Architektur

Das Faust­recht der Frei­heit. Anar­cho­ka­pi­ta­lis­ti­sche Fanta­sien in der zeit­ge­nös­si­schen Architektur

Was passiert, wenn Architekt*innen nicht mehr für öffentliche Bauträger, sondern nur noch für den „freien Markt“ arbeiten? Für Patrik Schumacher, Chef von Zaha Hadid Architects, bedeutet es die Nähe zu libertär-rechtsradikalem Gedankengut und die Planung von „Freien Privatstädten“.

Charles Jencks und die post­mo­derne Architektur

Vor wenigen Tagen starb der Architekturtheoretiker Charles Jencks, der 1977 der modernen Architektur den offiziellen Totenschein ausgestellt und die Rede von der „postmodernen Architektur“ begründet hatte. Obwohl ihrerseits nun schon längst wieder totgesagt, hat Jencks' „Postmoderne“ das Gesicht der Städte weltweit verändert.

100 Jahre Bauhaus: Weben am Mythos

Das 100-Jahr-Jubiläum setzt „das Bauhaus“ mit einer deutschen Moderne in eins. Das hilft dem Mythos, aber nicht der Ideengeschichte der Schule. Denn die legendäre Kunst- und Designschule war heterogener und widersprüchlicher als vielen lieb ist.

Der post­mo­derne #öffentliche_Raum. Ein Gespräch mit Chris­toph Haerle (Teil 2)

Seit den 1970er Jahren verschieben sich die Begriffe ‚öffentlich’ und ‚privat’: Das Individuum zelebriert sich im öffentlichen Raum, einzeln oder in der Masse. Der öffentliche Raum mutiert zum Eventraum – und wird dabei vom Kapital aufgesogen.

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Der #öffentliche_Raum ist immer poli­tisch. Ein Gespräch mit Chris­toph Haerle (Teil 1)

Was ist der öffentliche Raum? Ist er ein Ort der Macht oder der demokratischen Teilhabe? Der Architekt, Stadtplaner und Künstler Christoph Haerle über die politische Funktion des öffentlichen Raums in der europäischen Geschichte.

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