Schwerpunkt: Yo, Billag! - Nein zu «No Billag»

Ein zu Recht umstrit­tenes Medium! Fern­seh­kritik und demo­kra­ti­sche Meinungs­bil­dung in der Schweiz

Das Schweizer Fernsehen ist seit seiner Einführung immer wieder kritisch diskutiert worden – zu Recht. Die No-Billag-Initiative befeuert die Debatte, die für die schweizerische Demokratie konstitutiv ist. Zugleich will sie die Debatte aber nicht fortführen, sondern beenden – ein Fehler.

Medi­en­öko­no­mi­sche Verwirr­spiele der Neuen Rechten: Von Weikers­heim bis No Billag

Die Rede vom „linken“ Meinungsmonopol der öffentlich-rechtlichen Medien ist Augenwischerei. Schon in den 1980ern wurde versucht, mit einer Deregulierung der Medien reaktionäre Interessen und Ideologien durchzusetzen.

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Gefähr­liche Nebel­pe­tarden. Die NoBillag-Initiative ist ein Symptom

Der Abstimmungskampf um die Abschaffung des gebührenfinanzierten Radio und Fernsehens in der Schweiz – die NoBillag-Initiative – lenkt ab vom eigentlichen Ziel der Initianten: Der Angriff gilt zum einen dem kritischen Journalismus – und zum andern der Idee des staatlichen Gemeinwesens.

Yo, Billag!

Die Initiative «No Billag», die dem gebührenfinanzierten Radio und Fernsehen in der Schweiz die Grundlage entziehen will, blockiert jede weitere Auseinandersetzung über diese Medien und ist ein Angriff auf die Demokratie, wie wir sie kennen – und behalten wollen.