• Remo Grolimund ist Historiker, forscht als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der ETH Zürich zur Umwelt- und Wissensgeschichte und publiziert als freier Autor zu Themen mit Schwerpunkt Schweizer Geschichte.

Vor kurzem ist die neuste Version des Atlas der Schweiz erschienen. Dem neuen Atlas liegt ein virtu­eller 3D-Globus zugrunde: eine Art Google Earth mit von fach­kun­diger Hand am Institut für Karto­grafie und Geoin­for­ma­tion der ETH Zürich kura­tierten und aufbe­rei­teten Inhalten. Auch für diesen inter­ak­tiven und online frei verfüg­baren Atlas gilt, was der lang­jäh­rige ETH-Professor für Karto­grafie Eduard Imhof schrieb, als er 1961 mit der Arbeit an der ersten Ausgabe des Atlas der Schweiz begann, der noch in Form einer teuren, gross­for­ma­tigen Schachtel mit fast 400 Karten in Einzel­blät­tern erscheinen sollte:

Die Karte, der Atlas ist die denkbar konzen­trier­teste, inhalts­reichste und damit ratio­nellste Form der Vermitt­lung natür­li­cher und kultu­reller, mate­ri­eller und geis­tiger Inhalte eines Landes. Das Studium umfang­rei­cher geogra­phi­scher und statis­ti­scher Lite­ratur erfor­dert viel Zeit und kann trotzdem nicht ersetzen, was eine Karte auf einen Blick bietet. – Eduard Imhof, 1961

Mit seinem Atlas knüpfte Eduard Imhof an eine in der Schweiz beson­ders leben­dige Tradi­tion der Karten­her­stel­lung an. In dieser Tradi­tion ging es stets um mehr als die möglichst akku­rate Reprä­sen­ta­tion der Land­schaft. Auch für Imhofs Atlas traf daher zu, was David Gugerli und Daniel Speich schon über die so genannte Dufour-Karte von 1883 fest­stellten: Die Vermes­sung der Schweiz macht als „Topo­grafie der Nation“ das verfloch­tene „Drei­ecks­ver­hältnis zwischen Macht, Wissen und Raum“ sichtbar.

„Imagined Commu­nity“ oder „Imagined Place“?

Erstausgabe der aus den Einzelblättern zusammengesetzten Dufour-Karte im Massstab 1:100‘000; Quelle: map.geo.admin.ch

Erst­aus­gabe der aus den Einzel­blät­tern zusam­men­ge­setzten Dufour-Karte im Mass­stab 1:100‘000; Quelle: map.geo.admin.ch

Detail der Dufourkarte. Zu sehen sind u. a., oben-mitte die Mischabelgruppe (wie auf Luftbild), unten-mitte die „Höchste Spitze“, die 1863 zu Ehren des Kartografen zur Dufourspitze umbenannt werden sollte. Das Relief ist mittels Schattenschraffen plastisch dargestellt; Quelle: map.geo.admin.ch

Detail der Dufour­karte. Zu sehen sind u.a. oben-mitte die Mischa­bel­gruppe, unten-mitte die „Höchste Spitze“, die 1863 zu Ehren des Karto­grafen zur Dufour­spitze umbe­nannt werden sollte. Das Relief ist mittels Schat­ten­schraffen plas­tisch darge­stellt; Quelle: map.geo.admin.ch

Luftaufnahme aus Ballongondel Eduard Spelterinis. Mischabel-Gruppe bei Saas-Fee von Norden her gesehen; Quelle: commons.wikimedia.org

Luft­auf­nahme aus Ballon­gondel Eduard Spel­terinis. Mischabel-Gruppe bei Saas-Fee von Norden her gesehen; Quelle: commons.wikimedia.org

Die aus vielen Einzel­blät­tern zusam­men­ge­setzte Dufour-Karte, ein drei auf vier Meter grosses Gesamt­bild der Schweiz, war die Haupt­at­trak­tion der Landes­aus­stel­lung von 1883 in Zürich. Dank ihrer sorg­fäl­tigen Reli­ef­dar­stel­lung hatte die Karte eine beson­ders plas­ti­sche, fast drei­di­men­sio­nale Wirkung. Die Landes­an­sicht von oben war damals noch weit­ge­hend unbe­kannt (die ersten Luft­auf­nahmen aus der Ballon­gondel Eduard Spel­terinis kamen erst 15 Jahre später in Umlauf). Entspre­chend beein­druckt zeigte sich das Publikum: „Wess’ Schwei­zers Brust wird nicht mit gerechtem Stolz erfüllt, wenn er die zu verthei­di­gende Landes­herr­lich­keit in der gross­ar­tigen, unüber­treff­li­chen Dufour­karte […] reprä­sen­tirt sieht und mit einem Blicke umfasst?“ hiess es etwa in der Allge­meinen Schwei­ze­ri­schen Militär-Zeitung. Tatsäch­lich bezeich­nete die Karte auch ein Moment des Nation Buil­dings: „Über den Umweg der Karto­grafie und der Topo­grafie“ konnte die Schweiz, so Gugerli und Speich, „auf plas­ti­sche Weise als geeinte Nation präsen­tiert werden. […] [D]ie Grenze zwischen dem zusam­men­ge­wür­felten Kollektiv der Besu­cher […] und der Imagined commu­nity der Nation [wurde] verwischt.“

Dieses auf Bene­dict Anderson zurück­ge­hende Konzept der „imagined commu­nity“ versuchte der Histo­riker Oliver Zimmer in einem Plädoyer wider die „Über­win­dung des Natio­nal­staates“ durch die Euro­päi­sche „Union der Unauf­rich­tig­keit“ in einem NZZ–Gastkommentar in einer über­ra­schenden Wendung zu aktua­li­sieren. Gemäss Anderson sind Nationen eine sozial konstru­ierte Realität: Imagi­nierte Gemein­schaften, die nur exis­tieren, weil sich Menschen als ein Teil von ihr betrachten. Derart ihrer mate­ri­ellen Substanz beraubt, lassen sich die Nationen jedoch schlecht gegen die angeb­liche Brüs­seler „Revo­lu­tion der Macht­struk­turen in Europa“ vertei­digen. Und so blieb Zimmer nur noch die Mobi­li­sie­rung des Raumes, um dem Konzept der Nation wieder etwas festeren Boden unter den Füssen zu verleihen: „Von unserer anthro­po­lo­gi­schen Ausstat­tung her sind wir orts­zen­trierte Wesen“. Das „erstaun­liche Kunst­stück mensch­li­cher Projek­tion“, sich als Teil einer Gemein­schaft zu imagi­nieren, funk­tio­niere nur dank „realer Orts­be­zo­gen­heit“. „Viel­leicht hätte Bene­dict Anderson die Nation besser als ‚imagined place‘ bezeichnet.“

Was ist davon zu halten? Die Schweiz in ihrer gegen­wär­tigen poli­ti­schen Form ist noch nicht allzu lange die wich­tigste „imagined commu­nity“ auf ihrem heutigen Gebiet. Der innere Zusam­men­halt des – nota­bene aus einem Bürger­krieg hervor­ge­gan­genen – Bundes­staats von 1848 blieb bis in die zweite Hälfte des 19. Jahr­hun­dert hinein prekär. Die Bevöl­ke­rung iden­ti­fi­zierte sich lange Zeit viel stärker mit ihrer Kantons­zu­ge­hö­rig­keit, als mit ihrer Nation. Fast noch jünger aller­dings ist die Schweiz als „imagined place“: Erst mit dem Karten­werk General Dufours eroberte sie die Köpfe ihrer Bevöl­ke­rung. Die Dufour-Karte implan­tierte nicht nur den Umriss der Landes­grenzen in die Vorstel­lungs­welt der Zeit­ge­nossen. Ihr ausge­prägtes Relief schärfte zudem die Wahr­neh­mung der spezi­fi­schen Topo­grafie der Schweiz: die einer von Gebirgen, Hügel­zügen und Glet­scher­mo­ränen charak­te­ri­sierten Alpen­na­tion. Dem trug sicher auch der Umstand Rech­nung, dass die plas­ti­sche Gelän­de­dar­stel­lung genau an der Grenze der Schweiz aufhörte. So hob sich das „Schwei­zer­al­penland“ (Lavater) deut­lich von seinen flach darge­stellten Nach­bar­län­dern ab – Imagined Place, 1883. „Die land­schaft­liche Synthese entsteht noch nicht auf dem Papier, sondern erst im Kopfe des Karten­le­sers“, wusste Eduard Imhof 1941. Der imagi­nierte Ort ist, mit anderen Worten, genauso konstru­iert wie die „imagined commu­nity“.

Eine „geis­tige Waffe Schwei­ze­ri­scher Selbst­be­haup­tung“

Die Orien­tie­rung stif­tende Kraft der Karte verrich­tete ihren Dienst auch an der Landes­aus­stel­lung 1939 in Zürich, die ganz auf die geis­tige Landes­ver­tei­di­gung ausge­legt war. „Wohl selten wurde die Land­karte als Veranschaulichungs- und Werbe­mittel auf Expo­si­tionen in ähnlich starkem Masse […] heran­ge­zogen“, hiess es in einer Bilanz, die rund 500 Schweizer Karten­dar­stel­lungen in unter­schied­lichsten Themen­ge­biete aufzählte. Die Form der Schweiz verband sich mit der Aktiv­dienst­ge­nera­tion:  Mit ihrem Umriss, ihren Gebirgs­kämmen und Berg­spitzen mag das Land tatsäch­lich an das „Stachel­schwein“ erin­nern, das Hitler­deutsch­land einer verbrei­teten Erzäh­lung im schwei­ze­ri­schen  Narrativ des bewaff­neten Wider­stands zufolge erst beim Rückzug einnehmen wollte. Gerade in Zeiten der Unsi­cher­heit und der Krise zeigt sich in der Schweiz ein „Anleh­nungs­be­dürfnis an die Alpen“ (Guy Marchal). Und in der schwei­ze­ri­schen Spielart völki­schen Gedan­ken­guts, das sich auch in der geis­tigen Landes­ver­tei­di­gung mani­fes­tierte, charak­te­ri­sierte die alpine Topo­grafie die Eigenart nicht nur der Schweiz, sondern auch jene ihres „Volkes“. Da die Kate­gorie der „Rasse“ im mehr­spra­chigen Viel­völ­ker­staat für völki­sches Blut-und-Boden-Denken nur bedingt anschluss­fähig war, kam dem Boden eine umso grös­sere Bedeu­tung zu. Der Geograf Emil Egli schrieb in einem 1939 erschienen program­ma­ti­schen Aufsatz von einer „völki­schen Gestal­tungs­kraft des Schwei­zer­bo­dens […] in allen ethno­gra­phi­schen Belangen.“ Genauer noch: „Was auf Schwei­zer­boden trifft, wird umge­wan­delt […], alpi­ni­siert“: Imagined Place, 1939.

Eduard Imhof modelliert am Windgällen Relief, 1938; Quelle: library.ethz.ch

Eduard Imhof model­liert am Wind­gällen Relief, 1938; Quelle: library.ethz.ch

Die Landes­aus­stel­lung 1939 gab dem seit längerem gehegten Plan Auftrieb, einen Natio­nal­atlas zusam­men­zu­stellen. Er sollte „eine Tat geis­tiger Landes­ver­tei­di­gung werden. Er soll, ähnlich wie dies unsere unver­geß­liche Landes­aus­stel­lung getan hat, Zeugnis ablegen von der kultu­rellen Leis­tungs­fä­hig­keit und von der land­schaft­li­chen und völki­schen Eigenart der Schweiz“, so Eduard Imhof. Imhof hatte ein geschärftes Bewusst­sein für die akute Gefähr­dung seiner Schweizer Heimat: 1938 hatte er den „Anschluss“ Öster­reichs an das natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Deutsch­land aus nächster Nähe miter­lebt, da er sich zu der Zeit gerade für einen Gast­vor­trag in Wien aufhielt. Das „Stück Welt­ge­schehen“, das er mit einer Mischung aus wissen­schaft­li­cher Neugierde und „stumpfem Grauen“ mitver­folgte, hinter­liess einen nach­hal­tigen Eindruck: der beju­belte Para­dezug des „Führers“, der „den Blick steif schräg aufwärts den Wolken zuge­wendet“ an ihm vorbei fuhr. „Gute alte Wiener“ Fach­kol­legen, die sich „fassungslos ob des Unter­ganges ihres öster­rei­chi­schen Staates“ zeigten, Gewalt­aus­brüche in den Gassen der Haupt­stadt der „alten grossen Nation.“ Ebenso bedrückte den Schweizer Patrioten die von nicht wenigen Fach­kol­legen geteilte Vision eines „Gross­deut­schen Reiches“ und neuen Europas. Fritz Machat­schek etwa, ehema­liger ETH-Professor für Geografie und glühender Hitler-Verehrer, den Imhof auf seiner Vortrags­reise eben­falls besuchte, argu­men­tierte, dass Europa „dem welt­his­to­risch ewig heran drän­genden Slaven- und Mongo­lentum nur durch engen Zusam­men­schluss gewachsen“ sei: Imagined Place, 1938.

Die Bedro­hung durch die faschis­ti­schen Nach­bar­länder war aller­dings längst gebannt, als der Bundesrat 1961 endlich die Finan­zie­rung des Atlas der Schweiz beschloss und Imhofs Institut sowie die eidge­nös­si­sche Landes­to­po­grafie mit der Umset­zung beauf­tragte. Die geis­tige Landes­ver­tei­di­gung hingegen lebte unter dem Vorzei­chen des kalten Krieges weiter. Der Atlas sollte, so Imhof, nicht nur die „weitere geowis­sen­schaft­liche Forschung anregen“ und „eine wich­tige Hilfe […] für die Regional- und Landes­pla­nung“ sein, sondern „[n]icht zuletzt […] für unser Land ein kultu­relles Werbe­mittel sein, eine geis­tige Waffe schwei­ze­ri­scher Selbst­be­haup­tung.“

Bevölkerungsverteilung 1960. 1:500 000. Ausschnitt aus Tafel 23 der ersten Ausgabe des Atlas der Schweiz; Quelle: library.ethz.ch

Bevöl­ke­rungs­ver­tei­lung 1960. 1:500 000. Ausschnitt aus Tafel 23 der ersten Ausgabe des Atlas der Schweiz; Quelle: library.ethz.ch

Als Eduard Imhofs Atlas – nach fast zwei Jahr­zehnten des Daten­sam­melns und Karto­gra­fie­rens – 1978 endlich vorlag, hatte sich das Land verän­dert. Mit der Hoch­kon­junktur der Nach­kriegs­zeit – Beton, Hoch­häuser, Auto­bahnen, moder­ni­sierte Land­wirt­schaft – hatte eine Umge­stal­tung des Schweizer Land­schafts­bildes einge­setzt. Eine Entwick­lung, die viele mit Sorge beob­ach­teten. So auch Geograf Emil Egli, dessen Enga­ge­ment als Natur­schützer am Über­gang vom konser­va­tiven Natur- und Heimat­schutz zur neuen Umwelt­be­we­gung nach 1968 stand. Egli, für den die Schweiz sein sollte „wie die Landi 1939: nette Dörfer, nicht allzu grosse Städte und keine Wolken­kratzer“ (Jon Mathieu), bezeich­nete den Atlas der Schweiz, der ihm für seine NZZ-Rezension erst in einer Teil­lie­fe­rung vorlag, in der NZZ vom 9. April 1967 als „Gebot und Doku­ment der Zeit. Der welt­weite Zivi­li­sa­ti­ons­um­bruch rüttelt auch an den Konstanten des schwei­ze­ri­schen Lebens­bildes. Es ist kein Zufall, dass […] Werke erscheinen, die mit karto­gra­phi­scher Fixie­rung […] aus der revo­lu­tionär laufenden Entwick­lung ein Steh­bild des schwei­ze­ri­schen Soseins von heute fest­halten wollen.“ Der Atlas sei ein „Gegen­warts­bild“ der – offenbar noch eini­ger­massen intakten – Schweiz zur Gestal­tung der Zukunft: Imagined Place, 1967.

Imagined Place 2016?

Einen ganz anderen Ansatz verfolgt der neue Online-Atlas der Schweiz, der auf perma­nente Aktua­li­sie­rung ausge­legt ist und sogar eine – wenn auch ausbau­fä­hige – Schnitt­stelle für die Einbin­dung externer Inhalte bietet. Auch wenn er theo­re­tisch belie­bige globale Zusam­men­hänge darstellen könnte, fokus­siert der neue Atlas aufgrund der gegen­wär­tigen Daten­basis auf gesamt­schwei­ze­ri­sche Über­sichten. Da die speicherplatz-intensiven Land­schafts­bilder nicht über die Server-Farm eines kommer­zi­ellen Internet-Riesens, sondern über ETH-Rechner ange­boten werden, stösst die Auflö­sung (noch) an Grenzen: das Bild wird beim Hinein­zoomen in grös­sere Mass­stäbe bald körnig. In den glatt darge­stellten klei­neren Mass­stäben hingegen kommt die 3D-Ansicht der Höhen­un­ter­schiede so richtig zum Tragen. Damit liegt die Stärke des Atlas – einmal mehr – in der Darstel­lung beein­dru­ckender Alpen­an­sichten.

Im Atlas der Schweiz lassen sich die Grenz­ver­läufe per Maus­klick ausblenden. Dann verschmilzt die Schweiz mit Europa. Dieses schrumpft in der Gesamt­an­sicht zum zerklüf­teten Westkap des mit Afrika verbun­denen eura­si­schen Konti­nents. Wo Europas Aussen­grenzen verlaufen sollen, lässt sich nicht einmal mehr erahnen. Eben­so­wenig der Verlauf der neu errich­teten Nato-Draht-Verbauungen, mit denen wir Euro­päer so viele Menschen sterben lassen.

Imagine there’s no coun­tries. It isn’t hard to do, heisst es in John Lennons berühm­testem Song: Imagined Place, 1971. Das liegt weit zurück. Fast noch weiter, so scheint es, als 1939.

Screenshot aus dem neuen Online-Atlas der Schweiz. Zu sehen wiederum die Mischabel-Gruppe mit der Dufourspitze im Hintergrund.

Screen­shot aus dem neuen Online-Atlas der Schweiz. Zu sehen wiederum die Mischabel-Gruppe mit der Dufour­spitze im Hinter­grund.

 

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  • Remo Grolimund ist Historiker, forscht als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der ETH Zürich zur Umwelt- und Wissensgeschichte und publiziert als freier Autor zu Themen mit Schwerpunkt Schweizer Geschichte.