Jule Govrin">

Alle Artikel von

Jule Govrin

Jule Govrin ist Philosoph:in und forscht an der Schnittstelle von Politischer Theorie, Sozialphilosophie, Feministischer Philosophie und Ästhetik, aktuell arbeitet sie am Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main zur politischen Dimension von Körpern und zu Verwundbarkeit als Modus der Gleichheit. Dazu erscheint im Frühjahr 2022 bei Matthes & Seitz „Politische Körper. Von Sorge und Solidarität“. Neben ihrer Forschung ist sie als Redakteur:in bei Geschichte der Gegenwart tätig.

#Vulnera­bi­lität. Ein Schlüs­sel­be­griff in Zeiten der Pandemie

Seit der Pandemie bildet der Begriff der Vulnerabilität ein beliebtes politisches Schlagwort. Doch die Verwundbarkeitsdiskurse der Politik verschleiern Ungleichheiten und Machtverhältnisse. Wie kann man Vulnerabilität anders denken – als Schlüsselbegriff eines solidarischen Miteinanders?

Über den eigenen Körper bestimmen: eine Frage der Menschenrechte

Der Rücktritt von Kathleen Stock wird derzeit hitzig diskutiert. Nach Protesten gegen ihre transfeindlichen Äußerungen hat sie ihre Professur niedergelegt. Entgegen aller Cancel Culture-Rufe geht es weniger um Meinungsfreiheit als um Menschenrechte. Denn die biologistische Rhetorik führt in gefährliche Fahrwasser.

Angela Merkel. Eine andere Art der Autorität

"Sie kennen mich". Mit diesem Slogan gewann Angela Merkel 2013 den Wahlkampf. Sie hat ihr authentisches Auftreten stets geschickt in Szene gesetzt – zugleich hat sie mit althergebrachten Autoritätsvorstellungen gebrochen.

Vive la Diffé­rence! Wenn Linke und Rechte von #Diffe­renz reden, meinen sie nicht das Gleiche

Alle reden von Differenz - die reaktionäre Rechte, die poststrukturalistische Linke und die Neoliberalen. Der Begriff begann seine Karriere um das Jahr 1968 herum, und man kann sich im Gewirr seiner politischen unterschiedlichen Bedeutungen leicht verlieren. Dabei sind die Fronten eigentlich klar.

und