USA
Worüber wir reden, wenn wir „Identitätspolitik“ sagen (und worüber nicht)
Identitätspolitik – das machen immer nur die anderen. Das suggerieren zumindest die einschlägigen deutschsprachigen Feuilleton-Debatten. Es hilft daher zu wissen, woher der Begriff kommt, wofür er zu Beginn einstand und wie er zu einer konservativen Kampfvokabel wurde.
Zwanzig Jahre Irakkrieg. Ein Land auf der Suche nach dem Staat
Was sind die Grundlagen eines politischen Systems? Nach dem Sturz von Saddam Hussein sollte die Teilung der Macht zwischen Schia und Sunna dem Irak Frieden und Demokratie garantieren. Doch seither dominieren Krieg und Terror.
Top secret. Eine kurze Geschichte von Geheimhaltung und Transparenz in den USA
Der aktuelle Zwist um geheime Regierungsdokumente in den Privathäusern von Trump, Biden und Pence ist nicht nur ein Lehrstück über Geheimhaltung, sondern auch über Transparenz. Und er berührt nicht zuletzt die Frage, auf Basis welcher Quellen Geschichte geschrieben wird.
„America’s original identity politics.“ Über historische Verflechtungen von Eigentum, „race“ und Identitätspolitik
Identitätspolitik wird von ihren rechten Kritiker:innen als „woke“ und als neue Gefahr für den Zusammenhalt der Gesellschaft denunziert. Doch schon die amerikanischen Siedlerkolonien des 17. Jahrhunderts und später die Gründung der USA basierten auf (weißer) Identitätspolitik. Sie beherrscht die US-amerikanische Gesellschaft bis in die Gegenwart.
Comeback der Bombe? Nukleare Drohungen im Kalten Krieg und in der Gegenwart
Putins Atomdrohung löste im Westen ganz unterschiedliche Reaktionen aus: Angst, Kopfschütteln und neue Bekenntnisse zum „nuklearen Tabu“. Ein Blick in die Geschichte der Atomdrohungen seit 1953 zeigt, wie die aktuelle Situation einzuschätzen ist.
Sicherheit für alle, Sicherheit für einige: Wie US-Hochschulen mit #Safe Spaces Ungleichheiten zementieren
Safe Spaces, also Räume, die Marginalisierten Sicherheit verschaffen sollen, werden heiß diskutiert. Und tatsächlich sollte dieses Konzept beunruhigen, aber aus anderen Gründen als vielfach angenommen. Denn an US-Hochschulen sind Safe Spaces gegenwärtig Teil eines Sicherheitsdispositivs, das rassifiziert, bedrängt und ausschließt.
Abtreibung auf dem Wahlzettel
Seit der Oberste Gerichtshof der USA das Abtreibungsrecht den Bundesstaaten überlassen hat, ist ein erbitterter politischer Streit ausgebrochen, der die anstehenden Midterm-Wahlen prägt. Die rechtliche Lage scheint so unübersichtlich wie vor fünfzig Jahren – und doch seither hat sich vieles verändert.
Abbruch. Der Fall von Roe v. Wade
Das Urteil zum Abtreibungsrecht in den USA ist ein Paradebeispiel für Interessenpolitik durch das Rechtssystem. Es zeigt die Risiken einer Polarisierung und Ent-Politisierung gesellschaftlicher Konflikte ebenso wie die mobilisierende Wirkung von Urteilen, denen es an gesellschaftlicher Akzeptanz mangelt.
Edle Wilde. Der Mythos vom afghanischen „Kriegervolk“
Afghanistan – ob magisches Reiseland für Hippies oder mittelalterlich anmutendes Land ganzer Generationen von Kriegern. Die westlichen Klischees blenden aus, wie die Konflikte in der afghanischen Politik von den Interessen der US-amerikanischen und europäischen Außenpolitiken abhängen.
Superheldinnen. Wonder Woman und die Frauenbewegung
Wonder Woman hat, wie alle Superheldinnen, eine Secret Identity. Die US-amerikanische Historikerin Jill Lepore kitzelt jedoch noch ganz andere Geschichten aus der Geschichte um die Amazone mit dem magischen Lasso heraus.
„Die Errungenschaften des Feminismus sind fragil“ Mrs. America und das Equal Rights Amendment
Die konservative Revolution in den USA geht weiter, und im Fokus steht der weibliche Körper. Elisabeth Bronfen spricht über die Bedeutung der Aufhebung von Roe v. Wade und erklärt, dass die US-Populärkultur, konkret die Serie Mrs. America, die Analyse bereits geliefert hat.
Das Böse besiegen. Kinder und Schusswaffen in den USA
Nach dem School-Shooting in Uvalde (TX) wird in den USA zum x-ten Mal über Schusswaffen diskutiert. Doch obwohl Schussverletzungen mittlerweile die häufigste Todesursache von Kindern und Jugendlichen sind, bleibt die eigene Schusswaffe auch als sentimentales Kindheitserlebnis unangefochten.











