Schlagwort: LSD

„Das Licht”. Psyche­de­li­sche Lehr­stücke für die Gegen­wart

T.C. Boyles LSD-Roman „Das Licht“ sagt mehr über unsere Gegenwart als über die 1960er-Jahre, in denen er spielt. Boyle entwirft ein scharf gestelltes Bild neurochemischer Optimierungstechniken, marktförmiger Leistungssteigerung, kommerzialisierter Selbst- und Sinnsuche und von Kreativität als gesellschaftlicher Ressource.

„Die Reise“, ca. 1968. Ein Buch als Ich-Suche und Selbst­auf­lö­sung

Das Romanfragment von Bernward Vesper ist vielleicht das definitive Buch zu „68“. Der Autor seziert und vermischt seine Geschichte als Sohn eines Nazidichters, die Theorie- und Revolutionsträume der Neuen Linken und die halluzinatorischen Welten von LSD-Trips – bis seine Ich-Suche im Selbstmord endet.

Turn on, tune in, work hard. LSD auf dem Weg von den Gegen­kul­turen ins Silicon Valley

In den 1960er und 70er Jahren war LSD der Brennstoff der US-amerikanischen und der europäischen Gegenkulturen und der „acid-head“ ein Rebell. Heute erlebt die Substanz eine erstaunliche neue Karriere: „Microdosiert“ dient sie zu Leistungssteigerung und Anpassung an die flexibilisierte Arbeitswelt.