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  • Renate Lachmann ist Professorin Emerita für Slavische Literaturen und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz sowie Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Sie ist durch ihre Bücher über Intertextualität als Gedächntis der Literatur und über Phantastik international bekannt geworden. Ihre jüngste Publikation behandelt Literatur über das Lager.

Von Pande­mien, gesell­schaft­li­chen Umbrü­chen, poli­ti­schen Gewalt­maß­nahmen gehen physi­sche und psychi­sche Bedro­hungen aus, die zu unvor­her­seh­baren Verän­de­rungen im Zusam­men­leben der Betrof­fenen, in der Selbst­wahr­neh­mung des Einzelnen und, zuge­spitzt, zu Fragen nach dem Verhalten des Menschen in Extrem­si­tua­tionen führen. Fragen, die, indem sie sprach­lich gefasst werden, Kontur gewinnen. Dies gilt exem­pla­risch für Texte der Lager­li­te­ratur des 20. Jahr­hun­derts, deren Verfasser und Verfas­se­rinnen nicht nur von Zwangs­ar­beit, Hunger und Kälte berichten, sondern auch die Bedro­hung des Mensch­seins als zentrales Thema behan­deln.

Belo­mor­kanal. 1931-1933. Arbeiten am Kanal­bett. Jeder Häft­ling musste täglich eine Norm erfüllen, bei Nicht­er­fül­lung wurden die Essens­ra­tionen gekürzt. © Tomaz Kizny Collec­tion

Wann hört der Mensch auf, Mensch zu sein? Was ist Entmensch­li­chung? Wie stark sind Physis und Psyche von der Zwangs­welt betroffen? Mit Formu­lie­rungen wie „Nicht-Mehr-Menschsein“, „Entmensch­li­chung“ und „Selbst­ver­lust“ haben Autor:innen der Gulag- und der Holo­caust­li­te­ratur eine gemein­same Topik im Erleben der – Physis und Psyche betref­fenden – Entmensch­li­chung und Entwür­di­gung gefunden. Eine Stufe zur Entmensch­li­chung ist die Desin­te­gra­tion der Persön­lich­keit, die Gustaw Herling-Grudziński in seinem Gulag-Bericht Die Andere Welt im folter­ar­tigen Erpressen eines Geständ­nisses erkennt, durch das der Häft­ling „gebro­chen“ werden soll. Julius Margolin erlebt Entmensch­li­chung als Verlust seiner Iden­tität. Mit der Bezeich­nung dieses Vorgangs – „razče­lovečenie“: als „Zermensch­li­chung“ über­setzbar – versucht er, diese das Ich betref­fende Zerset­zung, den Angriff auf die Selbst­wahr­neh­mung zu fassen. Zermensch­li­chung, die Leit­vo­kabel in seinem großen Lager­be­richt Reise in das Land der Lager, könnte als Über­be­griff für alle Lager­texte gelten.

Das Verschwinden in der Welt des Lagers

In Lager­texten wird bereits das Verschwinden in der Lager­welt als Bruch mit der Zivi­li­sa­tion, mit dem Mensch­li­chen beschrieben, als Beginn von etwas Unvor­stell­barem, als Ende alles Bishe­rigen und als Erfah­rung, die aus der Konfron­ta­tion mit einer Alter­na­tiv­welt entsteht, in der die vertraute Welt und ihre Tradi­tion kein Gewicht mehr haben. Der Eintritt ins Lager wird wie eine Verwand­lung erfahren, die an der eigenen Person ebenso wie an den Mitge­fan­genen als eine Meta­mor­phose wahr­ge­nommen wird. Die Verwand­lung tritt nahezu abrupt ein. Varlam Scha­l­amov konsta­tiert in einer seiner Erzäh­lungen aus Kolyma:

Die außer­or­dent­liche Fragi­lität der mensch­li­chen Kultur und Zivi­li­sa­tion. Der Mensch wurde inner­halb von drei Wochen zur Bestie – unter Schwer­ar­beit, Kälte, Hunger und Schlägen.

Die auto­bio­gra­phi­schen Erzähler und Erzäh­le­rinnen nähern sich dem Phänomen der Verwand­lung – dieser absolut präze­denz­losen Lagerer­fah­rung – mit nüch­terner Beschrei­bung, grund­sätz­li­cher Refle­xion oder mit Abscheu und gren­zen­losem Erstaunen. Dinge geschehen, die nicht in den Hori­zont der Lager-Neuankömmlinge passen. Sie zwingen zu einer anderen Wahr­neh­mung von Hand­lungs­ab­läufen, Kommu­ni­ka­tion, Personen. So eröffnet sich eine dem Begriff­li­chen entzo­gene Welt, die erst in der Beschrei­bung eine gewisse Kontur gewinnt. Evgenia Gins­burg schreibt in Grat­wan­de­rung vom Staunen („izum­lenie“) und Marga­rete Buber-Neumann in Gefan­gene unter Stalin und Hitler von „Entgeis­te­rung“. In beidem ist Bestür­zung mitzu­lesen. Aus dem, was sie bestürzt, versu­chen beide Autorinnen durch ein Verfahren des Wegschie­bens einen Rückzug anzu­treten, der ihnen ermög­licht, die Gescheh­nisse in ihrer Fremd­heit zu taxieren und sich selbst letzt­lich wieder urteils­fähig zu machen. Wanda Brońska-Pampuch hat diese Distanz in ihrem 1993 als Roman verfasstem Bericht Ohne Maß und Ende durch Fiktio­na­li­sie­rung umge­setzt und so Selbst­er­lebtes als Fremdes darge­stellt.

Defor­mierte Beob­achter

Die Einstel­lung auf den Beob­ach­tenden war ausschlag­ge­bend für eine kriti­sche Darstel­lung des Gesche­hens. Auch Margolin verfolgt die Wand­lungs­pro­zesse, die sich aus dem Entzug der Norma­lität ergeben, in seiner Schil­de­rung verstörter Wahr­neh­mung, macht aber auch auf die gleich­zei­tige Defor­ma­tion des Beob­ach­ters aufmerksam:

Im Lager waren ausnahmslos alle Menschen und Dinge entstellt. Dieselben russi­schen Wörter, die auch in der Frei­heit gebraucht wurden, hatten hier einen anderen Sinn. Der furcht­bare Einfluss der Lager­ver­hält­nisse defor­miert jeden. Niemand bewahrt seine ursprüng­liche Gestalt. Die Schwie­rig­keit der Beob­ach­tung liegt darin, dass auch der Beob­achter selbst defor­miert ist.“

Als wen erfährt sich der nackte, verschmutzte, mit Furun­keln und Beulen behaf­tete Mensch, der an Typhus leidet? Scha­l­a­movs Typhus­ba­ra­cken­be­richt ist pein­voll detail­liert. Primo Levi klagt über die „obszöne Plage und eine unaus­lösch­liche Schande“ des nächt­li­chen Wasser­las­sens. Solsche­nizyn über­windet Scham und Ekel in der Beschrei­bung von Gestank, Schmutz, kott­rie­fendem Schuh­werk, der völligen Verwahr­lo­sung durch einen sarkas­ti­schen Tonfall. Inhaf­tierte erfahren sich in den verord­neten Entklei­dungs­szenen (Abgabe der Klei­dung zur Desin­fek­tion) erst­mals als nackt unter Nackten. Erin­nert wird eine mit Selbst­ver­ach­tung gepaarte Scham, die den sich Schä­menden zum Objekt macht, eine Abspal­tung des Ich von dem Anderen (im Ich), der Schwäche zeigt, an Typhus leidet, stiehlt, charak­ter­lich verwerf­lich ist.

Belo­mor­kanal. 1931-1933. Arbeiten am Kanal­bett. © Tomaz Kizny Collec­tion

Die physi­sche und psychi­sche Selbst­auf­gabe, die kampf­lose Hingabe an den Unter­gang führt den Zustand des Nicht-Mehr-Menschseins herbei. Jemand, der diesen Zustand erreicht hat, wird im Lager­jargon doch­od­jaga genannt. Das Verb doch­odit’ meint bis an eine Grenze kommen, den äußersten Punkt errei­chen. Der doch­od­jaga führt die den drohenden Unter­gang anzei­gende Verwand­lung, diese Schwund­stufe des Mensch­seins, für alle Mithäft­linge sichtbar vor; er reprä­sen­tiert das Äußerste des Lager­zu­stands. Das russi­sche doch­od­jaga gehört in dasselbe Bedeu­tungs­feld wie der in Holo­caust­texten benutzte Begriff „Musel­mann“. Die Beschrei­bungen dieses ‚Phäno­mens‘ in Gulag- und Holo­caust­texten scheinen nahezu iden­tisch. Margo­lins Schil­de­rung des auf den Abgrund Zuge­henden gilt denselben zwei Momenten, die auch in Primo Levis „Ist das ein Mensch?“ benannt werden: dem psychi­schen und dem physi­schen. Ange­spro­chen ist hier die Verwand­lung eines ‚heilen‘ Menschen in ein Wrack, dessen physi­scher Verfall aus der Unfä­hig­keit zur Adap­t­ation, aus seinem schwin­denden Lebens­willen, einer psychi­schen Schwäche also, resul­tiert. Auch die Meta­phorik, die Gulag- und Holo­caust­texte hier einsetzen, ist dieselbe: „auf Grund gehen“. Doch­od­jaga und Musel­mann gehen beide zugrunde.

Giorgio Agamben hat in seiner Inter­pre­ta­tion von Levis Auschwitz-Schriften das Phänomen des „Musel­mann“ zu einem anthro­po­lo­gi­schen Konzept entwi­ckelt, das so keine Paral­lele in der den Gulag-Texten gewid­meten Diskus­sion hat. Das Aussehen des Musel­manns zwingt zum Wegsehen: Er ist dem, was als Mensch galt, unähn­lich geworden. Diese Entähn­li­chung macht ihn allen fremd und verhin­dert, dass er mitlei­dend wahr­ge­nommen wird. Es ist ihm nicht mehr zu helfen, „er wohnt jenseits der Hilfe“. An den Anblick von Leichen­bergen seien die Lager­in­sassen gewöhnt gewesen, bemerkt Agamben: Aber der Anblick der Musel­männer ist ein ganz neues Szenario, uner­träg­lich für mensch­liche Augen.

Daran schließt er die thana­to­lo­gi­sche These an, dass der Tod, den die Musel­männer sterben, würdelos sei, ihr Sterben den Tod selbst ernied­rige. Herling-Grudzińskis Beschrei­bung der „Verlö­schenden“ lässt keinen Zweifel daran, dass die russi­schen Unter­geher sich von denje­nigen in den KZs nicht unter­schieden, sie wurden – Fast-schon-Skelette – als Abfall, Dreck bezeichnet. Auch Margolin schreibt:

wenn man ihnen sehr nahe kam, spürte man den Leichen­ge­ruch. Tatsäch­lich waren sie tief unglück­liche, hoff­nungslos kaputte Menschen, aber ihre Zerstö­rung hatte sich nach innen gewandt […], von ihnen ging Fäul­nis­ge­ruch aus, das Gift der Zerset­zung. Alles war vergiftet, bis zur extremen Selbst­ver­ach­tung der Vernunft, ›Huma­nität‹ war für diese Unglück­li­chen fast ein Schimpf­wort.

Primo Levi selbst hat auf die Paral­lelen des Phäno­mens in deut­schen und sowje­ti­schen Lagern in Die Unter­ge­gan­genen und die Geret­teten hinge­wiesen:

im Archipel der deut­schen Konzen­tra­ti­ons­lager hatte sich eine spezi­fi­sche Sprache heraus­ge­bildet, der Lager­jargon. Es ist nicht über­ra­schend, daß er Paral­lelen zum Jargon der sowje­ti­schen Arbeits­lager aufweist, aus dem Solsche­nizyn einige Beispiele anführt. In allen Lagern war der Begriff Musel­mann verbreitet, mit dem man die hoff­nungslos erschöpften, ausge­hun­gerten Häft­linge bezeich­nete, die dem Tod nahe waren. Dieser Begriff spie­gelt sich, auch in seiner zyni­schen Ironie, haar­genau im russi­schen doch­od­jaga wider, was wört­lich über­setzt ‚am Ende sein‘, ‚fertig sein‘ bedeutet.

Die Verwand­lung eines Menschen in einen ‚Unmen­schen‘ meint aber auch jene, die aller Moral­vor­stel­lungen ledig, äußerste Bruta­lität und niederste Gemein­heit an den Tag legen: die Krimi­nellen. Es war Scha­l­amov, der auf die Rolle der Krimi­nellen im Lager beson­deres Gewicht legte. Ohne Verständnis der Kriminellen-Welt könne man das Lager nicht verstehen. Das Gift der Gano­ven­welt sei unvor­stellbar scheuß­lich. Die Infek­tion mit diesem Gift führe zur Zerstö­rung alles Mensch­li­chen im Menschen.

Die erträg­liche Form

Die Über­le­benden, die zu Schrei­benden geworden sind, zu Beob­ach­tern der Wand­lungs­vor­gänge und auch gele­gent­lich von ihnen erfasst, haben auf ihrem Ich beharren können. Ihr Schreiben ist ein Um-Schreiben, das das Gese­hene, Gehörte, Gefühlte aus seiner äußeren, direkt erlebten Realität in die innere Realität der Erzäh­lung, Beschrei­bung, Analyse trans­for­miert. Als Lesende nehmen wir sie als dieje­nigen wahr, die dem Nicht-Mehr-Menschsein entge­gen­ge­treten sind und ihre Würde zurück­ge­wonnen haben. Aber wir erfahren auch, dass die Befrei­ungstat des Schrei­bens über mensch­liche Verro­hung ein Wieder­erleben dieser Qual nicht verhin­dern kann. Scha­l­amov klagt:

Wer durch­ge­halten, das Ende der Haft­zeit erlebt hatte, der war zu neuen Wander­schaften verdammt, zu neuen unend­li­chen Qualen.

In den anthro­po­lo­gi­schen Fest­stel­lungen der Lager­li­te­ratur erscheint Entmensch­li­chung als das Äußerste, Extreme. Im Schreiben darüber kann die Grenze, die das Extreme markiert, nie erreicht werden. Das Extreme ist Exzess, außer­halb der Ordnung der Dinge. Es ist unver­gleich­lich. Die Unver­gleich­bar­keit mit allem Bekannten macht den Schrei­benden zu schaffen. Es geht aber nicht nur um die Frage, ob die Erfah­rung des „in extremis“ sagbar, aussprechbar ist, sondern auch darum, ob man sie ausspre­chen darf. Mit Blick auf das Gesche­hene sagt Scha­l­amov: „Der Mensch soll es nicht kennen, soll nicht einmal davon hören.“

Herling-Grudziński spricht von Dingen, die man weder sehen noch davon wissen dürfe. Etwas, das entzogen bleiben muss, dem sich keine Sprache nähern sollte. Das Unsag­bare (das anonyme Grauen) erscheint als kryp­tisch. Die sich ans Schreiben wagen, über­schreiten stets eine Grenze. Sie verletzen den Bereich des inef­fa­bile und geben es denen preis, die nicht „dort“ waren.

Belo­mor­kanal. 1931-1933. Arbeiten am Kanal­bett. Jeder Häft­ling musste täglich eine Norm erfüllen, bei Nicht­er­fül­lung wurden die Essens­ra­tionen gekürzt. © Tomaz Kizny Collec­tion

Das Schreiben und Spre­chen über die eigene Erfah­rung wird so als ein Vergehen an denen betrachtet, die das Ende erlebt haben, den Toten (gewis­ser­maßen ein Schreib­verbot, das sich die Schrei­benden selber geben, um es ständig zu über­treten). Levi und Solsche­nizyn haben das – jeder für sich – so formu­liert: nur die Umge­kom­menen hätten das Recht gehabt zu spre­chen. Schreibs­krupel vs. Schreib­gebot wirkt wie die mora­li­sche Version des Unsag­bar­keits­pa­radox. Die Berichte machen deut­lich, dass diese Erkenntnis über das Mensch­sein den Lesenden nicht vermit­telt werden kann. Über allem liegt die Last der „Unver­ständ­lich­keit des Lagers“. Die Lager­rea­lität kommt einer Sinn­ver­wei­ge­rung gleich. Levi schreibt:

Die Welt, in die man hinein­stürzte, war nicht nur grau­en­voll, sondern darüber hinaus auch noch unent­zif­ferbar. Diese Welt entsprach keinem der bekannten Modelle.

Unver­ständ­lich­keit entzieht sich nicht nur der Logik, sondern vor allem der Sprache. Für viele Schrei­bende stellt sich dabei die Frage: Lite­ratur oder Nicht-Literatur. Das Unge­formte und Unver­ständ­liche der Erfah­rung muss in klärende Form gebracht werden. Nur in der Umset­zung in ein erzäh­le­ri­sches Konti­nuum scheint die Bändi­gung der Affekte möglich – ebenso wie ein die Affekte betref­fender Dialog zwischen Schrei­benden und Lesenden, der den Verste­hens­bruch über­windet. Form erhält so einen doppelten Index von ästhe­tisch und von ethisch.

Scha­l­a­movs Ableh­nung einer „Ästhe­ti­sie­rung des Schre­ckens“, seine Konzep­tion der Fakto­logie und die Kritik an der stilis­ti­schen „Berei­che­rung“ der Sprache, die das Authen­ti­sche einschränke, bedeutet deshalb keines­wegs die Aufgabe der Form:

Eine zeit­ge­nös­si­sche neue Prosa kann nur von Leuten geschaffen werden, die ihr Mate­rial perfekt kennen, für die die Beherr­schung des Mate­rials, seine Umwand­lung in Kunst keine rein lite­ra­ri­sche Aufgabe ist, sondern eine Pflicht, ein sitt­li­cher Impe­rativ.

Scha­l­amov geht es hier um die Trans­po­si­tion in eine erträg­liche Form, um die Bändi­gung ausufernder Erfah­rung, aber auch um den Versuch, ein Wissen über den Menschen aufzu­de­cken, das die Lagerer­fah­rung ‚offen­bart‘ hat. Dazu gehört auch, den Schock über die Erkenntnis zu vermit­teln, dass das, was als mensch­lich galt, in eine Vorla­ger­zeit gehört (oder womög­lich niemals dem Human­wesen entspro­chen hat). So gesehen lassen sich die Auto­bio­gra­phien auch als ‚Anthro­po­gra­phien‘ lesen.

 

Zum weiter­lesen: Renate Lach­mann, Lager und Lite­ratur. Zeug­nisse des GULAG, Konstanz Univer­sity Press 2019.
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  • Renate Lachmann ist Professorin Emerita für Slavische Literaturen und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz sowie Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Sie ist durch ihre Bücher über Intertextualität als Gedächntis der Literatur und über Phantastik international bekannt geworden. Ihre jüngste Publikation behandelt Literatur über das Lager.