Gedächtnis

Unge­liebte Denk­mäler. Über Kriegs­denk­mäler der Konfö­de­rierten und Denk­mäler für die Vertriebenen

Viele Denkmäler passen nicht mehr in unsere politische Landschaft – in den USA ebenso wie in Deutschland. Sie feiern die falschen Helden oder erzählen von erlittenem Unrecht, um das Leid, das anderen zugefügt wurde, zu verschweigen. Soll man sie deswegen entfernen?

Der 8. Mai – ein deut­scher Feiertag?

Im 8. Mai 1945 haben die Deutschen in den vergangenen 75 Jahren vieles gesehen: den Tag der „Niederlage“, der „Befreiung“, des „Zusammenbruchs“, der „Besatzung“, des „Neubeginns“. Seine Deutung blieb ambivalent, sein Platz im Gedächtnis unbestimmt. Soll er nun offizieller Feiertag werden?

Denk­bar­rieren des Sonder­falls. Die verges­senen Schweizer Opfer der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Verfolgung

Zu den Opfern der NS-Verfolgung gehörten auch Schweizerinnen und Schweizer. Über die meisten von ihnen ist heute kaum etwas bekannt. Ein Grund dafür sind Denkbarrieren aus der Zeit des Kalten Krieges. Warum es wichtig ist, dass wir uns an diese Schicksale erinnern.

Geschichts­po­litik mit dem Holzhammer

Fünfundzwanzig Jahre nach dem Ende der Sowjetunion sollen die letzten Relikte des Kommunismus aus dem ukrainischen Alltag weichen. Die Regierung versucht, Hammer und Sichel mit dem geschichtspolitischen Holzhammer zu entfernen: Ihre Dekommunisierungskampagne ist undemokratisch, kontraproduktiv und rein symbolisch.