Gaza
„Der Wunsch nach Unschuld brennt die Augen aus“. Deutsch-jüdische Literatur in der Krise
Wie kann Literatur auf Krieg, Terror und verschiedene ineinander verzahnte Krisen reagieren? Das Schreiben deutschsprachiger Jüdinnen und Juden steht im Zeichen mehrfacher Zeugenschaft.
Die Zerstörung Gazas und die Prozesse der Komplizenschaft
Seit dem 7. Oktober 2023 hat die Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu für Reservesoldaten ein Anreizsystem geschaffen, das die Grenzen zwischen ziviler und militärischer Gesellschaft auflöst. Der Soziologe Assaf Bondy und der Historiker Adam Raz werfen einen Blick auf die wirtschaftlichen Hintergründe der Einberufung der israelischen Reservist:innen und die damit einhergehende soziopolitische Einbindung der gesamten Gesellschaft.
Israel/Palästina im Frühling 2025: eine historische Einordnung
Seit dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 ist der so genannte Nahostkonflikt noch einmal eskaliert. Die israelische Armee hat den Gazastreifen fast vollständig zerstört. Die Katastrophe hat verschiedene politische Gründe: die radikalisierte israelische Besatzungspolitik, die Weigerung v.a. des Likuds, einer politischen Lösung Hand zu bieten, die Schwächung der Palästinensischen Autonomiebehörde und die Stärkung und Radikalisierung der Hamas.
„Wir stellen Verbundenheit her.“ Ein Gespräch über Dialog in einer weltanschaulich und religiös pluralen Gesellschaft
Unsere Gesellschaften sind multi-polarisiert und unsere Identitäten mehrdimensional. Genau deshalb lohnt es sich zu fragen, was Zusammenhalt ausmacht. Hannan Salamat und Dina Wyler über ihre Arbeit im Zürcher Institut für interreligiösen Dialog (ZIID).
Krankenwagen in bewaffneten Konflikten und internationales Recht
Laut Humanitärem Völkerrecht dürfen Konfliktparteien nur unter sehr strengen Regeln, medizinische Einrichtungen angreifen. Luke Moffett gibt einen Einblick in die jüngste Geschichte von Angriffen auf Krankenwagen sowie auf die juristische Faktenlage beim Missbrauch von Krankenwagen, die Waffen und Kämpfer transportieren.
#Staatsräson. Zum Gebrauch des Begriffs nach dem 7. Oktober
Israels Existenz und Sicherheit gelten als „deutsche Staatsräson“. Nach dem 7. Oktober kann das eigentlich keine Leerformel mehr sein – doch was bedeutet sie? Und welche außen- und innenpolitischen Probleme erzeugt die Rede von der „Staatsräson“?
Das Böse. Ein Blick in den Abgrund
Die Hamas ist eine terroristische Organisation, Netanjahu ein katastrophaler Politiker. Beide gaben dem Bösen Raum, was zum Massaker am 7. Oktober 2023 und zum darauffolgenden Krieg in Gaza führte. Doch was ist das Böse? Und wie kann man ihm begegnen?






