Holocaust

Compa­ring Compa­ri­sons: From the “Histo­ri­ker­streit” to the Mbembe Affair

In the late 1980s, mostly German intellectuals discussed the question of the “uniqueness” or “comparability” of the Holocaust. In the Cause Mbembe, the fronts, the participants and the course of the discussion have changed fundamentally – but the political and ethical stakes remain the same.

Kolo­nia­lismus und Natio­nal­so­zia­lismus. Zur Politik des Vergleichs in den 1930er Jahren

Antikoloniale und panafrikanische Politiker sowie politische Aktivist*innen in Großbritannien haben in den späten 1930er Jahren den Nationalsozialismus mit dem Kolonialismus verglichen – und sich dabei gleichzeitig mit den bedrohten Juden und Jüdinnen in Deutschland solidarisiert.

Vergleichs­weise: Analo­gien als Memes in den Sozialen Medien

Im Netz zirkulierende Memes artikulieren einfache Vergleiche in politischer Absicht, etwa als Analogie zwischen den USA heute und „Weimar“ damals, oder zwischen deutscher und amerikanischer Vergangenheitsbewältigung. Doch so eingängig solche Analogien sind, so viel Kontexte blenden sie auch aus.

und

Post­ko­lo­nia­lismus und jüdi­sches Denken. Anmer­kungen zur Debatte um Achille Mbembe

Um den Philosophen Achille Mbembe tobt eine Debatte. Zur Diskussion stehen seine Äusserungen zur Politik Israels. Ein Blick auf das Verhältnis der postkolonialen Studien zum Judentum zeigt, dass dieses immer schon ambivalent war.

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Ruanda, 25 Jahre später. Ein Völker­mord und der Versuch seiner Aufar­bei­tung (Teil I)

Man kann Völkermorde miteinander vergleichen – aber sind deshalb alle Genozide immer „das Gleiche“? Und war daher der Völkermord in Ruanda ein „afrikanischer Holocaust“? Es gibt gute Gründe, einer solchen Sichtweise zu widersprechen und zu versuchen, die unterschiedlichen Geschichten dieser Massenverbrechen zu rekonstruieren.

Denk­bar­rieren des Sonder­falls. Die verges­senen Schweizer Opfer der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Verfolgung

Zu den Opfern der NS-Verfolgung gehörten auch Schweizerinnen und Schweizer. Über die meisten von ihnen ist heute kaum etwas bekannt. Ein Grund dafür sind Denkbarrieren aus der Zeit des Kalten Krieges. Warum es wichtig ist, dass wir uns an diese Schicksale erinnern.

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Vom Opfer zum resi­li­enten Ich. Über eine proble­ma­ti­sche Verschiebung

Die oft gehörte Behauptung, es sei heute nur noch von Opfern die Rede, ist falsch. Vielmehr ist die Bezeichnung auf bestem Weg, wieder zum Stigma zu werden.