Schlagwort: AfD

Anti­deut­sche #Romantik. Wie die AfD die Romantik spaltet, um sie zu regieren

Zu den geschichtspolitischen Strategien der AfD gehört die Selbstverlängerung in die Romantik. Kaum etwas könnte beim näheren Hinsehen absurder sein, denn in der Romantik sieht man alles, was die AfD gerne ausschliessen würde.

Die Logik des #Bürger­kriegs

Viele finden die Sprache von AfD und populistischer Rechte drastisch und verroht. Das Gerede vom „Bürgerkrieg“ scheint dafür das beste Beispiel. Doch hinter ihm versteckt sich mehr als entgleiste Rhetorik.

Was kann die Satire? Und was kann sie nicht?

Dass die Satire alles darf, das wissen wir schon – ungeklärt ist bis heute jedoch die Frage: kann sie es auch?

„Wir gestehen, dass wir uns konti­nu­ier­lich auf den Artikel 3 des Grund­ge­setzes berufen“ – parodis­ti­sche Selbst­de­nun­zia­tion als Vertei­di­gung von Kritik

Die Antworten vieler LehrerInnen auf den Lehrerpranger der AfD sind grandios. Sie sind nicht nur lustig, sondern auch geistreiche Analysen über das Verhältnis von Denunziation und Kritik. Über parodistische Geständnisse und Antibeichten in Diktaturen und in Demokratien.

Mono­lo­gi­sche #Viel­falt

„Vielfalt“ und „Ausgewogenheit“ werden von einigen Medien neuerdings als hohes Qualitätsmerkmal eingestuft. Das ist eigentlich toll. Aber was bedeutet es konkret? Sind Medien, die keine „rechten“ oder „populistischen“ Meinungen bringen, „einseitig“? Über „Vielfalt“ als Legitimation für Propaganda.

Die Zombie-Republik. DDR reloaded

Seit langem wurde nicht mehr so heftig auf die ‚Ostdeutschen‘ geschimpft wie nach der letzten Bundestagswahl. Es wurde versucht, die Ursachen für die Wut in der DDR-Vergangenheit zu finden. Dabei ist die politische Nutzung dieser Vergangenheit selbst ein Phänomen der Gegenwart: über die Zombie-Republik als ‚deutsche‘ Selbstdekonstruktion.

„Treffen sich zwei Ossis auf Arbeit.“ Ein Gespräch mit dem Body­builder Andreas Müller über Ostdeutsch­land, den Kapi­ta­lismus und die AfD.

Welche Zusammenhänge gibt es zwischen dem Ende der DDR und dem Aufstieg der AfD? Was haben das Kohl‘sche Versprechen der „blühenden Landschaften“, die wirtschaftliche Misere und die Skepsis gegenüber den etablierten Medien miteinander zu tun? Ein scharf beobachtender „Ossi“ gibt Auskunft.

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„Arsch huh, Zäng ussen­ander!“ Die AfD, die SVP und was jetzt zu tun ist.

Der Einzug der AfD in den Bundestag war zu erwarten. Er verändert die Parteienlandschaft, aber er ist nicht Ausdruck eines Rechtsrucks der Gesellschaft. Ein vergleichender Blick auf die Rechtsnationalen in der Schweiz hilft bei der Frage, was jetzt zu tun ist.

Die Fake-#Alternative

Inzwischen könnte man ein kleines Wörterbuch mit Begriffen füllen, die der Rechtspopulismus aus der linken Aktivistenbewegung und den Undergroundbewegungen von Diktaturen gekapert hat. Besonders absurd ist das beim Wort „Alternative“.

In den Niede­rungen der Desin­for­ma­tion. Ein Selbst­ver­such mit RT

Dass rechtspopulistische Parteien in Europa ihre rhetorischen Strategien beim russischen Propagandasender RT abkupfern, ist nichts Neues. Was sie damit bezwecken, aber schon.

Jenseits von Leit­kultur und Multi­kulti. Wider die ethni­sche Begrün­dung des Poli­ti­schen

Das „Volk“ erfährt seit einigen Jahren in der rechtspopulistischen Bewegungs- und Parteienlandschaft Europas eine zweifelhafte Auferstehung. Ursprünglich Ausdruck politischer Emanzipation, verkommt der Begriff wieder einmal zur Rechtfertigung von ethnischer Identitätspolitik und Fremdenfeindlichkeit. Höchste Zeit ihn ad acta zu legen.

Wie reak­tionär hätten Sie’s denn gerne? NZZ-Autor Heri­bert Seifert mimt das libe­rale Medi­en­ge­wissen

Schon oft in letzter Zeit musste man zur Kenntnis nehmen, dass die NZZ sich kaum mehr gegen politische und intellektuelle Strömungen weit rechts im politischen Spektrum abgrenzen mag. Der Ton wird rauer, die Fronten härter.