Klimawandel

Linien ziehen? Über die unmög­liche Unter­schei­dung zwischen Flücht­lingen und Migrierenden

Die politische Theorie der Migration ist vor allem mit der Frage befasst, wo die Trennlinie zwischen den angeblich ökonomischen Motiven für Migration und den angeblich politischen Motiven für Flucht verlaufe. Doch diese Linie lässt sich nicht ziehen.

Fremde Bäume. Kolo­niale Umwelt­po­litik in Palästina/Israel

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Klimawandel am Beispiel Palästinas diskutiert. Die Einführung fremder Pflanzenarten, eine politisch motivierte Forstwirtschaft und die Vertreibung der einheimischen Bevölkerung sollten dem Klimawandel entgegenwirken: Ein koloniales Erbe, das die israelische Politik bis heute bestimmt.

Krisen­zeiten: Zur Infla­tion eines Begriffs

Der Krisenbegriff erlebt eine Art von Inflation: Eine Krise geht zu Ende, sobald die nächste Krise ausgerufen wird. Krise ist ein Ausrufezeichen, das uns lauter Fragezeichen beschert: Thomas Macho leuchtet den Raum zwischen beiden aus und holt ans Licht, was der Krisenbegriff meint – und was er mit uns macht.

Die Klima­blo­ckade

11.000 Wissenschaftler warnen vor dem «Klimanotfall» – der Menschheit drohe durch die Klimaerwärmung «noch nie dagewesenes Leid». Gleichzeitig werden die ideologischen Konflikte in der Klimafrage immer härter. Sollen diese überwunden werden, braucht es eine Rückbesinnung auf historische Momente, in denen ein Klimakonsens möglich wurde. >>> AusdemArchiv #WiederAktuell

558 Artikel - stets kostenlos & werbefrei!

Hierfür investieren wir viel Zeit und Herzblut. Die Autor:innen schreiben ohne Honorar, und die Herausgeber:innen arbeiten ehrenamtlich. Dennoch fallen erhebliche Betriebskosten an.

Mit einem Abo bei Steady können Sie unsere Arbeit wirkungsvoll unterstützen! Mehr erfahren

Jetzt auf Steady unterstützen! Schon ab 2,50 € und jederzeit kündbar

„Klima­wandel“. Über Krise und Konsens

Dramatisch sind nicht nur die Krisen, die wir erleben. Dramatisch im Wortsinne sind auch die Krisendiskurse, die eine tödliche Bedrohung des eigenen Lebens, des eigenen Planeten, des eigenen Volkes beschwören – und „entschiedenes“ Handeln jenseits des Rechtsstaates, ja jenseits der Politik fordern.

Ziviler Unge­horsam? Wider­stands­recht? Ein Blick ins rechts­staat­lich sump­fige Gelände zwischen Schul­streik und Neuer Rechten.

Die „Fridays for Future“-Bewegung verfolgt mit dem Klimaschutz ein äußerst wichtiges Anliegen. Problematisch ist allerdings, dass die Schüler mit dem „Schulstreik“ regelmäßig die Schulpflicht verletzen. Damit spielen sie ungewollt neurechten Protestformen in die Hände, die ebenfalls Regelbrüche als legitimes politisches Mittel propagieren.

Wir haben eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie

Die gute: Sie können unseren Newsletter abonnieren, um keine neuen Artikel zu verpassen.

Die schlechte: Wir publizieren nur zwei Mal pro Woche.

Welt­ge­schichte oder Anthro­pozän? Die ökolo­gi­sche Frage zwischen Dualismen und Verschwörungstheorie

Der Einfluss des Menschen auf die Erde ist so bedeutend, dass von einem menschengemachten Erdzeitalter, dem Anthropozän die Rede ist. Aber wenn die ökologische Frage als „planetarischer“ Prozess verstanden wird, geraten das Soziale und das Politische aus dem Blick.

„Das ist die falsche Frage.“ Der Ökologe Chris­toph Küffer über die ökolo­gi­sche Krise, Prognosen und die Envi­ron­mental Humanities

"Die ökologische Krise ist sehr dramatisch und umfasst bedeutend mehr als ‚nur‘ den Klimawandel", sagt der Ökologe Christoph Küffer. Doch mit den überkommenen wissenschaftlichen Konzepten werde man der Krise nicht Herr: Die Naturwissenschaften müssten vermehrt mit den Humanwissenschaften zusammenarbeiten.

und

Was kostet ein Gletscher?

Die Gletscher in den Alpen verschwinden langsam, aber sicher. Der Permafrost taut auf, Bergstürze wie jener von Bondo bedrohen Dörfer und Verkehrswege im Alpenraum. Die wegschmelzenden Gletscher könnten helfen, die Kosten des globalen Klimawandels abzuschätzen – und zum politischen Handeln motivieren.

Die Verschwö­rungs­theo­rien der „Klima­wan­del­skep­tiker“

Der Klimawandel ist eine wissenschaftliche Tatsache. Das hat jahrzehntelange Forschung von tausenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ergeben. Rechtspopulisten interessieren sich nicht dafür und streiten den Klimawandel ab. Stattdessen raunt man lieber von einer Weltverschwörung.