Schlagwort: Kultur

Alles #Kultur?

Was ist eigentlich gemeint, wenn von Kultur/en die Rede ist? Darf man fremde Kulturen, fremde kulturelle Praktiken bewerten? Und müssen wir alle eine Kultur haben, gar eine Leitkultur?

Trauma und Kultur. Ein Gespräch mit dem Psycho­logen und Psych­iater Andreas Maercker

Trauma ist zu einem geläufigen Begriff der Alltagssprache geworden. Was ist in Psychologie und Psychiatrie mit Trauma gemeint, und wie hat sich das Konzept historisch verändert? Gibt es Überschneidungen zwischen Fach- und Alltagssprache, und wie verhält es sich mit kulturellen Unterschieden?

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#Volk

Um einem populistischen, biologisch begründeten Volksbegriff ein anderes Konzept entgegenzusetzen, reicht es nicht aus, auf die Verfassung hinzuweisen. Wer zum Volk gehört, war immer auch eine Frage der Inklusion und Exklusion und Verhandlungssache. Umso wichtiger, kulturelle Differenz nicht zu politisieren.

Welcher Islam? Zum Islam in Feuil­leton und Forschung

Populistische Bewegungen reden viel vom Abendland, das vom Islam bedroht werde. Aber auch im Feuilleton und in der Forschung werden Islam und Europa als zwei getrennte Kulturen einander gegenübergestellt. Das verstellt sowohl den Blick auf heutige Problemlösungen wie auf historische Verflechtungen.

Der NZZ-Feuilleton-Krieg gegen die „egali­täre Gesell­schaft“. Wie funk­tio­niert die ideo­lo­gi­sche Flucht vor der Realität?

In einem NZZ-Essay argumentiert der umtriebige Feuilleton-Chef René Scheu, dass Menschen ihre Verletzlichkeit und Begrenztheit verdrängen und sich genau damit um ihre Freiheit bringen. Dabei offenbart Scheu allerdings gerade jene Ideologie, auf der diese Flucht vor Verletzlichkeit in Wahrheit basiert.

#Iden­tität – das Andere der Anderen

Die Rede von der „Identität“ ist omnipräsent, jede und jeder scheint zu wissen, was damit gemeint ist. Dabei ist die Geschichte des politischen Begriffs der Identität noch sehr jungen Datums – und sie beginnt im Krieg.

Ethn­o­psy­cho­ana­lyse als Utopie. Paul Parin zum 100. Geburtstag

Paul Parin hat in den 1950er Jahren zusammen mit Goldy Parin-Matthèy und Fritz Morgenthaler in Zürich die Ethnopsychoanalyse begründet. Diese verbindet die Erforschung des Fremden mit Gesellschaftskritik, Selbsterforschung und Psychoanalyse. Ihr radikaler Blick auf das Individuum ist immer noch relevant.

Kultur im Ausver­kauf

Eine Erinnerung an das, was die Zeitschrift Du einmal auszeichnete.