Kategorie: Lesezeichen

Die Rubrik für Lite­ratur, Kunst und Kultur. In diesen Beiträgen denken wir über ein Buch oder einen Film, ein Theater oder eine Ausstel­lung nach – und mit ihnen über die Gegen­wart.

Weder über­heb­lich noch beliebig. Warum man heute Toni Morrison lesen sollte

Vereinfacher und Polarisierer finden derzeit viel Gehör. Populisten aller Couleur fordern klare Grenzen und stabile Identitäten, Moralisten glauben, stets sauber zwischen zwischen richtig und falsch, gut und böse trennen zu können. Eine Zeit, Bücher von Toni Morrison zu lesen.

‚World Lite­ra­ture‘ – was sollte das sein?

In ihrem Buch „Against World Literature“ richtet sich die Literaturwissenschaftlerin Emily Apter gegen ein scheinbar weltoffenes, letztlich jedoch restriktives und hegemoniales Verständnis von ‚Weltliteratur‘. Worin besteht das Problem und welche Konsequenzen ergeben sich aus Apters Kritik?

Black Sabbath. Sound als Revolte.

Black Sabbath waren eine der Riesenechsen des Rockgeschäfts. Ihr Sound gehörte zur Industriegesellschaft wie die 68er-Revolte, die sich in der Postmoderne verflüchtigte. Vor kurzem gaben Ozzy Osbourne und Kollegen ihr letztes Konzert.

Hoff­nung ohne Opti­mismus. Ein Blick auf 11/9 mit Terry Eagleton

Kann man angesichts widriger Zeitumstände zwar alles andere als optimistisch, dafür aber entschieden hoffnungsvoll sein? Hoffnung ist eine Haltung, die wir nicht aufgeben dürfen, weil sie uns politisch sensibel macht für gegenwärtiges Unrecht.

Lektüre: Georges Perec, Ellis Island

Als letzte Ferienlektüre in diesem Sommer stellen wir „Ellis Island“ von Georges Perec vor. Es ist eine Schule der Aufmerksamkeit für all das, was einem entgeht, wenn man hinter den nackten Zahlen von Migrationsbehörden die individuellen Geschichten dahinter vergisst.

Lektüre: Garth Risk Hall­berg, City on Fire

Die Ferienlektüren neigen sich dem Ende zu. Wer jetzt keine Zeit mehr zum Lesen hat, kann aber gut schon für den Herbst oder Winter vorsorgen. Die Buchhandlung dankt es Ihnen. Heute: Garth Risk Hallberg, „City on Fire“.

Lektüre: María Sonia Cristoff, Unbe­haust. Was Menschen mit Tieren machen

In den nächsten Tagen wird es immer sonniger und wärmer. Es sind vielleicht die letzten richtig warmen Tage in diesem Jahr. Zeit, um draußen zu lesen – oder um in den Zoo zu gehen? Mit der heutigen Ferienlektüre lässt sich beides verbinden: María Sonia Cristoff, "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen".

Lektüre: Julia Kissina, Elephan­tinas Moskauer Jahre

In den Ferien eine rasante Fahrt zurück in die Sowjetunion der 1980er Jahre? Gegen die dortige ideologische Tristesse half nur Phantasie: beim Leben, beim Schreiben, in der Liebe. Heute: Julia Kissina, "Elephantinas Moskauer Jahre".

Lektüre: Didier Eribon, Rück­kehr nach Reims

Halbzeit unserer Ferienlektüren! Und Zeit für folgende Frage: Wie war es möglich, dass rechtsnationale Parteien in ehemaligen kommunistischen Hochburgen heute so erfolgreich auf Wählerfang gehen? Auskunft darüber gibt Didier Eribons "Rückkehr nach Reims".

Lektüre: Hugh Raffles, Insek­to­pädie

Hören Sie die Grillen zirpen? Aha! Ferienzeit – Lektürezeit. Immer noch. Heute geht’s mit Hugh Raffles’ ‚Insektopädie‘ ins Reich der Insekten.

Lektüre: Peter Doggett, The Man Who Sold the World. David Bowie and the 1970s

Sommerzeit – Lesezeit. Heute reisen wir in den Weltraum, zurück in die 1970er Jahre, nach London, Los Angeles und nach West-Berlin. Mit im Gepäck: die David Bowie-Monografie von Peter Doggett.

Lektüre: Sontag, „Ich schreibe, um heraus­zu­finden, was ich denke“. Tage­bü­cher 1964–1980

Nach wie vor sind wir in der Sommerpause. Der Liegestuhl ist ausgeklappt. Erholung kehrt ein. Lesezeit! Heute stellen wir vor: Susan Sontags Tagebücher 1964-1980.