USA

Done. We made history

Millionen Menschen in aller Welt nahmen am 21. Januar am „Women's March“ teil. Mit geschätzten fast drei Millionen Teilnehmenden in den USA schrieb der March amerikanische Geschichte. Christine Loriol reiste von Zürich nach Washington. Weil es nicht anders ging. Ein persönlicher Bericht.

„At the last Trump…“ Popu­lismus und das Ende der Demo­kratie, wie wir sie kennen

Donald Trump ist das bislang deutlichste Krisensymptom der parlamentarischen, repräsentativen Demokratie. Die drohende Reduktion der demokratischen Ordnung auf ihren archaisch-plebiszitären Kern zerstört die Schutzfunktion der Institutionen zugunsten politischer Führer, die ihre autoritäre Macht auf den angeblichen „Volkswillen“ stützen.

Hoff­nung ohne Opti­mismus. Ein Blick auf 11/9 mit Terry Eagleton

Kann man angesichts widriger Zeitumstände zwar alles andere als optimistisch, dafür aber entschieden hoffnungsvoll sein? Hoffnung ist eine Haltung, die wir nicht aufgeben dürfen, weil sie uns politisch sensibel macht für gegenwärtiges Unrecht.

Flyover History. Trumpism and the Chal­lenge for Historians

If the fightback against Donald Trump and his intellectual kin starts here, what does that mean for lowly historians? And how does Mr Trump’s victory pose an existential threat to “global” history?

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„Make America great again“. Zur poli­ti­schen Psycho­logie des Ressentiments

Eine neue Staatsform ist auf dem Wege, sich zu etablieren: Diese ist zwar demokratisch legitimiert, stützt sich aber nicht auf die Aushandlung von Interessen, sondern auf die Bewirtschaftung des Ressentiments.

16 shots: Von der Gewalt gegen schwarzes Leben in den USA

Alle 28 Stunden stirbt in den USA ein Afroamerikaner durch die Polizei oder private Sicherheitsdienste. Wer die Missachtung schwarzen Lebens in Amerikas Gegenwart verstehen will, muss in die Geschichte schauen. Die Wucht der Bilder dieser Gewalt hilft, sie zu kritisieren.

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Bodys­witch. Trump und die Tradition

Könige haben zwei Körper: einen öffentlichen und einen privaten. Bei Präsidenten unterscheidet man, analog dazu, zwischen der Würde des Amtes und den Schwächen des Amtsträgers. Donald Trump, von vielen schon als „King“ imaginiert, hat dafür nur Verachtung übrig: „I don’t give a shit.“

Ein Extre­mist der Mitte. Zur Karriere des Angst­un­ter­neh­mers Donald Trump

Donald Trump ist keine Ausnahmeerscheinung: Er reiht sich ein in die wohlbekannte Riege der Angstunternehmer. Ihr Geschäft ist es, Unsicherheit in Angst zu verwandeln, abstrakte Risiken in akute Gefahren umzudeuten und sie zur Bedrohung innerer oder äußerer Sicherheit aufzubauschen.