Antirassismus

Steine können antworten: Vergan­gen­heits­be­wäl­ti­gung Revisited

In der hitzigen Debatte über den „Deutschen Katechismus“ werden in den deutschen Feuilletons Stimmen, die nicht-männlich und nicht-weiß sind, geradezu systematisch ausgeblendet. Doch diese Perspektiven und diese Erinnerungen nicht zur Kenntnis zu nehmen, ist Teil des Problems.

„Vigi­lante Spirit“: Vom ameri­ka­ni­schen Recht auf Land, Waffen und Selbstverteidigung

In den vergangenen Monaten traten in den USA immer häufiger martialisch bewaffnete Bürgerwehren in Erscheinung – meist nur als medienwirksame Drohgeste, zuweilen aber auch mit tödlicher Gewalt. Sie glauben, es sei ihre Pflicht, für „Recht und Ordnung“ zu sorgen.

Rassismus ohne ‚Rassen‘. Über eine Ideo­logie und ihren schein­baren Grundbegriff

Der Begriff ‚Rasse‘ markiert eine der langlebigsten Ausgrenzungsideologien der Moderne. Lässt sich diese aber wirklich eindämmen, indem man den Begriff eindämmt? Was ist gewonnen, wenn das Wort 'Rasse' verschwindet, rassistisches Denken und Handeln sich aber längst von ihm gelöst hat?

Eine Aufgabe für die ganze Gesell­schaft. Historisch-politische Bildung in und außer­halb von Gedenkstätten

Immer wieder fordern Politiker verpflichtende Schulbesuche in KZ-Gedenkstätten. Dahinter verbirgt sich eine unrealistische Erwartungshaltung an die Möglichkeiten der historisch-politischen Bildung in diesen Einrichtungen. Doch antirassistische Bildungsarbeit ist Aufgabe der gesamten Gesellschaft.

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Biolo­gi­sierter Anti­ras­sismus. Wie DNA-Ethnizitätstests ein falsches Verständnis des modernen Rassismus (re)produzieren

Gentests, die Einblicke in die ethnische Abstammung versprechen, sind nicht nur ein erfolgreiches Geschäftsmodell geworden. Sie gelten zunehmend auch als argumentatives Rüstzeug gegen Rassismus. Anstatt jedoch Vorstellungen natürlicher Unterarten des Menschen aus der Welt zu schaffen, schreiben Ethnizitätstests diese fest.

Unreine Wahr­heiten. Wie der anti­ras­sis­ti­sche Konsens bewahrt werden kann

Der demokratische und antirassistische Konsens der europäischen Demokratien ist in Gefahr. Wie lässt er sich bewahren? Ein 50 Jahre alter Text des Dramatikers Heiner Müller macht dazu einen bedenkenswerten Vorschlag.

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Trans­ra­cial Iden­tity. Rachel Dolezals Kampf um Anerkennung

2015 wurde die Vorsitzende der Bürgerrechtsorganisation NAACP (National Association for the Advancement of Coloured People) in Spokane (WA) als Weiße „geouted“. 2017 veröffentlichte sie ihre Autobiografie und beansprucht seitdem eine transracial identity. Was ist falsch daran, wenn „Rasse“ nur ein Konstrukt ist?