Lektüre: Georges Perec, Ellis Island

Als letzte Ferienlektüre in diesem Sommer stellen wir „Ellis Island“ von Georges Perec vor. Es ist eine Schule der Aufmerksamkeit für all das, was einem entgeht, wenn man hinter den nackten Zahlen von Migrationsbehörden die individuellen Geschichten dahinter vergisst.

Lektüre: Garth Risk Hall­berg, City on Fire

Die Ferienlektüren neigen sich dem Ende zu. Wer jetzt keine Zeit mehr zum Lesen hat, kann aber gut schon für den Herbst oder Winter vorsorgen. Die Buchhandlung dankt es Ihnen. Heute: Garth Risk Hallberg, „City on Fire“.

Lektüre: María Sonia Cristoff, Unbe­haust. Was Menschen mit Tieren machen

In den nächsten Tagen wird es immer sonniger und wärmer. Es sind vielleicht die letzten richtig warmen Tage in diesem Jahr. Zeit, um draußen zu lesen – oder um in den Zoo zu gehen? Mit der heutigen Ferienlektüre lässt sich beides verbinden: María Sonia Cristoff, "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen".

Lektüre: Julia Kissina, Elephan­tinas Moskauer Jahre

In den Ferien eine rasante Fahrt zurück in die Sowjetunion der 1980er Jahre? Gegen die dortige ideologische Tristesse half nur Phantasie: beim Leben, beim Schreiben, in der Liebe. Heute: Julia Kissina, "Elephantinas Moskauer Jahre".

593 Artikel - stets kostenlos & werbefrei!

Hierfür investieren wir viel Zeit und Herzblut. Die Autor:innen schreiben ohne Honorar, und die Herausgeber:innen arbeiten ehrenamtlich. Dennoch fallen erhebliche Betriebskosten an.

Mit einem Abo bei Steady können Sie unsere Arbeit wirkungsvoll unterstützen! Mehr erfahren

Jetzt auf Steady unterstützen! Schon ab 2,50 € und jederzeit kündbar

Lektüre: Didier Eribon, Rück­kehr nach Reims

Halbzeit unserer Ferienlektüren! Und Zeit für folgende Frage: Wie war es möglich, dass rechtsnationale Parteien in ehemaligen kommunistischen Hochburgen heute so erfolgreich auf Wählerfang gehen? Auskunft darüber gibt Didier Eribons "Rückkehr nach Reims".

Lektüre: Hugh Raffles, Insektopädie

Hören Sie die Grillen zirpen? Aha! Ferienzeit – Lektürezeit. Immer noch. Heute geht’s mit Hugh Raffles’ ‚Insektopädie‘ ins Reich der Insekten.

Wir haben eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie

Die gute: Sie können unseren Newsletter abonnieren, um keine neuen Artikel zu verpassen.

Die schlechte: Wir publizieren nur zwei Mal pro Woche.

Lektüre: Peter Doggett, The Man Who Sold the World. David Bowie and the 1970s

Sommerzeit – Lesezeit. Heute reisen wir in den Weltraum, zurück in die 1970er Jahre, nach London, Los Angeles und nach West-Berlin. Mit im Gepäck: die David Bowie-Monografie von Peter Doggett.

Lektüre: Sontag, „Ich schreibe, um heraus­zu­finden, was ich denke“. Tage­bü­cher 1964–1980

Nach wie vor sind wir in der Sommerpause. Der Liegestuhl ist ausgeklappt. Erholung kehrt ein. Lesezeit! Heute stellen wir vor: Susan Sontags Tagebücher 1964-1980.

Lektüre: Margue­rite Abouet, Clément Oubrerie, Aya, Leben in Yop City

Von Anfang August bis Anfang September sind wir in der Sommerpause. Das heißt: Zeit zum Ausruhen, Nachdenken, Pläneschmieden. Aber auch: Zeit zum Lesen! Halbwöchentlich stellen wir Bücher vor, die wir als Ferienlektüren empfehlen. Heute: die Graphic Novel-Serie ‚Aya‘ von Marguerite Abouet und Clément Oubrerie.

Die Alpen als Schweizer #Mythos

Mythen verwandeln Geschichte in Natur und erzählen von ewigen Wahrheiten. Der Alpen-Mythos hat in der Geschichte der Schweiz eine ganz besondere Rolle gespielt – aber er ist heue nur noch eine ferne Erinnerung. Und das ist gut so.

Thea­ter­the­rapie. Wie ein ukrai­ni­sches Thea­ter­pro­jekt mit Flücht­lingen arbeitet

In der Ukraine sind mehr als zwei Millionen Menschen auf der Flucht. Die Dramatikerin Natalija Vorožbyt und der Theatermacher Georg Genoux haben als Antwort darauf 2015 das „Theatre of Displaced People“ gegründet. Sylvia Sasse im Gespräch mit Georg Genoux.

und

Und wenn der Herr diese Tage nicht verkürzt hätte… Ein Kommentar zu den „beschleu­nigten Verfahren“ des neuen Schwei­ze­ri­schen Asylgesetzes

Das neue Asylgesetz operiert mit dem vielversprechenden Konzept der „beschleunigten Verfahren“. Es liest sich wie ein Heilsversprechen: bürokratische Effizienz, Ordnung der Strukturen, Kontrolle über juristische Abläufe. In Wahrheit ersetzt es Rechtsstaatlichkeit durch eine fatale Mischung von gesundem Menschenverstand und christlicher Barmherzigkeit.