Lyriksommer
Naturphilologie. Gustav Sjöbergs norrländische Renaissance
In seiner Poetik und Poesie umkreist der Schwede Gustav Sjöberg die Idee einer Naturphilologie. Mit Rückgriff auf die italienische Renaissance und die klassischen Avantgarden nimmt er eine sehr eigenwillige Position im Feld ökokritischer Schreibweisen ein, die stärker darauf setzt, Natur sprachlich-poetisch zu potenzieren als Natur abzubilden.
Pasolinis „letztes“ Gedicht: Dialog mit einem Faschisten
Pier Paolo Pasolini hat stets Politik und Dichtung miteinander verbunden. Damit wurde er zu einer der umstrittensten öffentlichen Personen der italienischen Kultur – bis heute. Eines seiner späten Gedichte – „Saluto e augurio“ („Gruß und Wunsch“) – gibt Anlass zu einer kritischen Relektüre.
Gedichte als Tagebuch. „Trost“ finden in Elke Erbs „Mensch sein, nicht“
Nicht ganz bei Trost sein? Oder doch? Wie das gehen könnte, zeigt Elke Erb in ihren Gedichten und Tagebuchnotizen
Über „Technofossilien“: Digitalisierung in der Buchlyrik
Die Auseinandersetzung mit Digitalisierung findet nicht nur im digitalen Raum statt, sondern gezielt auch im Buchformat. Der Lyriker und Philosoph Daniel Falb setzt postdigitale Strategien ein und widmet sich ‚Post-Internet‘-Gedichten.
Lyriksommer
Lyrik wird von einigen geliebt, von vielen ignoriert und von manchen gehasst. Wie vielseitig sie ist, wird dabei oft nicht wahrgenommen. Im Lyriksommer auf GdG bringen wir bis Ende August Artikel, die zeigen, wie brisant Sprachkunst auf überschaubarem Raum auch heute noch ist.




