• Gleb Albert lehrt und forscht am Histo­ri­schen Seminar der Univer­sität Zürich. Aus der Historischen Kommunismusforschung kommend, arbeitet er nun als Mitglied der Forscher­gruppe «Medien und Mimesis» an einem Projekt zur Geschichte der Softwarepiraterie. Er ist Mitherausgeber des International Newsletter of Communist Studies und Herausgeber von Geschichte der Gegenwart.

In den 1980er Jahren, kurz vor Anbruch der Pere­stroika, befreun­deten sich meine Eltern – oppo­si­tio­nelle Künstler in der Sowjet­union – mit einer deut­schen Dokto­randin, die die Moskauer Untergrund-Kulturszene erkun­dete. Die großen gegen­sei­tigen Sympa­thien wurden bald von funda­men­talem gegen­sei­tigem Unver­ständnis kurz­zeitig getrübt, und zwar in der Frage der US-Raketenstationierung in Europa. Meine Eltern waren dafür, die Dokto­randin dagegen. „Wie naiv“, dachten die anti­so­wje­ti­schen Künstler, die sich von der neuen Spirale des Rüstungs­wett­laufs ein Zusam­men­bre­chen des repres­siven Regimes erhofften. „Wie reak­tionär“, dachte die frie­dens­be­wegte Deut­sche, die zwar keine Sympa­thien für das alters­starre Sowjet­re­gime hegte, zugleich jedoch den USA nicht zuju­beln mochte. Fast vierzig Jahre später sind meine Eltern und die deut­sche Slawistin nach wie vor eng befreundet, und können über die Episode lachen – auch wenn sie nach wie vor auf der Rich­tig­keit ihrer dama­ligen Ansichten beharren. Dieser kleine, glück­li­cher­weise vorüber­ge­hende Episode der Miss­stim­mung steht jedoch stell­ver­tre­tend für ein Problem, das nach wie vor aktuell ist: Was passiert, wenn Menschen, die in den großen poli­ti­schen Konflikten eigent­lich Verbün­dete sein müssten, bestimmte Sach­ver­halte, bedingt durch ihre jewei­lige poli­ti­sche Prägung, diame­tral unter­schied­lich einschätzen?

Am deut­lichsten treten solchen Diffe­renzen hervor, wenn sie vor dem Hinter­grund von Exil und Migra­tion passieren. Menschen, die sich in ihrer Heimat poli­tisch enga­giert hatten, werden gezwungen, ihr Land zu verlassen, und hoffen darauf, die von ihnen erträumten Gleich­ge­sinnten im Ankunfts­land auf ihrer Seite stehend zu wissen. Die inter­na­tio­nale „progres­sive Öffent­lich­keit“ entpuppt sich dabei jedoch des Öfteren als „imagined commu­nity“, da die Ausgangs­lagen poli­ti­scher und kultu­reller Konflikte sich in den jewei­ligen Ländern unter­scheiden und bestimmte Kritik- und Kampf­formen unter­schied­lich konno­tiert sind.

Aktuell ist dies etwa der Fall, wenn sich athe­is­ti­sche Dissi­den­tInnen aus musli­misch geprägten Ländern in euro­päi­sches Exil begeben, wo sie dann in linken und links­li­be­ralen Zusam­men­hängen, mit denen sie eigent­lich viele Prämissen teilen müssten, auf Unver­ständnis stoßen. Denn wo Islam­kritik, selbst in der Form einer Kritik explizit des poli­ti­schen Islams, vor allem als Domäne der völki­schen Rechten verstanden wird, meidet man das Thema entspre­chend, um die Rechte nicht zu stärken. Auch russi­sche Oppo­si­tio­nelle, die ins Ausland gehen, finden für ihre Kritik am Putin-Regime oftmals kein Gehör beim frie­dens­be­wegten Publikum, das, aus einer eigen­willig inter­pre­tierten histo­ri­schen Verant­wor­tung Russ­land gegen­über, lieber die Augen vor den Aktionen der russi­schen Regie­rung verschließt – auch dann, wenn sie gegen die eigene Bevöl­ke­rung gerichtet sind.

Unver­stan­dene „Rene­gaten“

Stalin-Plakat auf einer repu­bli­ka­ni­schen Demo in Spanien 1937, Quelle: Filmo­teca Española

Das Phänomen ist nicht neu. Es lässt sich bereits im Kontext des Kalten Krieges beob­achten, als sich oftmals als links verste­hende Menschen­recht­le­rInnen aus dem Ostblock von der euro­päi­schen Linken – von Sozi­al­de­mo­kraten über Euro­kom­mu­nisten bis hin zu K-Gruppen – miss­trau­isch beäugt wurden, von der Ersteren als Stör­fak­toren in der Politik der Annä­he­rung, von den Letz­teren als „Verräter“ und „Konter­re­vo­lu­tio­näre“. Doch auch in der Zwischen­kriegs­zeit gab es ähnliche Konflikt­li­nien des Miss­trauens und der Miss­ver­ständ­nisse – und zwar gegen­über dem antis­ta­li­nis­ti­schen Exil in den 1930er Jahren.

Die euro­päi­sche Linke der 1930er Jahre, abge­sehen von der Gefolg­schaft der moskau­treuen kommu­nis­ti­schen Parteien, war keines­wegs mehr­heit­lich pros­ta­li­nis­tisch. Die Sozi­al­de­mo­kratie war es nicht, auch nicht die diversen links­so­zia­lis­ti­schen und dissident-kommunistischen Klein­gruppen, die ihre Iden­tität oftmals aus einem mili­tanten Antis­ta­li­nismus speisten. Doch die auto­ri­täre Zuspit­zung euro­päi­scher Politik und das Aufkommen immer weiterer rechter Regime auf dem Konti­nent – von den auto­ri­tären Regimen in Polen, Ungarn und Öster­reich bis hin zum faschis­ti­schen Italien und dem natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Deutsch­land –, wie auch der laufende Spani­sche Bürger­krieg sorgten in der Linken für verhär­tete Fronten und eine Verstär­kung des Schwarz-Weiß-Denkens. Die stali­nis­ti­sche Sowjet­union wurde selbst von vielen derje­nigen, die um die korrupte und verbre­che­ri­sche Natur des Stali­nismus wussten, als poten­ti­eller Partner im Kampf gegen den Faschismus gesehen – ein Partner, der nicht mit Kritik geschwächt werden durfte.

Infolge dessen stießen dieje­nigen, die als über­zeugte Sozia­lis­tInnen in Russ­land gegen den Stali­nismus oppo­nierten und das seltene Glück hatten, ins Ausland fliehen zu können, mit ihren Anliegen oftmals auf taube Ohren. Ein promi­nentes Beispiel ist der Schrift­steller Victor Serge. Der in Belgien aufge­wach­sene Sohn russi­scher poli­ti­scher Flücht­linge, der nach der Revo­lu­tion nach Sowjet­russ­land ging, sich dort später der Linken Oppo­si­tion um Lev Trotzki anschloss, und 1936 nach fast einem Jahr­zehnt der Repres­sion, buch­stäb­lich in letzter Sekunde vor dem Ausbruch des Großen Terrors, das Land verlassen durfte, fand sich im belgi­schen Exil weit­ge­hend isoliert. An seiner von einem sozia­lis­ti­schen Huma­nismus geprägten Kritik des Stali­nismus war niemand inter­es­siert, die Sozi­al­de­mo­kraten genauso wenig wie Kommu­nisten; nur kleine Blätter druckten seine Artikel.

Victor Serge „Le nouvel impe­ria­lisme russe“ (1947)

Serge verstand sich zeit­le­bens als Sozia­list. Andere erwiesen sich ange­sichts des ihnen entge­gen­schla­genden Unver­ständ­nisses als weniger stand­haft in ihren Über­zeu­gungen – so etwa Richard Lengyel. Der unga­ri­sche Jour­na­list, auch als Raoul Laszlo bekannt, kam in den späten 1920er Jahren unter dem Eindruck der Welt­wirt­schafts­krise zum Kommu­nismus – genauso wie der bekann­tere spätere „Renegat“ Arthur Koestler. Wie Koestler zog es den frisch­ge­ba­ckenen Kommu­nisten Lengyel nach Sowjet­russ­land, doch im Gegen­satz zu Koestler begnügte er sich nicht mit einer flüch­tigen Durch­reise durch das „gelobte Land“, sondern siedelte 1931 nach Russ­land über und wurde Teil des Gewerk­schafts­ap­pa­rates. Dort hatte er unter anderem die Aufgabe, auslän­di­schen Gewerk­schafts­de­le­ga­tionen die Wunder der neuen Gesell­schaft zu präsen­tieren, und diese Wunder­be­geg­nungen auch in die weite Welt hinaus­zu­tragen, so etwa in der 1932 erschie­nenen Broschüre 15 Arbei­ter­de­le­gierte in der Sowjet­union. Der UdSSR gänz­lich ergeben und sein Schicksal mit dem Land verknüp­fend, versuchte er mehr­mals vergeb­lich, Mitglied der sowje­ti­schen kommu­nis­ti­schen Partei zu werden. Ende 1934 jedoch, unter dem Eindruck der Ermor­dung des Lenin­grader Partei­chefs Sergej Kirov und des unmit­telbar darauf­fol­genden Terrors gegen echte und vermeint­liche Oppo­si­tio­nelle, setzte bei Lengyel eine radi­kale Kehrt­wende ein. Unter einem falschen Vorwand verschaffte er sich eine Ausrei­se­ge­neh­mi­gung und floh nach Prag.

Poli­ti­sche Heimat­lo­sig­keit

Zwischen der Tsche­cho­slo­wakei und der Schweiz, wo er vor seiner Ausreise in die Sowjet­union bereits gelebt hatte, spielte sich dann, so die Histo­riker Hans Schafranek und Peter Huber, sein „kurzes Gast­spiel bei der nicht-stalinistischen Linken“ ab. Als vom Kommu­nismus enttäuschter Linker sah er in den Sozi­al­de­mo­kraten seine natür­li­chen Verbün­deten – doch sie empfingen ihn eher lauwarm. Seine wenigen Artikel über die Sowjet­union, die er in der exil-österreichischen und schwei­ze­ri­schen sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Presse unter­bringen konnte, wurden nicht ange­messen hono­riert, und die Heraus­gabe seines Erleb­nis­be­richtes aus der Sowjet­union wurde ihm von sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Verlagen unter faden­schei­nigen Begrün­dungen verwehrt. „Abschied von Soviet-Russland“  erschien schließ­lich, unter dem Pseud­onym „A. Rudolf“, Ende 1935 im konser­va­tiven „Schweizer Spiegel“-Verlag und setze den Autor sofort massiven Angriffen seitens der Kommu­nisten aus – und die Sozi­al­de­mo­kratie, die dem „Verleumder“ und „Nest­be­schmutzer“ ja zunächst eine publi­zis­ti­sche Bühne geboten hatte, geriet gleich mit in die Schuss­linie.

Richard Lengyel (A. Rudolf), Abschied von Soviet-Russland, Zürich 1936.

Als dann auch noch der fran­zö­si­sche Schrift­steller André Gide, zunächst ein Sympa­thi­sant des Kommu­nismus, nach seiner Rück­kehr von einer Sowjetunion-Reise sich in seinem kriti­schen Reise­be­richt auf Lengyels Schriften berufen hatte, wurde der Publi­zist, der auch luzide Analysen der Moskauer Schau­pro­zesse veröf­fent­licht hatte, zum erst­ran­gigen Feind der moskau­treuen Linken. Eine wüste Kampagne brach aus, in der Lengyel als Trotz­kist und gar als Gesta­po­agent diffa­miert wurde. Als „Beweise“ dafür dienten aus dem Zusam­men­hang geris­sene Doku­mente, die von Komintern-Agenten aus Lengyels Prager Wohnung gestohlen worden waren. In der Schweiz waren der dama­lige KPS-Funktionär und spätere SP-Politiker Jules Humbert-Droz sowie der legen­däre Buch­händler Theo Pinkus an diesem Kessel­treiben feder­füh­rend betei­ligt.

Die sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Presse stellte sich zunächst auf Lengyels Seite und ließ ihn sogar mehr­mals zu Wort kommen, distan­zierte sich jedoch Ende 1937 von ihm – und zwar wegen seiner zuneh­menden Publi­ka­tionen in der bürger­li­chen Presse, vor allem in der NZZ, aber auch etwa in der Schwei­ze­ri­schen Arbeitgeber-Zeitung. In der Tat zeigte sich Lengyel zuneh­mend weniger wähle­risch in seinen Publi­ka­ti­ons­orten. Aber abge­sehen davon, dass er als poli­ti­scher Publi­zist von Hono­raren leben musste, war er berech­tig­ter­weise enttäuscht von der Sozi­al­de­mo­kratie, die an seinen auf eigenen Erfah­rungen im korrum­pierten Sowjet­ap­parat basie­renden Analysen der Sowjet­wirk­lich­keit wenig Inter­esse gezeigt hatte. Schließ­lich fiel seine Flucht in den Westen auf die von der Komin­tern 1935 prokla­mierte, von Teilen der euro­päi­schen sozi­al­de­mo­kra­ti­schen und links­bür­ger­li­chen Öffent­lich­keit beflis­sent­lich aufge­grif­fene Idee der „Volks­front“, also der Zusam­men­ar­beit aller „progres­siven“ Kräfte gegen den Faschismus. Dabei achteten die Kommu­nisten pein­lich darauf, dass in den entspre­chenden Bünd­nissen keine Kritik am Stali­nismus laut wurde – dies um so mehr, als der sich ab 1936 inten­si­vie­rende Stalin-Terror die west­liche Öffent­lich­keit aufzu­wühlen begann.

André Gide im Juni 1936 in Moskau, Quelle: ici.radio-canada.ca/emissions/cest_toujours_la_meme_histoire/2016/chronique.asp?idChronique=410764

Während­dessen drif­tete Lengyel immer weiter nach rechts. Ob aus wandelnder Über­zeu­gung, zuneh­mender Enttäu­schung oder Geld­mangel – wir wissen es nicht, es dürften aber alle drei Aspekte eine Rolle gespielt und sich gegen­seitig verstärkt haben. Schwei­ze­ri­schen fron­tis­ti­schen Orga­ni­sa­tionen bot Lengyel, der bereits 1935 beim ultra­rechten „Centre Inter­na­tional de Lutte Active Contre le Commu­nisme“ eine Broschüre veröf­fent­li­chen durfte, nun Vorträge an. Die Rechte schien aber nunmehr auch das Inter­esse an ihm verloren zu haben. Der isolierte Publi­zist zog 1939 verbit­tert nach Nizza, wo er einen letzten Versuch unter­nahm, den dortigen Schweizer Konsul davon zu über­zeugen, ihn als anti­kom­mu­nis­ti­schen Experten zu enga­gieren. Nach Rück­sprache mit den Bundes­be­hörden beschied man ihm eine Absage – aus Zweifel an seiner Zuver­läs­sig­keit aufgrund seiner kommu­nis­ti­schen Vergan­gen­heit. 1940 starb er schließ­lich unter unge­klärten Umständen in Südfrank­reich – wobei eine Täter­schaft des sowje­ti­schen Geheim­dienstes, so Schafranek und Huber, nicht ausge­schlossen werden kann, genauso wenig wie beim zeit­gleich eben­falls in Südfrank­reich umge­kom­menen ex-kommunistischen Dissi­denten Willi Münzen­berg. Wenn dies der Fall ist, so ist der unglück­se­lige Publi­zist, von allen Seiten allein­ge­lassen, letzt­end­lich denje­nigen ins Messer gelaufen, die er zu bekämpfen sich zum Lebens­ziel gemacht hatte. 

Für gegen­sei­tige Aner­ken­nung

Was für eine Rele­vanz hat diese Geschichte für unsere poli­ti­sche Gegen­wart? In der „progres­siven“ Öffent­lich­keit, von links bis liberal, ist die Meinung, dass die Kämpfe um Demo­kratie und Menschen­rechte ein globales Anliegen sind, mitt­ler­weile ein Allge­mein­platz. Aller­dings verkommt dies zur leeren Phrase, wenn nicht zugleich die unter­schied­li­chen Ausgangs­lagen dieser Kämpfe von allen Teil­neh­menden berück­sich­tigt und aner­kannt werden. Für ex-kommunistische Dissi­den­tInnen der späten 1930er Jahre war der Kampf gegen Hitler nur ein halb­her­ziger, wenn er nicht auch gegen den „Verräter“ Stalin (so Willi Münzen­berg) geführt werden würde. Für heutige russi­sche oder irani­sche Oppo­si­tio­nelle im Exil ist jedes Argu­ment der Linken gegen den Impe­ria­lismus des Westens eine hohle Phrase, wenn dabei der irani­sche oder der russi­sche Impe­ria­lismus unter den Tisch gekehrt wird. Für athe­is­ti­sche Frei­den­ke­rInnen aus musli­mi­schen Ländern ist das Kopf­tuch nicht das Attribut einer unter­drückten Minder­heit, sondern, gespeist aus den Erfah­rungen ihrer Herkunfts­ge­sell­schaften, ein Symbol der patri­ar­chalen Unter­drü­ckung. All diese in den Biogra­phien und Erfah­rungs­räumen der Exilierten verwur­zelten Prämissen müssen berück­sich­tigt und gewür­digt werden, anstatt ihnen mit den in der eigenen poli­ti­schen Sozia­li­sa­tion begrün­deten Abwehr­re­flexen zu begegnen. Selbst­ver­ständ­lich muss das vielen poli­ti­schen Exilierten eigene „Ressen­ti­ment des Gekränkten und Belei­digten“ (so der deut­sche Exil-Publizist Willi Eichler über Lengyel) benannt und kriti­siert werden, und auch von den Exilierten selbst ist eine Refle­xion darüber zu erwarten, wie ihre Kritik in den neuen Kontexten wirkt, wem sie nützt und schadet. Zentral ist aber die Aner­ken­nung der jeweils anderen poli­ti­schen Erfah­rung, denn nur so werden gemein­same poli­ti­sche Posi­tionen sichtbar und nutzbar, was um so wich­tiger ist ange­sichts der zahl­rei­chen Wander­be­we­gungen aus dem linken ins rechte Lager. Andern­falls passiert genau das, wovon man Angst hat – man stärkt die Rechte, indem man ihr die poli­ti­schen Exilierten in die Arme treibt, die von ihr dann als Alibi-Figuren gerne in Empfang genommen werden.

 

Zum Weiter­lesen über Richard Lengyel: Peter Huber/Hans Schafranek: Stali­nis­ti­sche Provo­ka­tionen gegen Kritiker der Moskauer Schau­pro­zesse, in: Wolf­gang Neuge­bauer (Hg.): Von der Utopie zum Terror. Stalinismus-Analysen, Wien 1994, S. 97-134.

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