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Sylvia Sasse

Sylvia Sasse lehrt Slavis­­ti­sche Litera­tur­­wis­sen­­schaft an der Univer­sität Zürich und ist Mitbe­gründerin und Mitglied des Zentrums Künste und Kultur­theorie (ZKK). Sie ist Heraus­geberin von novinki und von Geschichte der Gegenwart.

Lektüre: Julia Kissina, Elephantinas Moskauer Jahre

In den Ferien eine rasante Fahrt zurück in die Sowjetunion der 1980er Jahre? Gegen die dortige ideologische Tristesse half nur Phantasie: beim Leben, beim Schreiben, in der Liebe. Heute: Julia Kissina, "Elephantinas Moskauer Jahre".

Theatertherapie. Wie ein ukrainisches Theaterprojekt mit Flüchtlingen arbeitet

In der Ukraine sind mehr als zwei Millionen Menschen auf der Flucht. Die Dramatikerin Natalija Vorožbyt und der Theatermacher Georg Genoux haben als Antwort darauf 2015 das „Theatre of Displaced People“ gegründet. Sylvia Sasse im Gespräch mit Georg Genoux.

Hürdenpolitik. Wie Forschungsförderung Forschung verhindert

Die Förderpolitik des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) entfernt sich in den letzten Jahren immer mehr vom Kriterium der Qualität als einzigem Kriterium für die Förderung von Forschung. Stattdessen werden in erzieherischer Manier immer mehr Hürden eingeführt, die zunehmend eine forschende Kunstfigur erschaffen.

Blackbox Büro. Künstlerische Interventionen am Arbeitsplatz

Wer glaubt, das politische Subjekt werde heute vor allem durch die Öffentlichkeit und die Medien geprägt, übersieht die folgenreiche Konditionierung der Menschen in der Arbeitswelt, insbesondere im Büro. Ein Gespräch von Sylvia Sasse mit der Künstlerin Marianne Flotron über ihre Theaterinterventionen in Grossunternehmen.

„Erniedrigte und Beleidigte“. Wie sich Täter zu Opfern machen

Bei Gerichtsprozessen und anderen Zensurmassnahmen gegen Kunst und Literatur richtet man in der Regel die Aufmerksamkeit auf die inkriminierten Werke und deren Verfasser. Es lohnt sich aber, auch mal auf die Kläger zu schauen.

Kann man eine #Diktatur sehen?

Seit neuestem wird mit dem Begriff Diktatur ganz schön herumjongliert. Die einen wollen Diktatur dort erblicken, wo sie nicht ist (Schweiz), die anderen können sie nicht sehen, auch wenn sie mittendrinstehen (Eritrea). Eine Orientierungshilfe.

Stasi-Dada. Was KünstlerInnen aus ihren Geheimdienstakten machen

Der Staatssicherheitsdienst der DDR hat Undergroundkünstler systematisch „zersetzt“. Die Schriftstellerin und Künstlerin Gabriele Stötzer „zersetzt“ heute ihre Stasiakten und lenkt damit die Aufmerksamkeit auf die Sprache der „Direktoren der Verdummung“ (Hans Arp).

„Halten wir uns nicht an den Gesetzen fest wie ein Betrunkener am Zaun“

Die ‚linken‘ Parteidiktaturen im ehemaligen Osteuropa ignorierten das Grundgesetz, heute wird es von ‚rechts‘ an parteipolitische Interessen angepasst. Warum ‚links‘ und ‚rechts‘ als Unterscheidung nichts mehr taugt und was man von Bürgerrechtsbewegungen lernen kann.

Sylvia Sasse

Sylvia Sasse lehrt Slavis­­ti­sche Litera­tur­­wis­sen­­schaft an der Univer­sität Zürich und ist Mitbe­gründerin und Mitglied des Zentrums Künste und Kultur­theorie (ZKK). Sie ist Heraus­geberin von novinki und von Geschichte der Gegenwart.