Wahlen
„In einer Diktatur kann es keinen Frieden geben“ – Über den Missbrauch des Wortes ‚Frieden‘ in Georgien
Wer sich Russland unterwirft, der soll mit "Frieden" belohnt werden. Wer für proeuropäische Parteien stimmt, dem drohe das Schicksal der Ukraine. Also Krieg. So schürte die prorussische Partei "Georgischer Traum" vor der Wahl Angst. Philomena Grassl über die Proteste in Georgien und die Wut über die Angstmacherei prorussischer Akteure.
Taylor’s Choice: A Swift Conflict
Nicht nur „Hass und Hetze“, auch Lifestyle, Musik und Mode können polarisieren. Zur Politisierung des popkulturellen Stilverbunds der Swifties als Fall problematischer Popularität
Der georgische Traum von der globalen Kriegspartei
Die georgische Regierungspartei und die Georgische Orthodoxe Kirche arbeiten vor den Wahlen immer stärker mit Verschwörungstheorien über den „Westen“ und mit politischer Homofeindlichkeit. Zaal Andronikashvili über die Quellen dieser Ideologie.
Die Erfolge der Rechten – und die Fehler der anderen
Der Wahlsieg von Geert Wilders in den Niederlanden ist nur die neueste Episode einer rechtsextremen Erfolgsserie in Europa – und er zeigt, dass daran nicht zuletzt die Konkurrenz eine Mitschuld trägt, die aus ihren Fehlern nichts lernt.
Das Pendel schlägt zurück: Die zwei Verfassungsprozesse Chiles
Am 7. Mai wählten die Chilen:innen die Personen, die einen neuen Verfassungstext erarbeiten. Dieser zweite Verfassungsprozess wird anders verlaufen als der gescheiterte erste: Er wird stärker reglementiert und von den Parteien kontrolliert. Zudem dominieren rechtsradikale und konservative Kräfte den Verfassungsrat.
Politik und Individualismus. Ein Rückblick auf die Parlamentswahlen in den Niederlanden
Der politische Schwerpunkt der Niederlande hat sich nach rechts verschoben. Das hängt mit dem verbreiteten Glauben an die eigene Individualität zusammen, der mit der Abwertung anderer Vorstellungen von Individualität einhergeht. Anspruchsindividualismus und Individualismuskritik prägen die politische Kultur der Niederlande.
Warum die „nützliche Stimme“ schädlich ist. Vor den Wahlen in Frankreich
Die „nützliche Stimme“ (vote utile) wird im Vorfeld der Wahlen in Frankreich im Namen der Demokratie vorgebracht – wer nicht pragmatisch wählt, sei ein Egoist, der nicht an das Gesamtwohl denkt. Infrage gestellt wird dabei aber das Prinzip des demokratischen Pluralismus.
Von der Schweiz lernen, heisst siegen lernen. Direkte Demokratie, „Mannhaftigkeit“ und die extreme Rechte
Auf ihren Wahlplakaten forderte die AfD „Volksabstimmungen nach Schweizer Vorbild!“ Was verbindet die deutschen Rechtsextremen mit der Schweizer SVP?







