Theorie-Guerilla oder alter Witz? Ein Kommentar zum aktuellen Wissenschafts-Hoax

Aktuell macht ein neuer Wissenschafts-Hoax die junge Forschungsrichtung der Human Animal Studies unsicher. Dieser gibt sich kritisch und subversiv, ist in Wirklichkeit aber Ausdruck einer dogmatischen Denkweise. Ein Kommentar.



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Welches Potential politische Kritik haben kann, die in Form von subversiver Affirmation stattfindet, wurde in der Vergangenheit vor allem aus künstlerischer Perspektive gezeigt. So beispielsweise im Jahr 2000 vom Regisseur Christoph Schlingensief mit seiner „Ausländer raus!“-Aktion, in der dieser die österreichische Asylpolitik als Big Brother Show inszenierte und die Bürger dazu aufforderte, sich mittels Telefon- und Onlinevoting selbst an der Abschiebung der Asylsuchenden zu beteiligen. Diese Aktion war nicht als Kunsthappening gekennzeichnet, sondern gab sich als ein tatsächliches Projekt der FPÖ (Freiheitliche Partei Österreich) aus. Es erübrigt sich zu erwähnen, dass die Leitungen heiß liefen. Gerade die gegenwärtigen Ereignisse haben noch einmal bewiesen, wie aktuell Schlingensiefs Kritik noch heute ist, und wie entlarvend es sein könnte, rechten Aktionismus mit seinen eigenen Waffen zu schlagen.

Subversive Affirmation in der Geschichtswissenschaft?

Wie viel subversive Affirmation jedoch die Geschichtswissenschaft vertragen kann, stellt aktuell ein Hoax-Artikel (also ein Scherz-Artikel) auf die Probe, den „eine Gruppe von kritischen Wissenschaftler_innen“ unter dem Pseudonym „Christiane Schulte“ in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Totalitarismus und Demokratie veröffentlicht hat (13. Jahrgang, Heft 2/2015, S. 319-334). Doch dieser ebenfalls als subversive Affirmation gedachte Fall ist anders gelagert als Schlingensiefs Aktion und verfehlt sein kritisches Potential um Längen.

Es geht um den Beitrag „Der deutsch-deutsche Schäferhund – Ein Beitrag zur Gewaltgeschichte des Jahrhunderts der Extreme“, den eine der Autorinnen bereits am 6. Februar 2015 auf der Tagung „Tiere unserer Heimat: Auswirkungen der SED-Ideologie auf gesellschaftliche Mensch-Tier-Verhältnisse in der DDR“ präsentierte, die vom Center of Metropolitan Studies und der TU Berlin organisiert wurde.

Am 15. Februar ließ das Autor_innen-Kollektiv dann auf der Online-Plattform Telepolis die Bombe platzen: Der Inhalt des Vortrags sowie des leicht veränderten Aufsatzes seien komplett frei erfunden, „ohne dass dies jemandem aufgefallen wäre“. Ihre „satirische Intervention“ will die Gruppe, die ihr Bekennerschreiben mit „Christiane Schulte & Freund_innen“ unterzeichnet, als ein „Plädoyer gegen den akademischen Konformismus“ und die „Scheinradikalität“ der heutigen Geisteswissenschaften verstanden wissen. Ich möchte auf diese Intervention auf eine Weise antworten, in der man üblicherweise nicht auf einen Scherz reagiert, nämlich indem ich sie ernst nehme. Ihren Ausgangspunkt nahm diese Parodie in dem „call for papers“ des Center of Metropolitan Studies, das sich der DDR Diktatur mit einer Tagung aus der Perspektive der Human Animal Studies annähern wollte, um „die vielfältigen Beziehungen von Menschen und Tieren im Staatssozialismus in den Blick“ zu nehmen. „Über den Umgang mit Tieren können Rückschlüsse über das kulturelle, gesellschaftliche und ökologische Selbstverständnis der DDR gezogen werden“, heißt es in der im Juli 2014 dazu veröffentlichten Ausschreibung der verantwortlichen Veranstalterinnen Dorothee Brantz und Anett Laue.

Parodie der Human Animal Studies?

Es geht den in den 1990er Jahren entstandenen Human Animal Studies nicht nur darum zu fragen, wie Tiere von Menschen kulturell repräsentiert oder landwirtschaftlich genutzt wurden – sie werden nicht nur als ‚Objekt‘, sondern auch als ‚Subjekt‘ von Geschichte begriffen: So besteht eine Grundthese dieser interdisziplinären Forschungsrichtung darin, Tiere als gesellschaftliche Akteure mit eigener Handlungsmacht (akademisch dann ‚agency‘ genannt) ernst zu nehmen und auf ihren Einfluss für soziale Beziehungen und historische Prozesse hin zu untersuchen. Eine gewisse Nähe hat dieser Ansatz damit auch zur bereits in den 1980er Jahren aufgekommenen und maßgeblich vom französischen Soziologen Bruno Latour entwickelten Akteur-Netzwerk-Theorie, die nicht nur Menschen, sondern auch Dingen – Technologien, Werkzeugen, Gebrauchsgegenständen – eine ‚agency‘ zuspricht (was eigentlich noch viel radikaler ist). Auf Latour werde ich ganz am Ende noch einmal zurückkommen, doch zuerst der Reihe nach.

„Christiane Schulte & Freund_Innen“ haben an eben diesem ihrer Meinung nach vollkommen absurden Forschungsansatz Anstoß genommen und in ihrer Stellungnahme erklärt: „Problematisch ist daran vor allem der für die Human Animal Studies charakteristische Relativismus, der menschliches und tierisches Leben auf eine Stufe stellt – was nicht die Stärkung von Menschenrechten, sondern deren Auflösung bedeutet.“ Eine Schlussfolgerung, die nicht unbedingt zwingend ist, wenn man sich das gesamte Forschungsfeld anschaut. So ist die Unterstellung, dass die Human Animal Studies mit ihrem Ansatz Mensch und Tier in jeder Hinsicht gleichsetzen würden, schlicht unwahr. Mit Blick auf die von den Organisatorinnen der Tagung vorgeschlagene Zusammenführung von Totalitarismusforschung und Animal Studies, hinter der „Christiane Schulte und Freund_Innen“ eine bloße „academic fashion“ vermuten, schreiben sie weiter: „Es gruselt vor dem Gedanken, dass die Human Animal Studies demnächst vielleicht Einzug halten in die vergleichende Genozidforschung.“

Und in der Tat nutzte die Tierschutzorganisation PETA die Gegenüberstellung von industrieller Massentierhaltung und Holocaust in einer sehr problematischen Art und Weise in der Vergangenheit für ihre auf Schockeffekte abzielenden Werbekampagnen. Mit ihrer Persiflage der Human Animal Studies wollten die Autor_innen auf diesen Denkfehler aufmerksam machen und schickten schließlich eine Vertreterin zu der Tagung nach Berlin, um dort einen Vortrag mit frei erfundenen und vollkommen fiktiven Quellen über den „deutsch-deutschen Schäferhund“ im SED-Regime und dessen Nazi-Vergangenheit zu halten.

In ihrem parodistischen Referat stilisierte „Christiane Schulte“ die Mauerhunde zu den eigentlichen Opfern des Kalten Krieges an der Berliner Mauer und beschrieb, wie diese als lebende Objekte der Grenzsicherung ausgebeutet wurden, jedoch auch über eine eigene ‚agency‘ verfügten. Anhand frei erfundener Belege aus fiktiven Zuchtbüchern behauptete sie außerdem, es habe sich bei den Schäferhunden an der deutsch-deutschen Grenze um dieselbe Zucht, beziehungsweise um direkte Nachfahren jener Wachhunde gehandelt, die bereits während der Zeit des Nationalsozialismus in den Konzentrationslagern Buchenwald und Sachsenhausen eingesetzt worden seien. Um diesem Hoax schließlich die Krone aufzusetzen, berichtet „Schulte“ von einem Polizeihund Rex als dem ersten Mauertoten und wies – natürlich wieder anhand frei ausgedachter Dokumente – nach, dass die DDR-Grenzhunde schließlich in dritter Generation nach der Wiedervereinigung beim Bundesgrenzschutz gelandet seien.

Intervention gegen vergleichende Totalitarismusforschung?

Köstlich amüsierten sich die „kritischen Wissenschaftler_innen“ in ihrem Bekennerschreiben darüber, dass sie bei der Tagung niemand nach der Authentizität ihrer Quellen gefragt habe und sie für ihren Unsinn statt „Gegenreden, Zweifel oder Protest“ sogar noch „Applaus“ geerntet hätten. Anscheinend regelrecht berauscht von ihrem Schwindel reichten sie ihr Vortragsmanuskript schließlich zur Publikation bei der Fachzeitschrift Totalitarismus und Demokratie ein, die vom Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung (HAIT) herausgegeben und bei Vandenhoeck & Ruprecht verlegt wird. Dort wurde der Beitrag auch prompt akzeptiert, nachdem er durch den stellvertretenden Institutsdirektor Uwe Backes bearbeitet und redigiert wurde, wie ein Artikel der Tageszeitung Neues Deutschland vom 16.02. mit Verweis auf die ihnen vorliegende kommentierte Korrekturversion des Aufsatzes darlegt.

„Schulte & Freund_innen“ haben sich die Zeitschrift Totalitarismus und Demokratie sehr genau ausgesucht, denn neben den Human Animal Studies richtet sich ihre Intervention in erster Linie gegen die vergleichende Totalitarismusforschung. Denn so wie sie in den Human Animal Studies den Ausdruck eines relativistischen, „philosophischen Antihumanismus“ zu erkennen glauben, der mit der Postmoderne „nicht nur den Marxismus, sondern auch den Humanismus entsorgte“, so sei der Relativismus im Rahmen der vergleichenden Totalitarismusforschung zu einem politischen Instrument geworden. So wie Tiere keine Menschen sind, so sollen auch Nazi-Terror und stalinistischer Terror bitte nicht mit den gleichen Begriffen analysiert werden.

In dem Telepolis-Artikel ist die Rede von der konformistischen „Rhetorik zum ‚DDR-Unrechtsstaat‘“, den die Autor_innen bezeichnenderweise distanziert in Anführungszeichen setzten, und in einer E-Mail-Stellungnahme für das Hipster-Szene-Magazin VICE schreiben sie: „Es geht darum, dass die Extremismustheorie keine wissenschaftliche Methode ist. Sie sieht, was sie sehen will: Ob Hund, ob Mensch, Nazi und Linke sind irgendwie dasselbe und vor allem Böse. Das ist eine academic fashion aus den 1950ern, die sich spätestens mit Stalins Tod erledigt haben sollte. So sagte jedenfalls Hannah Arendt, die diese Theorie weit differenzierter vertreten hat als ihre Nachfolger heute.“

Dieser „politische Konformismus“ gepaart mit der „akademischen Mode“ der relativistischen Human Animal Studies ist laut „Schulte“ und ihren Theorie-Guerilleras verantwortlich dafür, dass den Geisteswissenschaften ihr gesellschaftskritisches Potential verloren gegangen sei. Sie reden von „Kathedersozialismus“ und dem „Marsch durch die Institutionen“ der 1968er, schäumen, dass heute „jeder Bezug zu politisch-gesellschaftlicher Praxis fehlt“ und die Geisteswissenschaften mittlerweile nur noch „wortradikal“ seien. Deutlich wird hierbei nicht nur, aus welchem Lager diese Attacke kommt, sondern auch dass ‚kritisch‘ mit ‚revolutionär‘ verwechselt wurde. Wie sich „Schulte & Freund_innen“ kritische Wissenschaft vorstellen, die etwas anderes als „wortradikal“ ist, will ich lieber nicht wissen.

Ist diese Intervention tatsächlich so subversiv, wie uns die Autorinnen glauben machen wollen? Denn auch wenn einige diesen Schwindel bereits als den „beste[n] Wissenschafts-Hoax, den wir seit Langem gesehen haben“, feiern (VICE) und sich nun hämisch freuen, wie leicht man doch gutgläubige Historiker mit Schauermärchen über DDR-Hunde mit Nazi-Vergangenheit hinters Licht führen kann, so ist diese Guerilla-Aktion in Wirklichkeit weniger radikal – im Gegenteil: sie ist sogar dogmatisch – und weniger neu, als sie sich so selbstgerecht zu verstehen gibt.

„Schulte“ wiederholt Sokal

Nicht neu ist dieser Hoax, weil er einem bekannten Muster folgt: Bereits 1996 provozierte der amerikanische Physiker und Universitätsprofessor Alan Sokal durch einen vergleichbaren Schwindel einen Wissenschafts-Skandal, der sich auch damals um den vermeintlichen Relativismus der postmodernen Geisteswissenschaften drehte. Um die unscharfe Verwendung physikalischer Denkmodelle durch postmoderne Philosophen wie Jean Baudrillard, Gilles Deleuze und Félix Guattari, Paul Virilio, aber auch Bruno Latour offen zu legen, reichte Sokal bei der für ihre postmoderne Ausrichtung bekannten Zeitschrift Social Text einen Artikel mit dem Titel „Transgressing the Boundaries: Towards a Transformative Hermeneutics of Quantum Gravity“ ein, der genau wie „Schultes“ Aufsatz anstandslos publiziert wurde. Kurz nachdem der Artikel veröffentlicht worden war, der in einer kruden Art und Weise falsch dargestellte Theoreme der Quantenmechanik mit postmodernen Konzepten verknüpfte, machte Sokal in der Zeitschrift Lingua Franca schließlich seinen Schwindel publik. Er entlarvte seinen Artikel als Parodie, mit der er aller Welt zeigen wollte, dass man den postmodernen Denkern einfach alles unterjubeln könne.

In Form dieses empirischen ‚Experiments‘ glaubte Sokal damit zweifelsfrei – und gewissermaßen ganz naturwissenschaftlich – nachgewiesen zu haben, dass es einen „unübersehbare[n] Niedergang der intellektuellen Standards in bestimmten Kreisen der amerikanischen Geisteswissenschaften“ gäbe, der auf die Postmoderne als Brutstätte „subjektivistischen Denkens“ zurückzuführen sei. Er wollte „testen“, ob es ihm gelingen würde, in diesen Fachkreisen einen vollkommen unsinnigen Artikel zu publizieren, „falls er (a) gut klingt und (b) den Herausgebern bestens ins ideologische Konzept paßt“.

Auch Sokal ging es also nicht nur darum, dass er die von ihm verteidigten Kriterien der Wissenschaftlichkeit wie Rationalität und Objektivität in Gefahr sah; er verfolgte mit seiner Parodie ebenfalls eine politische Mission: „Was das Politische betrifft, so rührt mein Ärger daher, daß der meiste (wenn auch nicht aller) Unsinn dieser Art von einer selbsternannten Linken stammt“, schreibt Sokal in seiner Stellungnahme für Lingua Franca – das postmoderne „Theoretisieren über die soziale Konstruktion der Realität“ mit dem damit verbundenen „epistemischen Relativismus“ sei „Verrat an einem wertvollen Erbe und untergräbt die ohnehin zerbrechliche Basis für eine progressive Sozialkritik.“ Sokal sind die postmodernen Denker also zu wenig links beziehungsweise würden mit ihrem Denken sogar die Anliegen der ‚echten‘ Linken untergraben. Ähnlich hatte schon Jean Améry 1976 in seinem Artikel „Ein neuer Verrat der Intellektuellen“ für DIE ZEIT argumentiert. Nichts Neues also, dieser Stellungskrieg reicht weit zurück.

Sokal und „Schulte“ argumentieren aus einer ähnlichen Richtung und verstehen sich als Vertreter einer im akademischen Raum ins Abseits gedrängten traditionellen und positivistischen Linken, die den Bezug zur politisch-gesellschaftlichen Praxis nicht aufgegeben habe. Beide treibt eine Panik vor jedem Schreckgespenst der Postmoderne um, das mit seinem viel gefürchteten Relativismus alle so sorgfältig gezogenen Grenzen zwischen ‚links‘ und ‚rechts‘ zu verwischen drohe. Im aktuellen Fall trifft dies zwar vordergründig die Human Animal Studies und die von ihnen kritisierte Trennung von Mensch und Tier als gesellschaftliche Konstruktion. Eigentlich gemeint ist jedoch die vergleichende – und deshalb vermeintlich relativistische – Totalitarismusforschung, die die DDR als einen diktatorischen Unrechtsstaat kennzeichnet, und damit offenbar noch immer die Befindlichkeiten gewisser Kreise verletzt. Hinter der spielerischen Parodie auf eine neue „akademische Mode“ verbirgt sich also ein wesentlich tiefgreifender und weiter zurückreichender Konflikt.

Woher die Logik dieses Konflikts kommt, hat Bruno Latour in seiner in Le Monde veröffentlichten Replik auf Sokals Scherz-Artikel angedeutet, in der er dessen Angriff als eine „Hexenjagd auf Andersdenkende à la McCarthy“ kritisierte, um schließlich versöhnlich zu bemerken: „Der Kalte Krieg ist beendet. Versuchen wir, einander nicht zu parodieren.“ Bedenkt man, dass dieser Skandal bereits zwanzig Jahre alt ist, erscheint „Christiane Schultes“ aktueller Hoax, der nicht nur nach dem gleichen Muster, sondern auch mit der gleichen politischen Intention eines linken Dogmatismus gestrickt ist, bereits heute als ein alter Witz. Es ist ein Witz, der aus einer Zeit kommt, in der hinter jeder Ecke der politische Gegner und hinter jedem Argument eine reaktionäre Ideologie vermutet wurde. Er stammt aus einer Zeit, in der das intellektuelle Feld obsessiv mittels der Koordinaten ‚links‘ vs. ‚rechts‘ vermessen wurde.

Am Ende doch nur Selbstentlarvung

Und auch wenn „Schultes“ Guerilla-Taktik sich revolutionär und subversiv gibt, so ist sie doch ebenso dogmatisch wie die Kalte-Kriegs-Logik, der sie aufsitzt. Letztlich haben die vermeintlich „kritischen Wissenschaftler_innen“ mit ihrer Intervention also vielleicht weniger die akademische Mode der von ihnen kritisierten Human Animal Studies oder den vermeintlichen Konformismus der Totalitarismusforschung als vielmehr ihren eigenen orthodoxen Dogmatismus entlarvt. Gezeigt hat sich dabei außerdem, dass Parodie und Satire wahrscheinlich keine geeigneten Instrumente der Kritik sind, wenn diese nicht entschieden subversiv, sondern vom Standpunkt einer strengkonservativen Ideologie genutzt werden. Ich glaube aber, die (Geschichts-)Wissenschaft kann heute, ein Vierteljahrhundert nach dem Ende des Kalten Krieges, solche Scherze gut ertragen. Da ihre Pointe seit Sokal jedoch bereits jeder kennt, darf man sich nicht wundern, wenn nur noch müde gelacht wird.