Antifeminismus

Kultu­reller Krieg und tatsäch­li­cher Krieg. Russ­lands Feldzug gegen „Gender“ und den „deka­denten Westen“

Putins rhetorische Spitzen gegen queere Menschen, „Gender“ und Feminismus werden meist als politischer Nebenschauplatz abgetan. Doch dieser ‚Kulturkampf‘ gegen den Westen gehört zu einer Rhetorik, die nationale Identität mit patriarchaler Ordnung verbindet und für den russischen Angriffskrieg die Begründung liefert.

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Macht­ver­hält­nisse statt Mythen. Für ein eman­zi­pa­to­ri­sches Verständnis von Wissenschaftsfreiheit

(Queer-)feministische und anti-rassistische Positionen treffen derzeit auf den Vorwurf, sie würden die Wissenschaftsfreiheit gefährden. Doch dieser vermeintlichen Freiheitsbedrohung liegt eine selektive, politisch motivierte Dramatisierung von Einzelfällen zugrunde, die Machtasymmetrien ausblendet. Ein emanzipatorisches Verständnis von Wissenschaftsfreiheit führt zu einer anderen Lageeinschätzung.

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Von Hummern und Menschen. Jordan Peter­sons fehl­ge­lei­teter Liberalismus

Der Psychologe Jordan Peterson gehört im Internet zu den populärsten Vertretern des „Klassischen Liberalismus“, der sich die Verteidigung der Meinungsfreiheit auf die Fahne geschrieben hat. Doch seine hunderttausendfach geklickten Vorlesungen und Interviews zeigen ein fragwürdiges Verständnis des politischen Debattierens.

„Ich kann euch alle haben.“ Masku­lini­täts­ideo­lo­gien und Rechtsnationalismus

In der Pick-Up-Artist-Szene lernen Männer nicht nur, wie sie Frauen verführen können. Die Hyper-Männlichkeits-Community ist längst auch zur Brutstätte rechtsnationaler Weltanschauungen geworden.