Geschichte

Unge­liebte Denk­mäler. Über Kriegs­denk­mäler der Konfö­de­rierten und Denk­mäler für die Vertriebenen

Viele Denkmäler passen nicht mehr in unsere politische Landschaft – in den USA ebenso wie in Deutschland. Sie feiern die falschen Helden oder erzählen von erlittenem Unrecht, um das Leid, das anderen zugefügt wurde, zu verschweigen. Soll man sie deswegen entfernen?

Ende der #Globa­li­sie­rung? Eine histo­ri­sche Perspektive

Mit der Corona-Pandemie scheint der Nationalismus zurückgekehrt und das „Ende der Globalisierung“ gekommen. Nation und Globalisierung sind jedoch kein Widerspruch, sondern stehen in einem engen Wechselverhältnis.

Kleo­patra – Schwarz oder Weiß? Hinter­gründe einer schwarz­weißen Debatte

Braucht es wirklich eine Neuverfilmung von Kleopatra? Paramount meint ja und hat als Hauptdarstellerin die israelische Schauspielerin Gal Gadot verpflichtet. Regie führt Patty Jenkins und das Buch stammt von Laeta Kalogridis. Doch darum geht es gerade nicht… Ein Blick hinter die Kulissen.

„Zwei­und­vierzig“. Nazis-Zählen als unsin­niges Ritual

In Deutschland demonstrieren Behörden und andere Staatseinrichtungen Geschichtsbewusstsein mit dem Zählen von „Nazis“. Zuletzt meldete die Universität Hannover, dass 70 Prozent ihrer Professoren „Nationalsozialisten“ waren. Doch was ist mit solchen Zahlen gesagt? Und was ist damit für eine kritische Aufarbeitung gewonnen?

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#Afrika

Sklaverei und Kolonialismus erhalten derzeit eine nie gekannte Aufmerksamkeit in der deutschsprachigen Öffentlichkeit. Afrika rückt dabei in seiner historischen Dimension, aber nicht in seiner Vielfalt in den Blick. Aber was ist „Afrika“ überhaupt, wenn nicht ein durch und durch koloniales Konzept?

Vergleichs­weise: Analo­gien als Memes in den Sozialen Medien

Im Netz zirkulierende Memes artikulieren einfache Vergleiche in politischer Absicht, etwa als Analogie zwischen den USA heute und „Weimar“ damals, oder zwischen deutscher und amerikanischer Vergangenheitsbewältigung. Doch so eingängig solche Analogien sind, so viel Kontexte blenden sie auch aus.

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Welt­ge­sund­heits­po­litik zwischen Panik und Verdrängung

Inmitten der Corona-Pandemie steckt die Weltgesundheitsorganisation WHO in der Krise. Ihr Schicksal hängt davon ab, ob sich die wohlhabendsten Staaten der Erde zu einem nachhaltigen Engagement für die globale Gesundheit durchringen können. Es wäre allerdings in der Geschichte das erste Mal.

Mit Abstand. Andreas Hoesslis Film über die Revo­lu­tionen im Iran und in Polen

1979 im Iran und 1980 in Polen bedrohen zwei Revolutionen die alten Mächte – im Iran stürzt der Shah, in Polen aber verhängt die Armee das Kriegsrecht. Der Journalist und Dokumentarfilmer Andreas Hoessli hat über diese Ereignisse einen Film gedreht, der sich einfachen Erklärungen verweigert.

Anti­deut­sche #Romantik. Wie die AfD die Romantik spaltet, um sie zu regieren

Zu den geschichtspolitischen Strategien der AfD gehört die Selbstverlängerung in die Romantik. Kaum etwas könnte beim näheren Hinsehen absurder sein, denn in der Romantik sieht man alles, was die AfD gerne ausschliessen würde.

Die Schweiz als ‚Erfolgs­mo­dell‘? Patrio­tisch korrekte Geschichts­schrei­bung und die Illu­sionen der Souveränität

Die Schweiz sei eine „Erfolgsgeschichte“. So steht es in Parteiprogrammen, Leitartikeln und öffentlichen Geschichtsdarstellungen. In der populären und politischen Geschichtskultur der Schweiz breiten sich Formen der patriotic correctness aus, die noch kaum Beachtung und Kritik erfahren haben.

„Make America great again“. Zur poli­ti­schen Psycho­logie des Ressentiments

Eine neue Staatsform ist auf dem Wege, sich zu etablieren: Diese ist zwar demokratisch legitimiert, stützt sich aber nicht auf die Aushandlung von Interessen, sondern auf die Bewirtschaftung des Ressentiments.