Ehe

Das Ende eines „Privi­legs“: Worum es 1997 bei der Abstim­mung über eheliche Verge­wal­ti­gung im Bundestag wirk­lich ging

1997 wurde die eheliche der nichtehelichen Vergewaltigung gleichgestellt. Eine kleine Minderheit von Abgeordneten war dagegen – unter ihnen auch der heutige CDU-Vorsitzende Friedrich Merz.

Das Glück ist nicht immer lustig: Paare aus zwei Kulturen

Grenzen haben sich geöffnet, Gesellschaften haben sich internationalisiert, die sozialen Schichten aber schotten sich neuerdings rigoros voneinander ab. Bi-kulturelle Paare werfen da die Frage nach Gleichheit und Ungleichheit, nach Zugehörigkeit auf. Ihr Verdienst: Sie verweigern den Eindeutigkeitszwang aller Identitätsforderungen.

„Angst essen Seele auf“ und die Mecha­nismen von Ausgren­zung und Integration

„Angst essen Seele auf“ von Rainer Werner Fassbinder könnte man als zeithistorisches Filmdokument über die „Migrationsproblematik“ der 70er Jahre ansehen. Die im Film vollzogene Verschiebung von Kategorien wie ‚Gesellschaft' und ‚Gemeinschaft‘, die zu einer gelungenen Integration führt, ist jedoch heute nicht weniger aktuell.

Warum heiraten Paare? Die Ehe zwischen allge­meinem Glücks­ver­spre­chen und umkämpftem Privileg

Ob die Ehe als heteronormative Institution ‚geschützt‘, oder ob sie durch eine Öffnung für gleichgeschlechtliche Paare ‚gestärkt‘ werden soll, ist eine historisch neue und durchaus komplexe Frage. Man sollte über eine Antwort in Ruhe nachdenken.