Schlagwort: Globalisierung

Vor, in und nach der Krise

Wir sind mitten in der Krise. Die drastischen Anordnungen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie haben wir fast klaglos akzeptiert. Weist das darauf hin, dass wir sie heimlich mögen, die Krise? Können wir später auch wieder verlernen, in der Krise zu leben?

Nur Gutes aus der Region? Die Krux mit den Lebens­mit­teln von nebenan

Fast alle Supermärkte verkaufen inzwischen Lebensmittel „aus der Region“. Die Marken heissen „Feins vom Dorf“ oder „Natürlich vom Hof“ und versprechen Nachhaltigkeit, Frische, Tradition. Das klingt gut. Doch wer genau hinschaut, merkt: Irgendetwas stimmt hier nicht.

Das Zeit­alter der #Trans­pa­renz. Ein Epilog?

Welcher Zusammenhang besteht zwischen der gegenwärtigen Woge des Populismus und dem vielleicht schon abgeschlossenen Zeitalter der Transparenz? Haben jene Kritiker, die vor den Gefahren der Kultur der Transparenz für die Demokratie gewarnt haben, am Ende Recht behalten?

Rück­kehr des #Natio­na­lismus?

Die fortschreitende Verflechtung der Welt hat nicht zur Überwindung von Nationalismus geführt. Vielmehr blühen aggressive Nationalismen gegenwärtig überall. Anstatt dies als Rückkehr des Nationalismus zu reflektieren, ist es Zeit, das Verhältnis von Nationalismus und Internationalismus neu zu bestimmen.

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Die Zukunft der #Arbeit muss neu gedacht werden

Das lebenslange ‚Normalarbeitsverhältnis‘, von dessen Erosion gegenwärtig so viel die Rede ist, ist historisch und global gesehen eine Ausnahmeerscheinung. Für die Zukunft müssen wir dieses Modell überschreiten und anders über Arbeit nachdenken.

Migra­ti­ons­steue­rung: Der Markt ist ein Maul­wurf

Viele politische Kommentatoren glauben, die Migration würde zurückgehen, wenn Wohlstandsunterschiede abnähmen. Doch das Gegenteil trifft zu: Wachsender Wohlstand in Zeiten der Globalisierung fördert die Migration. Daher ist Migrationsverhinderung als Marktausschluss letztlich für alle zu teuer.