Als Bundeskanzler Friedrich Merz am 25. März 2026 im Deutschen Bundestag von weiblichen Abgeordneten aufgefordert wurde, zum Thema Gewalt gegen Frauen Stellung zu nehmen, war diesem zunächst der Hinweis wichtig, dass sich ja nicht „nur die Frauen“ mit dieser Frage beschäftigten, sondern auch „viele Männer“. Nach Ausführungen zu jüngsten Gesetzesentwicklungen folgte schließlich der Satz, auf den es Merz besonders anzukommen schien: „Dann müssen wir auch ansprechen, dass ein beachtlicher Teil dieser Gewalt aus den Gruppen der Zuwanderer in die Bundesrepublik Deutschland kommt. Auch das gehört zur Vollständigkeit des Bildes dazu.“
Der Kanzler war nach Schutz von Frauen vor Gewalt im Netz und im alltäglichen Leben gefragt worden – ein Thema, das in den Wochen zuvor erhebliche Öffentlichkeit auf sich zog, nachdem die Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes öffentlich gemacht hatte, in ihrer Ehe über Jahre schwerer digitaler sexualisierter Gewalt ausgesetzt gewesen zu sein. Aber warum kam der deutsche Kanzler nun in diesem Zusammenhang auf das Thema Migration zu sprechen? Wenn Witze im Nachhinein aufwendig erklärt werden müssen, sind sie nicht besonders gelungen. Ähnliches gilt für politische Statements. Bereits im Oktober 2025 hatte Merz auf die Frage, wie denn der Zulauf zur AfD gestoppt werden könne, mit dem Thema „Migration“ zu antworten versucht: Seine Regierung habe die Zahl der Asylanträge stark reduziert, es gebe aber weiterhin „ein Problem im deutschen Stadtbild“. Auf die Bitte um Einordnung, entgegnete Merz, man möge doch mal die eigenen Töchter fragen. Beide Aussagen von Merz zogen heftige Reaktionen nach sich.
Die Verbindung von Stadtbild, Migration und Gewalt, die Merz herstellt, ist sicher kein Zufall. Sie folgt dem Griff in die alte Mottenkiste: Wer das „Stadtbild“ stört, gehört nicht dazu, und wer nicht dazugehört, ist gefährlich. Was in diesem Bild untergeht: die stetig steigenden Zahlen im Kontext von häuslicher Gewalt, wie sie die Bundeskriminalstatistik zeigt, und das noch größere Dunkelfeld. Aus der fast schon emblematisch gewordenen Formel, dass in Deutschland „jeden dritten Tag“ eine Frau durch ihren (Ex-)Partner getötet wird, ist im Jahr 2024 beinahe „jeden zweiten Tag“ geworden. Vor diesem Hintergrund bemerkte der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Dirk Peglow, in einem später zum Meme gewordenen Interview mit dem ZDF auf die Frage, welchen Rat man Frauen geben könne:
Wenn man nach der statistischen Anzahl geht, besser keine Beziehung mit einem Mann eingehen. Dann ist das Risiko erheblich höher, Opfer von psychischer oder physischer Gewalt zu werden.
Die aktuellen Zahlen bestätigen den Anstieg der Gewalt im sogenannten „Nahraum“: Die Zahl der erfassten Fälle von Vergewaltigung, sexueller Nötigung und sexuellen Übergriffen im besonders schweren Fall (einschließlich jener mit Todesfolge) stieg um 8,5 % auf 14.454 Taten. Die Daten zur Täter-Opfer-Beziehung zeigen, dass diese Gewalt in den meisten Fällen nicht von Unbekannten ausgeht. Vielmehr stammen die Tatverdächtigen bei schweren Sexualdelikten überwiegend aus dem sozialen Umfeld: Freunde, Bekannte sowie aktuelle oder ehemalige Partner. Der gefährlichste Ort für eine Frau ist somit keineswegs die dunkle Gasse im vermeintlich bedrohlichen Stadtraum, sondern das eigene Zuhause. Darauf verweisen nicht nur die Statistiken, sondern die zahlreichen aktuellen Fälle, die unweigerlich an das erinnern, was Gisèle Pelicot widerfahren war und das mutige Zeichen, das sie gesetzt hat: Die Scham muss die Seite wechseln, wenn ein vertrauter Mensch das Zuhause zum Tatort macht. Hinzu kommt, dass solche Taten nicht im Verborgenen bleiben, sondern von Netzwerken im Internet beobachtet, kommentiert oder gar mitgetragen werden. Dennoch wird Gewalt gegen Frauen häufig als Problem der vermeintlich „Anderen“ oder „Fremden“ dargestellt. Die Verantwortung wird damit nach außen verlagert, anstatt sich mit den gesellschaftlichen Strukturen und Verhältnissen auseinanderzusetzen, in denen diese Gewalt tatsächlich entsteht. Auch dieses Muster ist keineswegs neu, sondern lässt sich historisch in den unterschiedlichsten Kontexten beobachten.
Skandalisierung, Schaulust und der fremde Täter

Quelle: https://www.dff.film/besuch/ausstellungen/plakat-maedchenhandel/
Bereits um 1900 wurde die Öffentlichkeit eindringlich vor dem sogenannten „Mädchenhandel“ gewarnt, im englischen Sprachraum als „White Slavery“ bezeichnet, ein Begriff, der schon andeutet, dass es hier weniger um das Phänomen selbst geht als um die Empörung darüber, wen es betrifft. Das Thema beherrschte Kongresse, Flugschriften und Zeitungen, später auch die Popkultur: Theaterstücke und Filme über „weiße Sklavinnen“ oder „Vermisste Töchter“ bedienten eine Schaulust, die mit dem vermeintlichen Aufklärungsanliegen Hand in Hand ging.
Mit dem Begriff verband sich eine Geschichte, die in zahllosen Varianten kursierte: Eine junge Frau aus der Provinz kommt in die große Stadt, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Später stellt sich heraus, dass sie in ein Bordell entführt und zur Prostitution gezwungen worden ist. Die Debatten füllten die Tagespresse und waren von einem eigentümlichen Voyeurismus durchzogen. Plakate warnten alleinreisende oder auswandernde Frauen vor unheimlichen Männern, die ihnen auf Bahnhöfen und in Großstadtstraßen auflauerten. Die Botschaft war eindeutig: Die Gefahr kommt von außen, von Fremden und betrifft Frauen, die so töricht waren, das vermeintlich sichere Zuhause zu verlassen. Der skandalisierte „Mädchenhandel“ betraf in den seltensten Fällen jene bürgerlichen Frauen, an die sich die Boulevardpresse richtete.
Häusliche und strukturelle Gewalt stellten um 1900 eine weitaus größere Gefahr dar, als der fremde Mann, der die Frauen in Bordelle nach Buenos Aires entführte. Die davon weitaus am häufigsten betroffenen Frauen waren vor allem osteuropäische, nicht selten jüdische Frauen – als Opfer einer ebenso strukturell bedingten rechtlichen und wirtschaftlichen Schutzlosigkeit. Im öffentlichen Diskurs trat das kaum hervor. Was sich stattdessen festigte, war die Figur des „ostjüdischen Mädchenhändlers“: umherwandernd, fremd, moralisch korrumpiert, gefährlich. In Wirklichkeit waren diese Täternetzwerke sehr vielfältig; dass es auch jüdische Akteure darunter gab, war Tatsache, wurde aber antisemitisch instrumentalisiert, indem die gesamte Täterschaft auf diese Gruppe verengt wurde, wie die Historikerin Nelly Las schreibt. Die moralische Panik war damit doppelt funktional: Sie produzierte sowohl das Bild des gefährlichen Fremden als auch das des bedrohten, schutzbedürftigen Mädchens.
Dieses Narrativ wurde von unterschiedlichen Akteuren aufgegriffen, darunter auch Frauenrechtlerinnen, die damit auf reale Gefährdungen von Frauen und Mädchen aufmerksam machen wollten, manchmal aber auch zur Verbreitung des Deutungsmusters beitrugen. Unsichtbar blieb dagegen, was näher lag und allgegenwärtig war: die Gewalt im Nahraum, in der Familie und in der Ehe. Das galt lange als Privatsache, die niemanden etwas angehen sollte. Doch Frauen nahmen diese Verhältnisse keineswegs widerstandslos hin. Bereits 1846 beschrieb die deutsche Schriftstellerin Louise Aston die rechtliche und gesellschaftliche Unterordnung von Frauen:
Ich weiß es, welcher Entwürdigung eine Frau unter dem heiligen Schutze des Gesetzes und der Sitte ausgesetzt ist; […] und das Recht zum Adjutanten brutaler Gewalt wird!
Aston verstand die Ehe als Institution weiblicher Abhängigkeit und machte auf die Gewalt aufmerksam, die sich hinter gesellschaftlichen Normen verbergen konnte. Für ihre politischen und gesellschaftlichen Ansichten wurde sie schließlich aus Berlin ausgewiesen.
Wenige Jahrzehnte später machte die irische Frauenrechtlerin Frances Power Cobbe mit ihrem Essay Wife-Torture in England (1878) Gewalt gegen Ehefrauen zu einem öffentlichen Thema. Sie gehörte zu den ersten, die systematisch darauf hinwiesen, dass die größte Gefahr für viele Frauen nicht von Fremden ausging, sondern aus dem eigenen Haushalt kam. Solange es Gewalt gegen Frauen gibt, haben Frauen sich dagegen zur Wehr gesetzt. Viele dieser Stimmen wurden jedoch marginalisiert oder aus den dominanten historischen Erzählungen ausgeschlossen, was schon Karen Offen in ihrer Geschichte des europäischen Feminismus bis 1950 zeigte.
Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurden in Deutschland und darüber hinaus viele dieser Errungenschaften jäh zunichte gemacht, zahlreiche Vorreiterinnen (und auch Vorreiter) ermordet oder ins Exil getrieben. Während Gewalt gegen all jene, die aus der vermeintlichen „Volksgemeinschaft“ ausgeschlossen waren, öffentlich propagiert und ausgeübt wurde, prägten autoritäre und gewaltvolle Verhaltensweisen auch den Alltag. Sie zeigten sich in Familie und Erziehung, in strikten Geschlechterordnungen sowie in der gesellschaftlichen Akzeptanz körperlicher Bestrafung. Diese Gewaltkulturen wirkten über 1945 hinaus fort und verschwanden nicht plötzlich mit dem Ende des Nationalsozialismus.
Demokratisierung – der fremde Täter bleibt
Die Kapitulation im Mai 1945 markierte das Ende des Krieges, nicht jedoch das Ende des Leids vieler Verfolgter. Für unzählige Überlebende der Lager, darunter zahlreiche Frauen, wirkten die erlittenen Gewalterfahrungen fort und blieben lange Zeit ungehört. Was mit Blick auf das Thema Gewalt nach 1945 die Forschung und das kollektive Gedächtnis lange vorrangig beschäftigt hat, waren etwa die Vergewaltigungen „deutscher Frauen“ durch sowjetische Soldaten. Dass die Situation weitaus vielschichtiger war, von den Deutschen, aber auch etwa den US-Amerikanern genauso Gewaltakte ausgingen, ist wenig beleuchtet. Was ebenfalls nahezu vollkommen aus dem Blick geriet: das Leid der Marginalisierten und damit auch das Leid der weiblichen Displaced Persons, der jüdischen Überlebenden, der Zwangsarbeiterinnen, Sintize und Romnja. Viele Überlebende sprachen erst Jahrzehnte später in Zeitzeugeninterviews darüber, dass sie im Zuge der Befreiung Opfer sexueller Gewalt wurden. Viele betonten, dass ihnen abgeraten wurde, darüber zu sprechen, ihren Familien wollten sie nicht noch mehr Leid aufbürden – und natürlich spielte Scham eine Rolle.
Im Nachkriegsdeutschland dominierte zunächst vielfach das Selbstmitleid. In einem Augsburger Wochenbericht an die Alliierten aus dem Jahr 1947 hieß es etwa, „daß ein schneller Tod durch Gaskammern sicherlich nicht unhumaner ist, als ein sich allmählich anbahnendes Verhungern eines gesamten Volkes“ – eine drastische Gleichsetzung, mit der die vermeintlichen Folgen der alliierten Politik beschrieben wurden. Gleichzeitig hielt sich die Überzeugung, die eigentliche Gefahr komme von außen: von den sogenannten Displaced Persons, den „Fremden“ und „Verschleppten“. In bayerischen Polizeiakten der unmittelbaren Nachkriegszeit lässt sich nachvollziehen, wie Straftaten mit ungeklärter Täterschaft oftmals reflexartig den Bewohnern der DP-Lager zugeschrieben wurden – mitunter unter Verweis auf die gestreiften Häftlingshemden als vermeintliches Erkennungsmerkmal.
Anstatt sich mit den Ursachen von Kriminalität und Gewalt in der eigenen Gesellschaft auseinanderzusetzen, wurden die Verdächtigungen auf diejenigen projiziert, die weiter als „fremd“ galten. Die von den US-Amerikanern herausgegebene Neue Zeitung berichtete bereits im Dezember 1945 über diese Praxis:
Ein Teil der deutschen Bevölkerung benutzt diese Situation, um alle Verbrechen, die heute in Deutschland begangen werden und bei denen die Täter nicht sogleich dingfest gemacht werden können, den Zwangsverschleppten zur Last zu legen. In einigen Fällen dieser Art stellte es sich bei Nachforschungen heraus, daß der Täter kein Ausländer, sondern Deutscher war.
In Bayern wurden derweil Listen über „Notzuchtfälle durch Ausländer“ geführt, wie etwa eine Recherche im Staatsarchiv München belegt. Die Gewalt in Ehe und Familie blieb demgegenüber rechtlich weitgehend unsichtbar. Vergewaltigung in der Ehe blieb in der Bundesrepublik bis 1997 straffrei. Über die Folgen von Gewalt aber entschieden auch in der unmittelbaren Nachkriegszeit Männer – und die Logik dieser Entscheidungen lässt sich ablesen. Der bayerische Ministerpräsident Wilhelm Hoegner notierte im Juli 1945: „Wenn Vergewaltigung durch Farbige vorliegt, sind die Ärzte dringend für Abtreibung, ebenso Gerichte und Staatsanwaltschaft.“ Abtreibung, in der Nachkriegszeit weiterhin grundsätzlich verboten, konnte im Ausnahmefall von einer Kommission genehmigt werden, sofern eine medizinische oder eben kriminologische Indikation (etwa eine Vergewaltigung) vorlag. Genehmigungen erfolgten häufig dann unkomplizierter, wenn angegeben wurde, dass der Täter ein Schwarzer amerikanischer oder französischer Soldat war.
Dass der meist männliche Blick auf die Fälle auch den betroffenen Frauen gegenüber misstrauisch blieb, zeigt ein zeitgenössisches kriminologisches Standardwerk. Günter Schulz schrieb 1958 in „Die Notzucht. Täter, Opfer, Situationen“: „Notzuchtanzeigen stellen sich nicht selten als falsche Anschuldigungen heraus. Die angeblich Genotzüchtigte ist geschwängert worden und versucht nun, ihren in Wahrheit begangenen Fehltritt durch wissentlich falsche Behauptungen zu verdecken.“ Und weiter: „Es ist auch möglich, daß das Opfer in der Vergewaltigung eine Erfüllung seiner Wünsche erblickt und aus diesem Grunde die Gewaltanwendung verneint, weil ihm der Geschlechtsverkehr gar nicht so ‚ungelegen‘ kam.“
Wie fokussiert man weiter auf die Bedrohung durch Fremde war, zeigt ein Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 9. Mai 1960 aus Donaueschingen. Der Gemeinderat hatte Bundeskanzler Adenauer telegrafiert: Die Bevölkerung fühle sich durch die marokkanischen Soldaten der französischen Garnison „insbesondere Frauen und Mädchen … aufs äußerste bedroht“. Der Bürgermeister versicherte, „Rassenvorurteile“ spielten keine Rolle – um dann fortzufahren: „Aber die Marokkaner passen nun einmal nicht in unser Städtchen.“ Tausend „Wüstensöhne“ auf zehntausend Einwohner sei „rein optisch ein Mißverhältnis“. Französische Offiziere rechtfertigten Übergriffe mit Alkohol und dem „großen Verlangen nach Frauen“ der Soldaten. Der Landrat sprach deshalb davon, Frauen und Mädchen müssten „in einem wahrhaften Ghetto leben“.
Was der Artikel nicht thematisierte: die Gewalt, die Frauen in Donaueschingen – wie überall – im eigenen Zuhause erlebten. Insgesamt wurden in der Bundesrepublik im Jahr 1960 6.436 Fälle von „Notzucht“ registriert, wovon 92,1 % von deutschen Tätern begangen wurden. In den polizeilichen Kriminalstatistiken des Jahres 1960 existiert keine eigene Kategorie „häusliche Gewalt“ – allein „Kindstötungen“ oder „Familienstreitigkeiten“ als Selbstmordmotive finden darin Erwähnung.
Der Fremde als Täter – ein politisches Bedürfnis
Die Vorstellung, Gewalt gegen Frauen gehe vor allem von Fremden aus, gehört zu den hartnäckigsten Erzählungen moderner Gesellschaften. Sie entlastet die Mehrheitsgesellschaft, weil sie Gewalt als ein Problem von außen erscheinen lässt, und verdeckt zugleich, dass sie häufig im sozialen Nahraum stattfindet. So bleibt ihre strukturelle Dimension unsichtbar. Entsprechend wird die politische Debatte um Gewalterfahrungen immer wieder auf Migration und Abschiebungen verengt. Besonders die AfD greift dieses Narrativ seit Jahren auf und inszeniert den Schutz „deutscher Frauen“ vor Ausländern als zentrales politisches Motiv. So erklärte der AfD-Abgeordnete Rainer Galla am 8. Mai 2026 im Bundestag, „in den westlichen Zivilisationen“ sei „Gewalt gegen Schwächere seit Generationen geächtet“. Dass die Aussage suggeriert, Gewalt gegen Frauen sei vor allem ein Problem kulturell Anderer und nicht der eigenen Gesellschaft, kommt aus dieser Ecke wenig überraschend. Als Friedrich Merz ähnliche Deutungsmuster bediente, applaudierte denn auch die AfD. Brisant ist dabei, dass Merz selbst dies wohl als Strategie versteht, die der Partei Wählerstimmen abnehmen soll. Damit räumt er nicht nur indirekt ein, dass er im Kampf gegen die AfD ihre rhetorischen Muster übernimmt. Gleichzeitig wirkt vor diesem Hintergrund sein Anliegen, Frauen schützen zu wollen, wenig glaubwürdig.Wählerinnen erkennen durchaus, wenn ihre Interessen lediglich vorgeschoben werden, um andere politische Botschaften zu transportieren. Die Übernahme rechter Deutungsmuster und die Instrumentalisierung von Frauenrechten, um Ressentiments zu bedienen – beides ist mit Blick auf die Geschichte und auf die Zukunft enttäuschend.