Kinderbücher

Kinder­buch­klas­siker post­ko­lo­nial lesen, oder: Warum Literatur(vermittlung) und Lektüre immer schon poli­tisch sind

Die Diskussion um rassistische Sprache in Klassikern wird hitzig geführt, vor allem wenn es um Kinderbücher geht. Doch der Kulturbetrieb muss beweglicher werden und endlich die Perspektiven derjenigen wertschätzen, die von rassistischer Sprache diskriminiert und ausgeschlossen werden.

„Widde­wid­dewie“. Kinder­bü­cher sind keine Alternativwelten

Klassiker der Kinderliteratur wie „Alice im Wunderland“, „Heidi“ und „Pippi Langstrumpf“ sind so erfolgreich, dass sie niemand mehr liest. Ihre Figuren und Geschichten wurden zu Schablonen für banale politische Vergleiche und für nicht so banale Verschwörungstheorien. Dabei sind sie viel subversiver, als es scheint.