert Japanologie an der Universität Bonn und ist am dortigen Institut für Orient- und Asienwissenschaften als wissenschaftliche Hilfskraft tätig. Zuvor schloss er in Bonn ein Informatikstudium ab. Er interessiert sich für die Geschichte marxistischer Bewegungen in Japan, japanisch-russische bzw. -sowjetische Beziehungen und Sōtō-Zen.
Gleb Albert ist Assistenzprofessor am Historischen Seminar der Universität Luzern. Er forscht und lehrt zur Geschichte der Computerisierung in Ost und West, zur Geschichte der Sowjetunion und des internationalen Kommunismus. Er ist Mitherausgeber des International Newsletter of Communist Studies und Herausgeber von Geschichte der Gegenwart.
Santiago Álvarez ist Sozialanthropologe, vor allem im Bereich der politischen und rechtlichen Anthropologie. Er promovierte 1999 am Department of Social Anthropology der London School of Economics; seit 2011 ist er Professor an der UNAJ (Arturo Jauretche National University) in Buenos Aires, Argentinien. Als Anthropologe hat er Feldforschung in Kolumbien, Burkina Faso und Argentinien betrieben. Er veröffentlichte kürzlich das Buch "Alguns Olhares do Sul: Antropologia, Etnografia e Análise de Conflitos e Crises no Século XXI" (zusammen mit C. A. Moura Valpassos), Universidade Federal Fluminense, Campos, Brasil, 2023.
Carolin Amlinger ist Literatursoziologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im SNF-Forschungsprojekt „Halbwahrheiten. Wahrheit, Fiktion und Konspiration im ‚postfaktischen Zeitalter‘“ am Deutschen Seminar der Universität Basel.
Jens Anderman lehrt iberoamerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Zürich und zuvor an Universitäten in London, Princeton, Duke, Buenos Aires und Rio de Janeiro.
Yuri Birte Anderson ist Regisseurin, Schauspielerin, Dramaturgin und Musikerin. Sie ist Begründerin des „International Laboratory Ensemble“ und arbeitet eng mit dem Theaterlabor Bielefeld zusammen. Regiearbeiten u.a.: Briefe an Trotzki (2013), Last Days of Mankind (2018-19).
Zaal Andronikashvili ist Literaturwissenschaftler. Er arbeitet am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung. Dort koordiniert er ein Projekt über die "Kulturelle Semantik des Schwarzen Meeres".
Romed Aschwanden ist Doktorand an der Basel Graduate School of History. Er hat Geschichte und Religionswissenschaft in Basel und Bologna studiert und zum Gotthardpass und zum Kanton Uri publiziert.
Aleida Assmann lehrte von 1993-2014 Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Zahlreiche Gastprofessuren führten sie ins Ausland. 2017 erhielt sie zusammen mit ihrem Mann Jan Assmann den Balzan Preis für ihre Forschungen zum Kulturellen Gedächtnis und 2018 ebenfalls zusammen mit Jan Assmann den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Zuletzt erschienen: Die Wiedererfindung der Nation. Warum wir sie fürchten und warum wir sie brauchen (2020).
David Atwood ist Assistenzprofessor für Religion und Öffentlichkeit an der Universität Zürich. Er beschäftigt sich mit den Zusammenhängen von Religion, Politik und Recht sowie mit Phänomenen der zeitgenössischen Religionsgeschichte wie Alpinismus oder Hip-Hop.
Julia Austermann war bis 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Mediengeschichte/Visuelle Kultur der Universität Siegen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Visual Cultural Studies, Theorie und Geschichte der Fotografie sowie Gender und Queer Theory.
Peter-Paul Bänziger ist Privatdozent an der Universität Basel und vertritt derzeit die Globale Wirtschaftsgeschichte an der Universität Konstanz. Unter anderem forscht er zum Verhältnis von Arbeit und Konsum seit der Frühen Neuzeit.
Caspar Battegay ist Literatur- und Kulturwissenschaftler. Er leitet die Fachgruppe Kultur und Kommunikation an der Hochschule für Technik der Fachhochschule Nordwestschweiz. Zudem unterrichtet er Neuere deutsche Literatur an der Universität Basel. Seine Habilitation ist 2018 unter dem Titel „Geschichte der Möglichkeit. Utopie, Diaspora und die ‚jüdische Frage‘“ im Wallstein Verlag erschienen.
Fabian Baumann ist Postdoktorand und SNF-Stipendiat am Department of History der University of Chicago. Sein Buch „Diverging Paths: An Intimate History of Russian and Ukrainian Nationalism“ erscheint voraussichtlich 2023.
Werner Baumann ist Historiker, promovierte und publizierte zur modernen Agrargeschichte der Schweiz. Er arbeitete als Lehrer und Rektor an einem Gymnasium. 2018 erschien von ihm im Chronos Verlag: Ein Mann des Volkes. Aufstieg und Fall des Thurgauer Politikers Ulrich Baumann (1851–1904).
Bernhard H. Bayerlein, Honorary Senior Researcher am Institut für soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum, ist Historiker, Politikwissenschaftler und Romanist. Er forscht zur Geschichte des internationalen Kommunismus und Stalinismus, zu europäischen Identitäten und zum Komplex ‚Vereinigte Staaten von Europa‘. Veröffentlichungen u. a. „Deutscher Oktober 1923“, „Der Thälmann-Skandal“ (2003), „Der Verräter, Stalin, bist Du!“ (2008, russ. 2011), „Deutschland-Russland-Komintern“ (3 Bde., 2014/15), sowie zuletzt „Netzwerke gegen Hitler und Stalin. Die Pariser Wochenzeitung ‚Die Zukunft‛, Willi Münzenberg und der Traum vom neuen Europa“ (2025).
Tobias Becker ist Kultur- und Medienwissenschaftler an der Universität Hamburg, wo er zur Bild- und Mediengeschichte des Impfens forscht. Aktuell ist er Gastwissenschaftler an der Middle Tennessee State University.
Liane Bednarz ist Publizistin und promovierte Juristin mit dem Schwerpunkt Neue Rechte, Populismus und religiöse Bewegungen. Sie unterhält eine monatliche Kolumne bei Tagesspiegel Causa und veröffentlichte 2018 das Buch „Die Angstprediger – Wie rechte Christen Gesellschaft und Kirchen unterwandern“.
Wolfgang Behr ist Professor für Sinologie mit Schwerpunkt Traditionelles China am Asien-Orient-Institut der Universität Zürich.
Maren Behrensen lehrt Philosophie an der Universität Twente (Enschede, Niederlande) und forscht zu Identitätskategorien, Antigenderismus und Populismus, epistemischer Ungerechtigkeit – und der technologischen Vermittlung sozialer Realitäten.
Friederike Beier beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit queer-feministischen, materialistischen und dekolonialen Theorien zu Zeit, Geschlecht und Arbeit. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Gender & Diversity am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der FU Berlin. Im Unrast Verlag hat sie 2023 den Band „Materialistischer Queerfeminismus“ herausgegeben.
Boris Belge ist SNF-Ambizione-Stipendiat am Departement Geschichte der Universität Basel. In seinem aktuellen Projekt beschäftigt er sich mit der Geschichte des Hafens von Odessa als Infrastruktur des Handels.
Bernd Belina ist Professor für Humangeographie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Themen der Kritischen Kriminologie. 2023 erschien "Gefährliche Abstraktionen. Regieren mittels Kriminalisierung und Raum".
Claudia Benthien ist Germanistin und Professorin für Neuere deutsche Literatur an der Universität Hamburg. Sie leitet von 2021 bis 2025 das ERC Forschungsprojekt „Poetry in the Digital Age“. Letzte Buchpublikation (mit Norbert Gestring): „Public Poetry. Lyrik im urbanen Raum“.
Katja Berlin wurde 1980 in Berlin geboren. Ihr erstes Buch »Was wir tun, wenn der Aufzug nicht kommt« verkaufte sich so gut, dass sie ihren Job als PR-Referentin kündigen und freiberufliche Autorin werden konnte. 14 Bücher, darunter weitere Bestseller, folgten. Ein Best-of ihrer Grafikkolumne »Torten der Wahrheit« in der »ZEIT« erschien 2023 als Buch (»Wofür Frauen sich rechtfertigen müssen«).
Andreas Bernard ist Professor für Kulturwissenschaften am "Centre for Digital Cultures" der Leuphana-Universität Lüneburg und Autor der ZEIT. Buchpublikationen u.a.: Die Geschichte des Fahrstuhls: Über einen beweglichen Ort der Moderne (2006), Kinder machen: Neue Reproduktionstechnologien und die Ordnung der Familie (2014), Komplizen des Erkennungsdienstes: Das Selbst in der digitalen Kultur (2017), Laufende Ermittlungen (2020).
Brigitta Bernet arbeitet als Dozentin für Geschichte der Neuzeit an der Universität Zürich und forscht im DFG-Projekt „Contemporary History of Historiography“ zur politischen Wissensgeschichte der italienischen Microstoria. Sie ist Herausgeberin der Buchreihe The Politics of Historical Thinking und von Geschichte der Gegenwart.
Matthias Bertschinger ist Jurist und Konfliktanalytiker. Gegenstand seines Interesses sind psychische Konfliktursachen (existenziale bzw. hermeneutische Konfliktanalyse und Rechtstheorie).
Pia Beumer ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Nordamerikanische Geschichte der Universität Erfurt und forscht zur nordamerikanischen Geschichte des 20. Jahrhunderts, zur Geschichte der Gewalt und zur Raumtheorie.
Elife Biçer-Deveci ist Historikerin und forscht zur Geschichte der Reformbewegungen und des Osmanischen Reichs/der Türkei des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie publizierte 2017 das Buch «Die osmanisch-türkische Frauenbewegung im Kontext internationaler Frauenorganisationen». Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht Bonn University Press.
Aktuell untersucht sie an der ETH Zürich Auseinandersetzungen mit der «Alkoholfrage» im Osmanischen Reich und in der Türkei von 1900 bis heute.
Philine Bickhardt ist wissenschaftliche Assistentin am Slavischen Seminar der Universität Zürich. Sie hat Slavistik und Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin, in Sankt Petersburg und Belgrad studiert, zwei Jahre als Freiwillige bei der Menschenrechtsorganisation „Memorial“ gearbeitet sowie als Webredakteurin bei www.novinki.de.
Thomas Biebricher ist Politikwissenschaftler mit Schwerpunkt Politische Theorie. Er ist seit 2022 Heisenberg Professor für Politische Theorie, Ideengeschichte und Theorien der Ökonomie an der Goethe Universität Frankfurt. Zu seinen letzten Veröffentlichungen zählen „Die politische Theorie des Neoliberalismus“ (2021) und „Die internationale Krise des Konservatismus“ (2023), beide im Suhrkamp Verlag.
Johannes Binotto ist Kultur- und Medienwissenschaftler an der Hochschule Luzern Design & Kunst und der Universität Zürich und arbeitet zudem als Videoessayist. Aktuell leitet er das SNF-Forschungsprojekt zu Videoessays als Forschungsinstrument.
Roman Birke ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena. 2020 erschien bei Wallstein sein Buch „Geburtenkontrolle als Menschenrecht. Die Diskussion um globale Überbevölkerung seit den 1940er Jahren“.
Martina Bitunjac ist Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien. Sie lehrt am Historischen Institut der Universität Potsdam und ist außerdem geschäftsführende Redakteurin der „Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte“. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören der Zweite Weltkrieg und der Holocaust in Südosteuropa, jüdische Geschichte auf dem Balkan, Täter:innenforschung und Erinnerungskultur.
Monica Black ist Associate Professor an der University of Tennessee, Knoxville, und Historikerin des modernen Europas. Sie ist die Herausgeberin der Zeitschrift „Central European History“ und Autorin des preisgekrönten Buches „Death in Berlin: From Weimar to Divided Germany“ (New York: Cambridge UP, 2010).
Roger Blum ist Ombudsmann für die SRG Deutschschweiz. Er lehrte Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Bern und war Präsident des Schweizer Presserates wie auch der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI).
Alfred Bodenheimer ist Professor für Religionsgeschichte und Literatur des Judentums an der Universität Basel. Er beschäftigt sich u.a. mit literarischen und religiösen Narrativen des Judentums. 2022 hat er gemeinsam mit Thomas Bauer und Michael Seewald den Band „Welche Sprache spricht Gott? Versuche aus Judentum, Christentum und Islam“ veröffentlicht.
Bild: Bruno Biermann
Manuela Bojadžijev ist Professorin am Institut für Europäische Ethnologie und am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) der Humboldt-Universität zu Berlin. Schwerpunkte ihrer Forschung bilden eine gesellschaftstheoretisch und ethnographisch informierte Rassismus- und Migrationsforschung mit Schwerpunkten auf Prozessen der Digitalität und Transformationen von Arbeit. Gemeinsam mit Robin Celikates arbeitet sie in der interdisziplinären Forschungsgruppe „Transforming Solidarities“ sowie im Projekt „Inventur und Innovation. Migration als Prisma der Krisen unserer Zeit“.
Assaf Bondy ist Arbeitssoziologe an der Universität Bristol. Er befasst sich mit der politischen Ökonomie von Arbeitsbeziehungen. Er publizierte gemeinsam mit Adam Raz das auf Hebräisch erschienene „Lexikon der Brutalität: Schlüsselbegriffe des Gazakriegs“ (2025).
Nada Boškovska ist Professorin für Osteuropäische Geschichte an der Universität Zürich und Vorsitzende des Fachrats des Center for Eastern European Studies. Ihr Schwerpunkt in der Forschung liegt auf der vorpetrinischen Geschichte Russlands, sowie auf dem Balkan des 20. Jahrhunderts. Sie publizierte 2017 „Yugoslavia and Macedonia before Tito. Between repression and integration” (London: I.B. Tauris).
Till Breyer ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr-Universität Bochum und forscht derzeit am Centre interdisciplinaire d’études littéraires d’Aix-Marseille (CIELAM) zur Kulturgeschichte des Asyls. 2019 erschien seine Dissertation Chiffren des Sozialen. Politische Ökonomie und die Literatur des Realismus (Wallstein).
Melitta Breznik ist als Fachärztin für Psychiatrie, Psychotherapie und als Leitende Ärztin einer psychosomatischen Klinik in der Schweiz tätig. Ihre Prosabücher erscheinen im Luchterhandverlag München.
Annika Brockschmidt ist freie Journalistin und Autorin. Ihr aktuelles Buch, „Amerikas Gotteskrieger - wie die Religiöse Rechte die Demokratie gefährdet" landete auf der Spiegel Bestsellerliste. Sie schreibt außerdem für den Tagesspiegel, die Frankfurter Rundschau, Zeit Online und Religion Dispatches. Außerdem hostet sie den Podcast „Kreuz und Flagge", der sich mit der amerikanischen Demokratie befasst.
Ulrich Bröckling ist Professor für Kultursoziologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Zuletzt erschienen von ihm im Suhrkamp Verlag „Gute Hirten führen sanft. Über Menschenregierungskünste“ (2017) und „Postheroische Helden. Ein Zeitbild“ (2020).
Elisabeth Bronfen ist Kulturwissenschaftlerin und Autorin. Sie war Professorin für Amerikanistik am Englischen Seminar der Universität Zürich und ist Global Distinguished Professor an der New York University. 2023 erschien ihr Roman “Händler der Geheimnisse” im Limmat Verlag, 2025 "Shakespeare und seine seriellen Motive" bei S. Fischer.
Lena Brun promoviert im Fach Empirische Kulturwissenschaft an der Universität Zürich und beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Menschen, Tieren und Pflanzen in populären Literaturen und Medien.
José Brunner ist Professor Emeritus an der Buchmann Fakultät für Rechtswissenschaft und dem Cohn Institut für Wissenschaftsgeschichte und -philosophie der Universität Tel Aviv. Er forscht hauptsächlich zur Politik des Trauma-Diskurses und der Psychoanalyse wie auch zu psychologischen Erklärungen des Nationalsozialismus und der Praxis der Wiedergutmachung für Holocaust-Überlebende in Israel und Deutschland.
Mirjam Brusius (PhD History and Philosophy of Science, Univ. of Cambridge) ist Kolonial- und Wissenschaftshistorikerin mit dem Schwerpunkt materielle und visuelle Kultur sowie Mitinitiatorin des Projekts 100 Histories of 100 Worlds in 1 Object. Ihre aktuellen Buchprojekte (unter Vertrag mit The University of Chicago Press und Oxford University Press) beschäftigen sich mit Fotografie und Empire, sowie Museums- und Sammlungsgeschichte zwischen Europa und dem Nahen Osten.
Christian Büschges ist Professor für Iberische und Lateinamerikanische Geschichte an der Universität Bern. Er forscht zu sozialen Bewegungen und Identitätspolitiken in vergleichender und globaler Perspektive.
Marc Buggeln ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin und Historiker des modernen Europas. Er publizierte im Herbst 2022 seine Habilitationsschrift zu Steuerpolitik und sozialer Ungleichheit in Deutschland von 1871 bis heute. Zuvor forschte er zur Geschichte der Konzentrationslager.
Kateryna Busol is a Ukrainian lawyer specialising in international human rights, humanitarian and criminal law. Since 2015, Kateryna has worked for Global Rights Compliance (GRC). Within GRC, she advises Ukrainian state actors and NGOs on best practices in the investigation and prosecution of international crimes and on cooperation with the International Criminal Court (ICC). Kateryna was a fellow at the Kennan Institute and a Visiting Professional at the ICC.
Markus Caspers ist Designwissenschaftler und Gestalter. Er ist Professor für Gestaltungspraxis und -theorie an der Hochschule Neu-Ulm und lehrt Designsoziologie an der Folkwang Universität der Künste in Essen.
Philipp Casula war SNF-Postdoc-Mobility-Stipendiat an der School of Arts, Languages and Cultures der Universität Manchester, der Higher School of Economics und der Universität Zürich (2016-2018). Er promovierte 2011 an der Universität Basel mit einer Arbeit über das politische System Russlands unter Putin.
Robin Celikates ist Professor für Sozialphilosophie an der Freien Universität Berlin und stellvertretender Direktor des Center for Humanities and Social Change Berlin. Gegenwärtig arbeitet er vorwiegend zu zivilem Ungehorsam, Demokratie, Migration und Rassismus aus Perspektive der kritischen Theorie. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift „Critical Times: Interventions in Global Critical Theory“. (Photo: Rainer Christian Kurzeder)
Christopher Coenen ist Leiter der Forschungsgruppe „Life, Innovation, Health, and Technology“ am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Zudem ist er Chefredakteur der Fachzeitschrift „NanoEthics: Studies of New and Emerging Technologies“ und ein führender Experte des KIT zum Thema Human Enhancement. Seine Forschung konzentriert sich auf soziale, ethische, philosophische und politische Aspekte neuer und aufkommender Technowissenschaften, insbesondere an der Schnittstelle von Biologie und Technologie.
Netta Cohen ist Junior Research Fellow am Christ Church College der Universität Oxford. Sie befasste sich in ihrer Dissertation mit der jüdischen Klimawissenschaft in Palästina in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. 2018 war sie Mitbegründerin des Oxford Environmental History Network (OEHN).
Alon Confino† war Professor für Geschichte und Jüdische Studien an der University of Massachusetts at Amherst. Sein letztes Buch ist „The Coast of Tantura: The Destruction of a Palestinian Village, 1948”, Pardes Press, Israel, 2023.
Jazmine Contreras ist Assistenzprofessorin für Europäische Geschichte am Goucher College (Baltimore). In ihrer Forschung untersucht sie die zeitgenössische kulturelle Erinnerung an den Holocaust durch eine Analyse der Denkmäler, Museen und Gedenkfeiern, die die Gedenkkultur prägen.
„Jewish Currents“, 1946 gegründet, ist ein vielbeachtetes und mehrfach ausgezeichnetes Magazin mit Sitz in Brooklyn, New York, das die Gegenwart in der Tradition des Denkens, des Aktivismus und der Kultur der jüdischen Linken beobachtet und kommentiert.
Iris Därmann ist Professorin für Kulturtheorie und Kulturwissenschaftliche Ästhetik am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin. Im Juni erscheint ihr Buch „Undienlichkeit. Gewaltgeschichte und politische Philosophie“ bei Matthes & Seitz Berlin.
Lotta Danz studiert im Master Geschichte und Gender Studies an der Universität Zürich. Sie arbeitet seit 2020 am Lehrstuhl für Geschichte der Neuzeit von Prof. Dr. Monika Dommann.
Asal Dardan, geboren 1978 in Teheran, wuchs nach der Flucht ihrer Eltern aus dem Iran in Köln, Bonn und Aberdeen auf. Sie studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim und Nahoststudien in Lund. Als Essayistin und freie Autorin schreibt sie u.a. für Zeit Online und Die Presse. Für ihren Text „Neue Jahre“ wurde sie mit dem Caroline-Schlegel-Preis für Essayistik ausgezeichnet.
Adrian Daub ist J.E. Wallace Sterling Professor in the Humanities an der Universität Stanford (Kalifornien), wo er das Clayman Institute for Gender Research leitet. Zuletzt auf Deutsch erschienen sind „Was das Valley denken nennt“ (Edition Suhrkamp, 2020) und „Cancel Culture Transfer: Wie eine moralische Panik die Welt erobert“ (Edition Suhrkamp, 2022).
Franziska Davies ist Osteuropa-Historikerin an der Ludwig-Maximlians-Universität München. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählt die moderne Geschichte der Ukraine, Polens und Russlands. Zuletzt erschien der von ihr herausgegebene Essayband "Die Ukraine in Europa. Traum und Trauma einer Nation", Darmstadt 2023.
Markus Dederich ist Professor für Allgemeine Heilpädagogik, Theorie der Heilpädagogik und Rehabilitation sowie Vorsitzender der Deutschen Interdiziplinären Gesellschaft zur Förderung der Forschung für Menschen mit geistiger Behinderung e.V.
Franceline Delgado hat in Bogotá und Frankfurt am Main Rechtswissenschaft studiert und promovierte über die strafrechtliche Aufarbeitung des Paramilitarismus in Kolumbien. Sie ist Forscherin der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur sowie Lehrbeauftragte der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Gina Dellagiacoma ist am ISEK - Populäre Kulturen der Universität Zürich als Assistentin tätig. In ihrer Dissertation erforscht sie feministische Filme in der Zeit der Neuen Frauenbewegung in der Schweiz. Sie ist im Vorstand der Empirischen Kulturwissenschaft Schweiz. Ausserdem ist sie als Kulturveranstalterin und Moderatorin tätig.
Volker Depkat ist Professor für American Studies an der Universität Regensburg und arbeitet zu transatlantischen Beziehungen und zu Visual Culture Studies.
Sabrina Habel ist Literatur- und Kulturwissenschaftlerin und gerade mit einem Rosenzweig-Stipendium an der Hebrew University in Jerusalem. Sie hat in Tübingen studiert, arbeitete als wissenschaftliche Assistentin an der Universität Zürich, war Redakteurin beim Merkur und bei Geschichte der Gegenwart.
Martin Deuerlein ist Akademischer Rat a. Z. am Seminar für Zeitgeschichte der Eberhard Karls Universität Tübingen. 2020 erschien seine Studie zu globalem Denken und internationaler Politik in den 1970er Jahren, dem „Zeitalter der Interdependenz“.
Prof. Luca Di Blasi unterrichtet Philosophie an der Theologischen Fakultät der Universität Bern. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Gegenwartsphilosophie, Politische Theologien und Theorien des Postsäkularen. Seine Monographie "Die Politik der Schuld. Eine Durchquerung" ist Ende 2025 bei Matthes & Seitz erschienen.
Georg Dickmann forscht derzeit an narrativen Strategien im Think Tank f_LAB an der Agentur Fischer-Appelt und ist Lehrbeauftragter an der Universität der Künste Berlin. Der Literaturwissenschaftler und Philosoph war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL) Berlin und promovierte am DFG-Graduiertenkolleg »Das Wissen der Künste« an der Universität der Künste Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind Philosophien des neuen Materialismus, Theorien des Körpers, Posthumanismus und Autotheorien der Gegenwart.
Helga Dickow ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arnold-Bergstraesser-Institut in Freiburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind ethnische und religiöse Konflikte sowie Politik und Sicherheit in der Sahelzone.
Sarah Diehl lebt als Autorin und Aktivistin in Berlin und fühlt sich in der Politik ebenso zu Hause wie im Literarischen. Sie engagiert sich seit 15 Jahren im Bereich der internationalen reproduktiven Rechte, ist Mitbegründerin der Organisation Ciocia Basia und gibt Seminare zum Thema „Will ich Kinder?“ (www.diekinderfrage.de) und das Seminar www.freischwimmerinnen.de für kinderfrei lebende Singlefrauen. Letzte Buchveröffentlichungen: „Die Uhr, die nicht tickt“ und „Die Freiheit, allein zu sein“.
Oliver Diggelmann ist Professor für Völkerrecht, Europarecht, Öffentliches Recht und Staatsphilosophie an der Universität Zürich. Er ist Mitherausgeber der "Swiss Review of International and European Law" und schreibt regelmässig in Tageszeitungen und Wochenmagazinen zu völkerrechtlichen und staatspolitischen Fragen.
Georg Döcker forscht und schreibt zu Tanz, Theater und Performance, sowie zu Themen rund um Macht, Politik und die Universität. Aktuell ist er PhD-Student an der University of Roehampton in London; zuvor war im Rahmen des DFG-Projekts „Theater als Dispositiv“ am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen angestellt. Er betreibt einen Blog auf: https://georgdoecker.wordpress.com
Monika Dommann ist Professorin für Geschichte der Neuzeit an der Universität Zürich und kommentiert auf twitter.
Marie Drath ist Doktorandin am Deutschen Seminar der Universität Zürich. Sie ist Mitglied der Redaktion von Variations. Literaturzeitschrift der Universität Zürich.
Meike Dreckmann-Nielen lebt und arbeitet als Public Historian und Projektmanagerin in Berlin. In ihrer Doktorarbeit erforschte sie den Umgang der ehemaligen Mitglieder der Colonia Dignidad mit ihrer eigenen Geschichte am historischen Ort der Verbrechen ("Die Colonia Dignidad zwischen Erinnern und Vergessen. Zur Erinnerungskultur in der ehemaligen Siedlungsgemeinschaft" 2022 im Transcript-Verlag).
Claudia Dürr ist Lehrbeauftragte am Institut für Germanistik der Universität Wien sowie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Robert-Musil-Institut Klagenfurt. Ein Fokus ihrer wissenschaftlichen Arbeit liegt auf Praktiken des gegenwärtigen Literaturbetriebs.
Martin Dusinberre lehrt seit 2015 Globalgeschichte mit Schwerpunkt Asien an der Universität Zürich.
Gretchen Dutschke ist Buchautorin und Zeitzeugin der Studentenbewegung der 1960er Jahre. Sie wurde in Oak Park (Illinois) geboren und kam 1964 nach Deutschland, um Philosophie zu studieren. In Berlin heiratete sie Rudi Dutschke, einen Wortführer der Studentenbewegung. Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1979 zog sie 1985 zurück in die USA. Seit 2009 lebt sie wieder in Berlin.
Almuth Ebke ist Akademische Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Mannheim. 2019 erschien bei De Gruyter ihr Buch „Britishness. Die Debatte über nationale Identität in Großbritannien, 1967 bis 2008“.
Jacob Eder ist Professor für Geschichte an der Barenboim-Said Akademie in Berlin-Mitte, einer Musikhochschule mit geisteswissenschaftlichem Schwerpunkt für Studierende vor allem aus dem Nahen Osten. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen u.a. im Bereich der Erinnerungspolitik und der transatlantischen Beziehungen. Sein Buch "Holocaust Angst. Die Bundesrepublik, die USA und die Erinnerung an den Judenmord seit den siebziger Jahren" ist im letzten Jahr auf Deutsch erschienen.
Franz X. Eder lehrt Wirtschafts-, Sozial- und Kulturgeschichte an der Universität Wien und arbeitet zur Geschichte der Sexualität und des Konsumierens sowie zur Diskursforschung.
Svetlana Efimova ist Juniorprofessorin für Slavische Literaturwissenschaft und Medien an der LMU München, sie forscht zur russischen und tschechischen Literatur und Kultur.
Simon Egbert ist Postdoc am Institut für Soziologie der Technischen Universität Berlin und war zuvor Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt „Predictive Policing. Eine ethnographische Studie neuer Technologien zur Vorhersage von Straftaten und ihrer Folgen für die polizeiliche Praxis“ an der Universität Hamburg.
Moritz Ege ist Professor für Empirische Kulturwissenschaft / Populäre Kulturen am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft (ISEK) der Universität Zürich.
Sarah Ehlers ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut für Wissenschafts- und Technikgeschichte des Deutschen Museums in München. 2019 erschien ihr Buch „Europa und die Schlafkrankheit. Koloniale Seuchenbekämpfung, europäische Identitäten und moderne Medizin, 1890-1950“.
Patrick Eiden-Offe ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung in Berlin. Dort leitet er Forschungsprojekt „Theoriebildung im Medium von Wissenschaftskritik“. Im Sommersemester 2019 vertritt er die Professur für Neuere deutsche Literatur/Literatur- und Kulturwissenschaft/Medien an der HU Berlin. Zuletzt erschien 2017 "Die Poesie der Klasse. Romantischer Antikapitalismus und die Erfindung des Proletariats" bei Matthes & Seitz.
Hamid Ekbia ist Professor an der Syracuse University.
Hamid Ekbia is University Professor at Syracuse University.
Sarah El Bulbeisi ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Orient-Institut Beirut (OIB) mit den Schwerpunkten Postcolonial Studies, Gender Studies und Psychoanalyse. Sie promovierte an der LMU München. Ihre Dissertation erschien 2020 beim Transcript-Verlag als Buch: „Tabu, Trauma und Identität: Subjektkonstruktionen von PalästinenserInnen in Deutschland und der Schweiz, 1960–2015“.
Ruth Ennis promovierte 2023 an der Universität Leipzig am Institut für Kulturwissenschaften. Zwischen 2022 und 2024 arbeitete sie als Historikerin am ReCentGlobe Institut der Universität Leipzig. Derzeit arbeitet sie an ihrem Buchmanuskript "The 'Migrant' and her 'Trafficker': European Empire, A Metaphor and the Law (1866-1881)"
Maurice Erb studierte Informatik, Geschichte und Kommunikationswissenschaften sowie Recht an der Universität Zürich, wo er auch seine Doktorarbeit über zeitgenössische Philosophie abschloss. Er war Mitglied der E-Learning-Kommission der Philosophischen Fakultät und ist Mitherausgeber eines akademischen Open Access-Journals. Maurice Erb arbeitet als unabhängiger Berater in den Bereichen Fintech und Knowledge Management.
Onur Erdur ist Historiker. Er lehrt und forscht am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin.
Insa Eschebach, Religionswissenschaftlerin und Publizistin, vormalige Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück
Kijan Espahangizi ist Geschäftsführer des Zentrums Geschichte des Wissens (ZGW) der ETH & Universität Zürich sowie Mitbegründer des Institut Neue Schweiz INES. Er lehrt und forscht u.a. zu Migrationsgeschichte.
Jennifer Evans is Professor of European History at Carleton University (Ottawa) where she teaches courses in the history of sexuality, photography, and social media memory formation. She is interested in the history of gender, populism and authoritarianism and currently co-curates the New Fascism Syllabus.
Sina Fabian ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie publizierte 2016 die Monografie „Boom in der Krise. Konsum, Tourismus, Autofahren in Westdeutschland und Großbritannien 1970-1990“. Aktuell forscht sie zum Alkoholkonsum in Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Wolfgang Fach, geb. 1944, war bis 2011 Professor für politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Leipzig und dort als Prorektor zuletzt mit „Bologna“ beschäftigt.
Andreas Fagetti arbeitet als Inlandredaktor der Wochenzeitung WOZ. Er schreibt insbesondere über soziale Bewegungen und Sozialpolitik.
Francesca Falk promovierte 2009 mit einer Arbeit zum Konzept der Grenze im politischen Denken des Liberalismus. Sie ist seit 2020 Dozentin für Migrationsgeschichte an der Universität Bern.
Philipp Felsch ist Historiker und Professor für Kulturgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er publizierte 2015 das Buch "Der lange Sommer der Theorie. Geschichte einer Revolte. 1960-1990" im C.H. Beck Verlag.
Norbert Finzsch ist em. Professor für Anglo-Amerikanische Geschichte an der Universität zu Köln. Er ist Mitherausgeber der Reihe "American Culture", Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats und Mitherausgeber der "Reihe Geschlecht - Kultur - Gesellschaft" und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Reihe "Konflikte und Kultur - Historische Perspektiven".
Leci-Andri Flepp studiert im Master Geschichte und Kulturanalyse an der Universität Zürich. Zudem ist er gelegentlich als freier Journalist tätig.
Tiffany N. Florvil ist Associate Professor des Department of History der University of New Mexiko (USA). Sie ist Historikerin der Moderne und Spätmoderne Europas, ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der sozialen Bewegungen, Geschlecht und Sexualität, Emotionen und afrikanische Diaspora. 2020 erschien ihr Buch „Mobilizing Black Germany“ über die afro-deutsche Frauenbewegung seit den 1980er Jahren.
Moritz Föllmer lehrt Neueste Geschichte an der Universität Amsterdam. Er beschäftigt sich unter anderem mit der Geschichte der Individualität in Deutschland und Westeuropa im 20. Jahrhundert.
Jonas Frick ist Germanist und Kulturwissenschaftler. Aktuell forscht er als Postdoc am Deutschen Seminar der Universität Zürich zur Geschichte der kulturellen Imagination vernetzter Computer zwischen 1960 und 2000. Daneben ist er Redaktor von VIGIA, eine neu entstehende Zeitschrift für Technologie und Gesellschaft.
Sandra Frimmel ist wissenschaftliche Koordinatorin des Zentrums Künste und Kulturtheorie (ZKK) der Universität Zürich und Projektleiterin bei der artasfoundation, Zürich.
Robin Frisch promoviert zur Währungsgeschichte Westafrikas mit einem Fokus auf die Kritik am Franc CFA. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Geschichte Afrikas an der Universität Bayreuth.
Peter Fritz ist Doktorand an der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Zürich und arbeitet zum Verhältnis von sozialer Nähe und Demokratie in Westdeutschland.
Gianna Frölicher ist Doktorandin am Slavischen Seminar der UZH und forscht zum Gerichtstheater in der frühen Sowjetunion.
Juliane Fürst ist Osteuropahistorikerin und Leiterin der Abteilung "Kommunismus und Gesellschaft" am Leibnitz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Simon Ganahl forscht und lehrt als Literatur- und Medienwissenschaftler mit einem Fokus auf Digital Humanities an der Universität Wien. Er leitet das digitale Mapping-Projekt Campus Medius und gibt die referierte Open-Access-Zeitschrift Genealogy+Critique heraus.
Jean-Paul Gaudillière ist Historiker und Senior Researcher am staatlichen französischen Forschungsinstitut Inserm sowie Professor an der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris.
Nadine Gautschi ist Sozialwissenschaftlerin. Sie forscht und lehrt an der Berner Fachhochschule am Departement Soziale Arbeit. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit den Folgen historisch bedingter politischer und sozialer Benachteiligung für marginalisierte Gruppen.
Thomas Gebauer ist Diplom-Psychologe und Geschäftsführer der sozialmedizinischen Entwicklungshilfe- und Menschenrechtsorganisation medico international mit Sitz in Frankfurt am Main. Er ist Mitbegründer der Internationalen Kampagne zum Verbot von Landminen (ICBL), die 1997 in Oslo mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, und Träger der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt.
Andreas Gehrlach ist Kultur- und Literaturwissenschaftler und gegenwärtig der wissenschaftliche Programmdirektor des Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaften in Wien.
Andrea Geier ist Germanistin mit den Schwerpunkten Geschlechter- und Interkulturalitätsforschung/Postcolonial Studies an der Universität Trier. Sie leitet das interdisziplinäre Centrum für Postcolonial und Gender Studies sowie den Studiengang Interkulturelle Gender Studies.
Sieglinde Geisel lebt als Journalistin und Schreibcoach in Berlin. Sie arbeitet für verschiedene Medien (u.a. Deutschlandfunk Kultur, Süddeutsche Zeitung), bis 2016 war sie Berlin-Kulturkorrespondentin der NZZ. Sie ist die Gründerin des Online-Magazins tell.
Michael Geiss leitet das Zentrum Bildung und Digitaler Wandel an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Er forscht zu Bildungspolitik und -verwaltung in der digitalen Gesellschaft und zur Rolle von Lehrpersonen bei der Einführung neuer Unterrichtsmedien.
Andreas Gelhard lehrt seit 2014 Philosophie und Bildungswissenschaft an der Universität Wien. Zuvor arbeitete er als Wissenschaftslektor im Suhrkamp Verlag und als wissenschaftlicher Leiter des Forums interdisziplinäre Forschung der TU Darmstadt. Demnächst erscheint im Diaphanes Verlag die erweitere Neuauflage seines Buches "Kritik der Kompetenz" sowie eine weitere Publikation: "Skeptische Bildung. Prüfungspraktiken als philosophisches Problem".
Pascal Germann ist Oberassistent am Institut für Medizingeschichte der Universität Bern. Er promovierte an der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Zürich mit einer Arbeit zur Geschichte der Vererbungsforschung in der Schweiz.
Katharina Gerund ist Professorin für Amerikanische Literatur und Kultur am Englischen Seminar der Universität Zürich. Sie forscht insbesondere zu US-amerikanischer Populärkultur, zu Gender und Race im transatlantischen Kontext sowie zu Militärkultur und Militarisierung.
Nicola Gess lehrt Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Basel und ist dort Leiterin des SNF-Forschungsprojekts „Halbwahrheiten. Wahrheit, Fiktion und Konspiration im ‚postfaktischen Zeitalter‘“ sowie Co-Leiterin des SNF-Sinergia „The Power of Wonder“. Zuletzt erschienen: „Staunen. Eine Poetik“, Wallstein, 2019.
Christian Geulen ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte und ihre Didaktik in Koblenz.
Yonatan N. Gez is a social anthropologist studying international development and religion in East Africa. He currently serves as a Humboldt Fellow at the University of Konstanz, Germany, and as a research fellow at the Graduate Institute of International and Development Studies in Geneva, where he is a Deputy PI on a Franco-Swiss research project titled “Self-Accomplishment and Local Moralities in East Africa”. His recent books include the monograph “Traditional Churches, Born Again Christianity, and Pentecostalism: Religious Mobility and Religious Repertoires in Urban Kenya” and the edited volume “International Development in Africa: Between Theory and Practice”.
Efrat Gilad ist Postdoktorandin am Institut für Jüdische Studien an der Universität Bern. Sie unterrichtet zur jüdischen Geschichte, zur Lebensmittelgeschichte und zur Umweltgeschichte. Ihr demnächst erscheinendes Buch „Meat in the Heat“ befasst sich mit der Geschichte der Fleischproduktion und des Fleischkonsums im britischen Mandatsgebiet Palästina. Auf Twitter ist sie als @EfratGilad zu finden.
Amelia Glaser ist Professorin für Literatur an der UC San Diego. Sie ist die Autorin von „Jews and Ukrainians in Russia's Literary Borderlands“ (Northwestern UP, 2012) und “Songs in Dark Times: Yiddish Poetry of Struggle from Scottsboro to Palestine” (Harvard UP, 2020). Derzeit schreibt sie an einem Buch über zeitgenössische ukrainische Lyrik.
Joël Glasman ist Professor für Geschichte mit dem Schwerpunkt Geschichte Afrikas an der Uni Bayreuth. Er forscht zu Globalisierung und Humanitarismus, zuletzt: Humanitarianism and the Quantification of Human Needs : Minimal Humanity
New York : Routledge, 2019.
Amos Goldberg ist Professor für Holocaust Geschichte an der Hebrew University in Jerusalem. Sein Buch über Holocaust-Erinnerung wird in Israel erscheinen, wenn der Krieg beendet sein wird.
Svenja Goltermann lehrt Geschichte der Neuzeit an der Universität Zürich. Sie ist Mitglied des Kompetenzzentrums „Geschichte des Wissens“, Mitglied des Editorial Advisory Board von German History, Herausgeberin der Zeitschrift Geschichte und Gesellschaft und war von 2016 bis 2023 Herausgeberin von Geschichte der Gegenwart.
Constantin Goschler ist Professur für Zeitgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum und zur Zeit Gerda Henkel Visiting Professor am Deutschen Historischen Institut London und der London School of Economics and Political Science. Er arbeitet an einem Projekt zu den Kulturen des Kompromisses in der Bundesrepublik und Großbritannien nach 1945.
Jule Govrin ist Philosophin und politische Autorin. Sie forscht an der Schnittstelle von Sozialphilosophie, Politischer Theorie, Feministischer Philosophie und Ästhetik. Zuletzt hatte sie eine Gastprofessur am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin und ist im Wintersemester 2024/25 Gastprofessorin am Institut für Philosophie an der Universität Hildesheim. Zu Ihren Büchern zählen u.a. Politische Körper. Von Sorge und Solidarität (Matthes & Seitz 2022), Begehrenswert. Erotisches Kapital und Authentizität als Ware (Matthes & Seitz 2023) und Universalismus von unten. Eine Theorie radikaler Gleichheit (Suhrkamp 2024).
Christoph Gradmann ist Historiker und Professor für Geschichte der Medizin an der Universität Oslo.
Stefanie Graefe ist Soziologin und Privatdozentin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Sie forscht und lehrt im Bereich der Politischen Soziologie und leitet zur Zeit zwei Forschungsprojekte zu neueren Entwicklungen im Feld von Arbeit, Ökonomie und Körper.
Rüdiger Graf leitet die Abteilung II „Wissen – Wirtschaft – Politik“ am Leibniz-Zentrum für Zeithistori-sche Forschung in Potsdam und unterrichtet Neuere und Neueste Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Agnieszka Graff ist außerordentliche Professorin am Zentrum für Amerikanische Studien der Universität Warschau. Sie ist Kulturwissenschaftlerin mit Forschungsinteressen in den Bereichen Gender Studies, feministische Geschichte, Nationalismus und öffentlicher Diskurs über Gender. Ihre jüngste Veröffentlichung, gemeinsam mit Elżbieta Korolczuk, ist das Buch „Anti-Gender Politics in the Populist Moment“ (Routledge 2021).
Philomena Grassl lebt in Tbilisi. Sie hat u.a. an der HU Berlin Kulturen Mittel- und Osteuropas studiert und arbeitet nun am Goethe-Institut in Georgien im Bereich Kultur und kultureller Dialog in den Konfliktregionen im Südkaukasus und der Republik Moldau.
Neil Gregor ist Professor für Moderne Europäische Geschichte an der University of Southampton, UK. Er hat zahlreiche Publikationen zur Geschichte Deutschland im 20. Jh. veröffentlicht, darunter zuletzt als Mitherausgeber „Dreams of Germany. Musical Imaginaries from the Concert Hall to the Dance Floor” (New York, 2019). Er war Herausgeber der Zeitschrift German History und ist derzeit Mitherausgeber der Reihe „Studies in German History“ bei Oxford University Press.
Stephan Gregory arbeitet an der Bauhaus-Universität Weimar. Er forscht zum Thema „Verrat und Subjektivität“.
Bernd Greiner leitet das Berliner Kolleg Kalter Krieg, lehrt Neueste Geschichte an der Universität Hamburg und ist Mitarbeiter des Hamburger Instituts für Sozialforschung.
Bettina Grimmer ist Soziologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der
Universität Siegen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind politische Soziologie und Sozialpolitik sowie Wissens- und Kultursoziologie.
Valentin Groebner lehrt Geschichte an der Universität Luzern. Im März 2023 erscheint sein neues Buch zum Thema: "Aufheben, Wegwerfen. Vom Umgang mit schönen Dingen" bei Wallstein / konstanz university press.
Remo Grolimund ist Historiker, forscht als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der ETH Zürich zur Umwelt- und Wissensgeschichte und publiziert als freier Autor zu Themen mit Schwerpunkt Schweizer Geschichte.
Inga Mai Groote ist Professorin für Musikwissenschaft an der Universität Zürich. Sie forscht vor allem zu sozial- und kulturgeschichtlichen Kontexten von Musik der frühen Neuzeit und der Moderne, aktuell zum Konzertleben und Verlagswesen, sowie zu wissensgeschichtlichen Aspekten und materiellen Textkulturen.
Dominik Gross ist Wirtschaftshistoriker und arbeitet als Verantwortlicher für Internationale Finanz- und Steuerpolitik bei Alliance Sud, der entwicklungspolitischen Arbeitsgemeinschaft von Schweizer Hilfswerken.
Fabian Grütter ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Wissenschaftsforschung (ETH Zürich). Seit Februar 2017 ist er zudem associate researcher im Sinergiaprojekt 'Swiss Graphic Design and Typograph Revisited' des SNF.
Irina Gruschewaja ist eine belarussische Bürgerrechtlerin und Germanistikprofessorin, die 1989 die Stiftung Den Kindern von Tschernobyl mitgründete. Für ihr jahrzehntelanges Engagement erhielt sie 2011 den Preis Frauen Europas. Seit 2011 lebt sie im zweiten Exil in Berlin, wo sie als Präsidentin die Internationale Assoziation für humanitäre Zusammenarbeit leitet.
Dinçer Güçyeter ist ein deutscher Theatermacher, Lyriker, Herausgeber und Verleger. Im Jahr 2012 gründete Güçyeter den ELIF Verlag mit dem Programmschwerpunkt Lyrik. Seinen Verlag finanziert Güçyeter bis heute als Gabelstaplerfahrer in Teilzeit. 2017 erschien Aus Glut geschnitzt, und 2021 Mein Prinz, ich bin das Ghetto. 2022 wurde Güçyeter mit dem Peter-Huchel-Preis ausgezeichnet. Sein Roman Unser Deutschlandmärchen wurde 2023 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. 2024 erhält er den Else-Lasker-Schüler-Preis.
Nils Güttlers Forschungen bewegen sich an der Schnittstelle von Umwelt- und Wissensgeschichte. Er ist Assistent an der Professur für Wissenschaftsforschung an der ETH Zürich.
Mikhail Hulin (Künstlername - Mikhail Gulin) ist ein zeitgenössischer Konzeptkünstler aus Belarus. 2022 war er aufgrund politischer Repressionen gezwungen, Belarus zu verlassen. Derzeit lebt und arbeitet er in Dresden. Zuletzt: "Café Belarus 2. Cassandra Complex", Japanischer Palast (Dresden, 2023); 1+1=1 Art Group, "Every Day Is Exactly the Same", HAU (Berlin, 2022).
Ruben Hackler ist Doktorand an der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Zürich und befasst sich mit der Wissensgeschichte der Rechtsprechung im 19. und 20. Jahrhundert.
Joachim C. Häberlen ist Associate Professor für Neuere Europäische Geschichte an der University of Warwick. Er forscht zur Protest- und Emotionsgeschichte im zwanzigsten Jahrhundert. In Berlin war und ist er aktiv in der „Geflüchtetenhilfe“ involviert und hat dazu auch publiziert.
Silja Häusermann ist Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Zürich. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der vergleichenden Wohlfahrtsstaatenforschung, der Vergleichenden politischen Ökonomie und der Forschung zu Parteien- und Verbändesystemen der Schweizer Politik.
Michael Hagner ist Professor für Wissenschaftsforschung an der ETH Zürich.
Hans-Joachim Hahn ist Literatur- und Kulturwissenschaftler, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld und Privatdozent an der RWTH Aachen. Er lehrt und forscht unter anderem zur deutschsprachig-jüdischen Literatur, zu Erinnerungskulturen, zu Antisemitismus, zu globalen Perspektiven auf Literatur und zu Text-Bild-Verhältnissen.
Anna Hájková ist Reader of Modern Continental European History an der Universität Warwick und forscht über die Geschichte des Holocaust; ihr Buch „The Last Ghetto“ wurde mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt erschienen: "Menschen ohne Geschichte sind Staub. Homophobie und Holocaust" (2021), 2. erweiterte Auflage 2024.
Christoph Haker ist Soziologe und Lehrer. Er arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Theorie der Bildung des Lehrens und des Lernens an der Europa-Universität Flensburg. Neben Rechtspopulismus und Rechtsextremismus im Kontext von Bildung, Erziehung und Wissenschaft arbeitet er zu soziologischer Theorie und Wissenschaftstheorie.
Gerd Hankel ist Völkerrechtler und Sprachwissenschaftler. Er arbeitet als wissenschaftlicher Angestellter der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, assoziiert am Hamburger Institut für Sozialforschung, und ist Autor zahlreicher Publikationen zum humanitären Völkerrecht, zum Völkerstrafrecht und zum Gewaltgeschehen im afrikanischen Gebiet der Großen Seen, besonders in Ruanda.
Nicolai Hannig lehrt Neuere und Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. 2019 erschien seine Studie „Kalkulierte Gefahren. Naturkatastrophen und Vorsorge seit 1800“.
Imke Hansen ist promovierte Osteuropa-Historikerin. Im Zentrum ihrer Forschung stehen individuelle und kollektive Gewalterfahrungen, Erinnerung und Trauma. Als zivilgesellschaftliche Trainerin und Mentorin begleitet sie seit 2016 traumatisierte Menschen in der Ukraine.
Jens Hanssen lehrt seit 2002 Nahost- und Mittelmeergeschichte an der Universität Toronto. Er ist derzeit Fellow am Centre Marc Bloch in Berlin und am Global History Seminar der FU Berlin
Sabine Hark lehrt als Professor*in für Gender Studies an der Technischen Universität Berlin. Die Überlegungen zu einem Ethos des Zusammenlebens, in dem Freiheit und Sorge nicht als Antipoden auftreten, sondern zusammen wirklich werden, hat Hark in dem Essay Gemeinschaft der Ungewählten. Umrisse eines politischen Ethos der Kohabitation (Suhrkamp Verlag Berlin 2021) vorgestellt.
Heinrich Hartmann ist Assistent für Neuere Allgemeine Geschichte an der Universität Basel. Er forscht zur Geschichte des Bevölkerungs- und Entwicklungswissens
Eddie Hartmann ist Privatdozent für Soziologie und arbeitet als Wissenschaftler an der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, wo er ein Forschungsprojekt zu besonders umstrittenen Gewaltverhältnissen in der Moderne leitet. Gemeinsam mit Thomas Hoebel hat er zuletzt das Heft „In Gewalt verstrickt“ des Mittelweg 36, der Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung, veröffentlicht (Heft 6, Dezember 2022/Januar 2023).
Elahe Haschemi Yekani ist Professorin für Englische und Amerikanische Literatur und Kultur mit einem Schwerpunkt in Postcolonial Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie forscht zu anglophonen Literaturen und visuellen Medien sowie Queer Theory und diasporischer Kunstproduktion, zurzeit u.a. in dem ERC Consolidator Grant Projekt „Tales of the Diasporic Ordinary. Aesthetics, Affects, Archives“.
Alexander Hasgall ist Historiker und hat am Lehrstuhl für aussereuropäische Geschichte der Universität Zürich zum Thema Erinnerungspolitik in Argentinien promoviert.
Sabine Haupt ist Autorin, Publizistin und Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Fribourg. 2015 erschien ein Erzählband von ihr, 2018 erscheint ein Roman. Homepage: sabinehaupt.ch
Julia Hauser ist Privatdozentin für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Kassel. Sie publizierte „German Religious Women in Late Ottoman Beirut. Competing Missions“, 2015 und Ende 2023 „A Taste for Purity. An Entangled History of Vegetarianism".
Marta Havryshko forscht am Ivan-Krypiakevych-Institut für Ukrainistik in Lviv. Sie ist Direktorin des Babyn Yar Interdisciplinary Studies Institute des Babyn Yar Holocaust Memorial Center, Kiew. Derzeit ist sie Gastwissenschaftlerin an der Universität Basel. Seit 2015 ist sie Mitglied der „International Research Group ‚Sexual Violence in Armed Conflict’“. Sie arbeitet an einem Buch über sexuelle Gewalt während des Holocausts in der Ukraine.
Sonja Hegasy ist stellvertretende Direktorin des Leibniz-Zentrums Moderner Orient (ZMO) in Berlin. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören zeitgenössisches arabisches Denken, soziale Mobilisierung, Kulturgeschichte der Moderne und Erinnerungspolitik. Zuletzt erschien von ihr “The Liminal Intellectual: A Contrapuntal Reading of Abdellatif Laâbi’s Un autre Maroc”, in: B. Guabli (Hg.) Where is the Maghreb? Theorizing a Liminal Space. Arab Studies Journal XXIX.
Stefanie Heine ist SNF Postdoc.Mobility Stipendiatin an der University of Toronto und war davor Assistentin an der Abteilung Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in Zürich. Sie arbeitet zur Poetik des Atems.
Robert Heinze ist Historiker mit dem Spezialgebiet Zeitgeschichte Afrikas. Zurzeit arbeitet er an der School of Oriental and African Studies in London an einem Forschungsprojekt zur Geschichte des informellen Transports in afrikanischen Städten. Er publiziert unter anderem zur Mediengeschichte, zur Geschichte des Radios im Südlichen Afrika und zur Geschichte der Stadtentwicklung.
Christhardt Henschel ist Historiker am Deutschen Historischen Institut in Warschau. Er hat zum Thema „Jeder Bürger Soldat. Militär, Juden und Zweite Polnische Republik zwischen Geschichte und Gegenwart“ an der Universität Leipzig promoviert. Seine Arbeitsgebiete sind: Geschichte Polens im 19. und 20. Jahrhundert; jüdische Geschichte Ostmitteleuropas; Militärgeschichte.
Iryna Herasimovich ist Literaturübersetzerin zahlreicher deutschsprachiger Autor:innen ins Belarusische. Sie arbeitet auch als Dramaturgin und Kuratorin im Bereich bildende Kunst und ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Seit 2021 ist sie Doktorandin am Slavischen Seminar der Uni Zürich.
Monika Herceg (geb. 1990 in Sisak, Kroatien) ist Dichterin, Dramatikerin, Schriftstellerin und Feministin. Sie ist alleinerziehende Mutter zweier Kinder. Im April 2024 hat sie und ihre polnische Übersetzerin den polnischen Preis European Poet of Freedom Gdańsk Literary Award für ihr zweites Buch Jagdverbot (2023 ins Deutsche übersetzt) bekommen.
Lisa Herzog lehrt politische Philosophie an der Universität Groningen. Sie arbeitet zur Ideengeschichte von Philosophie und Ökonomie und zu normativen Fragen rund um Arbeit, Wirtschaft und Demokratie. Kürzlich erschient von ihr Citizen Knowledge. Markets, Experts, and the Infrastructure of Democracy als digital verfügbare Open Access Publikation.
Benjamin Carter Hett ist Professor für Geschichte am Hunter College und dem Graduate Center der City University of New York (CUNY). Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter ein Guggenheim-Stipendium und den Fraenkel-Preis der Wiener Library in London. Sein neuestes Buch ist „The Nazi Menace: Hitler, Churchill, Roosevelt, Stalin, and the Road to War“, 2020 (auf Deutsch erschienen unter dem Titel „Eskalationen. Wie Hitler die Welt in den Krieg zwang“).
Theresa Heyd ist seit April 2024 Inhaberin des Lehrstuhls für Englische Sprachwissenschaft an der Universität Heidelberg. Zuvor war sie Professorin für Englische Sprachwissenschaft und Dekanin der Philosophischen Fakultät der Universität Greifswald. Neben der Kooperation mit Heide Volkening im Projekt Cringe der Volkswagen Stiftung arbeitet sie zu den Schwerpunkten Posthumane Soziolinguistik, Pronomen und Gender, sowie Digital Voice. Ihr aktuelles Buchprojekt Sociolinguistics of Digital Affect steht für das kommende Jahr bei Bloomsbury unter Vertrag.
Janna Mareike Hilger ist Philosophin und arbeitet zu Sozialphilosophie, kritischer Phänomenologie und (queer)feministischer Theorie. Im März 2023 erscheint ihre Dissertation „Safe Space. Sorge und Kritik nach Michel Foucault und Eve Sedgwick“ im Campus Verlag.
Bettina Hitzer ist Historikerin. Sie leitet seit 2014 eine Minerva-Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin und lehrt als Privatdozentin an der Freien Universität Berlin. Sie forscht zur Emotionsgeschichte der Krebskrankheit im 20. Jahrhundert und zur Geschichte der Adoption von Kindern. Ende Januar 2020 erscheint ihr Buch "Krebs fühlen. Eine Emotionsgeschichte des 20. Jahrhunderts".
Almut Höfert ist Historikerin und Islamwissenschaftlerin. Sie lehrt transkulturelle Geschichte des Mittelalters an der Universität Zürich.
Patrick Hohlweck ist Literatur- und Kulturwissenschaftler. Er ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin tätig mit einem Projekt zum Verhältnis von Zeit und Individualität im 17. und 18. Jahrhundert.
Thorsten Holzhauser ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter der parteiunabhängigen Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus in Stuttgart. Er forscht zur Parteien- und Demokratiegeschichte, zur Geschichte der politischen Linken und zur Auseinandersetzung mit nationalsozialistischer Belastung und Kollaboration in den europäischen Nachkriegsdemokratien.
Mischa Honeck ist Professor für die Geschichte Nordamerikas und Großbritanniens an der Universität Kassel. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählt die Geschichte von Kindheit und Jugend in den modernen USA.
Mark Honigsbaum ist Medizinhistoriker und Journalist und hat sich auf die Geschichte und Wissenschaft von Infektionskrankheiten spezialisiert. Er schreibt regelmäßig für The Lancet und ist Autor von fünf Büchern, darunter "Living With Enza: The Forgotten Story of Britain and the Great Flu Pandemic of 1918" (2008). Sein jüngstes Buch, "The Pandemic Century: One Hundred Years of Panic, Hysteria, and Hubris" (2019) wurde von der Financial Times als "health book of the year" und von der New York Times als "Editor's Pick" ausgezeichnet. Derzeit ist er Senior Lecturer für Journalismus an der City, University of London.
Florian Hoof ist Medien- und Filmwissenschaftler, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der DFG-Kollegforschungsgruppe Medienkulturen der Computersimulation, Universität Lüneburg, sowie Privatdozent an der Goethe-Universität Frankfurt. 2020 erschien von ihm bei Oxford University Press "Angels of Efficiency A Media History of Consulting", 2022 erscheint "Slippery Media. The Digital Circulation of Moving Images".
Katharina Hoppe ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Goethe-Universität Frankfurt. Sie forscht und lehrt in den Bereichen der soziologischen, politischen und feministischen Theorie sowie der allgemeinen Soziologie.
Daniel Hornuff ist Professor für Theorie und Praxis der Gestaltung an der Kunsthochschule/Universität Kassel. In seinen Forschungen beschäftigt er sich mit den kulturellen, politischen und ästhetischen Dimensionen von Gestaltung.
Pablo Hubacher Haerle ist Student der Philosophie und Volkswirtschaft an der Universität Zürich. Er interessiert sich für Populismus, Rap und Wittgenstein.
Paul Huber studierte Wirtschaftsgeschichte an der Universität Basel und ist als Analytiker und Berater im Finanzbereich tätig.
Marie Huber forscht an der HU Berlin aus globalhistorischer Perspektive zu internationaler Entwicklungspolitik, Wirtschafts- und Staatsgeschichte im postkolonialen Afrika und leitet dort ein Projekt zur Geschichte der Luftfahrt und ökonomischen Erwartungen in Westafrika. Ihr erstes Buch untersucht den Zusammenhang von internationaler und nationaler Entwicklungs- und Kulturpolitik in Äthiopien.
Siarhei Hudzilin ist Fotograf, Digital- und Medienkünstler. Er begann mit Sportaufnahmen und arbeitete mehrere Jahre lang mit belarussischen und internationalen Medien zusammen. Seine größte Leidenschaft ist die Aufzeichnung des Alltagslebens mit synthetischer Medientechnologie und wissenschaftlichen Kunstpraktiken.
Dr. Erika Hughes ist Dozentin für Theaterwissenschaft an der Universität von Portsmouth. Ihr jüngstes Buch „Holocaust Memory and Youth Performance“ erscheint demnächst bei Bloomsbury/Methuen Drama. Ihre Arbeiten als Theaterregisseurin wurden in den Vereinigten Staaten, im Vereinigten Königreich, in Pakistan, Israel, Kanada und Deutschland gezeigt.
Simon Gerards Iglesias ist promovierter Wirtschaftshistoriker am Institut der deutschen Wirtschaft. Er studierte Politische Ökonomie und Wirtschaftsgeschichte an den Universitäten Mannheim, Heidelberg, Göttingen und Buenos Aires. In seiner Forschung beschäftigt er sich u.a. mit globalen Ordnungsfragen, Handel und Geopolitik. 2024 erschien seine Dissertationsschrift mit dem Titel: "Wissen über Arbeit in Krisenzeiten. Argentinien und die ILO, 1919-1950", transcript: Bielefeld.
Jessica Imbach ist seit April 2024 Juniorprofessorin für Sinologie/gegenwärtiges China an der Albert Ludwigs Universität Freiburg. Zuvor war sie als Dozentin am Asien Orient Institut der Universität Zürich tätig. Ihre Forschung untersucht die Verflechtungen von Literatur, Politik und neuen Medien, wobei ihr aktuelles Projekt den Fantasy- und Science-Fiction-Boom in China seit den 1990er Jahren beleuchtet.
Niklaus Ingold publiziert als freiberuflicher Historiker zur Wissenschafts-, Medizin- und Technikgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.
Maria Issaeva is a lawyer from Moscow, Russia. Her prior professional experience includes a position as an A-grade lawyer at the European Court of Human Rights and an associate position at White & Case LLC (Moscow). She has served as a board member of the European Society of International Law since 2016.
Sasha Iwaniuk ist Politikwissenschaftlerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin (adiunktka) an der Fakultät Artes Liberales, Universität Warschau.
Kristina Iwata-Weickgenannt ist Literaturwissenschaftlerin und Japanologin. Sie lehrt als Associate Professor an der Graduate School of Humanities der Nagoya University, Japan, und publizierte unter anderem "Alles nur Theater? Gender und Ethnizität bei der japankoreanischen Autorin Yū Miri" (2008).
Maximilian Jablonowski forscht und lehrt am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft der Universität Zürich zu visueller Kultur, Popkultur und Medien. Momentan beschäftigt er sich mit Zürich im Film und in Musikvideos.
Miranda Jakiša ist Professorin für Südslawische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Wien. Ihre Forschung befasst sich mit der bosnischen, kroatischen und serbischen Kulturgeschichte und -gegenwart, den südslawischen Literaturen und dem jugoslawischen Film.
Geboren 1962 in Wien, Studium der Germanistik und Philosophie. Lange Jahre Korrespondent und Kritiker bei der NZZ, seit 2010 bei der deutschen Tageszeitung DIE WELT.
Dr. Lisa Janotta ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Rostock, Institut für Allgemeine Pädagogik und Sozialpädagogik. Sie ist aktiv im Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft (NGAWiss).
Michael Jeismann ist Journalist, apl. Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, arbeitet für das Goethe-Institut. Er hat zu Nationalismus, Kriegerdenkmälern sowie zur internationalen Vergangenheitspolitik und jüngst zur Geschichte der „gemischten Paare“ publiziert.
Miljenko Jergović ist Schriftsteller, Dichter und Essayist. Er lebt in Zagreb. Für seine Bücher hat er viele internationale Preise erhalten. Auf Deutsch erschienen: Sarajevo Marlboro (1996), Mama Leone (1999), Buick Rivera (2002), Freelander (2007) und Wolga, Wolga (2009), zuletzt: Der rote Jaguar (2021.
Sebastian Jobs ist Professor für die Geschichte Nordamerikas am John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien (FU Berlin). In seiner Forschung beschäftigt er sich mit der Geschichte der Sklaverei im atlantischen Raum, Formen des Widerstands und des Eigen-Sinns sowie mit Alltagsgeschichte. Derzeit schließt er ein Forschungsprojekt zu Gerüchten über Sklavenaufstände im amerikanischen Süden ab.
João Feres Júnior ist Professor für Politikwissenschaft am Institut für soziale und politische Studien (IESP) an der Staatlichen Universität von Rio de Janeiro (UERJ). Derzeit arbeitet und veröffentlicht er in den Bereichen politisches Verhalten, Kommunikation und Politik, parlamentarisches Verhalten, politische Theorie, Affirmative Action und Rassenbeziehungen.
Manuel Kaiser ist Doktorand an der Universität Zürich und arbeitet zu Wetter- und Klimawissen im Kalten Krieg.
Christoph Kalter ist Dozent für europäische Geschichte in globaler Perspektive an der Freien Universität Berlin.
Georgiy Kasianov ist Professor an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität in Lublin und Leiter des dortigen Laboratory of International Memory Studies. Er forscht und publiziert zur Geschichte der Ukraine vom 19. bis zum 21. Jahrhundert, zu Theorien der Nation und des Nationalismus, zur Ideengeschichte und Erinnerungspolitik. Jüngst erschien von ihm „Memory Crash: Politics of History in and around Ukraine, 1980s-2010s” (CEU Press, 2022).
Botakoz Kassymbekova ist Assistenzprofessorin an der Universität Zürich im Bereich Osteuropäische Geschichte. Sie forscht zum Thema Stalinismus und Post-Stalinismus sowie russische und sowjetische koloniale Geschichte.
Katapher ist Linguistin (der Name ist der Redaktion bekannt).
Benjamin Kaufmann ist Dichter und Präsident der österreichischen Sektion der LICRA – Ligue Internationale Contre le Racisme et l’Antisémitisme, einer NGO mit Beobachter-Status bei der UNO und der OSZE. Seine Forschungsschwerpunkte sind der Nexus von Kunst und Politik mit einem besonderen Fokus auf Gesten und Geschichts- und Erinnerungspolitiken. Von ihm herausgegebene Bücher sind u.a. im Passagen Verlag und in der Magnes Press der Hebräischen Universität Jerusalem erschienen.
Janina Kehr lehrt Medizingeschichte und Medical Anthropology an der Universität Zürich. Sie forscht zu Public Health, Gesundheitsökonomie und Vorstellungen von Staatlichkeit und Moderne in Europa und ist assoziiertes Mitglied des Zentrums Geschichte des Wissens.
Erich Keller ist Historiker und forscht an der Universität Zürich zum Netzwerk des kommunistischen Buchhändlers Theo Pinkus und der Geschichte der Neuen Linken. Er ist Mitbegründer von Swiss Music Archives.
Christoph Keller ist Buchautor, Reporter und Podcaster sowie Lehrbeauftragter an der Zürcher Hochschule der Künste. Sein letztes Buch „Afrika fluten“, Roman, erschien im Oktober 2023.
Olivier Keller ist Doktorand an der Universität Zürich und forscht zur gemeinsamen Geschichte Mexikos und der USA.
Claudia Keller ist wissenschaftliche Oberassistentin am Deutschen Seminar der Universität Zürich, Mitglied des UFSP „Global Change and Biodiversity“ sowie Teil des Kuratoriums des SCNAT Forum Biodiversität Schweiz.
Kristoff Kerl ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Nordamerikanische Geschichte an der Universität zu Köln. Er forscht zur Geschichte des Rausches in den westlichen Gegenkulturen von den 1960ern bis in die 1980er Jahre.
Alexander Kern ist Soziologe und promoviert am Frankfurter Institut für Sozialforschung. Er forscht am Fall von Melilla zur sozialstrukturellen und symbolischen Produktion und Reproduktion gesellschaftlicher Ungleichheit. Kontakt: alkern@em.uni-frankfurt.de
Rita Kesselring lehrt Ethnologie an der Universität Basel, ist Autorin des Buches Bodies of Truth und wirkt im Ausschuss der Kampagne für Entschuldung und Entschädigung im Südlichen Afrika mit.
Florian Kessler ist Lektor für deutschsprachige Gegenwartsliteratur im Hanser Verlag sowie Kulturjournalist. 2013 erschien von ihm im Hanser Verlag das Buch „Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens“.
Fritz Kestel ist promovierter Kunsthistoriker, Studienreiseleiter mit Schwerpunkt Europa und Südamerika, Autor und Essayist.
Andreas Kilcher ist Professor für Literatur- und Kulturwissenschaft an der ETH Zürich. Er ist Mitglied des Zentrums Geschichte des Wissens an der ETH und Universität Zürich sowie Mitbegründer der European Society for the Study of Western Esotericism.
Patrick Kilian ist Historiker und wurde an der Universität Zürich mit einer Arbeit über die Entwicklung der US-Raumfahrtmedizin während des Kalten Kriegs promoviert. Heute arbeitet er als Storyteller bei einer internationalen Unternehmensberatung. Er interessiert sich für Mensch-Maschine-Beziehungen und für die merkwürdigen Wege, auf denen Wissen in die Welt und den Weltraum kommt.
Robert Kindler ist Professor für Osteuropäische Geschichte an der Freien Universität Berlin. 2022 erschien „Robbenreich. Russland und die Grenzen der Macht am Nordpazifik“ in der Hamburger Edition. Auf Twitter findet man ihn unter @ro_kind
Karoline Klamp-Gretschel ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Geistigbehindertenpädagogik an der Justus-Liebig-Universität Gießen tätig. Sie forscht unter anderem zu politischer Teilhabe, historischer Bildung und Intersektionalität im Kontext von (geistiger) Behinderung.
Artur Klinaŭ ist Schriftsteller, Künstler, Architekt und Herausgeber von »pARTisan«, des einzigen Magazins über zeitgenössische belarusische Kultur. Auf Deutsch erschienen: "Minsk. Sonnenstadt der Träume" (Suhrkamp 2006), "Shalom. Ein Schelmenroman (Fototapeta 2015), "Acht Tage Revolution" (Suhrkamp 2021). Er lebt in Kaptaruny und in Minsk.
Gerd Koenen ist Historiker und freier Publizist mit dem Schwerpunkt auf der Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen, des Weltkommunismus und der Neuen Linken. Im Herbst 2017 erschien von ihm „Die Farbe Rot - Ursprünge und Geschichte des Kommunismus“ im Verlag C.H. Beck, München.
Till Kössler ist Professor für Historische Erziehungswissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und forscht zur Geschichte der Kindheit und Bildung sowie zur spanischen und europäischen Zeitgeschichte.
Christian Koller ist Direktor des Schweizerischen Sozialarchivs und Titularprofessor für Geschichte der Neuzeit an der Universität Zürich. Er lehrt und forscht zur Geschichte von Rassismus und Nationalismus, sozialen Bewegungen, Gewaltgeschichte, Erinnerungskulturen, Historischer Semantik und Sportgeschichte.
Boris Kolonitsky ist Professor für Geschichte an der Europäischen Universität St. Petersburg und an der Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg.
Aleksandra Konarzewska ist Literaturwissenschaftlerin und Habilitandin am Slavischen Seminar der Universität Tübingen.
Elżbieta Korolczuk, Soziologin, arbeitet an der Södertörn Universität in Stockholm und am Zentrum für Amerikastudien der Universität Warschau. Ihre Forschungsinteressen sind: Geschlecht, soziale Bewegungen und Zivilgesellschaft. Zu den jüngsten Veröffentlichungen gehören „Civil Society Revisited: Lessons from Poland“, hg. mit Kerstin Jacobsson (Berghahn Books, 2017), sowie die gemeinsam mit Agnieszka Graff verfasste Monographie „Anti-gender Politics in the Populist Moment“ (Routledge 2021).
Robert Kramm ist Historiker und war Postdoc in der Society of Fellows in the Humanities an der University of Hong Kong. Seit Januar 2020 leitet er die Nachwuchsforschergruppe „Radical Utopian Communities“ an der LMU München. Er arbeitet zur Globalgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts mit einem regionalen Schwerpunkt Modernes Japan/Ostasien.
Susanne Krasmann ist Professorin für Soziologie am Fachbereich Sozialwissenschaften, Kriminologische Sozialforschung der Universität Hamburg und war Projektleitung im Forschungsprojekt „Predictive Policing. Eine ethnographische Studie neuer Technologien zur Vorhersage von Straftaten und ihrer Folgen für die polizeiliche Praxis“.
Andreas Kraß ist Professor für deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin, Mitglied des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG) und Leiter der Forschungsstelle zur Kulturgeschichte der Sexualität.
Katalin Krasznahorkai ist Kunsthistorikerin und Kuratorin, sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Zürich.
Nina Kreibig ist Historikerin und seit 2021 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Forschungsthemen sind u.a.: Europäische Sepulkralforschung, Raumtheorien und Geschichte der Emotionen. Aktuell arbeitet sie zum Wittelsbacher Ausgleichsfonds in der Weimarer Republik.
Reinhild Kreis ist Professorin für Geschichte der Gegenwart an der Universität Siegen. Sie forscht im Bereich der Konsumgeschichte, zu Wettbewerbsgesellschaften, Emotionsgeschichte und zum Kalten Krieg. Sie ist Mitbegründerin des Forums Nachhaltige Wissenschaft.
Georg Kreis ist emeritierter Professor für Geschichte an der Uni Basel. Er war Leiter des dortigen Europainstituts und präsidierte bis Ende 2011 die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus.
Gertraud Kremsner ist Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt auf Pädagogische Professionalität im Kontext (schulischer) Inklusion und Heterogenität. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in Partizipativer, Emanzipatorischer und Inklusiver Forschung, den Dis/Ability Studies (in Education); Ableismus und Ableismus-Forschung; Intersektionalität und Intersektionalitätsforschung; Heterogenität, Vielfalt und Diversität(-sforschung) sowie Inklusion und Exklusion.
Anne Krier promovierte in Russischer Literaturwissenschaft mit einer Arbeit zur russischen und sowjetischen Gefängnis- und Lagerliteratur. Sie arbeitet als Lektorin und Übersetzerin.
Philipp Kröger ist Doktorand an der Universität Augsburg. In seinem Promotionsprojekt analysiert er, wie im 19. und 20. Jahrhundert mithilfe von Nationalitätenstatistiken der Versuch unternommen wurde, exaktes Wissen über nationale bzw. ethnische Gruppen zu produzieren.
Gesine Krüger lehrt Geschichte der Neuzeit und Aussereuropäische Geschichte an der Universität Zürich. Sie ist Stiftungsrätin der Right Livelihood Foundation Schweiz und Herausgeberin von Geschichte der Gegenwart.
Helga Krüger-Kirn ist Honorarprofessorin an der Philipps-Universität Marburg und als Psychoanalytikerin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in eigener Praxis niedergelassen. Zu ihren Veröffentlichungen gehören „Mütterlichkeit braucht kein Geschlecht. Fürsorge als gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ und „Die konstruierte Frau und ihr Körper. Eine psychoanalytische, sozialwissenschaftliche und genderkritische Studie zu Körperpraktiken und Mutterschaft.“
Konrad Kuhn ist Assistenzprofessor für Europäische Ethnologie an der Universität Innsbruck. Er lehrt und forscht zu Kulturerbe, Erinnerungskultur und zur Anthropologie des Politischen.
Susanne Lachenicht ist Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Bayreuth und Sprecherin des Profilfeldes „Kulturbegegnungen und transkulturelle Prozesse“.
Renate Lachmann ist Professorin Emerita für Slavische Literaturen und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz sowie Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Sie ist durch ihre Bücher über Intertextualität als Gedächntis der Literatur und über Phantastik international bekannt geworden. Ihre jüngste Publikation behandelt Literatur über das Lager.
Britta Lange lehrt am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie forscht zur Geschichte visueller Kulturen und hat 2025 eine Studie über Passfotos unter Zwang veröffentlicht.
David Lange studierte Philosophie und Geschichte in Münster und Hamburg, arbeitete bei Thorsten Logge am Arbeitsbereich für Public History der Universität Hamburg, Masterarbeit bei Jürgen Zimmerer über die Bedeutung von Wissen in literarischen Modernitätsentwürfen, beispielhaft analysiert an zwei Vorläufern der Science-Fiction-Literatur, derzeitig arbeitssuchend.
Claus Leggewie ist Ludwig Börne-Professor an der Universität Gießen und hat 2017 das Buch „Europa zuerst. Eine Unabhängigkeitserklärung“ bei Ullstein/Berlin veröffentlicht.
Laetitia Lenel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin und forscht zur transatlantischen Geschichte der Konjunkturprognose im 20. Jahrhundert.
Luregn Lenggenhager arbeitet zur Geschichte von Naturschutz, Landrecht und Militarisierung im südlichen Afrika, u.a. im Marie-Skłodowska-Curie-Projekt "Past Natures for Future Conservation". Seit 2025 leitet er als Assistenzprofessor am Zentrum für Afrikastudien der Universität Basel das SNF-Projekt "Curated Escapes and Derelict Landscapes in Times of Climate Change".
PD Dr. Charlotte A. Lerg lehrt amerikanische Kulturgeschichte und Transatlantische Studien am Amerika-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ihre Habilitation Universitätsdiplomatie. Wissenschaft und Prestige in den transatlantischen Beziehungen 1890-1920 erschien 2019. Seit 2021 ist sie Mitherausgeberin der Reihe History of Intellectual Culture. Yearbook of Knowledge and Society.
Margarita Lerman studierte Übersetzungswissenschaft und Konferenzdolmetschen an den Universitäten Leipzig, Concepción und Havanna. Aktuell beendet sie ihren MA European Studies in Leipzig und Jerusalem. Seit 2016 ist sie in der wissenschaftlichen Redaktion des Leibniz-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow tätig.
Hanne Leßau ist Historikerin am Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg.
Sonja Levsen ist Historikerin mit Forschungsschwerpunkten in der Demokratie-, Erziehungs- und Wissensgeschichte an der Universität Freiburg. Ihre Habilitationsschrift ist 2019 unter dem Titel „Autorität und Demokratie. Eine Kulturgeschichte des Erziehungswandels in Westdeutschland und Frankreich, 1945-1975„ bei Wallstein erschienen.
Evgenia Lezina ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Zentrum für Zeitgeschichte in Potsdam, wo sie sich seit 2018 mit der Geschichte der sowjetischen Sicherheitsdienste in der Spätphase der Sowjetunion befasst. Zuvor war sie leitende Forscherin am Levada-Center in Moskau. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der sowjetischen Geheimpolizei und die Übergangsjustiz. Derzeit arbeitet sie an einem Buch über den Kampf des KGB gegen den ukrainischen Nationalismus in der sowjetischen Nach-Stalin-Ära.
Marlon Lieber ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für England- und Amerikastudien der Goethe-Universität Frankfurt. Sein Buch Reading „Race“ Relationally: Embodied Dispositions and Social Structures in Colson Whitehead’s Novels erscheint 2023 bei transcript.
Jochen Lingelbach ist Historiker im Exzellenzcluster „Africa multiple“ an der Universität Bayreuth und zur Zeit Fellow der Forschungsgruppe “Internalizing Borders. The Social and Normative Consequences of the European Border Regime” am Zentrum für Interdisziplinäre Forschung in Bielefeld. Seine Dissertation „On the Edges of Whiteness. Polish Refugees in British Colonial Africa during and after the Second World War” erschien 2020 bei Berghahn, Oxford/New York.
Christine Lötscher lehrt Populäre Literaturen und Medien mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendmedien am ISEK - Populäre Kulturen der Universität Zürich und ist Herausgeberin von Geschichte der Gegenwart.
Francisca Loetz ist Professorin für Geschichte der Neuzeit mit
Schwerpunkt Frühe Neuzeit und Sattelzeit an der Universität Zürich.
Christine Löw ist assoziierte Forscherin an der Goethe Universität Frankfurt M. und arbeitet zu dekolonial-feministischen Kämpfen um Ressourcenkonflikte und Klimapolitik in Indien. Bis März 2024 Vertretungsprofessorin für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Gender Studies an der Justus Liebig Universität Giessen.
Daniel Loick ist Philosoph und Sozialwissenschaftler. Er ist Associate Professor für Politische Philosophie und Sozialphilosophie an der Universität Amsterdam. Loick beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Ausarbeitung einer kritischen Theorie des Rechts und der Staatsgewalt sowie mit Formen subalterner Sozialität.
Anne Lorenz arbeitet derzeit im Forschungsprojekt „DER STURM. Digitale Quellenedition zur Geschichte der internationalen Avantgarde“ an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz. Nach ihrer Promotion zum Thema Redefreiheit war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Editionsprojekt „Vernetzte Korrespondenzen“ am Deutschen Literaturarchiv Marbach tätig. Ihre Forschungsinteressen sind Briefnetzwerke des 20. Jahrhunderts, Digitale Editionen, Exilliteratur und literarische Rhetorik.
Ladislaus Ludescher wurde 2017 mit einer Arbeit über die Wahrnehmung der Amerikanischen Revolution in der deutschen Literatur promoviert und habilitiert sich gegenwärtig an der Goethe-Universität Frankfurt a. M. Jüngste Veröffentlichung: „Vergessene Welten und blinde Flecken: Die mediale Vernachlässigung des Globalen Südens“, Heidelberg 2020.
Barbara Lüthi ist Assistenzprofessorin an der Anglo-Amerikanischen Abteilung der Universität zu Köln. Sie forscht und publiziert vor allem im Bereich der Nordamerikanischen und europäischen Geschichte im globalen Kontext, Migration und Mobility Studies, Postcolonial Studies.
Thomas Macho ist Kulturwissenschaftler und Philosoph. Er leitet das Internationale Forschungszentrum Kulturwissenschaften in Wien. Zuletzt erschien von ihm: Das Leben nehmen. Suizid in der Moderne, Berlin 2017.
Gwinyai Machona ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung der Humboldt-Universität zu Berlin. Sein Promotionsvorhaben betrachtet die deutsche Staats- und Verwaltungsrechtswissenschaft des 19. Jahrhunderts im Spiegel des Kolonialismus.
Nina Mackert ist Historikerin. Sie forscht an der Universität Erfurt zur Geschichte von Körpern, Essen und Ernährung und ist Mitherausgeberin von Body Politics – Zeitschrift für Körpergeschichte sowie des interdisziplinären Blogs FoodFatnessFitness – Critical Perspectives .
Constantin M. März ist Zeithistoriker und derzeit am DFG-Graduiertenkolleg 1919 „Vorsorge, Voraussicht, Vorhersage: Kontingenzbewältigung durch Zukunftshandeln“ an der Universität Duisburg-Essen tätig. Er arbeitet an einem Dissertationsprojekt über thermonukleare Zukunftsbilder in den USA des Kalten Krieges.
Matthias Mahlmann ist ord. Professor für Philosophie und Theorie des Rechts, Rechtssoziologie und Internationales Öffentliches Recht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich.
Dana Mahr ist Wissenschaftlerin am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). 2013 promovierte sie mit einer Arbeit zu Citizen Science und war von 2018 bis 2023 Maître-assistante an der Universität Genf. Sie forscht zu partizipativer Wissenschaft, Technikfolgenabschätzung und der gesellschaftlichen Wirkung von Gesundheits- und Biotechnologien.
Lisa Malich ist Psychologin und Histori­kerin an der Uni­versi­tät zu Lübeck. Sie forscht zur Gefühls­geschichte der Schwanger­schaft sowie zur Wissens­geschichte der klini­schen Psycho­logie.
Hannes Mangold ist Kulturwissenschaftler und -vermittler. Er ist Mitherausgeber von Max Frischs "Ignoranz als Staatsschutz?" und "Das Personal der Postmoderne" sowie Kurator der Ausstellung "Von oben. Spelterinis Ballon und die Drohne". Sie ist vom 28.2. bis am 28.6.2019 in der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern zu sehen.
Agathe Mareuge ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Abteilung für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft am Romanischen Seminar der Universität Zürich. Sie arbeitet zur Geschichte und Zukunft der europäischen Avantgarden.
Alexander Markin ist Literaturwissenschaftler, Übersetzer und Schriftsteller; er arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Zürich.
Andrej Marković ist Doktorand an der Abteilung für Osteuropäische Geschichte des Historischen Seminars der Universität Zürich. Er forscht zur Geschichte des sozialistischen Jugoslawiens.
Jürgen Martschukat ist Professor für nordamerikanische Geschichte an der Universität Erfurt. Er arbeitet vor allem über die Geschichte von Körpern, Gewalt, Geschlecht und Rassismus.
Maria Matskevich ist Soziologin an der Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg.
Aram Mattioli lehrt Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Universität Luzern. Er forscht zum faschistischen Italien und zum indigenen Nordamerika. 2017 erschien bei Klett-Cotta seine Gesamtdarstellung „Verlorene Welten. Eine Geschichte der Indianer Nordamerikas 1700-1910“.
Nannina Matz studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und arbeitet derzeit als Autorin.
Martin Mauersberg ist Historiker und arbeitet an der Universität Innsbruck. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die Geschichte des Umgangs mit der Vergangenheit. Er publizierte 2019 im transcript-Verlag „Die ‚griechische Kolonisation‘. Ihr Bild in der Antike und der modernen altertums-
wissenschaftlichen Forschung“.
Ania Mauruschat ist Journalistin sowie Literatur- und Medienwissenschaftlerin. Sie absolvierte die Ausbildung zur Redakteurin an der Deutschen Journalistenschule (DJS) in München und promoviert zur Zeit am Collegium Helveticum in Zürich und an der Universität Basel zur Störung aus medienästhetischer Perspektive.
Ruth Mayer ist Professorin für Amerikanistik an der Leibniz Universität Hannover und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien.
Brendan McGeever ist Lecturer für Sociology of Racialization and Antisemitism am Birkbeck College, University of London, und stellvertretender Geschäftsführer des Pears Institute for the Study of Antisemitism. Er forscht zu Antisemitismus im revolutionären Russland und in der heutigen Gesellschaft.
Kirill Medvedev, geb. 1975, ist Lyriker und Essayist, Übersetzer und Gründer des Freien Marxistischen Verlags, Aktivist der Russländischen Sozialistischen Bewegung und Sänger und Gitarrist der Gruppe Arkadiy Kots, die sich unter anderem der Wiederbelebung des lyrischen und musikalischen Erbes internationalen linken Widerstands widmen. Derzeit lebt er mit vorübergehender Aufenthaltserlaubnis in Marseille und Brüssel.
Mischa Meier lehrt Alte Geschichte an der Universität Tübingen und ist ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Er publizierte 2019 bei C.H. Beck eine umfassende Geschichte der Völkerwanderung.
Julia Meier hat in Zürich, Lausanne und Hong Kong Rechtswissenschaften studiert und ist wissenschaftliche Assistentin am Institut für Völkerrecht und ausländisches Verfassungsrecht der Universität Zürich. Sie forscht aus einem rechtstheoretischen, rechtssoziologischen und rechtshistorischen Blickwinkel im Bereich des Öffentlichen Rechts und des Völkerrechts.
Matthias Meindl ist Slavist und habilitiert sich an der Universität Zürich mit einer Arbeit zur sexuellen Revolution in Jugoslawien um 1968. Zuletzt hat er mit Georg Witte Kirill Medvedevs "Antifaschismus für alle" herausgegeben.
Henning Melber, promoviert in Politische Wissenschaften und habilitiert in Entwicklungssoziologie, kam 1967 als Sohn deutscher Auswanderer nach Namibia, wo er 1974 der Befreiungsbewegung SWAPO beitrat. Er leitete in Windhoek die Namibian Economic Policy Research Unit (1992-2000), war Forschungsdirektor am Nordic Africa Institute (2000-2006) und Direktor der Dag Hammarskjöld Stiftung (2006-2012). Er ist Extraordinary Professor an den Universitäten Pretoria und des Free State in Bloemfontein, Senior Research Fellow des Institute for Commonwealth Studies der Universität London und Präsident der European Association for Development Research and Training Institutes (EADI).
Dunja Melčić, Philosophin und freie Autorin; lebt seit 1974 in Frankfurt, wo sie 1981 über Martin Heidegger promovierte; setzt sich besonders mit Themen aus der Philosophie und der internationalen Politik (mit dem Akzent auf Südosteuropa) auseinander und veröffentlicht in deutscher, englischer und kroatischer Sprache.
Silke Mende ist Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die gegenwartsnahe Zeitgeschichte und die Geschichte der Demokratie. Sie publizierte 2011 eine Studie zur Gründungsgeschichte der Grünen.
Alfred Messerli lehrte von 1986 bis 2019 an der Universität Zürich am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft. Er forscht über populäres Erzählen, Selbstzeugnisse, Massenbilder und die Geschichte des Lesens.
Katrin Meyer ist Privatdozentin für Philosophie an der Universität Basel und Oberassistentin für Gender Studies an der Universität Zürich. Sie forscht zu Theorien der Macht, zur radikalen Demokratie und zu politischen Sicherheitskonzeptionen aus intersektionaler und feministischer Perspektive.
Roland Meyer ist DIZH-Brückenprofessor für Digitale Kulturen und Künste an der Universität Zürich und der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) sowie Mitglied des Zentrums Künste und Kulturtheorie (ZKK). Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Geschichte, Theorie und Ästhetik synthetischer Medien, operativer Bilder und algorithmisch vernetzter Bildkulturen. 2021 erschien sein Buch „Gesichtserkennung“ in der Reihe Digitale Bildkulturen bei Wagenbach.
Anja Meyerrose lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte Soziologie, Politikwissenschaften, Sozialpsychologie und Jura in Hannover und lehrte an deutschen und schweizerischen Universitäten. 2016 publizierte sie im Böhlau-Verlag „Herren im Anzug: Eine transatlantische Geschichte von Klassengesellschaften im langen 19. Jahrhundert“.
Joshua Meyers ist freischaffender Historiker und forscht zu jüdischer Geschichte, der Geschichte nationaler Identitäten und der Antidiskriminierung. Gegenwärtig ist er stellvertretender Rektor einer Sekundarschule, davor war er Research Fellow an der Harvard University und Lecturer an der Stanford University. Er verfasste seine Dissertation in Stanford über den Jüdischen Arbeiterbund in der Russischen Revolution von 1917.
Ralf Michaels ist Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg, Global Law Professor an der Queen Mary University of London und Professor für Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte sind dekoloniale Rechtsvergleichung, globale Rechtspluralität, nachhaltiges Privatrecht, sowie das Recht der Antisemitismusbekämpfung.
Jan-Friedrich Missfelder ist Förderungsprofessor des Schweizerischen Nationalfonds für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Basel.
Sabrina Mittermeier ist derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin (Habilitandin) in nordamerikanischer Geschichte an der Universität Kassel. Sie arbeitet u.a. zu queerer Mediengeschichte der BRD und den USA, sowie zur US-Amerikanischen Populärkultur.
Benjamin Möckel ist Historiker an der Universität zu Köln. Er hat zu Generationsdiskursen im Nationalsozialismus und den beiden deutschen Nachkriegsgesellschaften promoviert. Sein aktuelles Forschungsprojekt analysiert die Geschichte ethischer Konsumpraktiken seit den 1960er Jahren.
Luke Moffett ist Professor für Menschenrechte und Humanitäres Völkerrecht an der Queen's University Belfast. Er ist Autor des Buches Reparations and War (2023) sowie zahlreicher Artikel über Reparation, bewaffnete Konflikte und den Internationalen Strafgerichtshof.
Ansgar Mohnkern ist Literaturwissenschaftler an der Universität von Amsterdam. Schwerpunkte seiner Arbeit betreffen die Schnittflächen von Literatur, Gesellschaft und Ideologie. Zuletzt erschienen ist sein Buch „Einer verliert immer. Betrachtungen zu Fußball und Ideologie“. Es liefert u.a. Analysen über Elfmeterschießen, Maradona und Klassenbildung wie auch zu Widersprüchen des Fußballs, die weniger auf der Hand liegen als die Verstrickungen seiner Funktionäre.
Dr. Álvaro Morcillo Laiz forscht zum Geld und Wissen als Herrschaftsmittel in der Wissenschaft – und in der internationalen Politik. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft an der FU Berlin. Davor war er Professor am CIDE in Mexiko-Stadt und ein Member des Institute for Advanced Study in Princeton.
Jeannie Moser hat eine LSD-Biographie unter dem Titel "Psychotropen" publiziert. Sie forschte und lehrte an der Universität Wien und der TU Berlin. Aktuell arbeitet sie als wissenschaftliche Angestellte der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur an einer Literatur- und Wissensgeschichte des Misstrauens.
A. Dirk Moses ist Anne und Bernard Spitzer Professor für Politikwissenschaft am City College of New York.
Paul Mühlbach studierte Philosophie in Wien und Berlin, arbeitete mehrere Jahre an der Schaubüh-ne Berlin und ist als freier Dramaturg und Autor tätig.
Regina Mühlhäuser ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur und Gründerin und Koordinatorin der „International Research Group ‚Sexual Violence in Armed Conflict’“. Gemeinsam mit Gaby Zipfel und Kirsten Campbell hat sie im Dezember 2021 den Sammelband „Vor Aller Augen. Sexuelle Gewalt in bewaffneten Konflikten“ veröffentlicht.
Nico Müller ist Philosoph an der Universität Basel und Projektleiter im Nationalen Forschungsprogramm 79 „Advancing 3R – Tiere, Forschung und Gesellschaft“. Sein Projekt befasst sich aus ethischer Perspektive mit dem Thema der Ausstiegsplanung aus Tierversuchen.
Klaus Müller-Wille ist Professor für Nordische Philologie an der Universität Zürich. Er setzt sich in seiner Forschung vor allem mit Fragen der Ästhetik und Poetik auseinander. Seine besonderen Interessen gelten den skandinavischen Literaturen der Romantik, den nordischen Avantgarden sowie der Gegenwartsliteratur.
Frederek Musall lehrt Jüdische Studien und Vergleichende Religionswissenschaft an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Zu seinen derzeitigen Forschungsschwerpunkten gehören jüdisch-muslimische Beziehungen in Geschichte und Gegenwart und Plurale Erinnerungskulturen.
Sebastian Musch ist Alfred Landecker Lecturer am Historischen Seminar und Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück. Promotion an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg zur Wahrnehmung des Buddhismus bei deutsch-jüdischen Denkern. Unter anderem Stationen in Mailand, Haifa, Berkeley und Oxford. Zuletzt Harry Starr Fellow in Judaica an der Harvard University.
Marion Näser-Lather ist assoziierte Professorin am Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie der Universität Innsbruck. Ihre Forschungsinteressen umfassen Gender Studies, Protestforschung, Digitalisierung sowie methodische und ethische Aspekte des Forschens in sensiblen Feldern. Zu ihren Veröffentlichungen zählen „Position beziehen, Haltung zeigen!? Bedingung und Problem kulturwissenschaftlicher Forschung“ (gemeinsam mit Timo Heimerdinger, 2024) und „Backlash?! Antifeminismus in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft“ (gemeinsam mit Anna Lena Oldemeier and Dorothee Beck, 2019).
Taras Nazaruk betreibt am Center for Urban History in Lviv ein Telegram-War-Archiv. Im Rahmen einer von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Nachwuchsforschungsgruppe NFG026 „Digitale Geschichten der Gewalt im 21. Jahrhundert. Partizipative Kriegsöffentlichkeiten und autobiographisches Erzählen in Russland, Belarus und der Ukraine“ forscht er gemeinsam mit Felix Ackermann. Weitere Informationen: https://digitalwar.hypotheses.org.
Philip Nel is University Distinguished Professor of English at Kansas State University. He is the author or co-editor of thirteen books, including: Was the Cat in the Hat Black?: The Hidden Racism of Children’s Literature, and the Need for Diverse Books (2017).
Benedikt Neuroth ist Historiker und arbeitet freiberuflich als Autor und Lektor. Sein Buch „Das Private in der Sicherheitsgesellschaft“ ist 2023 bei Vandenhoeck & Ruprecht erschienen.
Rafaël Newman studied classical philology at the University of Toronto and comparative literature at Princeton University, where he earned his doctorate. He has published essays on literature and contemporary culture in Germany, New Zealand, Poland, Switzerland, and the United States.
Riccardo Nicolosi lehrt Slavische Literaturwissenschaft an der LMU München und forscht zu Rhetorik, Wissenspoetik, Abenteuerliteratur und Alternativgeschichte. Er ist Mitherausgeber des "Wiener Slawistischen Almanachs".
Bill Niven ist Professor Emeritus für Zeitgenössische Deutsche Geschichte an der Nottingham Trent University in England und forscht zur Geschichte der Vergangenheitsaufarbeitung in Deutschland und Europa. Sein neues Buch Jud Süß – Das lange Leben eines Propagandafilms erscheint beim Mitteldeutschen Verlag in diesem Frühjahr.
Thomas Nolte hat an den Universitäten Tübingen und Aix-Marseille zum Unterhaltungstheater des 19. Jahrhunderts promoviert. Seither ist er als freier Autor und Übersetzer tätig. Zuletzt ist seine Übersetzung "Über Racine" von Roland Barthes mit einem Nachwort bei Konstanz University Press erschienen.
Martin Nonhoff unterrichtet Politische Theorie an der Universität Bremen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Demokratietheorie, Hegemonie- und Machttheorie sowie politischen Diskursforschung. Er ist u.a. Mitglied des Bremer Graduiertenkollegs "Contradiction Studies".
Joanna Nowotny ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Schweizerischen Literaturarchiv, Forscherin und Dozentin sowie freischaffende Journalistin (u.a. bei „Der Bund“ und „BZ“).
Inga Nüthen ist promovierte Politikwissenschaftler*in und vertritt zurzeit die Professur für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Theorie und Konstitution der Geschlechterverhältnisse an der Universität Münster. Zu ihren Arbeitsschwerpunkte gehören queer_feministische Politische Theorie, politikwissenschaftliche LGBTIQ+ Studies und queer-feministische Perspektiven auf historisch-politische Bildung.
Jacob Nuhn ist Historiker und hat 2021 an der Universität Bremen mit einer Arbeit zu Räumen und Raumpraktiken alternativer Szenen in Dresden und Wrocław in den 1980er und 1990er Jahren promoviert. Zur Zeit arbeitet er als Lehrer für Deutsch und Geschichte an einer Bremer Oberschule.
Alexis Nuselovici ist Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Aix-Marseille und Inhaber des Lehrstuhls „Exil et Migrations“ am Collège d’études mondiales in Paris. 2020 erschien sein Essay Droit d’exil. Pour une politisation de la question migratoire (éditions MIX)
Lukas Nyffenegger ist Doktorand an der Universität Zürich und forscht zur politischen Überwachung im Kalten Krieg.
Jakob Odenwald ist Doktorand am Historischen Seminar der Universität Zürich und forscht zur Wissensgeschichte des Verhaltens in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Silke Oldenburg unterrichtet als Sozialanthropologin an der Universität Basel. Ihre Forschung untersucht die sozialen und politischen Dimensionen von Urbanisierung, Umwelt und bewaffnetem Konflikt in Kolumbien und der Demokratischen Republik Kongo.
Professorin für Ästhetische Theorien an der HfBK Hamburg, Mitglied des DFG-Exzellenzclusters „Africa multiple“ an der Universität Bayreuth. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen u. a. poststrukturalistische Philosophie, Ästhetik des Films, Theorien des Raums, der Affizierung und Dividuation. Publikationen (Auswahl): „Deleuze – Zur Einführung“ (2005), „Affizierung. Zu einer ästhetisch-epistemischen Figur“ (2010), „Dividuationen. Theorien der Teilhabe“ (2015), „Welches Außen des Denkens? Französische Theorien in (post)kolonialer Kritik“ (2019).
Lukas Otterspeer ist Erziehungswissenschaftler an der Europa-Universität Flensburg. Dort forscht er zu Rechtsextremismus in Bildung, Kultur und Wissenschaft. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind soziale Grenzen, Sozialtheorien und qualitative Sozialforschung.
Jürgen Overhoff ist Professor für Historische Bildungsforschung an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Er hat jüngst eine Doppelbiografie zu Friedrich dem Großen und George Washington publiziert sowie ein Plädoyer für das zweckfreie Lernen geschrieben.
Jonathan Pärli ist Historiker. Er lehrt und forscht am Departement Geschichte der Universität Basel zur Geschichte von Flucht, Asyl, Migration und Integration sowie zur Geschichte sozialer Bewegungen und der Sozial- und Bildungspolitik. Seine Dissertation „Die andere Schweiz: Asyl und Aktivismus 1973–2000“ ist 2024 bei KUP/Wallstein erschienen. Die Schweizerische Gesellschaft für Geschichte hat Pärli 2022 den Preis für die Forschungsfreiheit verliehen.
Jannis Panagiotidis ist Historiker und Migrationsforscher. Seit 2020 ist er wissenschaftlicher Leiter des Research Center for the History of Transformations (RECET) an der Universität Wien (www.recet.at). 2021 erschien von ihm im Beltz Juventa Verlag das Buch Postsowjetische Migration in Deutschland – eine Einführung.
Kiran Klaus Patel ist Professor für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Ludwig-Maximilians-Universität München
Heike Paul ist Kulturwissenschaftlerin und Professorin für Amerikanistik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. In Kürze erscheint ihr Buch Amerikanischer Staatsbürgersentimentalismus (Wallstein 2021).
Janina Pawelz ist Politikwissenschaftlerin. Sie forscht zu politischer, kollektiver und urbaner Gewalt mit einem besonderen Fokus auf Jugend. Am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg arbeitet sie zu Radikalisierung, Propaganda und Mobilisierung in der virtuellen Welt.
Hanna Perekhoda ist Assistentin am Institut d'études politiques an der Universität Lausanne. Sie forscht zur imperialen Geschichte, der Geschichte der Revolution von 1917 und des russischen und ukrainischen Nationalismus. Ihre Beiträge zu russisch-ukrainischen Beziehungen wurden u.a. in Jacobin, New Politics, OpenDemocracy, Le Courrier d’Europe Centrale, Politis, European Alternatives Journal, Widerspruch und anderen Zeitschriften publiziert.
Massimo Perinelli ist promovierter Historiker und Autor und befasst sich seit 25 Jahren mit (post-)migrantischer Geschichtsschreibung und Erinnerungskultur. Seit 2016 arbeitet er als Referent für Migration in der Rosa-Luxemburg-Stiftung, wo er u.a. den Gesprächspodcast ManyPod betreibt. 2020 hat er mit Lydia Lierke den Band „Erinnern stören – Der Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive“ (Verbrecher) und 2025 mit Mia Neuhaus und Lucas Mielke den Band „Solidarität – eine reale Utopie“ (Verbrecher) herausgegeben.
Jeronim Perović ist SNF-Förderungsprofessor für Osteuropäische Geschichte am Historischen Seminar der Universität Zürich. Er ist Herausgeber der Online-Zeitschriften Russian Analytical Digest und Caucasus Analytical Digest.
Hans-Christian Petersen ist Osteuropahistoriker. Bis Ende März 2022 hat er eine Gastprofessur für „Migration und Integration der Russlanddeutschen“ am Institut für Migrationsforschung und interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück inne. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) in Oldenburg. 2019 erschien von ihm „An den Rändern der Stadt? Soziale Räume der Armen in St. Petersburg (1850-1914)“.
Andrea Pető ist Professorin für Neuere Geschichte am Institut für Geschlechterforschung der Central European University in Budapest, Ungarn, und Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften. Ihre wissenschaftlichen Arbeiten wurden in siebzehn Sprachen übersetzt. 2018 erhielt sie den „Madame de Staël“-Preis für kulturelle Werte der All European Academies.
Tino Petzold arbeitet als Humangeograph an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Er untersucht Rechtskämpfe aus einer geographischen Perspektive anhand verschiedener Gegenstände: Neben den Rechtsgeographien der Austerität forscht er zu rechtlich-räumlichen Neuordnung von Wasserverhältnissen in der Klimakrise.
Cornelia Pierstorff ist Literaturwissenschaftlerin und arbeitet als Oberassistentin am Deutschen Seminar der Universität Zürich. In ihrem aktuellen Projekt beschäftigt sie sich mit sexualisierter Gewalt in der Literatur seit den 1970er Jahren.
Galia Plotkin Amrami ist Dozentin am Institut für Erziehungswissenschaft der Ben-Gurion-Universität des Negev in Be’er Sheva. Sie erforscht die Wechselwirkungen zwischen professionellem Diskurs, nationalem Ethos, Religion und Ethik in der Arbeit von Psychologen und Psychiatern in den Bereichen der Pädagogik, Absorption von Einwanderern, Traumabehandlung und Resilienzbildung.
Sebastian De Pretto hat Geschichte und Philosophie in Basel, Bologna und Heidelberg studiert. Er promoviert an der Universität Luzern zur Südtiroler Erinnerungskultur.
Milo Probst forscht als Postdoc an der EHESS Paris zur Geschichte ökofeministischer Bewegungen in der Bundesrepublik und Italien der 1970er und 1980er Jahre. Seine Dissertation ist 2024 unter dem Titel „Anarchistische Ökologien. Eine Umweltgeschichte der Emanzipation“ bei Matthes und Seitz erschienen.
Peter Probst ist Professor für Kunstgeschichte an der Tufts University in Boston. Im Mai 2024 erscheint die deutsche Übersetzung seines jüngsten Buches What is African Art? A Short History bei Konstanz University Press.
Agnieszka Pufelska lehrt Neuere Geschichte an der Universität Potsdam und erforscht am Nord-Ost-Institut in Lüneburg die polnisch-preußisch-jüdische Verflechtungsgeschichte. Sie erhielt 2024 den Wissenschaftspreis der Stiftung Preußische Seehandlung und ist derzeit Fellow am Wissenschaftskolleg Berlin. Sie veröffentlichte 2017 im De Gruyter Verlag „Der bessere Nachbar? Das polnische Preußenbild zwischen Politik und Kulturtransfer (1764–1794)“.
Patricia Purtschert ist Professorin für Gender Studies und Co-Leiterin des Interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung an der Universität Bern.
Heike Radvan ist Erziehungswissenschaftlerin und Sozialpädagogin, seit 2017 Professorin am Institut Sozialer Arbeit an der BTU Cottbus mit den Schwerpunkten Rechtsextremismusprävention und Gemeinwesenarbeit. Sie forscht und lehrt zur extremen Rechten, geschlechterreflektierender Rechtsextremismusprävention und Antisemitismus in der DDR; 2010 publizierte sie ihre Dissertation mit dem Titel „Pädagogisches Handeln und Antisemitismus. Eine empirische Studie zu Beobachtungs- und Interventionsformen in der offenen Jugendarbeit“.
Malika Rahal ist Historikerin und spezialisiert auf zeitgenössische Geschichte des Maghrebs. Sie ist Direktorin des Institut d’histoire du temps présent in Paris. Zu ihren Veröffentlichungen gehören u. a. „Ali Boumendjel. Une affaire française, une histoire algérienne“ (2010) sowie „Algérie 1962. Une histoire populaire“ (2022). Sie betreibt den englisch/französisch/arabischen Blog https://texturesdutemps.hypotheses.org/.
Annelie Ramsbrock ist Historikerin mit einem Schwerpunkt in der Körper- und Wissensgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts sowie der Geschichte des Strafens. Sie forscht am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und lehrt an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zudem ist sie Herausgeberin von Werkstatt Geschichte.
Niccolò Raselli war von 1995 bis 2012 Ordentlicher Richter am Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne – bis 2008 in der II. zivilrechtlichen Abteilung (wovon sechs Jahre als Präsident) und von 2009 in der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung.
Laleh Rashidi hat einen Master-Abschluss in Rechtswissenschaften von der Universität Mofid, Iran, und arbeitete als Journalistin. Zurzeit promoviert sie in Politikwissenschaft an der Universität Potsdam und forscht zum Thema "The Islamic Revolutionary Guard Corps (IRGC) and the emergence of tripartite power in the Islamic Republic of Iran."
Adam Raz ist Menschenrechtsforscher und Historiker. Raz arbeitet für das vAkevot Institute for Israeli–Palestinian Conflict Research. Er publizierte u. a. „Loot: How Israel Stole Palestinian Property“ (2024) und gemeinsam mit Assaf Bondy das auf Hebräisch erschienene „Lexikon der Brutalität: Schlüsselbegriffe des Gazakriegs“ (2025).
Susanne Regener lehrt Mediengeschichte mit dem Schwerpunkt Visuelle Kultur an der Universität Siegen. Sie arbeitet u.a. zur Visualisierungsgeschichte von gesellschaftlichen Außenseiter:innen, z.B. in „Fotografische Erfassung“, „Visuelle Gewalt“ und zuletzt „Fabrikation eines Verbrechers“ (mit Axel Doßmann, Spector Books Leipzig 2018), eine Visual History über rassistische Menschenbilder.
Julian Reidy arbeitet nach postdoktoralen Lehr- und Forschungstätigkeiten in Bern, Genf und Zürich als Gymnasiallehrer und Dozent in Bern.
Maurus Reinkowski ist Professor am Seminar für Nahoststudien an der Universität Basel. Er promovierte über historiographische Deutungen des spätosmanischen Palästinas; 2002 folgte die Habilitation über die Reformpolitik im 19. Jahrhundert. Sein jüngstes Buch erschien 2021 im C.H. Beck Verlag unter dem Titel «Geschichte der Türkei. Von Atatürk bis zur Gegenwart».
Marius Reisener ist Literaturwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bonn. Aktuell arbeitet er an einer Kulturgeschichte der Körperwahrnehmungsstörung 1900–2030
Fabrice Riceputi ist Historiker und assoziierter Forscher am Institut d'histoire du temps présent sowie Co-Moderator der Website histoirecoloniale.net. Sein letztes Buch « Le Pen et la torture. Alger 1957, l'histoire contre l'oubli » erschien 2024 bei le passager clandestin, Paris, und Barzakh, Algier.
Ned Richardson-Little leitet derzeit an der Universität Erfurt die Forschungsgruppe "Das andere globale Deutschland: Abweichende Globalisierung und transnationale Kriminalität im 20. Jahrhundert". Sein Buch "The Human Rights Dictatorship: Socialism, Global Solidarity and Revolution in East Germany“ wird Anfang 2020 bei Cambridge University Press erscheinen.
Steffi Richter ist Japanologin an der Universität Leipzig, mit einem Cultural Studies-geleiteten Fokus auf Japans Moderne im ostasiatisch-globalen Kontext und kritischem Interesse an den Ursachen und Folgen von "Fukushima".
Christoph Riedweg ist Professor für Klassische Philologie / Gräzistik und Vorsitzender des ZAZH – Zentrum Altertumswissenschaften Zürich der Universität Zürich
Andrea Riemenschnitter ist Professorin emerita für moderne chinesische Sprache und Literatur. Sie lehrte in dieser Funktion von 2002 bis 2023 am Asien-Orient-Institut der Universität Zürich. In ihrer Forschung befasst sie sich mit inoffiziellen Narrativen zu Geschichte, Gedächtnis und Identität in zeitgenössischen Literaturen, Film- und Kunstproduktionen der VR China, Hongkongs, Taiwans und chinesischsprachiger Minderheiten im südostasiatischen Raum.
Felix Römer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und forscht im Rahmen eines Fritz-Thyssen-Projekts zur Wissensgeschichte der ökonomischen Ungleichheit in der Bundesrepublik.
Sascha Roesler ist Professor für Architekturtheorie an der Accademia di architettura in Mendrisio (Schweiz). Davor war er als Dozent an der ETH Zürich sowie am Future Cities Laboratory der ETH in Singapur tätig.
Raphael Rössel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der FernUniversität in Hagen. Zuletzt erschien seine Dissertation zur Alltagsgeschichte westdeutscher Familien mit behinderten Kindern.
Michael Rothberg ist Professor für Holocaust Studies und Vergleichende Literaturwissenschaft an der University of California in Los Angeles (UCLA). Im Dezember erscheint auf Deutsch sein Buch "Multidirektionale Erinnerung. Holocaustgedenken im Zeitalter der Dekolonisierung“.
Andrea Rottmann ist Historikerin und Kulturwissenschaftlerin. Zuletzt war sie Postdoc im Projekt „Menschenrechte, queere Geschlechter und Sexualitäten seit den 1970er Jahren“ an der Freien Universität Berlin. 2023 ist ihre queere Geschichte des geteilten Berlin, „Queer Lives Across the Wall: Desire and Danger in Divided Berlin“ bei der University of Toronto Press erschienen. Sie ist Mitkoordinatorin des Netzwerks Queere Zeitgeschichten und Mitherausgeberin des kollektiv erarbeiteten Handbuchs Queere Zeitgeschichten.
Franziska Rüedi ist Historikerin und forscht an der Universität Zürich zur Geschichte der Gewalt in Südafrika sowie zur Geschichte der transnationalen Solidarität.
Miriam Rürup ist Direktorin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg und forscht zum Umgang mit Staatenlosigkeit sowie Ideen des Weltbürgertums im 20. Jahrhundert
Oliver Ruf lehrt Theorie und Ästhetik der Medien, Kommunikation und Gestaltung an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Er ist Co-Direktor des Instituts für Medienentwicklung und -analyse und Koordinator des Masterstudiengangs International Media Studies in Kooperation mit der Deutschen Welle und der Abteilung Medienwissenschaft der Universität Bonn.
Ina Rumiantseva engagiert sich seit 2020 bei RAZAM e.V. für Betroffene des Lukaschenka-Regimes. Als Gründerin und Vorsitzende der Taskforce Belarus setzt sie sich für die Freilassung politischer Gefangener ein und schafft internationale Aufmerksamkeit für deren Lage. Für dieses Engagement wurde sie 2026 mit dem Preis Frauen Europas ausgezeichnet. In ihrem Artikel „Raus aus der Sackgasse“ (Osteuropa, 2025) plädiert sie für eine neue europäische Belarus-Politik.
Matthias Ruoss ist Oberassistent am Historischen Institut der Universität Bern. Er lehrt moderne Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und arbeitet aktuell zur Geschichte des Neoliberalismus in der Schweiz.
Jesper Rusterholz studiert empirische Kulturwissenschaft und Filmwissenschaft an der Universität Zürich. Er ist am ISEK - Populäre Kulturen als wissenschaftliche Hilfskraft tätig und arbeitet ausserdem beim Filmbulletin in Zürich. Ihn interessieren Stadt- und Waldräume, Taylor Swift, öffentliche Toiletten und Themen zu Ästhetik, Queering, Gender und Resilienz.
Sharon Saameli studiert im Master Philosophie und Soziologie an der
Universität Basel. Sie ist Aktivistin der Autonomen Schule Zürich und arbeitet ausserdem als Journalistin.
Martin Sabrow ist seit 2004 Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Universität Potsdam, seit 2009 an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2017 erhielt er den Golo-Mann-Preis für Geschichtsschreibung.
Claudia Sackl, geb. 1992, ist Wissenschaftliche Assistentin am ISEK – Populäre Kulturen der Universität Zürich, lehrt am Institut für Germanistik der Universität Wien und schreibt unter anderem für „1001 Buch“. Sie hat Anglistik und Germanistik an der Universität Wien studiert und widmet sich in ihrem Doktoratsprojekt afrodiasporischen Literaturen in deutscher und englischer Sprache.
Dorna Safaian ist Bild- und Medienwissenschaftlerin. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich „Helden – Heroiserungen – Heroismen“ der Universität Freiburg. Ihre Arbeitsgebiete sind u.a. politische Bildwissenschaft, digitale Bildkulturen und Visuelle Kultur von Protest/sozialen Bewegungen.
Simon Sahner ist freier Autor, Literatur- und Kulturwissenschaftler und Mitherausgeber des feuilletonistischen Online-Magazins 54books. 2023 erschien sein Buch Beim Lösen der Knoten - Nachdenken über Krebs. Gerade arbeitet er mit dem Ökonomen Daniel Stähr an einem Sachbuch. Simon Sahner lebt in Freiburg.
Dorota Sajewska ist Theater- und Kulturwissenschaftlerin, sie lehrt an der Universität Zürich Polonistik und Interart (Osteuropa). Sie ist Mitglied des Zentrums Künste und Kulturtheorie (ZKK).
Hannan Salamat, Kulturwissenschaftlerin, kreiert und kuratiert Räume von Berlin bis Zürich, die sich mit Themen wie pluraler Demokratie, Erinnerungskultur, Futurismus und Verbundenheit auseinandersetzen. Sie kuratiert und leitet zusammen mit Dina Wyler am Zürcher Institut für interreligiösen Dialog u.a. das Projekt not_your_bubble.
Toni Saller, 1956, hat Ethnologe studiert, 30 Jahre in der Informatik gearbeitet und ist heute freier Schreiber. Er lebt in Zürich
Melanie Sampayo Vidal doktoriert und unterrichtet seit 2018 am Zentrum für Afrikastudien an der Universität Basel. In ihrer Forschung interessiert sie sich für Narrative, Erinnerungen und Selbstkonstruktion von Theaterschaffenden in Mali. Ein Teil ihrer Familie lebt in Kolumbien.
Zoé Samudzi hat in Medizinischer Soziologie promoviert und ist derzeit Postdoc-Stipendiatin des ACTIONS-Programms an der University of California, San Francisco. Zu ihren Forschungsfeldern gehören der deutsche Kolonialismus und der Genozid an den Ovaherero und Nama, Rassismus, visuelle Ethnographie und epistemische Gewalt.
Philipp Sarasin lehrte Geschichte der Neuzeit an der Universität Zürich. Er publizierte kürzlich "1977. Eine kurze Geschiche der Gegenwart" (Suhrkamp 2021) und war Herausgeber von Geschichte der Gegenwart.
K. Zeynep Sarıaslan is visiting fellow at the European Institute, London School of Economics and Political Science. She was previously at the Centre for Modern Oriental Studies in Berlin and worked as a lecturer at the University of Bern Institute of Social Anthropology. She studied sociology and social anthropology at the Middle East Technical University in Ankara and received her Ph.D. in 2018 from the University of Zurich in 2018. Her current research project deals with reconfigurations of media, migration, digital cultures, and transnational politics.
Hartmut von Sass lehrt Theologie und Philosophie und ist stellvertretender Direktor des Collegium Helveticum in Zürich.
Sylvia Sasse lehrt Slavistische Literaturwissenschaft an der Universität Zürich und ist Mitbegründerin und Mitglied des Zentrums Künste und Kulturtheorie (ZKK). Sie ist Herausgeberin von novinki und von Geschichte der Gegenwart.
Birgit Sauer war bis zu ihrem Ruhestand im Oktober 2022 Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Wien. Ihre Forschungs- und Lehrschwerpunkte liegen in den Bereichen feministische Staats- und Demokratietheorie, Rechtspopulismus und Geschlecht sowie Emotionen, Staat und Politik. Ihre letzte Buchveröffentlichung: Birgit Sauer und Otto Penz: „Konjunktur der Männlichkeit. Affektive Strategien der autoritären Rechten“, Frankfurt/M./New York: Campus, 2023.
Inka Sauter ist Historikerin und derzeit Fellow am Franz Rosenzweig Minerva Research Center an der Hebrew University of Jerusalem. Sie hat in Leipzig Philosophie, mittlere und neuere Geschichte sowie Mathematik studiert und ihre Dissertation am Leibniz Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow geschrieben
Bernhard C. Schär ist Postdoc am Lehrstuhl für die Geschichte der modernen Welt an der ETH Zürich und assoziiertes Mitglied am Zentrum Geschichte des Wissens der Universität und der ETH Zürich.
Emanuel Schaeublin ist Sozialanthropologe an der ETH Zürich. Er lebte für seine ethnographische Feldforschung von 2013 bis 2014 ein Jahr in Nablus.
Cyrus Schayegh ist seit 2017 Professor für Internationale Geschichte am Genfer Graduierteninstitut (IHEID). Zuvor war er Associate und Assistant Professor an der Princeton University (2008-2017) sowie Assistant Professor an der American University of Beirut (2005-2008). Er erhielt seinen PhD von der Columbia University (2004) und seinen BA von der Hebräischen Universität Jerusalem (1996). Zu seinen jüngsten Werken gehören Globalizing the U.S. Presidency: Postcolonial Views of John F. Kennedy (Bloomsbury, 2020) und eine Sammlung übersetzter Primärquellen (https://digitalarchive).
Jörg Scheller ist Professor für Kunstgeschichte an der Zürcher Hochschule der Künste. Er schreibt regelmäßig Beiträge unter anderem für die Neue Zürcher Zeitung, DIE ZEIT, frieze magazine und ist Kolumnist der Stuttgarter Zeitung. Bereits als 14-Jähriger stand er mit einer Metalband auf der Bühne. Heute betreibt er einen Heavy Metal Lieferservice mit dem Metal-Duo Malmzeit. Nebenbei ist Scheller zertifizierter Fitnesstrainer. www.joergscheller.de
Britta-Marie Schenk ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, hat an der Universität Hamburg zum Umgang mit Menschen mit Behinderung in der humangenetischen Beratung promoviert und arbeitet zur Zeit an ihrer Habilitation zur Geschichte der Obdachlosigkeit im 19. und 20. Jahrhundert.
Florian Scherübl lehrt Germanistik am Institut für Germanistik und Medienkulturen der Technischen Universität Dresden. Er forscht zu Erzählwelten, Lyrik und Theorie als Schnittstelle von Literaturwissenschaft und Sprachphilosophie.
Regina Schidel wurde 2022 im Fach Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt mit einer Arbeit zu „Relationalität der Menschenwürde. Zum gerechtigkeitstheoretischen Status von Menschen mit geistiger Behinderung“ promoviert. Zurzeit ist die PostDoc im Projekt „ConTrust – Vertrauen im Konflikt“ am Forschungszentrum Normative Ordnungen Frankfurt und arbeitet dort zu epistemischen Ausschlüssen und marginalisierten Wissensbeständen.
Sebastian Schirrmeister ist Literaturwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Exzellenzcluster „Understanding Written Artefacts“ der Universität Hamburg. Er ist Autor von „Das Gastspiel“ (2012) und „Begegnung auf fremder Erde“ (2019) und forscht u.a. zu modernen jüdischen Literaturen, deutsch-hebräischen Literaturbeziehungen, Übersetzungen, Nachlassbewusstsein sowie literarischen Rachegeschichten.
Stefan Schlegel hat mit einer Arbeit zum Migrationsrecht der Schweiz promoviert. Er ist gegenwärtig SNF-Ambizione Fellow am Institut für Öffentliches Recht der Universität Bern und arbeitet an einer Habilitation zur Eigentumsgarantie.
Britt Schlünz promoviert in Geschichtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Sie forscht zu der Beziehung von katholischer Frömmigkeit und Politik im Spanien des 19. Jahrhunderts.
Matthias Schmelzer arbeitet beim Konzeptwerk Neue Ökonomie, ist Permanent Fellow am DFG-Kolleg “Postwachstumsgesellschaften” an der Universität Jena und forscht zu Wirtschaftsgeschichte, sozialen Bewegungen und alternativen Wirtschaftsmodellen.
Henrike Schmidt ist Slavistin, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin und Übersetzerin aus dem Russischen und Bulgarischen. Ihr besonderes Interesse liegt im Bereich der literarischen Intermedialität (Bild und Klang, Rezitation und Performance, Literatur und digitale Kommunikation).
Imke Schmincke ist akademische Oberrätin am Institut für Soziologie der LMU München am Lehrbereich Soziologie und Gender Studies. Dort forscht und lehrt sie zu den Themen Körper, Geschlecht, soziale Ungleichheit, Frauenbewegungen. Zuletzt ist von ihr erschienen das Lehrbuch Körpersoziologie (2021).
Julian Schmitzberger arbeitet am Seminar für Kulturanthropologie/Kulturgeschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena und ist Assoziierter Wissenschaftler des ISEK an der Universität Zürich. Zu seinen Schwerpunkten in Forschung und Lehre zählen Pop- und Populärkultur, Emotionen und Affekte, städtische Lebensweisen sowie materielle Kultur. Seine Dissertation zum Feiern im Kontext zeitgenössischer urbaner Clubkulturen erscheint voraussichtlich 2027.
Julia Schneidawind ist Historikerin und Akademische Rätin auf Zeit am Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der Ludwig-Maximilians-Universität München. In ihrem Habilitationsprojekt befasst sie sich mit Gewalt gegen Frauen in Deutschland nach 1945. Dabei untersucht sie insbesondere, wie entsprechende Gewalterfahrungen in der sich demokratisierenden deutschen Nachkriegsgesellschaft marginalisiert, tabuisiert oder aus dem öffentlichen Bewusstsein ausgeblendet wurde.
Ulrich Johannes Schneider war 2006–2022 Direktor der UB Leipzig und arbeitet als Professor am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig. Forschungsthemen siehe www.ujschneider.de.
Birgit Schneider ist Kultur- und Medienwissenschaftlerin und lehrt als Professorin an der Universität Potsdam. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Bilder und Wahrnehmungsweisen des Klimas zwischen Wissenschaft, Politik, Kunst und Medien, die Kommunikation des Klimawandels, Bilder der Ökologie sowie medien- und naturästhetische Fragen. Ihre Monographie „Der Anfang einer neuen Welt. Wie wir uns vom Klimawandel erzählen, ohne zu verstummen“ erschien 2023.
Jakob Schönhagen schreibt in der „Forschungsgruppe Zeitgeschichte“ der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg an einer Arbeit zur Entstehung und Globalisierung der internationalen Flüchtlingspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg. Seit 2021 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der TU Darmstadt.
Dominik Scholl ist promovierter Kulturwissenschaftler. Seit 2016 arbeitet er bei Wikimedia Deutschland – Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e. V. und leitet dort das Team Kultur und Marginalisiertes Wissen. Zuvor forschte und lehrte er an der Humboldt-Universität zu Berlin und der HafenCity Universität Hamburg und war Verleger des von ihm mit gegründeten, unabhängigen Panama Verlags.
Stephan Scholz ist Privatdozent am Institut für Geschichte der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und arbeitet zu deutscher Erinnerungskultur und historischer Migrationsforschung. Er schrieb u.a. zur deutschen Vertreibungserinnerung in der Flüchtlingsdebatte 2015 und zu Denkmälern für Geflüchtete in der postmigrantischen Gesellschaft.
Felix Schürmann ist Historiker mit Schwerpunkten in der Geschichte Afrikas, der maritimen Geschichte, der Umweltgeschichte und der Geschichte globaler Verflechtungen. Aktuell forscht er über die Geschichte von Rubondo Island (Tansania), der ersten Naturschutzinsel in Afrika. Neuere Veröffentlichungen: „The Grey Undercurrent: Whalers and Littoral Societies at the Deep Beaches of Africa" (2023), „Jenseits des Terrazentrismus: Kartographien der Meere und die Herausbildung der globalen Welt" (hrsg. mit Iris Schröder und Wolfgang Struck, 2022).
Anne Schult ist Doktorandin im Department of History an der New York University und forscht zur Flüchtlingsgeschichte, zur Geschichte der Sozialwissenschaften, und zur Entwicklung des internationalen Rechts im 20. Jahrhundert. Sie ist Mitglied der Redaktion des Journal of the History of Ideas Blogs.
Christian Schulz ist Wirtschaftsgeograph. Seit 2006 lehrt und forscht an der Universität Luxemburg vor allem zu Fragen der nachhaltigen Regionalentwicklung und zu postwachstumsorientierten Wirtschaftspraktiken. Er ist Mitglied der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL) und leitet derzeit deren Arbeitskreis „Wohlstandsalternativen und Regionalentwicklung“.
Jan Schulz ist Anthropologe und hat zur Geschichte Guatemalas und der Maya-Bewegung geforscht. Er arbeitet in der Entwicklungszusammenarbeit zum Thema Landrechte und als freier Journalist.
Mario Schulze ist wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Seminar für Medienwissenschaft der Universität Basel. Gemeinsam mit Sarine Waltenspül hat er die Ausstellung Fadenspiele/String Figures im Museum Tinguely kuratiert.
Johanna Schuster-Craig ist Assistenzprofessorin für Deutsch und Global Studies an der Michigan State University. Ihre Forschung konzentriert sich auf die Geschichte der "Integration" in Deutschland im Spannungsfeld von Medienrhetorik und Sozialer Arbeit.
Franziska Schutzbach hat Soziologie, Medienwissenschaften und Geschlechterforschung an der Universität Basel studiert. Sie lehrt und forscht am Zentrum Gender Studies der Uni Basel.
Don Sebastian hat in Zürich und Bern Geschichte und Germanistik studiert. Er forschte über die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Schweiz und Britisch-Indien während des Zweiten Weltkriegs. 2019 arbeitete er ein halbes Jahr in Indien.
Roman Seidel ist Islamwissenschaftler und Philosoph. Er forscht am Institut für Arabistik und Islamwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum und im Sonderforschungsbereich „Metaphern der Religion“. Er promovierte an der Universität Zürich mit der Studie „Kant in Teheran“ (2014) und habilitierte sich in Bochum mit einer Arbeit zur persischsprachigen Philosophie der Moderne. Seine Forschung gilt der Philosophie und Geistesgeschichte der islamischen Welt, insbesondere des Iran seit dem 19. Jahrhundert, sowie Metaphern im Koran und in der Koranexegese.
Nina Seiler ist Polonistin und Postdoc an der UZH, wo sie sich aus kulturwissenschaftlicher Perspektive mit dem Umbruch von 1968 in Polen auseinandersetzt. Ihre Dissertation über feministische Kritik im postsozialistischen Polen ist 2018 bei transcript erschienen.
Todd Sekuler ist Oberassistent für Populäre Kulturen am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft der Universität Zürich. Er hat einen Master of Public Health von der Columbia University und wurde an der Humboldt-Universität zu Berlin in Europäischer Ethnologie promoviert. Aktuell beschäftigt er sich mit neu auftauchenden materiellen Zeugnissen jüdischen Lebens in Polen aus der Zeit vor der Shoah.
Veronika Settele ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bremen. Sie forscht zur wirtschaftlichen und moralischen Dimension von Ernährung und dem Verhältnis von Menschen und Tieren in der Moderne.
Mariya Shcherbyna (Maria Shcherbina) ist promovierte Kulturphilosophin und außerordentliche Professorin an der Ostukrainischen Nationalen Universität V. Dahl. Sie forscht zu Gender und Antidiskriminierung, war Mitglied der Antidiskriminierungskommission des ukrainischen Bildungsministeriums. Nachdem sie mit ihrem Sohn und ihrem großen Hund aus Charkiv geflohen ist, ist sie derzeit Gastwissenschaftlerin am Politecnico di Torino, Fellow der Akademie der Wissenschaften von Turin.
Gil Shohat ist Doktorand am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Sein Dissertationsprojekt zu antikolonialem Aktivismus im London der 1930er-1960er Jahre wird vom Ernst-Ludwig-Ehrlich Studienwerk (ELES) gefördert.
Martin Siegler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Medienphilosophie der Bauhaus-Universität Weimar. Er hat Filmwissenschaft in Mainz und Medienkulturwissenschaft in Weimar studiert. Seine Dissertation zum Thema „SOS. Medien des Überlebens. Die existenzielle Bedeutung von Lebenszeichen in Notfällen“ erscheint im Juli 2023 im de Gruyter-Verlag.
Damir Skenderovic ist Professor für Zeitgeschichte an der Universität Fribourg. Er forscht zu Rechtspopulismus, Migrationsgeschichte, 68er Bewegung und Gegenkulturen.
Ali Sonay ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Nahoststudien der Universität Basel. Im Anschluss an das Politikwissenschaft-Studium an der Universität Erlangen, hat er in Marburg promoviert und in Cambridge als Post-Doc gearbeitet. Seine Promotion wurde unter dem Titel Making Revolution in Egypt: The April 6th Youth Movement in a Global Context bei I.B. Tauris veröffentlich. Aktuell arbeitet er zur Politik von Fernsehserien in der Türkei und der arabischen Welt.
Christina Späti ist Professorin für Zeitgeschichte an der Universität Freiburg i. Üe. Sie forscht zur Nachgeschichte des Nationalsozialismus, zu Antisemitismus und Orientalismus, vergleichender Sprachenpolitik und zur 68er Bewegung.
Sina Speit hat Geschichte und Politikwissenschaften, Public History und Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung studiert. Sie promoviert am Lehrstuhl für Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik der Universität Erfurt über die Auseinandersetzung der westdeutschen neuen Frauenbewegung mit dem Nationalsozialismus.
Simon Spiegel ist Senior Researcher am Seminar für Filmwissenschaft der Universität Zürich. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift für Fantastikforschung http://zff.openlibhums.org/ und schreibt für zahlreiche Publikationen über Film und verwandte Themen. Unlängst ist der von ihm herausgegebene Sammelband The Fear of Knowing erschienen; als Open Access verfügbar: https://doi.org/10.5771/9783988581150
Florian Sprenger ist Professor für Virtual Humanities in Bochum und hat mit Gottfried Schnödl ein Buch über „Uexkülls Umgebungen – Umweltlehre und Rechtes Denken“ geschrieben, das bei Meson Press erschienen ist.
Max Stadler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Collegium Helveticum (ETH Zürich). Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählt die Geschichte der Mensch-Maschine-Beziehungen im zwanzigsten Jahrhundert.
Felix Stalder ist Professor an der Zürcher Hochschule der Künste und leitet aktuell das Forschungsprojekt "Latent Spaces: Performing Ambiguous Data" (2021-24). Er ist auch Vorstandsmitglied des World Information Institute in Wien, Mitglied des freien Forschungsprojekt "Technopolitics" und langjähriger Moderator der internationalen Mailingliste/Fediverse Instanz . Zuletzt erschienene Bücher: Der Autor am Ende der Gutenberg Galaxis (2014), Kultur der Digitalität (2016), Aesthetics of the Commons (2021), Digital Unconscious (2021) und From Commons to NFTs (2022). Website: felix.openflows.com
Jason Stanley ist Jacob-Urowsky-Professor für Philosophie an der Universität Yale und Autor von fünf Büchern, zuletzt "How Fascism Works: The Politics of Us and Them". Er schreibt über Propaganda, Masseninhaftierung, Faschismus, Rassismus, Meinungsfreiheit und andere Themen für die New York Times, The Guardian, The Washington Post, Die Zeit und viele andere Zeitungen.
Martina Steber ist Stellvertretende Leiterin der Forschungsabteilung München am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und zurzeit Ergänzungsprofessorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Konstanz. Sie beschäftigt sich vornehmlich mit der deutschen und britischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und interessiert sich u.a. für die Geschichte des Konservatismus und der politischen Sprachen.
Anna Steenblock ist Sozialwissenschaftlerin, politische Bildnerin und Aktivistin. In ihrer Promotion am Institut für Sozialforschung, Frankfurt a. M. und an der Universität Kassel beschäftigt sie sich mit Kämpfen um soziale Reproduktion und forscht zu sozialen Kämpfen in der Reinigungsbranche sowie in einem Stadtteil in Marseille. Im Jahr 2023/2024 ist sie Gastwissenschaftlerin an der EHESS in Marseille.
Cécile Stehrenberger forscht am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt, unter anderem zur Geschichte der Katastrophenforschung und zur Geschichte Äquatorialguineas.
Sarah Katharina Stein ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Öffentliches Recht der Universität Freiburg und Rechtsreferendarin am Landgericht Freiburg.
Raji C. Steineck ist Philosoph und Philologe. Er lehrt Japanologie an der Universität Zürich und forscht über symbolische Formen, die Geschichte der Zeitauffassungen und die kritische Theorie der Kultur.
Andrea Steinke is a social anthropologist with a research background in humanitarian aid, peace and security studies. The monograph “Faith in Humanitarianism: Professionalism, Faith, and Disaster Intervention in Haiti” (forthcoming
2020), based on ethnographic fieldwork on humanitarian intervention in
post-earthquake Haiti, will be published in the series “NGOgraphies”. Currently, Andrea Steinke works as a researcher for the Centre for Humanitarian Action (CHA), based in Berlin. photo: Roberto Stephenson
Janosch Steuwer ist Historiker an der Universität zu Köln und dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln. Er forscht zur Gesellschaftsgeschichte des Nationalsozialismus sowie zur Geschichte des Umgangs mit der extremen Rechten und ist Herausgeber von Geschichte der Gegenwart.
Alexa Stiller ist Ambizione Fellow am Historischen Seminar der Universität Zürich. Sie hat zur NS-Geschichte und zu den Nürnberger Prozessen geforscht und publiziert. 2022 ist ihr Buch „Völkische Politik: Praktiken der Exklusion und Inklusion in polnischen, französischen und slowenischen Annexionsgebieten, 1939-1945“ bei Wallstein erschienen. Derzeit forscht sie zur Entstehungsgeschichte des internationalen Strafrechtsregimes in den 1990er Jahren.
Robert Stockhammer lehrt Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der LMU München; thematisch einschlägige Veröffentlichungen: „Ruanda. Über einen anderen Genozid schreiben“ (2005); „Äußerungsdelikte. Zur Frage der juristischen Gleichstellung von Genozidleugnungen“, in: Zeitschrift für Genozidforschung 7 (2006); „‚Literatur‛, nach einem Genozid. Äußerungsakte, Äußerungsformen, Äußerungsdelikte“ (2010); „Afrikanische Philologie“ (2016).
Kai Stoltmann hat an der Universität Kiel im Schnittbereich von Germanistik und Politikwissenschaften promoviert. Aktuell arbeitet er als Berater bei zebra - Zentrum für Betroffene rechter Angriffe, im VBRG - Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt ist er Vorstandsmitglied. Zudem ist er als freier Autor tätig.
Nathan Stoltzfus ist Professor für Holocaust-Studies am History Department der Florida State University. Sein Buch "Resistance of the Heart: Intermarriage and the Rosenstrasse Protest in Nazi Germany" (1996) wurde mit dem Fraenkel-Preis für Zeitgeschichte ausgezeichnet.
Daniel Strassberg, Facharzt für Psychiatrie, ist Psychoanalytiker und Philosoph in Zürich
Nina Streeck ist Medizinethikerin, Theologin und Philosophin. Sie schreibt und forscht über Fragen rund um Demenz, Sterben und Tod. 2020 erschien von ihr bei Campus das Buch „Jedem seinen eigenen Tod. Authentizität als ethisches Ideal am Lebensende“.
Olena Strelnyk habilitierte sich 2018 in Soziologie an der Taras Shevchenko Kyiv National University, Ukraine. Sie ist die Autorin von “Childcare as work. A sociological perspective on mothering” (2017). Seit April 2022 ist sie Visiting Scholar an der Technischen Universität München. Derzeit untersucht sie verschiedene Aspekte der Auswirkungen des Krieges auf die Geschlechterrollen sowie auf die Situation und die Rechte der Frauen in der Ukraine.
Jara Streuer ist Akademische Rätin auf Zeit am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozess-recht und Internationales Strafrecht (Prof. Dr. Moritz Vormbaum) an der Universität Münster. Sie hat Rechtswissenschaft in Berlin, Norwich (UK) und Münster studiert und wurde 2022 mit einer Arbeit zum Thema „Feminizid – Diskursbegriff, Rechtsbegriff, Völkerstrafrechtsbegriff“ promoviert. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im deutschen und internationalen Strafrecht, der Rechtssoziologie und den Legal Gender Studies so-wie der strafrechtlichen Zeitgeschichte.
Simon Strick ist Kultur- und Medienwissenschaftler. Sein Buch „Rechte Gefühle: Affekte und Strategien des digitalen Faschismus“ (2021) erhielt den Hans-Bausch-Media-Preis. Er arbeitet derzeit an einem VW-Forschungsprojekt an der Universität Potsdam. Seine Performancegruppe Panzerkreuzer Rotkäppchen bespielt regelmäßig die Untiefen ostdeutscher Gefühlsräume. https://linktr.ee/simonstrick
Dmitri Strozew ist ein belarussischer Dichter. Er schreibt auf Russisch. Strozew ist Autor von 18 Gedichtbänden und Herausgeber der Lyrikreihe „Minsker Schule“. 2023 gründete er den Exilverlag hochroth Minsk. Letzte Auszeichungen (Auswahl): „Freedom of Speech Award“ des Norwegischen Schriftstellerverbandes (2020), Preis der Václav– Havel–Bibliothek „Disturbing the Peace Award to a Courageous Writer at Risk“ (2021), „Tucholsky Award“ des PEN Schweden (2021), Ales-Adamowitsch-Preis des PEN Belarus (2021). Seine Gedichte wurden in viele Sprachen übersetzt.
Stephan Strunz ist Kultur- und Wissenschaftshistoriker und erforscht die Schnittstellen bürokratischer, literarischer und medizinischer Wissensformen. Er promovierte 2021 an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Arbeit zur Geschichte des Lebenslaufs in der preußischen Verwaltung. Seit November 2022 arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin der Medizinischen Fakultät der TU Dresden, wo er u.a. zu medizinischen Personalakten, romantischer Anthropologie und Wohnungshygiene um 1900 forscht.
Nina Studer ist Historikerin mit einem Fokus auf der Geschichte von französischen Kolonien in Nordafrika. Sie ist forscht an der Universität Bern zur Beteiligung von Frauen an Protestbewegungen in Syrien und dem Libanon zur französischen Mandatszeit.
Aydın Süer ist Soziologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Islamische Theologie der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Gründungs- und Beiratsmitglied der
Alhambra Gesellschaft e.V.
Martina Süess ist Literaturwissenschaftlerin und beschäftigt sich mit der Darstellung von Behinderung in Literatur und Medien. In ihrem aktuellen Projekt untersucht sie, mit welchen narrativen und stilistischen Mitteln Eltern schwerbehinderter Kinder ihre Erfahrungen und ihr Wissen literarisch verarbeiten und zugänglich machen. Soeben ist dazu ihr Podcast „Kapitel B. Eltern behinderter Kinder erzählen vom Leben und Schreiben“ erschienen.
Luzia Sutter Rehmann ist Titularprofessorin für Neues Testament an der Theologischen Fakultät der Universität Basel und Leiterin des Arbeitskreises für Zeitfragen in Biel.
Jakob Tanner ist emeritierter Professor für Allgemeine und Schweizer Geschichte der Neuzeit am Historischen Seminar der Universität Zürich. 2015 erschien seine „Geschichte der Schweiz im 20. Jahrhundert“.
Anton Tantner ist Privatdozent für Neuere Geschichte an der Universität Wien und forscht zur Kulturtechnik der Nummerierung. Er betreibt seit 2005 das Weblog Adresscomptoir, ist Mitherausgeber der Frühneuzeit-Info und Vorstandsmitglied der IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen. Twitter: @adresscomptoir.
Jens Temmen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) am Institut für Amerikanistik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. In seiner Forschung setzt er sich mit verschiedensten Erzählungen der Marskolonisation in Wissenschaft und Kultur auseinander und untersucht deren Rolle in der aktuellen Klimadebatte.
Zoran Terzić, Kulturwissenschaftler, freier Autor und Musiker, schreibt derzeit an einer „Philosophie des Idioten“. Seine Monografie „Kunst des Nationalismus“ (Berlin 2007) beschäftigte sich mit der Kultursemiotik des Krieges.
Sebastian Teupe ist Juniorprofessor für Wirtschaftsgeschichte an der Universität Bayreuth. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Geschichte des Geldes, der Märkte und der industriellen Beziehungen im 19. und 20. Jahrhundert. Sein Buch „Zeit des Geldes. Die deutsche Inflation zwischen 1914 und 1923“ ist 2022 erschienen.
Vera Thomann ist Assistenzprofessorin für Neueste deutsche Literatur am Deutschen Seminar der Universität Zürich. Ihre Forschungsschwerpunkte bilden die deutschsprachige Gegenwartsliteratur, literarische Formalismen, visuelle Kultur und die Environmental Humanities.
Vanessa E. Thompson ist Sozialwissenschaftlerin. Sie ist Assistant Professor für Black Studies und Social Justice an der Queen's University, Canada. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der anti-kolonialen Theorien, Black Studies, staatlicher Gewalt im Racial Capitalism und abolitionistischen feministischen Bewegungen. Sie ist in diesen Bereichen auch politsich aktiv.
Franziska Thun-Hohenstein, Slavistin, Senior Fellow am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin, seit 2007 Herausgeberin der deutschsprachigen Warlam-Schalamow-Werkausgabe bei Matthes & Seitz Berlin. In Kürze erscheint im gleichen Verlag ihr Buch: „Das Leben schreiben. Warlam Schalamow: Biographie und Poetik“.
Aleksej Tikhonov ist Postdoc in Slavischer Sprachwissenschaft am Institut für Slavistik und Osteuropastudien (ISOS) der Universität Zürich. 2021 schloss er seine Promotion zur linguistischen Autorschaftsbestimmung in den Handschriften tschechischer Geflüchteter im Preussen des 18. Jahrhunderts an der Humboldt-Universität zu Berlin ab und entwickelte anschliessend an der Universität Freiburg Algorithmen zur automatischen Handschriftenerkennung für Jiddisch, Ukrainisch und Russisch. Seit 2023 arbeitet er in Zürich an seiner Habilitation zu slawischen Sprachen im Deutschrap.
Kim Todzi ist Historiker und wissenschaftlicher Koordinator der Forschungsstelle „Hamburgs (post-)koloniales Erbe“ an der Universität Hamburg. Er forscht zur Kolonialgeschichte, postkolonialer Unternehmensgeschichte, der Rolle natürlicher Rohstoffe in Globalisierung und Industrialisierung sowie zur postkolonialen Erinnerungskultur. Zuletzt erschien sein Buch „Unternehmen Weltaneignung. Der Woermann-Konzern und der deutsche Kolonialismus, 1837-1916“ (Wallstein 2023).
Ingrid Tomkowiak ist Kultur- und Literaturwissenschaftlerin. Sie ist Professorin für Populäre Literaturen und Medien an der Universität Zürich.
Sébastien Tremblay ist derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Geschichte und Geschichtsdidaktik und am interdisziplinären Europaforschungszentrums der Europa-Universität Flensburg. Seine Forschung konzentriert sich auf euro-amerikanische queere Erinnerungspolitik und visuelle Begriffsgeschichte sowie auf Mobilität und europäische Kulturlandschaften.
Stephan Trüby ist Professor für Architekturtheorie und Direktor des Instituts für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen (IGmA) der Universität Stuttgart. Er publizierte unter anderem "Rechte Räume. Politische Essays und Gespräche" (2020).
Henning Tümmers ist Privatdozent am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Tübingen, Lehrbeauftragter am Seminar für Zeitgeschichte und Teilprojektleiter am Sonderforschungsbereich 923 „Bedrohte Ordnungen“, an dem er sich mit neueren Infektionskrankheiten beschäftigt.
Linards Udris ist stellvertretender Leiter des Forschungsinstituts Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) an der Universität Zürich.
Sandra Ujpétery befasst sich mit Zusammenhängen zwischen Arbeitslosigkeit, Arbeitsmärkten und Hunger. Sie schreibt ihre Doktorarbeit an der Universität Cambridge darüber, was mit Spinner:innen und Weber:innen in Schlesien und im Kanton Glarus geschah, als sie im Zuge der Industrialisierung durch Maschinen ersetzt wurden, und wie dies mit den Hungerkrisen von 1816/17 und in den 1840er Jahren zusammenhing. Den Master in Geschichte und VWL schloss sie an der Universität Zürich ab. Daneben ist sie als Lektorin und Korrektorin tätig (auftragskillerin.ch). Sie hat den Text: Die „Verdienstlosigkeit“ nach dem Ende der Handspinnerei. Arbeitslosigkeit und Hunger in Glarus 1790–1820 im Schweizerisches Jahrbuch für Wirtschafts- und Sozialgeschichte (2024) veröffentlicht.
Jasamin Ulfat-Seddiqzai unterrichtet an der Universität Duisburg-Essen britische Literatur und forscht zum Themengebiet Orientalismus, Männlichkeitsbilder und Afghanistan als Ort britischer Militär- und Kolonialgeschichte. Sie schreibt u.a. für Deutschlandfunk Kultur.
Maiken Umbach ist Professorin für moderne Geschichte an der Universität Nottingham, England, und Co-Direktorin des ,Centre for the Study of Political Ideologies'. Zur Zeit arbeitet sie an einem grösseren Projekt zum Thema ,Private Fotografie als politische Praxis im Nationalsozialismus'.
Dr. Katharina van Elten ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Politikwissenschaft/Politisches System Deutschlands der Ruhr-Universität Bochum. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Verbände- und Interessengruppenforschung an der Schnittstelle zur Organisations- und Rechtssoziologie. Sie ist Vorstandsmitglied es Arbeitskreises „Organisierte Interessen“ der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft.
Sebastian Vehlken lehrt Medien- und Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg und ist Senior Researcher der DFG-Kollegforschergruppe Medienkulturen der Computersimulation. Er arbeitet zur Theorie und Geschichte Digitaler Medien.
Paula-Irene Villa Braslavsky ist Lehrstuhlinhaberin für Allgemeine Soziologie und Gender Studies am Institut für Soziologie der Universität München (LMU). Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind Gender Studies, soziologische Theorien, Körpersoziologie, Kultursoziologie/Cultural Studies sowie Sozialisations- und Subjektkonzepte. Sie publizierte u.a. zusammen mit Sabine Hark “The Future of Difference. Beyond the Toxic Entanglement of Racism, Sexism and Feminism” (Verso 2020).
Rahel Villinger ist Philosophin und Literaturwissenschaftlerin und derzeit Oberassistentin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Zürich. Sie forscht und lehrt u.a. zu Poetik- und Ästhetikgeschichte seit der frühen Neuzeit, Schnittstellen von Literatur- und Bildtheorien sowie im Bereich der Environmental Humanities.
Sherryl Vint ist Professorin für Medien- und Kulturwissenschaft sowie für Englische Literatur an der University of California, Riverside. Im Zentrum ihrer Forschung steht spekulative Fiktion, insbesondere Science Fiction, als kritische Form der Gegenwartsanalyse.
Satnam Virdee ist Professor für Soziologie an der Universität Glasgow. Er ist Autor von „Racism, Class and the Racialized Outsider“ (2014) und forscht zu Rassismus, Klassentheorie und Geschichte des Kapitalismus.
Frieder Vogelmann lehrt Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie an der
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der politischen Epistemologie sowie der Sozialphilosophie; aktuell arbeitet er zur Beziehung zwischen (Un)Wahrheit und Demokratie, zu einem realistischen Verständnis wissenschaftlicher Praktiken sowie zur Genealogie des Normativitätsbegriffs.
Dr. Tanja Vogler ist Universitätsassistentin am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien. Zu ihren Veröffentlichungen gehören „Das politische Subjekt des queeren Aktivismus. Diskurs- und Akteurskonstellationen queerer Politiken im deutschsprachigen Raum“ und „Erbe und Geist der Stonewall-Inn-Proteste: Eine diskursanalytische Untersuchung queerer Erinnerungspolitiken“. Ihre Lehr- und Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen queer-feministische Theorie und Aktivismus, Kritische Diskursanalyse und Sexuelle Bildung.
Aline Vogt ist Doktorandin am Departement Geschichte der Universität Basel und forscht zur geschlechtergeschichtlichen Dimension von Mensch-Tier-Beziehungen während der französischen Aufklärung.
Heide Volkening ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Philologie der Universität Greifswald und lehrt Literaturwissenschaft und Gender Studies. Gegenwärtig arbeitet sie mit Theresa Heyd in dem von der Volkswagenstiftung geförderten Projekt "Cringe. Ästhetik und diskursive Praxis der Schamlust". Im Rahmen des vom BMBF geförderten interdisziplinären Projektes "Inklusive Exzellenz in der Medizin (InkE)" der Universität Greifswald beschäftigt sie sich mit Gender als Wissenskategorie in medizinischen Diskursen.
Johannes von Moltke lehrt als Professor für Film, Fernsehen und Medien sowie für German Studies an der University of Michigan, wo er zu Filmgeschichte, kritischer Theorie und neuen Medien forscht. Von 2019-2021 war er Präsident der German Studies Association.
Elena von Ohlen ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Duisburg-Essen und forscht dort zur Hexenverfolgung in den spanischen Vizekönigreichen. Sie studierte in Berlin und Mexiko-Stadt Literaturwissenschaften und Lateinamerikastudien und promovierte an der Freien Universität Berlin zu Femizid in Recht und Literatur.
Eva von Redecker ist Philosophin; sie schreibt über Eigentum, radikalen Wandel und manchmal auch über Leben und Tod. Sie forscht derzeit als Marie-Skłodowska-Curie-Fellow an der Universität Verona zu Phantombesitz und Autoritarismus. Ihr jüngstes, bereits mehrfach übersetztes Buch "Revolution für das Leben" (S.Fischer, 2020) analysiert kapitalistische Zerstörungsdynamiken, zeichnet aber auch ein hoffnungsvolles Portrait gegenwärtiger Protestbewegungen. (Photo:
Sophie Brand)
Hannah von Sass (geb. Fissenebert) hat an der Universität Hildesheim und der Université de Provence Aix-Marseille Szenische Künste studiert. 2018 promovierte sie an der Humboldt-Universität zu Berlin in Deutscher Literatur; seit 2021 hat sie eine DFG Eigene Stelle am Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der FU Berlin inne. Ab 2022 leitet sie das dort situierte DFG-Netzwerk „Gegenwartsdramatik“. Sie arbeitet zudem als freie Autorin für Theater, Oper und Film.
Dr. Carlotta Voß ist politische Referentin und Lehrbeauftragte der Universität Bonn. Zu ihren Veröffentlichungen gehören: „Ironie und Urteil. Ironische Historiographie und die Entdeckung des Politischen bei Thukydides“, Vandenhoeck & Ruprecht 2024, und „The Riddle of the Great-Souled eiron. Virtue, Deception and Democracy in the Nicomachean Ethics“, Elenchos 44/2 (2023). Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Politischen Theorie der Antike und des frühen 20. Jahrhunderts.
Annette Vowinckel leitet am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam die Abteilung für Mediengeschichte und lehrt Neuere und Neueste Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Hana Vrdoljak promoviert und lehrt am Englischen Seminar der Universität Zürich. In ihrer Dissertation befasst sie sich mit verschiedenen Formen des Sentimentalen in der US-amerikanischen Hip-Hop-Kultur.
Florian Wagner ist Akademischer Rat für Europäische Geschichte in Globaler Perspektive an der Universität Erfurt. Er forscht zur Kolonialgeschichte, zur Geschichte der Migration und zur Umweltgeschichte, untersucht im Rahmen der DFG-Forschungsgruppe „Freiwilligkeit“ die Geschichte der Rückmigration und veröffentlichte 2022 bei Cambridge University Press „Colonial Internationalism and the Governmentality of Empire, 1893-1982“.
Helmut Walser Smith is the Martha Rivers Ingram Professor of History at Vanderbilt University. His most recent work, Germany. A Nation in its Time. Before, During, and After Nationalism, 1500-2000 (New York: W.W. Norton/Liveright, 2020), will appear in German this September as Deutschland. Geschichte einer Nation, 1500-2000 (München: C.H. Beck, 2020).
Sarine Waltenspül ist Medien- und Wissenschaftshistorikerin, Filmemacherin und Kuratorin. Sie leitet das SNF-Projekt Visualpedia an der Universität Luzern.
Philippe Wampfler ist Deutschlehrer und Dozent für Fachdidaktik Deutsch an der Universität Zürich. Sein Fachgebiet ist die digitale Jugendkultur sowie Lernen mit digitalen Medien.
Ralph Weber ist Assistenzprofessor am Europainstitut der Universität Basel und beschäftigt sich mit politischer Theorie und Philosophie in globaler Perspektive.
Niklas Weber hat Geschichte studiert und promoviert in Berlin zu einer Geschichte der Eisenbahnreise im 20. Jahrhundert.
Nicki K. Weber studierte Politische Wissenschaften und Philosophie in München. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Politik München sowie zuletzt am Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung der Universität Augsburg. Derzeit forscht er zu Dekolonisationstheorien sowie zu Konfliktdynamiken in postkolonialen Gesellschaften. In seinem Dissertationsprojekt an der Hochschule für Philosophie München untersucht er den Schwarzen Existenzialismus (Black Existentialism) und dessen politisch-philosophische Implikationen für eine Theorie Schwarzer Kritik.
Oliver Weber studiert Demokratiewissenschaft mit dem Schwerpunkt Politische Philosophie in Regensburg und ist als politischer Autor tätig.
Der zweisprachige Freiburger Roger de Weck – aufgewachsen in Genf und Zürich – war Generaldirektor des öffentlichen Medienhauses SRG SSR. Der Ökonom mit Schwerpunkt Wirtschaftsgeschichte war Chefredaktor des «Tages-Anzeiger» und der «Zeit». Er moderierte die Sendung «Sternstunde Philosophie» und präsidierte in Genf den Stiftungsrat des Graduate Institute of International and Development Studies.
Matthäus Wehowski hat in Tübingen und Moskau Geschichtswissenschaft und Slavistik studiert und in Tübingen promoviert. Von 2018 bis 2023 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der TU-Dresden. Im November 2024 erschien das gemeinsam mit Steffen Kailitz und Sebastian Ramisch-Paul verfasste Buch „Demokratisierung an den Grenzen der Nation“ über die Staatsbildung in Ostmitteleuropa nach dem Ersten Weltkrieg.
Fleur Weibel, M.A., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt «Hochzeitspraktiken» des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und doktoriert im Fach Soziologie am Zentrum Gender Studies der Universität Basel.
Nora Weinelt ist Akademische Rätin a. Z. am Lehrstuhl für Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen der Universität Augsburg. 2025 erschien ihr Buch „Versagen“ im Verlag Matthes & Seitz.
Maurice Weller studiert Philosophie und Medienwissenschaften in Basel.
Nina Weller ist Slavistin und seit 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Europa-Universität Viadrina im Bereich Osteuropäische Literaturen. Sie forscht zu den Erinnerungskulturen in Belarus, Russland und der Ukraine. Sie ist Mit-Begründerin von „Stimmen aus Belarus“ und Redaktionsmitglied von novinki.
Felix Wemheuer ist Professor für Moderne China-Studien an der Universität zu Köln. Er publizierte unter anderem „Social History of Maoist China“ (Cambridge 2019) und „Famine Politics in Maoist China and the Soviet Union” (New Haven 2014).
Niels Werber (*1965) ist seit 2009 Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Siegen und war von 2016 bis 2021 Dekan der Philosophischen Fakultät sowie Prodekan für Forschung. Seit 2024 ist er Hochschulrat der Universität Siegen. Seit 2021 ist Niels Werber Sprecher des SFB 1472 "Transformationen des Populären“, er war Fellow des HKFZ der Uni Trier sowie des Exzellenzclusters „Kulturelle Grundlagen der Integration“ der Universität Konstanz. Aktuelle Arbeitsschwerpunkte: Das Populäre der Gesellschaft. Geopolitik der Literatur. Soziale Insekten. Selbstbeschreibung der Gesellschaft.
Annette Werberger ist Professorin für Osteuropäische Literaturen an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Literatur- und Ideengeschichte.
Julia Schulze Wessel lehrt Politische Theorie an der Technischen Universität Dresden. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Flucht/Migration und der Transformation der Demokratie.
Katharina Wesselmann ist Professorin für Klassische Philologie an der Universität Potsdam. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen beim antiken Epos und der Historiographie sowie in der schulischen Vermittlung der Alten Sprachen und der Rezeptionsgeschichte. An der Universität Basel hat sie mit einer Arbeit zu den mythischen Strukturen in Herodots Historien promoviert und sich mit einem Kommentar zu Homers Ilias (7. Gesang) habilitiert.
Charlotte Wiedemann, langjährige Auslandsreporterin, lebt als Publizistin und Autorin in Berlin. Von Erinnerung, Empathie und Respekt handelt ihr jüngstes Buch: „Den Schmerz der Anderen begreifen. Holocaust und Weltgedächtnis“, Berlin (Propyläen) 2022.
Ramon Wiederkehr ist als Oberassistent am Historischen Seminar der Universität Luzern tätig und forscht zur Geschichte der Obdachlosigkeit in Nordamerika im Kontext der Deindustrialisierung der 1970er bis 1990er Jahre. Er promovierte 2025 an der Université de Neuchâtel mit einer Arbeit zur humanitären Verflechtungsgeschichte der Schweiz und dem internationalen Flüchtlingsregime zwischen 1943 und 1952.
Patrick Wielowiejski ist Kulturanthropologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin. Zuletzt koordinierte er dort die DFG-Forschungsgruppe „Recht – Geschlecht – Kollektivität“ und arbeitete an einem Postdoc-Projekt zum Topos der Krise der Rechtsstaatlichkeit im Kontext der polnischen Parlamentswahlen im Oktober 2023. Seine Dissertation mit dem Titel „Rechtspopulismus und Homosexualität. Eine Ethnografie der Feindschaft“ ist im September 2024 im Campus Verlag erschienen (Open Access).
Cornelia Wild ist Professorin für Romanische Literatur- und Kulturwissenschaft, Theorie und Ästhetik an der Universität Siegen. Zu ihren Veröffentlichungen gehören: "Später Baudelaire. Praxis poetischer Zustände" (München: Fink 2016); "Göttliche Stimme, Irdische Schrift: Dante, Petrarca und Caterina da Siena" (Berlin/Boston: de Gruyter 2016); "Passantinnen. Theorie des Vorübergehens von Dante bis Joyce" (Zürich/Berlin: Diaphanes 2018); "Menge und Armut", hg. zus. mit Jobst Welge (Paderborn: Fink 2024). Sie leitet das DFG-Projekt "Pasolini: populär" im Sonderforschungsbereich Transformationen des Populären.
Markus Wild ist Professor für Theoretische Philosophie an der Universität Basel. Er ist Forschungsrat im Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und Mitglied des Leitungsgremiums der eikones Graduate School der Universität Basel.
Michael Wildt ist Professor für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt Universität zu Berlin. Jüngste Veröffentlichung: "Volk, Volksgemeinschaft, AfD", Hamburg 2017.
Julius Wilm forscht als Postdoc am Sonderforschungsbereich 1199 der Universität Leipzig zu Demokratisierung und imperialer Politik der USA am Übergang zum 20. Jahrhundert. Zu seinen neueren Veröffentlichungen gehört eine interaktive Webkarte über den Zusammenhang von Homestead-Siedlungen und indigener Marginalisierung im US-Westen zwischen 1863 und 1912.
Martina Winkler lehrt Osteuropäische Geschichte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Sie befasst sich insbesondere mit der russischen und der tschechischen Geschichte seit dem 18. Jahrhundert.
Uwe Wirth ist Professor für Neuere deutsche Literatur und Kulturwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er forscht seit vielen Jahren zu den Themen Komik und Dummheit. 2017 erschien im Metzler-Verlag das von ihm herausgegebene interdisziplinäre Handbuch Komik.
Cindy Wittke is the head of the junior research group Frozen and Unfrozen Conflicts at the Leibnitz Institute for East and Southeast European Studies (IOS) in Regensburg. Since March 2019, she has led the project group “Politiken des Völkerrechts im postsowjetischen Raum” (Politics of International Law in the post-Soviet Space), funded by the German Ministry of Education and Research (BMBF).
Lea Wohl von Haselberg ist Film- und Medienwissenschaftlerin und forscht und schreibt zu deutsch-jüdischen Themen und Erinnerungskultur. Sie promovierte sie in Hamburg und Haifa mit einer Arbeit über jüdische Spielfilmfiguren im westdeutschen Film und Fernsehen und ist assoziiertes Mitglied des Zentrums Jüdische Studien Berlin-Brandenburg, Mitherausgeberin des Magazins „Jalta. Positionen zur jüdischen Gegenwart“ und Kuratorin des Jüdischen Filmfestivals Berlin Brandenburg.
Frank Wolff ist Privatdozent für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Osnabrück und Vorstandsmitglied des dortigen Instituts für Migrationsforschung und interkulturelle Studien (IMIS). Jüngst erschien im Suhrkamp-Verlag Die Mauergesellschaft: Kalter Krieg, Menschenrechte und die deutsch-deutsche Migration 1961-1989.
Volker Woltersdorff (alias Lore Logorrhöe), Jg. 1971, Dr. phil., ist ehrenamtlicher Queertheoretiker und Bio-Bauer im Berliner Speckgürtel. Forschungsschwerpunkte: Sexualität, Geschlecht und Herrschaft, Sadomasochismus, subkulturelle Ästhetik und die intersektionale Analyse von Heteronormativität und Kapitalismus.
Philipp Wüschner arbeitet als Philosoph und Autor in Berlin. Er unterrichtet unter anderem an der UDK-Berlin und der Burg Giebichenstein in Halle im Schnittfeld von Philosophie, Kunst und Design. Seine Schwerpunkte sind Affekttheorien, Ästhetik und Medienphilosophie insbesondere in Bezug auf das digitale Leben.
Monika Wulz ist Postdoktorandin und Koordinatorin des Doktoratsprogramms “Geschichte des Wissens” der ETH und Universität Zürich. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte ökonomischer Wissenstheorien im 20. Jahrhundert und die französische Wissenschaftsphilosophie.
Dina Wyler hat in Zürich und Boston Politikwissenschaften, internationale Beziehungen und Religion studiert. Ihre Themenschwerpunkte sind Antisemitismus, (jüdischer) Pluralismus und Schweizer Erinnerungskultur. Sie kuratiert und leitet zusammen mit Hannan Salamat das Projekt not_your_bubble.
Christian Wyler studierte Neuste Geschichte und Islamwissenschaft und wurde 2022 an der Universität Bern mit einer Arbeit über die Konfessionalisierung im Irak nach 2003 promoviert. Von 2019 bis 2023 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forum Islam und Naher Osten (FINO) der Universität Bern.
Nils Wyssmann lebt und arbeitet in Basel und Bern. Er studiert Soziologie und Sozialanthropologie im Master.
Benno Zabel lehrt Rechtsphilosophie und Strafrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und ist zweiter Vorsitzender in der Internationalen Vereinigung für Rechtsphilosophie. Zuletzt erschienen: Erinnerungspolitik und Menschenrechte, Merkur Nr. 887 (2023), S. 18-31.
Benjamin Zachariah, derzeit an der Universität Trier, ist ein Historiker des modernen und zeitgenössischen Indiens, des Kolonialismus und des Faschismus.
Vadim Zakharov gehört zur Gruppe der Moskauer Konzeptualisten, die seit den 1970er Jahren in der Sowjetunion im Underground künstlerisch tätig waren. 1980 gründet er mit Viktor Skersis die Gruppe SZ. Seit 1989 lebt er in Deutschland und hat seither international ausgestellt. 2022 führte er eine Reihe von Anti-Kriegs-Aktionen durch und verbot russischen Museen, seine Werke auszustellen. 2023 erhält er gemeinsam mit Yuri Albert den Goslaer Kaiserring.
Sandro Zanetti lehrt Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Zürich. Er ist Mitglied des Zentrums Künste und Kulturtheorie (ZKK) sowie Herausgeber von Geschichte der Gegenwart.
Stefan Zeppenfeld ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Ruhr-Universität Bochum und Postdoc im Verbundprojekt "Kulturen des Kompromisses". Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Migrationsgeschichte, die Geschichte von Freizeit und Alltag sowie Public History. Sein Buch „Vom Gast zum Gastwirt? Türkische Arbeitswelten in West-Berlin" erschien 2021 im Wallstein Verlag.
Claudia Zilla ist Senior Fellow an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin. Sie forscht zu Fragen von Demokratie und Entwicklung in Lateinamerika und der Karibik, Außenpolitik und deutsch- bzw. EU-lateinamerikanischen Beziehungen sowie zu feministischer Außen- und Entwicklungspolitik.
Thomas Zimmer is DAAD Visiting Professor an der Georgetown University in Washington, DC, wo er zur transatlantischen Geschichte der Demokratie und ihrer Gegner im 20. Jahrhundert forscht und lehrt.
Elias Zimmermann ist Oberassistent der Section d'allemand an der Universität Lausanne und Projektmitarbeiter am Romanischen Seminar der Universität Zürich. Er plant zurzeit eine digitale Edition der Werke und Briefe von Annemarie Schwarzenbach.
Vasyl Zoria ist ein ukrainischer Journalist mit 30 Jahren Berufserfahrung in allen Bereichen des Journalismus – von Tageszeitungen, Zeitschriften und Nachrichtenagenturen bis hin zum Fernsehen. Er begann seine Karriere in der Sowjetunion und beendete sie in der Ukraine. Nach und neben seiner journalistischen Tätigkeit war er auch im diplomatischen Dienst sowie in der strategischen Kommunikationsdienst tätig. Seit 2022 lebt er in Zürich.
Daniel-Pascal Zorn ist Philosoph und Literaturwissenschaftler. Er forscht zu reflexionslogischen Zusammenhängen von Denken, Handeln und Rechtfertigung. Als Sachbuchautor veröffentlichte er 2017 „Logik für Demokraten“ und (mit Leo und Steinbeis) „Mit Rechten reden“. Aktuell bereitet er ein Buch vor zur Rezeption der Phänomenologie in der französischen Philosophie.
Stefan Zweifel ist Übersetzer, Journalist und Ausstellungsmacher.
Билл Нивен – заслуженный профессор современной германской истории в Ноттингемском Трентском университете в Англии. Он занимается исследованием истории проработки прошлого в Германии и Европе. Его новая книга «Jud Süß – Das lange Leben eines Propagandafilms» будет опубликована издательством Mitteldeutscher Verlag весной этого года.
Риккардо Николози преподает славянскую литературу в LMU Munich и исследует риторику, поэтику знания, приключенческую литературу и альтернативную историю. Он является соредактором Венского славистического альманаха.
Франциска Тун-Хоэнштайн, славист, старший научный сотрудник берлинского Центра литературных и культурных исследований имени Лейбница, редактор немецкоязычного издания произведений Варлама Шаламова.
Юлиана Фюрст - историк Восточной Европы, заведующая отделом «Коммунизм и общество» в Лейбницком центре современной истории в Потсдаме.
Gesprächspartner:innen
Inke Arns ist seit 2005 Künstlerische Leiterin des Hartware MedienKunstVerein (HMKV) in Dortmund. Sie hat zahlreiche Ausstellungen kuratiert und Bücher veröffentlicht u.a. zur NSK (Neuen Slowenischen Kunst), zum Reenactment in der Kunst, zu "Die Welt Ohne Uns" oder "World of Matter".
Seyran Ateş ist Rechtsanwältin, Publizistin und Gründerin der liberalen Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin. Ates äußert sich öffentlich zu den Themen Frauenrechte, Ehrenmord, Zwangsheirat, Kopftuch und politischer Islam. Sie war Mitglied der Deutschen Islamkonferenz und des Integrationsgipfels der deutschen Bundesregierung. Für ihr frauenpolitisches Engagement erhielt sie u.a. den Bundesverdienstorden 1. Klasse.
Marie Baumann bloggt seit 2009 und kommentiert auf Twitter zu den Themen Invalidenversicherung und Behinderung.
Thibaut de Ruyter ist Architekt, Kurator und Kunstkritiker. Als Kritiker schreibt er regelmäßig für die Zeitschriften artpress, Il Giornale dell’Architettura, Fucking Good Art und Frieze d/e. Zuletzt hat er neben "Die Grenze" auch 2015 „Digitale Demenz (Artificial Intelligence)“ kuratiert.
Marianne Flotron ist Künstlerin und stellt international aus. Für ihre Arbeiten erhielt sie u.a. 2003, 2007 sowie 2009 den Swiss Art Award, zudem wird ihre Arbeit vom Niederländischen Mondriaan Fonds unterstützt. Sie lebt und arbeitet in Amsterdam.
Georg Genoux ist Theaterregisseur; nach Dokumentartheaterprojekten in Moskau (teatr.doc, Joseph Beuys-Theater) und Sofia hat er 2015 mit Natalija Vorožbyt das „Theatre of Displaced People“ in der Ukraine gegründet.
Christoph Haerle ist Architekt ETH, Künstler und Stadtplaner in Zürich; Lehraufträge an verschiedenen Universitäten, regelmässige Tätigkeit in Wettbewerbsjurys und Kunstkommissionen.
Michael Hermann ist Geograph und Politologe. Er leitet das Forschungsinstitut Sotomo in Zürich.
Christoph Küffer ist Professor für Siedlungsökologie am Studiengang Landschaftsarchitektur der HSR Rapperswil und Privatdozent an der ETH Zürich. Er studierte Umweltnaturwissenschaften an der ETH Zürich, promovierte dort zu einem Thema der Pflanzenökologie und habilitierte sich mit einer Arbeit über die Ökologie des Globalen Wandels. Christoph Küffer ist Co-chair der Environmental Humanities Switzerland. Seine Forschungsschwerpunkte sind Stadtökologie, Naturschutz in anthropogenen Landschaften, und die Ökologie des Anthropozäns.
Andreas Maercker lehrt Psychopathologie im Studienfach Psychologie an der Universität Zürich. Seit 1992 ist er auf dem Gebiet der Psychotraumatologie tätig. Von 2011-2018 leitete er die WHO-Arbeitsgruppe zur Neuklassifikation der Trauma- und stress-bezogenen Störungen. 2017 erschien bei Beck Wissen von ihm „Trauma und Traumafolgestörungen“.
Dr. Andreas Müller ist Bodybuilder und zweifach promovierter Sportwissenschaftler.
Milo Rau ist Regisseur, Theaterautor, Essayist und Wissenschaftler. Ab der Saison 2018/19 übernimmt er die Direktion des NTGent.
Prof. Michail Ryklin ist Philosoph, Leitender Wissenschaftler am Institut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften in Moskau und Gastprofessor an verschiedenen Universitäten; zuletzt auf Deutsch erschienen: Kommunismus als Religion. Die Intellektuellen und die Oktoberrevolution (2008); Buch über Anna (2014).
Mithu Melanie Sanyal, Autorin, Kulturwissenschaftlerin und Journalistin, hauptsächlich für den Westdeutschen Rundfunk, aber auch für den SWR, Deutschlandfunk, Missy Magazine, ZEIT, die taz und viele andere. Nach den Büchern "Vulva – die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts" (2009) und "Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens" (2016) erschien 2021 von ihr der Roman "Identitti".
Thomas Schärer ist Historiker, Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und freischaffender Kulturwissenschaftler. Schwerpunkte seiner Arbeit liegen in der historischen Film- und Stadtforschung.
Franciszek Sterczewski (*1988) ist Architekt und Aktivist sowie Organisator der Lichterketten-Proteste in Poznań.
Miri Yū ist Schriftstellerin und Radiomoderatorin; sie lebt in der Gegend von Fukushima. Auf Deutsch erschien bisher von ihr der Roman „Gold Rush“ (übersetzt von Iwata-Weickgenannt, 2010). Yū kommentiert laufend auf twitter und auf ihrer privaten Webseite .