Archiv
Un-Writing und Im-Bild-Bleiben. Umgang mit visuellen Archiven der Gewalt
Die kontrastierende Auseinandersetzung mit gewaltvollem Bildmaterial und Familienbildern jüdischen Lebens im Tarnów (Polen) der Shoah-Zeit eröffnet Strategien des Im-Bild-Bleibens, die nicht versuchen zu reparieren, sondern autoethnographisch der Gewalt nahekommen und ihre Kontinuitäten, Wirkungen und Widersprüche sichtbar machen.
Kunst als Gegenarchiv: Der Dokumentarfilm „18 Minuten Zivilcourage“
Das Vergessen und die Nichtanerkennung von rassistischer Gewalt prägen migrantisches Leben in Deutschland bis heute. Umso wichtiger ist das Potenzial künstlerischer Praxis als alternativer Erinnerungsarbeit und Form des Gegen-Archivierens.
Top secret. Eine kurze Geschichte von Geheimhaltung und Transparenz in den USA
Der aktuelle Zwist um geheime Regierungsdokumente in den Privathäusern von Trump, Biden und Pence ist nicht nur ein Lehrstück über Geheimhaltung, sondern auch über Transparenz. Und er berührt nicht zuletzt die Frage, auf Basis welcher Quellen Geschichte geschrieben wird.
Den Krieg aus der Nahsicht filmen: Combat Footage als dokumentarisches Genre im Ukraine-Krieg
Der Krieg in der Ukraine ist nicht nur geografisch nah, sondern durch die Fülle an Filmaufnahmen direkt aus dem Kriegsgeschehen auch visuell. Welche Wirkungsweisen entfaltet diese neue technische Reproduzierbarkeit von Kriegsbildern?



