Wie und warum konnte ein ungewöhnlicher Streik japanischer Busfahrer:innen weltweit bekannt werden? Und was bedeutet der Ruf nach „Streiken wie in Japan“?

  • Michael Albert

    Michael Albert studiert Japanologie an der Universität Bonn und ist am dortigen Institut für Orient- und Asienwissenschaften als wissenschaftliche Hilfskraft tätig. Zuvor schloss er in Bonn ein Informatikstudium ab. Er interessiert sich für die Geschichte marxistischer Bewegungen in Japan, japanisch-russische bzw. -sowjetische Beziehungen und Sōtō-Zen.

Wenn die Beschäf­tigten eines Verkehrs­un­ter­neh­mens streiken, muss dies nicht zwangs­läufig mit Einschrän­kungen einher­gehen – man könne doch schließ­lich streiken wie japa­ni­sche Busfahrer:innen, die keine Fahr­karten verkaufen, aber dennoch weiter fahren. Die Geschichte eines solchen Streiks, der im April 2018 von Busfahrer:innen der Firma Ryōbi in Okayama als Reak­tion auf mögliche Stel­len­kür­zungen durch­ge­führt wurde, wird bei jedem Streik der GDL bemüht, um sich über die vermeint­lich unzu­mut­bare Belas­tung für die Fahr­gäste zu echauf­fieren. Die Fahr­kar­ten­kon­trolle, aber nicht die Fahrten zu bestreiken, ist frei­lich keine Erfin­dung der Busfahrer:innen in Okayama. Ähnli­ches gab (und gibt) es auch in Austra­lien. Warum hat sich also ausge­rechnet dieser einzelne Streik in Japan beinahe schon zu einem Mythos verselbst­stän­digt? Die Suche nach Antworten auf diese Frage führt neben den Hinter­gründen des Ryōbi-Streiks auch zu einem Blick in die reich­hal­tige Geschichte von Japans ehemals kämp­fe­ri­schen Arbeiter:innenbewegungen.

Geschäfts­führer und Strei­kende Hand in Hand

Viel unge­wöhn­li­cher als die Form des Streiks der Ryōbi-Busfahrer:innen ist die Situa­tion, aus der heraus er entstand. Das mit Ryōbi konkur­rie­rende Trans­port­un­ter­nehmen Megurin hatte eine Lizenz für eine neue Buslinie erhalten, die sich mit Ryōbis lukra­tivster Linie zwischen den Verkehrs­kno­ten­punkten Okayama-Hauptbahnhof und dem Saidaiji-Bahnhof im Westen der Stadt über­lappte. Megurin plante diese nun zu einem deut­lich nied­ri­geren Preis von 250 Yen pro Fahrt statt den von Ryōbi erho­benen 400 Yen zu befahren. Daraufhin leitete Ryōbi ein Beschwer­de­ver­fahren gegen die Lizenz­ver­gabe an Megurin ein und kündigte die Strei­chung einiger Busli­nien an, da diese aufgrund der durch die Konkur­renz mit Megurin zu erwar­tenden Verluste nicht mehr tragbar seien. Die Ryōbi-Betriebsgewerkschaft fürch­tete Stel­len­kür­zungen und plante als Reak­tion darauf zunächst einen Streik mit einem zwei­stün­digen Verkehrs­aus­fall auf besagter Linie. In Verhand­lungen mit dem Unter­nehmen einigten sich Gewerk­schaft und Geschäfts­füh­rung aller­dings für ein Bestreiken des Fahr­kar­ten­ver­kaufs bezie­hungs­weise der Fahr­kar­ten­kon­trolle, während der gewohnte Lini­enweg weiterhin befahren wurde. Statt­finden sollte die Aktion zudem am 27. April – dem Tag der Jung­fern­fahrt der Megurin-Busse auf der neuen Linie. Ryōbi-Geschäftsführer Kojima Mitsunobu äußerte in einer Bekannt­ma­chung Verständnis für die Streik­pläne: „Ich verur­teile das Verhalten der Gewerk­schaft in dem aktu­ellen Streik nicht. Ich kann den Gewerk­schafts­mit­glie­dern für ihre Zuver­läs­sig­keit, ihren Kunden­ser­vice, ihre Produk­ti­vität, mit der sie unsere Region tagtäg­lich unter­stützen, nur danken.“ Der Streik solle „eine Alarm­glocke“ gegen „die Übel der Dere­gu­lie­rung“ läuten. Ausnahms­weise ging hier also ein Arbeits­kampf mit den Inter­essen des bestreikten Unter­neh­mens einher. Und nicht nur das: Mit der Ände­rung der Streik­form auf eine konflik­tär­mere – und vor allem als Reak­tion auf die zeit­gleich begin­nenden vergüns­tigten Fahrten von Megurin öffent­lich­keits­wirk­sa­mere – Methode ließ sich der Protest der Busfahrer:innen für die Unter­neh­mens­in­ter­essen von Ryōbi im Kampf gegen die Konkur­renz instrumentalisieren.

Busse von Megurin (links) und Ryôbi. Die nied­liche Aufma­chung sollte ein weiterer unique selling point für Megurin sein. Quelle: @kanbowsan, Twitter.

Eine gezähmte Arbeiter:innenbewegung

Doch wie funk­tio­nieren Streiks in Japan norma­ler­weise? Das Klischee von diszi­pli­nierten und fügsamen japa­ni­schen Arbeiter:innen, die ihre Arbeit nie nieder­legen würden, ist nicht ganz unbe­gründet – es wird in Japan immer weniger gestreikt. Die letzte Erhe­bung des japa­ni­schen Minis­te­riums für Gesund­heit, Arbeit und Soziales zu Arbeits­kämpfen für das Jahr 2021 mit Daten aus vorhe­rigen Erhe­bungen seit 1957 zeigt einen stetigen Rück­gang an Arbeits­nie­der­le­gungen seit 1974: Landes­weit gab es 2021 ledig­lich 33 Arbeits­nie­der­le­gungen, die länger als einen halben Tag andau­erten – während es 1974 ganze 5.197, im Jahr 2000 immerhin noch 117 gegeben hatte. Die geringe Anzahl an Streiks in Japan ist also nicht rein kultu­rell bedingt. Viel­mehr ist das Bild der fügsamen japa­ni­schen Arbeiter:innenschaft, so der Sozi­al­wis­sen­schaftler Hayashi Mahito, ein histo­ri­sches Konstrukt und zudem das Ergebnis einer syste­ma­ti­schen Schwä­chung der orga­ni­sierten Arbeitnehmer:innenvertretung.

Zum besseren Verständnis der japa­ni­schen Streik­kultur ist also ein Blick auf die histo­ri­sche Entwick­lung der japa­ni­schen Arbeiter:innenbewegung notwendig. Während es schon ab 1886 erste Streiks von Textil­ar­bei­te­rinnen gab und bereits in der Vor- und Zwischen­kriegs­zeit eine erstar­kende Arbeiter:innenbewegung und ihrer Nieder­schla­gung gegeben hat, soll hier das Haupt­au­gen­merk auf der Nach­kriegs­zeit liegen.

Ein maßgeb­li­cher Aspekt war der Einfluss der alli­ierten Besat­zungs­re­gie­rung Japans (1945-1951) unter General Douglas McAr­thur. Als Teil der zunächst ange­strebten Demo­kra­ti­sie­rung des Landes schrieb die Besat­zungs­re­gie­rung im Jahre 1945 als Gegen­maß­nahme zu der 1940 unter der faschis­ti­schen Regie­rung Japans erfolgten Auflö­sung der Gewerk­schaften und ihrer Subsump­tion unter der natio­na­lis­ti­schen Sangyō Hōkoku kai (Patrio­ti­sche Indus­trie­ver­ei­ni­gung) umfas­sende Gewerk­schafts­rechte fest. Ange­sichts des herr­schenden Hungers kam es auch rasch zu ausge­dehnten Streik­wellen, oft ging es dabei um die Produk­ti­ons­kon­trolle durch die Arbeiter. Selbst­kri­ti­sche Ausein­an­der­set­zungen mit der Rolle des eigenen Betriebes während des Krieges waren eben­falls häufig Anlässe für Bestre­bungen nach inner­be­trieb­li­cher Selbst­ver­wal­tung. Beson­ders bemer­kens­wert war dabei ein 90-tägiger Streik bei der Yomiuri-Zeitung im Herbst 1945, in dem Jour­na­listen eine inner­be­trieb­liche Demo­kra­ti­sie­rung und den Rück­tritt des als rechten Propa­gan­disten bekannten Geschäfts­füh­rers Shōriki Mats­u­tarō forderten. Der Arbeits­kampf endete am 11. Dezember 1945 mit der Verhaf­tung Shōrikis als Kriegs­ver­bre­cher und der Erfül­lung fast aller Forde­rungen der Ange­stellten. Betriebs­ge­werk­schaften wurden zur häufigsten Orga­ni­sa­ti­ons­form, denn ange­sichts der voran­ge­gan­genen Auflö­sung über­ge­ord­neter Gewerk­schafts­bünde und anderen, weiter zurück­rei­chenden, histo­ri­schen Hinter­gründen der japa­ni­schen Gewerk­schafts­be­we­gungen erschien eine Orga­ni­sie­rung im Rahmen des eigenen Betriebs naheliegend.

Der McCar­thy­ismus wirkte sich aller­dings auch auf Japan aus. Aus US-Sicht galt es nun, Japan als Boll­werk gegen den Kommu­nismus in Asien zu fördern, statt demo­kra­ti­sche Frei­heiten auszu­bauen. Neben der soge­nannten „red purge“, einem bis 1952 anhal­tenden Berufs­verbot für Mitglieder der Kommu­nis­ti­schen Partei Japans, wurden im Rahmen dieses Kurs­wech­sels auch die neu gewon­nenen Frei­heiten der Gewerk­schaften wieder beschnitten – eine Entwick­lung, die auch von japa­ni­schen Konser­va­tiven begrüßt wurde. Die Wende begann mit dem Verbot eines für Februar 1947 geplanten Gene­ral­streiks durch McAr­thur. Yashiro Ii, Leiter des Gewerk­schafts­bunds des öffent­li­chen Dienstes verlaut­barte in einer emotio­nalen Fern­seh­rede unter Tränen die Absage des Streiks und verkün­dete unter Beru­fung auf Lenin, man müsse einen Schritt zurück gehen, bevor man zwei Schritte vorwärts machen könne.

Yashiro Ii hält am 31. Januar 1947 seine Rede zum Verbot des geplanten Gene­ral­streiks. Quelle: Kōyō shita Nihon rōdō undō no kiseki.

Mit dem darauf­fol­genden Entzug des Streik­rechts für die Beschäf­tigten im öffent­li­chen Dienst im Jahre 1948 und einer allge­meinen Verschär­fung des Streik­rechts zugunsten der Arbeit­geber unter dem Einfluss der auf Empfeh­lung von US-Wirtschaftsberater Joseph Dodge umge­setzten Austeri­täts­po­litik im Jahre 1949 wurden die Hand­lungs­spiel­räume der Gewerk­schaften enger. Dennoch gab es weiterhin zahl­reiche Streiks und Proteste, wie zum Beispiel der „Bloody May Day“ im Jahr 1952, die von Hamaya Hiroshi eindrucks­voll foto­gra­fisch fest­ge­hal­tenen soge­nannten Anpo-Proteste gegen das US-japanische Sicher­heits­ab­kommen im Jahr 1960 oder groß­flä­chige Streiks im Jahr 1974 ange­sichts der Preis­explo­sion in Folge der Ölkrise. Zur Koor­di­na­tion von gemein­samen Verhand­lungen für höhere Löhne wurde zudem 1954 von dem dama­ligen japa­ni­schen Gewerk­schafts­bund Sōhyō die bis heute prak­ti­zierte jähr­liche Früh­jahrs­of­fen­sive (shuntō) einge­führt. Bemer­kens­wert ist an dieser Stelle auch eine Streik­welle der Japan National Railway im Rahmen der shuntō von 1973, bei der über Zugaus­fälle erzürnte Fahr­gäste in Bahn­höfen randa­lierten und stehen­ge­blie­bene Züge zerstörten. Zeit­ge­nös­si­sche Nach­rich­ten­auf­nahmen zeigen bren­nende Züge und Hand­greif­lich­keiten zwischen Poli­zei­be­amten und Fahrgästen.

Parallel wurden Betriebs­ge­werk­schaften zuneh­mend sozi­al­part­ner­schaft­li­cher. Bedingt durch ihre Struktur und das Fehlen von betriebs­über­grei­fenden Orga­ni­sa­tionen für die Inter­es­sen­ver­tre­tung von Arbeiter:innen seit 1940 konnte von Arbeit­ge­ber­seite aus die Ideo­logie eines Betriebs als Inter­es­sen­ge­mein­schaft leicht durch­ge­setzt werden. Der klas­si­sche, durch das Macht­ver­hältnis zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmer:innen erzeugte Antago­nismus wurde so nach und nach von einer extremen Form der Sozi­al­part­ner­schaft ersetzt. Sympto­ma­tisch dafür war auch der Wandel der Früh­jahrs­of­fen­sive. Ihre Struktur war bereits von Beginn an darauf ausge­legt, durch Plan­bar­keit und Vorher­seh­bar­keit im Rahmen des gemein­samen Betriebs­in­ter­esses, möglichst ohne zu streiken, eine Lohn­er­hö­hung zu errei­chen. Durch das Bestreben der Betriebs­ge­werk­schaften, zur Wahrung der Unter­neh­mens­in­ter­essen ihrem Betrieb keinen beson­deren ökono­mi­schen Schaden durch zu hohe Forde­rungen zuzu­fügen, wurden die gewerk­schaft­li­chen Forde­rungen immer mode­rater. Das framing der Krise der 1970er Jahre als natio­naler Krise, flan­kiert von Maßnahmen der Regie­rung und des Wirt­schafts­ver­bands Nippon Keid­anren gegen Lohn­wachstum im Namen des Natio­nal­in­ter­esses, trug eben­falls zu immer zurück­hal­ten­deren Forde­rungen bei. Mit der Neoli­be­ra­li­sie­rung nach dem Platzen der Wirt­schafts­blase der 1980er Jahre setzte sich die Schwä­chung und Depo­li­ti­sie­rung der Arbeiter:innenbewegung weiterhin fort. Vor diesem Hinter­grund ist die Koope­ra­ti­ons­be­reit­schaft der Ryōbi-Betriebsgewerkschaft an sich typisch für japa­ni­sche Verhält­nisse – aller­dings nicht aus einem fiktiven „Natio­nal­cha­rakter“ heraus, sondern als Ergebnis der jahr­zehn­te­langen Schwä­chung der orga­ni­sierten Arbeitnehmer:innenvertretung. Unge­wöhn­lich an dem Ryōbi-Streik ist ledig­lich die derartig öffent­lich­keits­wirk­same Synergie der Streik­for­de­rungen mit den Inter­essen der Geschäftsführung.

Instru­men­ta­li­sierte Klischees

Japan als ferner, exoti­scher Sehn­suchtsort im west­li­chen Diskurs spielt sicher­lich eine Rolle dabei, dass gerade die japa­ni­schen Busfahrer:innen als Beispiel heran­ge­zogen werden. Vielen stereo­typen Japan­bil­dern liegt die Fehl­an­nahme zugrunde, die japa­ni­sche Gesell­schaft sei einzig­artig und funda­mental anders als alle anderen Gesell­schaften, was eine ausrei­chende Erklä­rung für komplexe soziale Phäno­mene sei. Eine hart­nä­ckige Trope in diesem Zusam­men­hang ist, dass die japa­ni­sche Gesell­schaft beson­ders kollek­ti­vis­tisch und fried­lich sei – ein harmo­ni­sches Zusam­men­leben würde indi­vi­du­ellen Bedürf­nissen voran­ge­stellt werden. Mit dieser Scha­blone werden allseits bekannte Klischee­bilder von stets höfli­chen, diszi­pli­nierten und arbeits­ver­ses­senen Japaner:innen stark verein­facht erklärt. Die Stereo­ty­pi­sie­rung geht dabei keines­wegs einseitig vom Westen aus, in Japan ist diese Art von Diskurs um die vermeint­liche Anders­ar­tig­keit bezie­hungs­weise Einzig­ar­tig­keit aller Japaner:innen als Nihonjin-ron („Japaner:innen-Diskurse“) bekannt und weit verbreitet. Deshalb ist es also nicht weiter verwun­der­lich, dass eine so gut auf diese Klischees passende Form des Strei­kens vor allem mit ihrer Ausübung in Japan asso­zi­iert wird.

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Aller­dings hat diese Verklä­rung Japans auch eine poli­ti­sche Funk­tion. Bereits 1983 schrieb der Sozio­loge Dieter Boris: „Immer häufiger werden die west­deut­schen Arbeit­nehmer von gewissen Poli­ti­kern und Kapi­tal­ver­tre­tern aufge­for­dert, von ‚den Japa­nern zu lernen‘, d. h. auf ein ausrei­chendes Sozi­al­leis­tungs­system zu verzichten, länger zu nied­ri­geren Löhnen zu arbeiten, den zuste­henden Urlaub ‚im höheren Inter­esse der Firma‘ nicht zu nehmen etc.“ Das Exoti­sieren der japa­ni­schen Arbeits­kultur spielt so Kapi­tal­in­ter­essen in die Hände: In der einsei­tigen Darstel­lung dieser Arbeits­kultur als etwas der japa­ni­schen Gesell­schaft Inhä­rentes, aus dem Kontext ihrer spezi­fi­schen Umstände und ihren komplexen Entste­hungs­ge­schichten gerissen, dient die Exoti­sie­rung als mahnender Zeige­finger zur Diszi­pli­nie­rung der hiesigen Arbeitnehmer:innen. Umso mehr gilt dies für die Auffor­de­rung, wie in Japan zu streiken – wird doch dabei die syste­ma­ti­sche Einhe­gung der ehemals durchaus kämp­fe­ri­schen japa­ni­schen Arbeiter:innenbewegung mit entspre­chenden Beschnei­dungen des Streik­rechts unter­schlagen, um Streiks zu dele­gi­ti­mieren. Rufe nach „Streiken wie in Japan“ sind ange­sichts der Geschichte der japa­ni­schen Arbeiter:innenbewegung keines­wegs nur ein Appell für weniger störende, sozial verträg­li­chere Streiks. Sie sind eine Forde­rung nach Einschrän­kungen der Möglich­keiten von Lohn­ab­hän­gigen, sich kollektiv gegen Ausbeu­tung und schlechte Arbeits­be­din­gungen zu wehren. Dass dafür ausge­rechnet der Ryōbi-Streik heran­ge­zogen wird, der im Grunde weniger ein Arbeits­kampf als ein PR-Statement des Trans­port­un­ter­neh­mens war, wirkt fast schon zynisch.