Judentum
Unsichtbare Opfer, unsichtbare Täter. „The Zone of Interest“ und „SHTTL“ als Versuchsanordnungen des Holocaust-Films
Neue Filme über den Holocaust arbeiten mit Bildern, die man gar nicht sieht und die wir nur im Kopf haben. Das Formbewusstsein dieser Filme zeigt auch ein Bewusstsein für die Filmgeschichte, die sie lebendig halten.
„Wir stellen Verbundenheit her.“ Ein Gespräch über Dialog in einer weltanschaulich und religiös pluralen Gesellschaft
Unsere Gesellschaften sind multi-polarisiert und unsere Identitäten mehrdimensional. Genau deshalb lohnt es sich zu fragen, was Zusammenhalt ausmacht. Hannan Salamat und Dina Wyler über ihre Arbeit im Zürcher Institut für interreligiösen Dialog (ZIID).
Seriensommer, Folge 3: Gespenstisch transparent
Mit dem Coming Out einer pensionierten Professorin rückt die Serie „Transparent“ (2014–2019) das Thema Transgender ins Zentrum. Angesichts der Auflösung fester Geschlechterrollen sowie aktueller Verschiebungen im amerikanisch-jüdischen Selbstbild stellt sie die Frage nach Herkunft und Identität.
Postkolonialismus und jüdisches Denken. Anmerkungen zur Debatte um Achille Mbembe
Um den Philosophen Achille Mbembe tobt eine Debatte. Zur Diskussion stehen seine Äusserungen zur Politik Israels. Ein Blick auf das Verhältnis der postkolonialen Studien zum Judentum zeigt, dass dieses immer schon ambivalent war.
Starke Frauen, prekäre Lebenswelten: Alexander Askoldows „Die Kommissarin“ neu gesehen
Der Film „Die Kommissarin“ (1967) war zwanzig Jahre lang verboten. Die Thematisierung jüdischen Lebens und Sterbens sowie die unorthodoxe Darstellung der Bürgerkriegszeit passten nicht ins sowjetische Geschichtsnarrativ. Die Figur der Kommissarin ist heute noch kontrovers.




