Im Gespräch gibt die Musikwissenschaftlerin Miriam Akkermann über ihre Forschungsprojekte zum Zusammenhang von Musik und Schlaf Auskunft. Warum wirken Schlaflieder und warum kann ein Schlaflied politisch sein? Und was ist die Rolle der Geisteswissenschaften in einem weiten interdisziplinären Feld wie der Schlafforschung?

  • Miriam Akkermann

    Miriam Akkermann ist Professorin für Systematische Musikwissenschaft an der TU Dortmund. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, Computermusik und Musiktechnologie, digitale Musikwissenschaft, musikalische Aufführungspraxis, Archivierung, sowie die Untersuchung der Wirkung von Musik auf Schlaf.

Caspar Battegay: Wenn wir bei Geschichte der Gegen­wart über Lite­ratur oder Musik schreiben, sind wir norma­ler­weise an einer bewussten Deutung inter­es­siert, wir stellen die Kunst in einen kultu­rellen, histo­ri­schen oder poli­ti­schen Kontext. Nun ist eines Deiner Forschungs­ge­biete aber gerade der Zusam­men­hang von Musik und Schlaf, und da geht es um eine unbe­wusste oder viel­leicht eher physio­lo­gi­sche Wirkung von Musik, gar nicht so sehr um Inhalte. Kannst Du beschreiben, was Du genau erforscht?

Miriam Akker­mann: Im inter­na­tio­nalen Forschungs­pro­jekt Lulla­byte, bei dem auch die Psycho­logie, die Neuro­wis­sen­schaften und die Infor­matik betei­ligt sind, wollen wir verstehen, welche Mecha­nismen dafür sorgen, dass Menschen besser und schneller einschlafen, wenn sie Musik hören und ob die Proband:innen tatsäch­lich subjektiv oder objektiv besser schlafen. Gibt es Mecha­nismen, die wir analy­sieren, repro­du­zieren und objektiv messen können? Wir messen also zum Beispiel die elek­tri­schen Hirn­ak­ti­vi­täten mit EEG. Ich und mein Team beschäf­tigen sich natür­lich vor allem mit den musi­ka­li­schen Elementen. Das ist dann weniger musik­ana­ly­tisch oder musik­theo­re­tisch, sondern wir befragen die Studi­en­teil­neh­menden nach ihrem subjek­tiven Empfinden: Woher kenne ich die Musik? Wie gefällt mir die Musik und was verbinde ich damit? Wie war meine Einschlaf­si­tua­tion, war es eher ruhig oder gab es störende Geräu­sche vor dem Fenster? Dies alles spielt zusammen, wenn wir uns der Frage nach dem Zusam­men­spiel von Musik und Schlaf nähern, es ist sehr indi­vi­duell und man kann eigent­lich kein allge­meines Modell entwerfen.

CB: Gibt es aus Deiner Sicht bestimmte Musik, die quasi präde­sti­niert ist zum Einschlafen, oder könnte alles funktionieren?

MA: Grund­sätz­lich könnte alles funk­tio­nieren. Vor allem wenn wir auch die Musik einbe­ziehen, die Erwach­sene zum Einschlafen hören, kann man keine distinkte Kompo­si­ti­ons­weise für diese „Schlaf-Musik“ fest­stellen, das Schlaf­lied an sich als musi­ka­li­sches Genre gibt es also nicht. Aber es gibt kultu­rell bestimmte Schlaf­lieder für Kinder und Babys, die phasen­weise sehr beliebt sind. Doch in der Summe sind dann wieder sehr, sehr viele unter­schied­liche Arten von sing­baren Melo­dien mit jeweils sehr unter­schied­li­chen Texten zu finden, die dann entweder kultu­rell gebunden oder indi­vi­duell zu einem Schlaf­lied umfunk­tio­niert oder funk­tio­na­li­siert werden. Klar: Wenn wir uns die kultu­relle Praxis anschauen, einem Kind ein Schlaf­lied vorzu­singen, dann sehen wir schon, dass sich bestimmte Elemente über viele Schlaf­lieder hinweg ähneln. Die Phrasen sind zum Beispiel meist nicht beson­ders lang, die Texte einfach gehalten und auch die Melo­dien sind häufig recht schlicht. Gleich­zeitig wissen wir gar nicht genau, warum das so ist. Wenn wir an die Situa­tion denken, in der Schlaf­lieder gesungen werden, dann sind das oft Menschen ohne stimm­liche Ausbil­dung oder Gesangs­trai­ning. Dazu kommt, dass sie sich mögli­cher­weise in einer stres­sigen Situa­tion befinden, etwa wenn das Kind einfach nicht einschlafen möchte. All diese Faktoren schränken ein, welche Art von Musik oder Gesang in diesem Moment über­haupt möglich ist. Das wiederum beein­flusst, welche Lieder sich in dieser Praxis etablieren und weiter­ge­geben werden.

CB: Seit wann gibt es histo­risch eigent­lich Schlaflieder?

MA: Im British Museum in London ist eine Tafel mit Keil­schrift aus dem antiken Meso­po­ta­mien ausge­stellt, die mehr als 4000 Jahre alt ist. Der Text könnte eine Art Erzie­hungs­hin­weis darstellen: Die Eltern sollen den Haus­geist anrufen, einen Dämon, und falls das Kind nicht schlafen will, diesem damit drohen, dass der Dämon böse wird. Das Inter­es­sante daran ist aller­dings, dass es noch eine andere Deutung dieser Tafel gibt. Dieses Bild des Haus­geistes ist auch eine Art Topos, also es muss sich gar nicht zwin­gend auf eine tatsäch­liche Praxis des Singens beziehen, die Anru­fung gilt viel­leicht viel­mehr dem Dämon: Also der Text könnte eher darauf abzielen, dass dieser Dämon schläft, und gar nicht das Baby. Aber dies ist natür­lich speku­lativ. Obwohl wir verschie­dene Zeug­nisse von Schlaf­lie­dern aus verschie­denen Epochen haben, können wir erst seit der Entwick­lung der west­li­chen Noten­schrift im Mittel­alter auch über die Musik dazu etwas sagen.

CB: Ich hätte jetzt intuitiv darauf getippt, dass die Romantik die große Epoche des Schlaf­lieds war, als Novalis seine Hymnen an die Nacht schreibt oder E.T.A. Hoff­mann seine Nacht­stücke und melan­cho­li­sche Gesellen die Energie der Träume fruchtbar machen wollen. Spielt diese Verbin­dung von roman­ti­scher Reise ins Unbe­wusste und Schlaf­lie­dern für die tatsäch­liche Geschichte von Schlaf und Musik eine Rolle?

MA: Sie spielt defi­nitiv eine Rolle, aller­dings vor allem deshalb, weil die meisten Lieder, die wir heute als tradi­tio­nelle Schlaf­lieder wahr­nehmen, aus dieser Epoche stammen. Ursprüng­lich wurden sie jedoch als klas­si­sche Klavier­lieder kompo­niert. Ausge­nommen sind dieje­nigen, die in Volks­lied­samm­lungen über­lie­fert sind. Viele bekannte Lieder – etwa Der Mond ist aufge­gangen von Matthias Clau­dius – wurden zunächst als Klavier­lieder geschrieben und waren auch für eine kleine Bühne gedacht. Bei Johannes Brahms Wiegen­lied gibt es den Begleit­brief, in dem der Kompo­nist schreibt, dass das Lied für eine Freundin bestimmt sei, damit sie ihrem Baby etwas vorsingen könne. Gleich­zeitig ist es aber mit einer Klavier­be­glei­tung kompo­niert. In der Romantik finden sich auch viele Abend­lieder oder Liebes­lieder, die das Thema Schlaf zwar implizit aufgreifen, aber andere Themen behan­deln, die verloren gehen, wenn wir diese Lieder heute als Schlaf­lieder rezi­pieren. Beim Einschlaf­lied steht meist die Funk­tion im Vorder­grund: Ich sage mir „Das kenne ich, das kann ich singen.“ Oder: Das Kind will es hören – und dadurch werden diese Lieder eigent­lich zu Schlaf­lie­dern gemacht. Ein bemer­kens­werter Aspekt in diesem Zusam­men­hang ist, dass es im 21. Jahr­hun­dert immer noch Schlaflieder-Alben und Samm­lungen für Kinder gibt, auf denen die Lieder genau in diesem roman­ti­schen Liedstil des 19. und frühen 20. Jahr­hun­derts einge­sungen sind. Wenn man Menschen fragt, ob diese Art der Inter­pre­ta­tion unge­wöhn­lich oder beson­ders passend sei, empfinden sie sie meist als typisch für Schlaf­lieder. Daran zeigt sich, dass es hier gewisse Diskre­panzen zwischen der histo­ri­schen Entste­hung der Lieder und ihrer heutigen Wahr­neh­mung gibt.

CB: Du forschst auch im Projekt „Berlin schläft ein“, das zusammen mit dem Landes­mu­sikrat Berlin entstand, und das Schlaf­lieder sammeln, archi­vieren und zugäng­lich machen will, in Koope­ra­tion dem Ethno­lo­gi­schen Museum Berlin und dem Endan­gered Languages Archive an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissen­schaften. Sind Schlaf­lieder denn eine vom Aussterben bedrohte Kultur?

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MA: Naja, das Projekt „Berlin schläft ein“ wurde dadurch inspi­riert, dass 2025 in Deutsch­land von den Landes­mu­sik­räten die Stimme zum Instru­ment des Jahres gewählt wurde. Damit verfolgte man auch explizit das Ziel, das Singen im Amateur­be­reich zu fördern, wieder mehr zu singen, auch vor allem zuhause mehr zu singen. Das Projekt geht auf diesen Impuls zurück, denn das Anstimmen von Schlaf­lie­dern ist ja eine Praxis, die in der Familie veran­kert ist. Gleich­zeitig sollen die diversen kultu­rellen Tradi­tionen der Berliner Bevöl­ke­rung hörbar gemacht und geteilt werden, also diese unglaub­liche kultu­relle Viel­falt, die sich auch in musi­ka­li­schen Tradi­tionen zeigt. Von dieser Grund­idee aus stellte sich die Frage, was mit den gesam­melten Liedern geschehen sollte. Wenn wir sie sammeln, wollen wir sie natür­lich auch wissen­schaft­lich einordnen. Mit dieser Projekt­idee kamen schließ­lich die weiteren Projekt­partner hinzu. Alle gesam­melten Schlaf­lieder werden im Humboldt Forum, genauer gesagt im Berliner Phonogramm-Archiv (Abtei­lung Medien des Ethno­lo­gi­schen Museums), als Kulturgut archi­viert. Das Phonogramm-Archiv sammelt heute nicht nur histo­ri­sche Tonauf­nahmen, sondern auch Formen der Alltags­kultur. Die Samm­lung doku­men­tiert somit den gegen­wär­tigen kultu­rellen Schatz an Schlaf­lie­dern in Berlin. Nicht vergessen sollte man auch, dass in Berlin viele seltene oder klei­nere Spra­chen gespro­chen werden. Wenn die Menschen ihre Schlaf­lieder singen, werden gleich­zeitig auch diese Spra­chen doku­men­tiert und bewahrt. Für die wissen­schaft­liche Beglei­tung des Projekts entwi­ckelten wir einen kleinen Frage­bogen. Dabei inter­es­sierte uns beispiels­weise, welche Vorstel­lungen die Teil­neh­menden von Musik zum Einschlafen haben: Wie sieht für sie die ideale Musik zum Schlafen aus? Hören sie selbst als Erwach­sene Musik zum Einschlafen, und wenn ja, welche? Darüber hinaus stellten wir Fragen zu den jewei­ligen Schlaf­lie­dern selbst: Woher kennen die Teil­neh­menden das Lied? Warum haben sie gerade dieses Lied ausge­wählt? Und welche Bedeu­tung oder Inhalte verbinden sie damit? Anschlie­ßend wurden sowohl die Inter­views als auch die Schlaf­lieder aufgezeichnet.

CB: Ist das so eine Art Musik-Ethnologie?

MA: Sicher keine klas­si­sche ethno­gra­fi­sche Forschung. Unsere Forschungs­gruppe mit Studie­renden, Promo­vie­renden etc. haben Teil­neh­mende im Studio und auf unserer Webseite Lieder einsingen lassen, primär aus dem deutsch­spra­chigen Raum und den Nach­bar­län­dern Italien, Frank­reich und den Nieder­landen. Damit konnten wir beispiels­weise zeigen, dass es wohl wirk­lich so eine Art univer­selles Tempo gibt in allen Spra­chen, wie die Menschen ihren Kindern beim Einschlafen vorsingen. Was wir klar nicht sehen, ist etwa, dass es Tempo­un­ter­schiede je nach Geschlecht der Singenden gibt, das ist wohl eher ein Klischee. Das Projekt hat auch eine stark kultur­his­to­ri­sche Kompo­nente: Uns inter­es­sierte die Frage, welche Lieder die Teil­neh­menden mitbringen und ob sich darin unsere Grund­an­nahme bestä­tigt, dass grund­sätz­lich jedes Lied zu einem Schlaf­lied werden kann, voraus­ge­setzt, es wird entspre­chend inter­pre­tiert und in diesem Kontext gesungen. Tatsäch­lich zeigte sich, dass die ausge­wählten Lieder sämt­liche Genres und Themen­be­reiche umfassen. Das Spek­trum reicht von tradi­tio­nellen Schlaf­lie­dern aus dem deutsch­spra­chigen und inter­na­tio­nalen Volks­liedgut bis hin zu Popmusik. Insge­samt zieht sich die Auswahl quer durch alle musi­ka­li­schen Stil­rich­tungen. Für Deutsch­land hatten wir ursprüng­lich erwartet, dass sich vor allem einige wenige, stereo­type Schlaf­lieder wieder­holen würden. Das hat sich jedoch nicht bestä­tigt. Statt­dessen begeg­neten uns eine große sprach­liche und kultu­relle Viel­falt: Wir erhielten Schlaf­lieder auf Nieder­sor­bisch, Jiddisch oder Elsäs­sisch etc. Gerade die klei­neren Spra­chen und Dialekte waren häufig vertreten. Eine Frau sang z.B. ein Lied auf Hawai­ia­nisch, da ihre Mutter diese Sprache nicht spre­chen durfte – in den USA war diese Sprache bis in die 1970er Jahre verboten. Auffällig war zudem, dass viele Lieder aus sehr persön­li­chen Gründen ausge­wählt wurden. Insbe­son­dere bei klei­neren oder bedrohten Spra­chen spielten dabei auch poli­ti­sche Motive eine Rolle. Einige Teil­neh­mende machten deut­lich, dass ihnen die Weiter­gabe ihrer Sprache und ihres kultu­rellen Erbes ein beson­deres Anliegen ist und sie dies durch das Singen ihrer Schlaf­lieder bewusst sichtbar machen wollten. Und einzelne Personen wurden auch beim Einsingen sehr emotional, viel mehr, als sie, wie sie auch selbst sagten, das erwartet hatten.

CB: Ich möchte nochmal zurück­gehen und allge­mein nach Deinen Forschungen fragen. Was mir im Kontext einer angeb­li­chen Legi­ti­ma­ti­ons­krise der Geis­tes­wis­sen­schaften auffällt, ist der breite inter­dis­zi­pli­näre Ansatz etwa beim Lulla­byte-Projekt. Du arbei­test als Musik­wis­sen­schaft­lerin sehr selbst­be­wusst mit Psycholog:innen und Neurowissenschaftler:innen zusammen. Wie sind Deine Erfah­rungen aus diesen Kooperationen?

MA: Gerade beim Thema Musik zum Einschlafen greifen kultu­relle, psycho­lo­gi­sche, neuro­wis­sen­schaft­liche und tech­no­lo­gi­sche Aspekte so eng inein­ander, dass sie nur inter­dis­zi­plinär ange­messen unter­sucht werden können. Während die Geis­tes­wis­sen­schaften wie gesagt die kultu­relle Veran­ke­rung von Schlaf­lie­dern in den Blick nehmen, unter­sucht die Psycho­logie beispiels­weise die Wahr­neh­mung und Auswahl von Musik. Die Neuro­wis­sen­schaften ergänzen dies durch objek­tive Messungen des Schlafs. Die Zusam­men­ar­beit mit Informatiker:innen ermög­li­chen uns die Analyse großer Daten­mengen, die mit den Methoden einer einzelnen Diszi­plin nicht mehr zu bewäl­tigen wären. Gleich­zeitig ist inter­dis­zi­pli­näre Forschung deut­lich aufwen­diger als diszi­pli­näre Forschung. Sie erfor­dert eine konti­nu­ier­liche Verstän­di­gung über Begriffe, Methoden und Inter­pre­ta­tionen, da dieselben Forschungs­ge­gen­stände aus unter­schied­li­chen fach­li­chen Perspek­tiven betrachtet werden. Diese Über­set­zungs­leis­tung verlangt einem oft recht viel Energie ab, aber ich empfinde sie gerade als beson­ders berei­chernd, weil sie dazu anregt, die eigenen Annahmen zu reflek­tieren und gemeinsam ein diffe­ren­zier­teres Verständnis des Forschungs­ge­gen­stands zu entwi­ckeln. Wir Geisteswissenschaftler:innen sind oft allge­mein sehr wort­be­zogen, und durch diese Koope­ra­tionen musste ich mich dann oft fragen, wie ich etwas anders oder noch präziser formu­lieren kann.

CB: Gibt es eine Erkenntnis aus Deinen Arbeiten zu Musik und Schlaf, die Dich beson­ders über­rascht hat?

MA: Ja, beim Sammeln der Schlaf­lieder hat mich wirk­lich über­rascht, wie wenig Wieder­ho­lungen es gab. Also viel­leicht wurde „Der Mond ist aufge­gangen“ etwa sechs Mal genannt, aber ansonsten gibt es eben nicht das Schlaf­lied, sondern eine wirk­lich extreme Diver­sität. Da hätte ich intuitiv zuerst gedacht, es gibt einige wenige gängige Schlaf­lieder, aber dem ist über­haupt nicht so, sondern es gibt eine Praxis, wie, in welchem Tempo usw. man etwas singt, und da verwenden die Menschen eigent­lich fast alles vom Volks­lied bis zu Pop. Die zweite erstaun­liche Erkenntnis war für mich die Diskre­panz zwischen dem, was sich die Leute als ideales Schlaf­lied vorstellen und dem, was sie prak­tisch dann wirk­lich singen. Stereo­type Vorstel­lungen und Praxis haben wenig mitein­ander zu tun!