Pop
Don’t judge me! Moralisierungskritik als Pop-Phänomen
„Ich lass‘ mich nicht verurteilen!“ Solche Formulierungen ziehen sich durch aktuelle Song-Lyrics, hallen aber auch in Alltagsgesprächen, Ratgebern und Kommentarspalten wider. Warum meinen so viele, sich laut gegen Bewertungen und Urteile wehren zu müssen? Was hat das mit Pop, mit Clubkultur, mit Feminismus und mit Kulturkämpfen zu tun?
Taylor’s Choice: A Swift Conflict
Nicht nur „Hass und Hetze“, auch Lifestyle, Musik und Mode können polarisieren. Zur Politisierung des popkulturellen Stilverbunds der Swifties als Fall problematischer Popularität
Sharing is Caring – Musik, TikTok und #MentalHealth
Jack Harris verarbeitet in seinen Liedtexten depressive Episoden, psychotische Schübe und Angstzustände. In seinem Song „Careful What You Wish For“ kritisiert er die Verschreibung von Antidepressiva und erreichte damit auf TikTok ein Millionenpublikum. Sein Song ist zu einer Hymne der Generation Z geworden, die TikTok als primäre Informationsquelle für Fragen rund um die Psychische Gesundheit nutzt.
Die Plastik-Revolution. 45 RPM
Plastik war der demokratische Stoff schlechthin. In der Nachkriegszeit stand er für wachsenden Massenwohlstand und revolutionierte in Form der Vinyl-Schallplatte die Populärkultur. Selbst die Kritik an der Konsumgesellschaft wurde im Medium der Rock- und Popmusik formuliert – auf global vermarkteten Plastikscheiben.
Lektüre: Peter Doggett, The Man Who Sold the World. David Bowie and the 1970s
Sommerzeit – Lesezeit. Heute reisen wir in den Weltraum, zurück in die 1970er Jahre, nach London, Los Angeles und nach West-Berlin. Mit im Gepäck: die David Bowie-Monografie von Peter Doggett.




