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Sylvia Sasse

Sylvia Sasse lehrt Slavis­­ti­sche Litera­tur­­wis­sen­­schaft an der Univer­sität Zürich und ist Mitbe­gründerin und Mitglied des Zentrums Künste und Kultur­theorie (ZKK). Sie ist Heraus­geberin von novinki und von Geschichte der Gegenwart.

Die Verführ­bar­keit der Journalisten

Zum wiederholten Mal versucht die Weltwoche, der Schweiz eine Debatte über die „Dummheit“, Verführbarkeit und über die Ideologien von Intellektuellen aufzuzwingen. Echt jetzt? Wie wäre es zur Abwechslung mit einer Debatte über die politische Instrumentalisierbarkeit von Journalisten und Medien?

#Post­mo­derne als Pappkamerad

Eigentlich war die Postmoderne gerade dabei, Geschichte zu werden. Jetzt ist sie wieder da, von ihren Gegnern als Pappkamerad aufgestellt. Peng! Dabei gerät die Konstruktion der Postmoderne durch ihre Gegner zur politisch aufgeladenen Realsatire.

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Die falschen Unter­schiede. Über die Kultu­ra­li­sie­rung des Politischen

Der Schweizer "Blick" entwirft einen boulevardesken Integrationsvertrag, der deutsche Innenminister Thomas de Maizière einen Leitkulturkatalog für Migranten. Beide vermischen Politik und Kultur, Grundgesetz und Ritual. Ist das politisch gewollt?

Auto­ri­täre Unordnung

Die Antiutopien des 20. Jahrhunderts stellten das Leben in Autokratien in der Regel als vorhersehbar, streng geregelt, mechanisch, gleichgeschaltet und starr vor. Sie irrten sich. Denn es waren und sind gerade die Provokationen von Unvorhersehbarkeit, die autokratische Regime kennzeichnen.

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Geschichte der Gegenwart
Geschichte der Gegenwart
Schweizer Filme über das Recht auf Abtreibung
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  • Schweizer Filme über das Recht auf Abtreibung

    Schweizer Filme über das Recht auf Abtreibung

    Sep 21, 2025 • 13:31

    1975 war das internationale Jahr der Frau. Die Abtreibungsfrage war in der Schweiz eines der großen Themen. Feminist:innen nutzten das Medium Film, um illegale Schwangerschaftsabbrüche aus der Tabuisierung zu befreien und für eine Liberalisierung zu mobilisieren.

  • Russland führt einen ideologischen Krieg

    Russland führt einen ideologischen Krieg

    Sep 14, 2025 • 16:58

    Die Russische Föderation wurde wiederholt als korrupter und ideologieloser Mafiastaat bezeichnet, um den russischen Nationalismus und die messianischen Ideen eines kommenden russischen Imperiums herunterzuspielen. Warum diese Perspektive falsch und vielleicht sogar gefährlich ist.

  • Zeigen oder Nicht-Zeigen? – Das ist nur eine der Fragen

    Zeigen oder Nicht-Zeigen? – Das ist nur eine der Fragen

    Aug 31, 2025 • 14:03

    Bilder können erinnern, bewahren und Wissen erzeugen – zugleich aber auch Gewalt und Diskriminierung fortschreiben. Mario Schulze und Sarine Waltenspül erörtern, wie Archive, Ausstellungen und Forschung verantwortungsvoll mit solchen Bildbeständen umgehen können – zwischen Ethik, Kontextualisierung und kollaborativer Praxis.

  • Essen von oben

    Essen von oben

    Aug 24, 2025 • 13:52

    Digitale Bilder von Essen sind allgegenwärtig, sie übernehmen vielfältige kommunikative Funktionen. Als visuelle Markierungen von Identität, Erinnerung und Zugehörigkeit sind sie Teil eines ironischen Spiels, werden aber auch in einem Kulturkampf von rechts instrumentalisiert.

  • Das deutsche Passfoto. Geschichte und Geschlecht

    Das deutsche Passfoto. Geschichte und Geschlecht

    Aug 17, 2025 • 13:03

    Seit wann und warum gibt es Fotos in Ausweisen? Ein Passfoto lässt unwillkürlich auf das Geschlecht der abgelichteten Person schließen. Doch was geschieht, wenn die Angabe des Geschlechts im Reisepass nicht mehr den tradierten binären visuellen Codierungen von Geschlecht entspricht? Britta Lange im GdG-Bildersommer über die Geschichte des Passbildes.

  • Hothouse Earth: Dass es so weitergeht, ist die Katastrophe

    Hothouse Earth: Dass es so weitergeht, ist die Katastrophe

    Aug 10, 2025 • 13:46

    Klimadiagramme sind mehr als visualisierte Daten, sie entwerfen ihre eigenen Narrative und prägen unser visuelles Verständnis der Klimakrise. Birgit Schneider analysiert, wie die Bilder emotionale Zugänge zur Klimakrise schaffen und zum Handeln aufrufen.

  • Bilder, paranoid gelesen. Die Netflix-Serie Adolescence

    Bilder, paranoid gelesen. Die Netflix-Serie Adolescence

    Jul 27, 2025 • 12:07

    Die Netflix-Serie Adolescence wird als Warnstück gelesen, obwohl ihre Bildsprache eine vielschichtige Gegenwartsanalyse anbietet: eine subtile Kritik an der populären Interpretationspraxis, die hinter allem, was man sieht, eine verborgene Wahrheit finden will.

  • Freie Bilder und die Verantwortung von Museen

    Freie Bilder und die Verantwortung von Museen

    Jul 20, 2025 • 16:43

    Was bedeutet die Forderung nach freien Bildern für Museen? Welche Schwierigkeiten und neuen Ansätze gibt es im Bereich von #OpenSource und #CreativeCommons? Wie wirken sich diese auf die Verantwortung von Museen im postkolonialen Kontext aus? Ein Plädoyer für die Wissensallmende.

  • Ist es nun „echter“? Wie die digitale Kolorierung historischer Filmaufnahmen falsche Versprechungen erzeugt

    Ist es nun „echter“? Wie die digitale Kolorierung historischer Filmaufnahmen falsche Versprechungen erzeugt

    Jul 13, 2025 • 15:09

    Digitale Technologien wie Künstliche Intelligenz scheinen den Wunsch nach einer unmittelbar erlebbaren Vergangenheit Wirklichkeit werden zu lassen. Die Nachbearbeitung von Filmaufnahmen löst Faszination aus, zeigt aber auch Probleme und Irrtümer im Umgang mit historischen Quellen.

  • Der Blick nach rechts von uns. Paul Klees „Angelus novus“ (1920)

    Der Blick nach rechts von uns. Paul Klees „Angelus novus“ (1920)

    Jul 9, 2025 • 10:00

    Heute startet der GdG-Bildersommer. Den Auftakt bildet ein Aquarellbild von Paul Klee, das durch seinen ersten Besitzer Walter Benjamin eine wirkungsmächtige Deutung erhalten hat. Klees „Angelus novus“ von 1920 ist zum Engel der Geschichte geworden. Doch was ist auf dem Bild zu sehen?

Die Fake-#Alternative

Inzwischen könnte man ein kleines Wörterbuch mit Begriffen füllen, die der Rechtspopulismus aus der linken Aktivistenbewegung und den Undergroundbewegungen von Diktaturen gekapert hat. Besonders absurd ist das beim Wort „Alternative“.

In the Depths of Disin­for­ma­tion: this is how RT propa­ganda works

The fact that right-wing populist parties copy their rhetorical strategies from the Russian propaganda broadcaster RT is nothing new. But their purpose in doing so certainly is.

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In den Niede­rungen der Desin­for­ma­tion. Ein Selbst­ver­such mit RT

Dass rechtspopulistische Parteien in Europa ihre rhetorischen Strategien beim russischen Propagandasender RT abkupfern, ist nichts Neues. Was sie damit bezwecken, aber schon.

#Pošlost’. Wenn die „vergol­dete Gewöhn­lich­keit“ regiert

Trump, Putin und Erdoğan stehen nicht nur für einen Verfall des Politischen, sondern auch für etwas, das Vladimir Nabokov wohl mit dem unübersetzbaren russischen Wort Pošlost’ umschrieben hätte: einer „vergoldeten Gewöhnlichkeit“. Ein Essay über die Aktualität von Pošlost’.

Blackbox Office. Artistic Inter­ven­tions in the Workplace

The contention that the political subject of today is primarily shaped by media and the public sphere overlooks the significant conditioning of individuals that takes place in the workplace. The artist Marianne Flotron discusses her theatrical interventions into the corporate world.

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Verkeh­rungen ins Gegen­teil. Zur Karne­va­li­sie­rung von Politik

Rassisten bezeichnen sich als Andersdenkende und Populisten als Dissidenten. Aus Demokratie wird Diktatur und Linke werden zu Faschisten. Was hat es mit diesen Verkehrungen und Verschiebungen in Presse und Politik auf sich?

Lektüre: Julia Kissina, Elephan­tinas Moskauer Jahre

In den Ferien eine rasante Fahrt zurück in die Sowjetunion der 1980er Jahre? Gegen die dortige ideologische Tristesse half nur Phantasie: beim Leben, beim Schreiben, in der Liebe. Heute: Julia Kissina, "Elephantinas Moskauer Jahre".

Binnen­flücht­linge in der Ukraine. Wie ein Thea­ter­pro­jekt mit Flücht­lingen arbeitet

In der Ukraine sind mehr als zwei Millionen Menschen auf der Flucht. Die Dramatikerin Natalija Vorožbyt und der Theatermacher Georg Genoux haben als Antwort darauf 2015 das „Theatre of Displaced People“ gegründet. Sylvia Sasse im Gespräch mit Georg Genoux.

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