Indien

Ernäh­rung im Zeichen der Rein­heit: Verfloch­tene Debatten über Vege­ta­rismus in Europa, den USA und Indien (ca. 1850–1957)

Der Siegeszug vegetarischer und veganer Lebensweisen im Westen seit Mitte des 19 Jahrhunderts geht auf recht freie Übernahmen indischer Esskulturen zurück, deren westliche Interpretationen sich zwischen Körperpraktiken und Rassetheorien bewegten. Dabei wirkte die Internationalisierung des Vegetarismus wieder auf die indischen Ernährungsbewegungen zurück.

Die Bedro­hung der akade­mi­schen Frei­heit in Indien

Seit seiner Machtübernahme im Jahr 2014 hat Indiens hindu-nationalistisches Regime die Räume der politischen und akademischen Freiheit immer weiter beschnitten. Seine jüngsten Schritte zeigen die anhaltende Tendenz, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen und seine engen Ansichten über Geschichte und Gesellschaft durchzusetzen.

Wohin steuert die grösste Demo­kratie der Welt? Indiens poli­ti­sche Zukunft droht düster zu werden.

Millionen von Menschen protestieren in Indien gegen ein neues Staatsbürgerschaftsgesetz, das Muslime explizit ausschliesst. Seit Premierminister Modis Machtantritt wurde die muslimische Bevölkerung des Landes vermehrt Ziel politischer Angriffe. Indiens säkulare und demokratische Tradition droht durch Modis hindu-nationalistische Politik ausgehöhlt zu werden.

Das Ende des indi­schen Säku­la­rismus? Die BJP und ihre Hindutva-Politik

Indiens Premierminister Narendra Modi verfolgt eine Politik, die stark von einer vom europäischen Faschismus inspirierten Ideologie geprägt ist und der gemäss Indien den Hindus gehöre: Hindutva. Sie ist eine Gefahr für Indiens Säkularismus und Demokratie.