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  • Stephan Gregory arbeitet an der Bauhaus-Universität Weimar. Er forscht zum Thema „Verrat und Subjektivität“.

Ironi­sche Rede­weisen gelten – zumin­dest in der Moderne – als Ausweis einer ‚libe­ralen‘, anti­to­ta­li­tären, nicht­fa­na­ti­schen Einstel­lung. Thomas Mann pries die Ironie als ein „Pathos der Mitte“; Richard Rorty präsen­tierte seine „libe­rale Ironi­kerin“ als Inbe­griff abge­klärter Menschen­freund­lich­keit: Ironiker seien Menschen, für die „es nichts Schlim­meres gibt, als grausam zu sein“. Die Ironie erscheint auf diese Weise als eine wirk­same Versi­che­rung gegen den poli­ti­schen Radi­ka­lismus, ein Mittel gegen ideo­lo­gi­sche Iden­ti­fi­ka­tionen, tota­li­täre Wahr­heits­an­sprüche, tradi­tio­nelle Verpflich­tungen und völki­sche Bindungen. Zwar wird immer wieder, beson­ders nach poli­ti­schen Schock­mo­menten (z.B. den Anschlägen von 2001, der Wahl Donald Trumps, dem Über­greifen des Terrors auf Europa, der ‚Flücht­lings­krise‘, dem Brexit), das Ende der Ironie konsta­tiert (oder gefor­dert); doch wird dann auch immer wieder ihre Rück­kehr gefeiert, mit der gewohnten Begrün­dung, dass sie eine unver­zicht­bare Waffe „against disin­for­ma­tion, lies, abuses of power and emotive hysteria“ darstelle.

Wenn Rechte witzig werden

Was aus der einen Sicht als libe­rale Gelas­sen­heit erscheint, stellt sich aus einer anderen Perspek­tive als elitäre Über­heb­lich­keit dar. Intuitiv wurde die Ironie stets auf Seiten der Mäch­tigen und Geris­senen verortet; eine ganze kultur­theo­re­ti­sche Tradi­tion hebt ihren Gegen­satz zu den popu­lären, direk­teren Formen des Humors hervor: der hinter­sin­nige Spott gegen das freu­dige Lachen (Spinoza), das „redu­zierte Lachen“ gegen „das posi­tive, erneu­ernde Moment des Lach­prin­zips“ (Bachtin), der „kalt­schnäu­zige Doktor der Distanz“ gegen die enthier­ar­chi­sie­rende, über­schrei­tende Bewe­gung des popu­lären Humors (Deleuze).

Diese Gegen­über­stel­lung von ‚Volk‘ und ‚Ironie‘ ist auch in den heutigen Diskus­sionen um den Rechts­po­pu­lismus wirksam. Als elitäre, arro­gante Ausdrucks­form scheint die Ironie mit ‚Popu­lismus‘, also einer Rede im Namen des Volkes, kaum vereinbar zu sein. Popu­lis­ti­sche Diskurse verstehen sich als Ausdruck eines direkten, unver­stellten Willens (‚Volks­wille‘) oder einer unmit­tel­baren Wut (‚Volks­zorn‘). Wenn von Vertrauen, Über­zeu­gung, Hingabe, Empö­rung und Opfer­be­reit­schaft die Rede ist, kann das Auftreten von Ironie nur befremd­lich wirken.

Grund­sätz­lich scheint also der Appell an das Volk keine Ironie zu vertragen. Ausnahmen von dieser Regel waren bisher vor allem auf der Seite der poli­ti­schen Linken zu finden, etwa bei Heine, Büchner, Marx und Brecht, die popu­läre Forde­rungen auf elegante Weise mit ironi­schen Argu­men­ta­tionen verbunden haben. Heute lässt sich die verstö­rende Beob­ach­tung machen, dass die Ironie ‚rechts‘ geworden ist, dass sich weite Teile der Rechten ganz selbst­ver­ständ­lich einer unei­gent­li­chen, doppel­deu­tigen Argu­men­ta­tion bedienen und darin keinen Wider­spruch zu der von ihnen behaup­teten Volks­nähe sehen.

Ein Hauch von Kinder­ge­burtstag: aufblas­barer Bundes­richter (Sergio Moro) auf einer Kund­ge­bung von Bolsonaro-Anhängern vor dem Abge­ord­ne­ten­haus in Brasilia, Juni 2019. Quelle: veja.abril.com.br

Dabei geht es mir gar nicht in erster Linie um die Phäno­mene, die zur Zeit unter dem Titel „rechte Ironie“ verhan­delt werden, also um den „ironic“ oder „just joking-nazism, mit dem rechte Youtuber und andere ‚Influ­encer‘ um Aufmerk­sam­keits­werte kämpfen. Solche Provo­ka­tionen sind zwei­fellos ekel­haft; inner­halb einer durch und durch ironi­schen social-media-Kultur ist ihr Auftreten aber auch nicht verwun­der­lich. Erklä­rungs­be­dürf­tiger ist die zuneh­mende Verbrei­tung von ironi­schen Rede- und Verhal­tens­weisen im Kontext der rechts­po­pu­lis­ti­schen, eliten- und globa­li­sie­rungs­feind­li­chen Bewe­gungen: Denn diese vertreten eine Agenda, die sich dezi­diert gegen alles richtet, was irgendwie nach libe­raler Unver­bind­lich­keit riecht. Gegen die Rela­ti­vie­rung der Wahr­heiten und Iden­ti­täten berufen sie sich auf die unver­rück­baren Werte der Moral und Reli­gion; sie erklären die Familie, das Volk, die Nation oder auch den Glauben an Gott zum Maßstab allen Handelns.

Grund­sätz­lich scheinen die rechten Bewe­gungen damit einem Voka­bular der Ernst­haf­tig­keit verpflichtet zu sein; gegen die Zwei­deu­tig­keit, die Korrup­tion, den Oppor­tu­nismus der kosmo­po­li­ti­schen Eliten setzen sie auf eindeu­tige Bekennt­nisse und simple Über­zeu­gungen; sie bevor­zugen eine kräf­tige, authen­tisch wirkende Ausdrucks­weise. Entspre­chend müssten sie auch die Ironie verab­scheuen, denn diese steht gerade für die Herr­schaft der Zwei­deu­tig­keit, für all die Ambi­gui­täten und kompli­zierten Verflech­tungen, die den ‚einfa­chen Mann‘ und ‚aufrechten Bürger‘ daran hindern, ein ruhiges und ehrli­ches Leben zu leben. Ange­sichts dieser tradi­tio­nellen Ächtung ist es durchaus verblüf­fend, wenn Ironie in rechten Diskursen zu einem Massen­phä­nomen wird.  

Aggres­sion und Selbst­mit­leid

Mit Rück­sicht auf den zwei­fel­haften, elitären Ruf der ironi­schen Rede wurde im brasi­lia­ni­schen Präsidentschafts-Wahlkampf von 2018 die durchaus vernünf­tige Warnung ausge­geben, selbst den frene­ti­schen Bolsonaro-Anhängern nicht mit Ironie zu begegnen. In dem „Anti-Bolsonaro-Leitfaden“ eines Blog­gers hieß es: „Vergiss die Ironie, den Sarkasmus. Die Leute verstehen das als präpo­tent.“ Zugleich war aber auch nicht zu über­sehen, dass die rechten Massen­be­we­gungen längst ihre eigene Art der Ironie gefunden hatten, eine Weise der kalku­liert verlet­zenden, zoten­haften Verun­glimp­fung, der wiehernden Belus­ti­gung, die sich selbst als „Spaß“ oder „Verar­schung“ („zueira“) dekla­rierte und sich in den Sozialen Medien in einem epide­mi­schen Auftreten der Buch­sta­ben­folge „kkkkkkkkkk“ (etwa: „hihihi“) nieder­schlug. Sarkasmus und höhni­sche Parodie, die sati­ri­sche Verkeh­rung demo­kra­ti­scher Slogans, der ‚witzig‘ auftre­tende Perso­nen­kult um Bolso­naro („mito“, „Bolso­mito“) und den Richter Sergio Moro („heroi“, „Super-Homem“), die kalku­lierten Geschmack­lo­sig­keiten, puber­tären Macht­gesten und halt­losen Drohungen des Kandi­daten, all solche Formen einer leicht­fer­tigen, zwei­deu­tigen Kommu­ni­ka­tion bildeten feste Bestand­teile der rechten Hass­rede. Die als arro­gant und elitär verschriene Ironie nahm auf diese Weise ihr Bad in der Menge und wurde volks­tüm­lich. „Boa ironia!!!“ lobte Bolso­naro auf Twitter, wenn der Spaß sich gegen ‚Staats­kom­mu­nismus‘, ‚Kultur­mar­xismus‘ und ‚Gender­ideo­logie‘ rich­tete.

Die Geste „Waffe im Anschlag“ wurde zum Marken­zei­chen Bolso­naros. Quelle: veja.abril.com.br

Die Beru­fung auf Ironie bot zugleich den Vorteil der kalku­lierten, rheto­ri­schen Über­schrei­tung. So konnte Bolso­naro im Oktober 2018 eine Groß­kund­ge­bung in São Paulo zur Ekstase treiben, indem er verkün­dete, von nun an müssten die „roten Banditen“ sich „unserem Gesetz unter­werfen“ und „entweder ins Ausland oder in den Knast gehen“. Die empörten Reak­tionen konnte Bolso­naro dann als „linkes Mimimi“ abtun, als Ausdruck der Empfind­lich­keit und Humor­lo­sig­keit seiner Gegner. Eine über­trei­bende, sarkas­ti­sche Rhetorik diente auf diese Weise dazu, die Grenzen der Zumut­bar­keit auszu­testen und zu verschieben. Ober­fläch­lich erin­nert ein solches Verfahren an die alte, von Gregory Bateson populär gemachte Geschichte von dem Frosch, der durch lang­same Tempe­ra­tur­er­hö­hung den Zeit­punkt verpasst, aus dem Koch­topf zu springen. Der Unter­schied ist aller­dings, dass Bolso­naro nicht auf schlei­chende Gewöh­nung setzte, sondern auf das Zusam­men­spiel von Schock­wir­kung und Erleich­te­rung: Dem Frosch wird erst mit dem Kochen gedroht; dann wird ihm verkündet, es sei nur ein Scherz gewesen, er könne also beru­higt im Wasser bleiben. 

In vielem folgt Bolso­naros repres­siver Humor dem Vorbilds Trumps, der im Wahl­kampf Hillary Clinton eben­falls mit Gefängnis drohte oder Barack Obama als „Gründer des Isla­mi­schen Staats“ verun­glimpfte – nur um hinterher zu erklären, seine Kritiker verstünden keine Ironie: „THEY DON‘T GET SARCASM?“ Trumps spezi­eller Gebrauch von Sarkasmen ist tref­fend als Mili­ta­ri­sie­rung („weapo­ni­zing“) der Ironie beschrieben worden. Zugleich wird gesagt, er habe damit die Ironie gegen ihre Erfinder, gegen die Klasse der „urbane and educated“ gekehrt. Die Vorstel­lung von der Ironie als Eigentum fein­sin­niger Intel­lek­tu­eller hat aller­dings mit der realen gesell­schaft­li­chen Ironie­ver­tei­lung nicht viel zu tun, und sie erklärt daher auch nicht ihre Aneig­nung durch Trump. Ironie ist nicht nur im Bildungs­bür­gertum zuhause, sondern ebenso selbst­ver­ständ­lich dort, wo Trump sich zeit­le­bens bewegt hat, in den Milieus der Reichen, der Geschäfts­leute, der Cele­bri­ties und Show­leute. So wie die Kunst des Deal-Making hat Trump auch den Zynismus der Olig­ar­chen in die Politik mitge­nommen.

Patient Bolso­naro, nach dem Messer-Attentat vom September 2018, wieder mit Waffen-Geste. Quelle: brasil.elpais.com

Den Staats­mann mimen

Anders verhält es sich im Fall Bolso­naros. Während sich Trumps Popu­lismus auf die Pose des erfolg­rei­chen Wirt­schafts­bosses gründet, setzt Bolso­naro auch als Präsi­dent ganz auf das Image des Mannes aus dem Volk. So lässt er sich gerne filmen, wenn er mit Last­wa­gen­fah­rern und Soldaten speist, im Urlaub seine Shorts selber wäscht und seine Gäste in Plas­tik­san­dalen und Trai­nings­hose empfängt. Eine solche Rhetorik der Einfach­heit und Unver­dor­ben­heit scheint kaum mit einer ironi­schen Haltung zu verein­baren zu sein. Dennoch hat Ironie in den Auftritten Bolso­naros und seiner Regie­rungs­leute (beson­ders des Unter­richts­mi­nis­ters Abraham Weintraub) einen festen Platz. Dies hat wohl mit den beson­deren Problemen eines Popu­lismus an der Macht zu tun: Bolso­naros Wahl­er­folg gründet sich auf den Ruf des radi­kalen Außen­sei­ters, des Versto­ßenen, der sich bedin­gungslos dem korrupten System der „velha polí­tica“ entge­gen­stellt.

So hatte Bolso­naro nach seiner Macht­über­nahme nicht nur das Problem, den Staats­mann mimen zu müssen. Die zusätz­liche Schwie­rig­keit bestand darin, den Anhän­gern zeigen zu müssen, dass er noch nicht Teil der korrupten poli­ti­schen Klasse geworden war. Daraus ergab sich eine merk­wür­dige Spal­tung im Erschei­nungs­bild: In die steifen Auftritte des Regierungs-Bolsonaro mischten sich die über­schüs­sigen Gesten des Volks-Bolsonaro – eine Art puber­tärer Revolte des Anti­po­li­ti­kers gegen den Poli­tiker, der er von Amts wegen sein musste: „Stell Dir mein Vergnügen vor, mit Macron und Merkel zu spre­chen“, mit Sprü­chen dieser Art demons­trierte Bolso­naro seine Fremd­heit gegen­über den globalen Eliten und damit seine Nähe zum Volk. Ein süffi­santer Kommentar führte schließ­lich im August 2019 zur Eska­la­tion des diplo­ma­ti­schen Konflikts mit Frank­reich: „Demü­tige den Kerl nicht. Kkkkkk”, schrieb Bolso­naro, als ein Twitter-Follower die Fotos der Präsi­den­ten­gat­tinnen verglich und unter­stellte, dass Macron Bolso­naro „verfolge“, weil dieser eine jüngere Frau habe.

Ein weiterer Grund für die ironi­sche oder sogar selbst­iro­ni­sche Färbung des neuen brasi­lia­ni­schen Auto­ri­ta­rismus liegt in Bolso­naros poli­ti­schem Miss­erfolg. Formell der mäch­tigste Mann Brasi­liens, hatte er Schwie­rig­keiten, auch nur Teile seiner Agenda gegen den Kongress und das Oberste Bundes­ge­richt durch­zu­setzen. Wenige Wochen nach Amts­an­tritt stellte sich der Eindruck ein, dass Bolso­naro das Regieren schon aufge­geben habe und nur noch versuche, den engeren Kern seiner Anhänger durch mora­li­sche Pole­miken im Zustand der diskur­siven Hyper­ven­ti­la­tion zu halten. Zugleich sanken die Popu­la­ri­täts­werte so tief, dass die Möglich­keit einer dikta­to­ri­schen Macht­er­grei­fung in weite Ferne rückte. Wie Bolso­naro der Zeit­schrift Veja gestand, habe er in den ersten Monaten seiner Amts­füh­rung nachts „schon verdammt viel geweint“. In der Öffent­lich­keit jedoch versuchte Bolso­naro das Schwinden seiner Möglich­keiten ironisch zu über­spielen: gegen jede Evidenz erteilte er seiner Regie­rung die Best­note, witzelte aber zugleich, der Kongress wolle ihn zur „engli­schen Königin“ machen.

Der ironi­sche Jargon als Lebens­eli­xier

Wie sich hier andeutet, handelt es sich bei einem großen Teil dessen, was heute als rechte Ironie auftritt, um poli­tisch gewan­deltes Selbst­mit­leid. Wenn die Ironie, die tradi­tio­nell als ein Instru­ment der Libe­ralen und Linken galt, sich derzeit bei den Rechten solcher Beliebt­heit erfreut, so liegt das offenbar nicht nur an ihrer Wirk­sam­keit als rheto­ri­sche Zermür­bungs­technik; es hat offenbar auch mit dem libi­di­nalen Mehr­wert zu tun, den sie bereit­stellt. Die Ironie ist, mit anderen Worten, nicht nur Waffe im ideo­lo­gi­schen Kampf, sie bildet ein wesent­li­ches Element der poli­ti­schen Subjek­ti­vie­rung. Dies wird am Beispiel des deut­schen Rechts­po­pu­lismus beson­ders deut­lich: Millionen von älteren, meist männ­li­chen Deut­schen, die sich vor 10 Jahren gar nicht oder nur im kleinen Kreis poli­tisch geäu­ßert hätten, haben die Möglich­keit, entdeckt, ihrer allge­meinen Verbit­te­rung ‚im Internet’ Luft zu machen; eine ganze Bevöl­ke­rungs­schicht, die vorher nicht durch Ironie hervor­ge­treten war, hat sich auf den zwang­haft sarkas­ti­schen, verdäch­ti­genden Ton der AfD- und Putin-Trolle einge­stimmt. Wenn auf diese Weise eine bestimmte Art von gehäs­siger Ironie zur Erken­nungs­me­lodie des Rechts­po­pu­lismus geworden ist, so hat dies offenbar ganz wesent­lich mit ihrer psycho­öko­no­mi­schen Attrak­ti­vität zu tun: Die Entde­ckung der Ironie stellt lebens­ge­schicht­lich eine Art zweiten Früh­ling dar; der ironi­sche Jargon wirkt wie eine Art Lebens­eli­xier, ein Hormon­prä­parat, das eine ganze Genera­tion in die poli­ti­sche Pubertät zurück­ge­holt hat.

Alte, weiße deut­sche Männer, die sich selbst sarkas­tisch als „alte, weiße deut­sche Männer“ bezeichnen, gönnen sich damit nicht nur die Befrie­di­gung einer pole­mi­schen Spitze gegen die Main­stream­me­dien, die poli­tical correc­t­ness, den Gender­dis­kurs, den Anti­ras­sismus, die Migra­ti­ons­po­litik usw. Der ironi­sche Tonfall gibt ihnen auch, und dies dürfte inzwi­schen ein wesent­li­cher Faktor in der rechten Poli­ti­sie­rung sein, Gele­gen­heit, sich in gewisser Weise über ihr Schicksal zu erheben: Ein wenig ist es so, als wäre man als selbst­de­kla­rierter „alter, weißer deut­scher Mann“ vor allem ein mutiger Frei­heits­kämpfer – und nur noch in ironi­schem Sinne alt.

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  • Stephan Gregory arbeitet an der Bauhaus-Universität Weimar. Er forscht zum Thema „Verrat und Subjektivität“.