Blackbox Office. Artistic Inter­ven­tions in the Work­place

The contention that the political subject of today is primarily shaped by media and the public sphere overlooks the significant conditioning of individuals that takes place in the workplace. The artist Marianne Flotron discusses her theatrical interventions into the corporate world.

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Wozu Gender Studies heute

Die Tradition und Erbschaft der Gender Studies zielt auf ein Denken, das immer wieder festgefahrene Positionen in Frage stellt. Es geht eben nicht darum, eine „Ideologie“ durchzusetzen und Diskussionen zu beenden, sondern um die Möglichkeit, die Welt nochmals anders zu denken.

Was war die #Aufklä­rung? Ein Reise­be­richt

Können wir uns noch auf die Aufklärung beziehen? Ihre Proklamation universeller Rechte war schon immer begrenzt ehrlich, ihr Rationalismus hat die schlimmsten Exzesse der Macht nicht verhindert. Gleichzeitig können wir von ihrem Ziel, ‚die Freiheit’, nicht lassen.

Verkeh­rungen ins Gegen­teil. Zur Karne­va­li­sie­rung von Politik

Rassisten bezeichnen sich als Andersdenkende und Populisten als Dissidenten. Aus Demokratie wird Diktatur und Linke werden zu Faschisten. Was hat es mit diesen Verkehrungen und Verschiebungen in Presse und Politik auf sich?

Wie können die Tussen es wagen?

Es war #MeToo-Woche in der Schweiz – auf Twitter, Facebook und in den Medien. Berichtet wurde über sexuelle Übergriffe und Gewalt, sexistische Bemerkungen und Degradierungen am Arbeitsplatz, beim Sport, im Ausgang. Erstes Fazit: Power bei den Frauen, Lernbedarf bei vielen Männern.

Der #Troll im Netz. Eine Besich­ti­gung

Trolls stören gezielt und in bösartiger Absicht. Ausgehend von den Chatrooms der 90er Jahre haben sie ihren Siegeszug durch die Sozialen Medien und Kommentarspalten angetreten. Seither besetzen sie die Öffentlichkeit. Die Frage ist: Was tun?

Bodys­witch. Trump und die Tradi­tion

Könige haben zwei Körper: einen öffentlichen und einen privaten. Bei Präsidenten unterscheidet man, analog dazu, zwischen der Würde des Amtes und den Schwächen des Amtsträgers. Donald Trump, von vielen schon als „King“ imaginiert, hat dafür nur Verachtung übrig: „I don’t give a shit.“

Trans­na­tio­naler Natio­na­lismus. Hinter dem Volks­be­griff des heutigen Rechts­po­pu­lismus lauert die ‚Rasse‘

Der neue Rechtspopulismus hat kaum etwas mit Nation und Vaterland zu tun. Die Gemeinschaft, die er beschwört, ist einerseits die Familie und das Lokale, und andrerseits etwas Transnationales und zugleich Vorpolitisches. Die alte Rechte nannte es die ‚Rasse‘.

Opfer­aver­sion. Über eine gefähr­liche Diskurs­ver­schie­bung

„Ein Gespenst geht um in Europa ...“ – doch nein, es ist nicht das Gespenst des Kommunismus, wie Marx und Engels 1848 schrieben; es ist ein neues Gespenst: das Opfer.

Alpen­land revi­sited. Ein #Mythos lebt fort.

Ist der Alpenmythos wirklich nur noch eine ferne Erinnerung? Oder lebt er als neuer politischer Mythos im grünen Gewand weiter fort, nachdem er seine militärische und nationalistische Bedeutung eingebüsst hat?

#Fakten. Was wir in der Post­mo­derne über sie wissen können

Es gibt selten wirklich Neues. Doch die Rede vom „postfaktischen Zeitalter“, von dem seit wenigen Wochen sorgenvoll auch Angela Merkel spricht, ist definitiv neu. Sind wir gegenwärtig also daran, den Kontakt zu den Fakten zu verlieren? Dafür gibt es keinen Grund.

Erin­ne­rungen an den Unter­gang der Demo­kratie. Sebas­tian Haff­ners „Geschichte eines Deut­schen“ neu gelesen

Es ist manchmal gut, alte Bücher wieder zu lesen: zum Beispiel Sebastian Haffners „Geschichte eines Deutschen“, die Erinnerung des jungen Haffners an die Jahre 1914-1933. Dieses 1939 im Exil geschriebene Buch über die nazistische Heimsuchung Deutschlands bekommt gerade wieder eine unheimliche Bedeutung.