English Articles

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Unmasked: Covid-19 and the Cultural Dimen­sions of the Debate on Manda­tory Face Masks

In the context of the covid-19 pandemic, Germany witnesses debates on whether masks could help contain the spread of the virus. This article argues the controversy may be rooted in the deep-seated suspicion of facial covering in Europe since the nineteenth century.

Was ist los in Erfurt? The East German Past and the Demo­cratic Crisis of the Present

Are the “East Germans” just bad democrats who mourn the GDR? And is the “West” completely blameless in the Erfurt debacle? Not at all — while Thüringen’s politics are indeed rooted in the memory of the GDR, the current far-right scandal is more than just a state-socialist hangover.

Divided Coll­ec­tives. Iden­tity and Its Discon­tents in Samir’s Baghdad In My Shadow

A progressive “identity politics” pursued in the name of resistance to nationalist retrenchment depends on the mobilization of various disparate “collective identities” around a common aim. But what if those collectives are themselves fragmented? A new film explores this conundrum.

Science for a Plastic Cube. Poly­pore Academia rede­fi­ning the Rules of Science

Hungary is currently witnessing the emergence of a state-sponsored scientific pseudo-world in which the criteria of academic quality control no longer apply, but rather political loyalty. This raises serious questions for European research funding and academic cooperation with illiberal states.

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Geschichte der Gegenwart
Geschichte der Gegenwart
Das Gewicht der Worte. Antisemitische Gewalt und Öffentlichkeit
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  • Das Gewicht der Worte. Antisemitische Gewalt und Öffentlichkeit

    Das Gewicht der Worte. Antisemitische Gewalt und Öffentlichkeit

    Mar 10, 2024 • 15:33

    Hannah Arendt hielt fest, dass man „sich immer nur als das wehren kann, als was man angegriffen wird.“ Um Antisemitismus in Wort und Tat wirksam zu bekämpfen, muss deshalb auch die spezifisch judenfeindliche Form dieser Gewalt öffentlich anerkannt und benannt werden.

  • Koloniale Kontaktzonen. Annemarie Schwarzenbachs Reisen zwischen Engagement und Imperialismus

    Koloniale Kontaktzonen. Annemarie Schwarzenbachs Reisen zwischen Engagement und Imperialismus

    Feb 11, 2024 • 15:07

    Im Zentrum postkolonialer Analysen steht nicht die moralische Anklage, sondern das kritische Verstehen historischer Diskurse. Was es bedeuten kann, die damit einhergehenden Ambivalenzen auszuloten, zeigt sich in der Auseinandersetzung mit Annemarie Schwarzenbach, einer der wichtigsten Autorinnen der Schweizer Literatur.

  • Kinderbuchklassiker postkolonial lesen, oder: Warum Literatur(vermittlung) und Lektüre immer schon politisch sind

    Kinderbuchklassiker postkolonial lesen, oder: Warum Literatur(vermittlung) und Lektüre immer schon politisch sind

    Nov 12, 2023 • 13:24

    Die Diskussion um rassistische Sprache in Klassikern wird hitzig geführt, vor allem wenn es um Kinderbücher geht. Doch der Kulturbetrieb muss beweglicher werden und endlich die Perspektiven derjenigen wertschätzen, die von rassistischer Sprache diskriminiert und ausgeschlossen werden.

  • Frankreichs versehrte Jugend in den Banlieues. Eine jugendliche Existenz, in der Gewalt allgegenwärtig ist

    Frankreichs versehrte Jugend in den Banlieues. Eine jugendliche Existenz, in der Gewalt allgegenwärtig ist

    Oct 22, 2023 • 14:59

    Über die jüngsten Vorstadtunruhen in Frankreich wurde auch in deutschsprachigen Medien umfassend berichtet. Doch moralische Schlagseiten in der Debatte sowie einseitige Sichtweisen auf das Geschehen werden den vielfältigen Ursachen nicht gerecht.

  • „Wir weigern uns zu gehorchen.“ Der lange Kampf gegen rassistische Gewalt in Frankreich

    „Wir weigern uns zu gehorchen.“ Der lange Kampf gegen rassistische Gewalt in Frankreich

    Oct 8, 2023 • 19:50

    Im vergangenen Juni wurde der 17jährige Nahel in einer Pariser Banlieue von einem Polizisten erschossen. Seit den 1970er Jahren rufen Polizeigewalt und der sie ermöglichende struktureller Rassismus immer wieder große Proteste hervor – so schon vor 50 Jahren in Marseille.

  • Wissenschaftssimulation

    Wissenschaftssimulation

    Sep 24, 2023 • 1:04:11

    Podiumsgespräch mit Nicola Gess und Katja Berlin.

  • Seriensommer, Folge 3: Gespenstisch transparent

    Seriensommer, Folge 3: Gespenstisch transparent

    Aug 13, 2023 • 15:37

    Mit dem Coming Out einer pensionierten Professorin rückt die Serie „Transparent“ (2014–2019) das Thema Transgender ins Zentrum. Angesichts der Auflösung fester Geschlechterrollen sowie aktueller Verschiebungen im amerikanisch-jüdischen Selbstbild stellt sie die Frage nach Herkunft und Identität.

  • Seriensommer, Folge 2: Drama, hochdosiert

    Seriensommer, Folge 2: Drama, hochdosiert

    Aug 6, 2023 • 18:55

    Arztserien gehören seit den 1950er Jahren weltweit zu den erfolgreichsten TV-Formaten. Mit ihrer hohen Reichweite prägen sie die Vorstellungen von Medizin, Gesundheitsversorgung und den Gesundheitsberufen massgeblich – und haben (un)erwünschte Nebenwirkungen.

  • Wer hat Angst vor multikulturellen Kinderbüchern?

    Wer hat Angst vor multikulturellen Kinderbüchern?

    May 21, 2023 • 22:29

    Ein Blick in die USA zeigt, dass die Warnung vor linker Cancel Culture und Wokeism in Wirklichkeit eine massive Verbotswelle von Kinder- und Jugendbüchern vorbereitet hat, die über Rassismus und Sexismus aufklären. Philip Nel über Geschichte und Aktualität des konservativen Zensureifers.

  • Über die Nakba sprechen lernen

    Über die Nakba sprechen lernen

    Apr 16, 2023 • 18:00

    Um eine stabile jüdische Mehrheit zu sichern, vertrieb Israel bei seiner Gründung hunderttausende Palästinenser:innen. Das Geschehen von 1948 ist wie ein Brennglas für aktuelle Fragen: nach der Zukunft eines jüdisch definierten Staates und nach der Utopie eines gleichberechtigten Einheimischseins.

The Colour of Coffee: Racism, Gender and Coffee Consump­tion in 19th Century Algeria

Today, coffee is consumed everywhere in the world. Despite its neo-colonial forms of production, it is a drink which brings people together, but the consumption of coffee in 19th century Algeria tells a very different story.

The ‚After­lives‘ of Deve­lo­p­ment Inter­ven­tions: ‚Failure‘ as an Opportunity

Ambitious and well planned development projects fail for various reasons. The afterlife of such "interventions" receives little attention. But local communities try to make sense of the remains in the form of rumours and stories. A plea for listening.

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Gree­ting the New Era in Japan

Japan has a new emperor and a new era. But what does it mean, in 2019, to live in a different time from the rest of the world? A very personal exploration

A Global Company with a Global Past: VW’s Histo­rical Respon­si­bi­lity in Bolsonaro’s Brazil

In Brazil, March 31 marks the anniversary of the beginning of the military dictatorship in 1964. The car company Volkswagen profited at the time from the dictatorship in its Brazilian factories. Today, VW has the opportunity to admit to its historical responsibility.

Poli­tics and Inter­na­tional Law: Three Inter­na­tional Experts Debate the Annexa­tion of Crimea

Five years ago, Russia annexed Crimea. Three international law experts from Ukraine, Russia and Germany debate how international law issues can become a pawn of political interests.

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The New War on Gender Studies

Gender studies has come under attack in recent years. It is charged with subverting the natural order, undermining the family and traditional expressions of gender and sexuality. Populists have made it a central component of their ideological platform. At steak is the human rights agenda of liberal democracy itself.

„We have a Situa­tion“. From Hegel’s Philo­sophy of Situa­tion to Contem­po­rary Poli­tical Art

The word «situation» reminds of US-TV-series, French existentialism and German bureaucrats. It is hardly known though that Georg Wilhelm Friedrich Hegel devised already in 1817 a theory of the “situation” that has remained important up to this day. His concept allows us to rethink contemporary art as well as political action and resistance.

Deco­lo­ni­zing France – the Négritude’s radicalness

Léopold Sédar Senghor and Aimé Césaire are important founding fathers of Négritude, a literary and political movement opposing the exoticization of Africa. With their philosophical project, they aimed at liberating colonial and colonized thinking – in Africa and in Europe.