In der vorweihnachtlichen Dunkelheit am frühen Morgen unterhielt sich der Moderator im Deutschlandradio Kultur letzte Woche mit einem Experten über den plötzlichen Rückgang der Verkaufszahlen bei Sachbüchern. Die beiden rätselten über mögliche Gründe, wo die politische Lage doch eher nach mehr Information, mehr Einordnung und nach Reflexionsangeboten verlangt. Er selbst, meinte der Moderator, habe immer schon lieber Fiktion gelesen, Romane und Erzählungen – dabei lerne man doch auch was. Sein Gesprächspartner hingegen bekannte sich klar zum Sachbuch und sprach die Befürchtung aus, dass potenzielle Sachbuchleser:innen sich lieber in fiktive Welten flüchten würden, als sich mit der von Kriegen und dem Vormarsch der autoritären Rechten geprägten Realität auseinanderzusetzen. Die steigenden Zahlen bei den verkauften Fantasy-Romanen seien doch Beleg genug für den zunehmenden Eskapismus.
Damit sprachen die beiden ein Thema an, das die GdG-Herausgeber:innen im vergangenen Jahr umgetrieben hat, nämlich das Verhältnis von Erzählen und politischer Realität. Um sich in Fiktion zu flüchten, dazu benötigt man heute gar keine Literatur mehr. Vielleicht haben wir noch nie in einer Zeit gelebt, in der die Verbreitung von Alltagsphantastik so leicht war – von grossen Verschwörungserzählungen bis hin zu Fake News.
Erzählen, ob in fiktionalen Texten oder im Sachbuch, ist immer mit gesellschaftlichen Realitäten verflochten und gestaltet sie mit – insofern ist Lesen, Filme und Serien schauen, Gamen immer politisch.
Wer sich etwa vorgenommen hat, über Weihnachten endlich einmal oder wieder einmal Tolkiens Lord of the Rings-Trilogie zu lesen, wird nicht darum herumkommen, sich Gedanken über autoritäre Herrschaft und Zerstörungswut zu machen. Und sich der Frage zu stellen, wie ein von seinem Autor als antifaschistisch konzipiertes Werk bei Rechten, unter anderem bei Tech-Broligarchen wie Peter Thiel, so grossen Anklang findet.
Vor diesem Hintergrund schlagen die GdG-Herausgeber:innen vor, es gar nicht zu versuchen mit dem Eskapismus, sondern Lektüreerfahrungen als wesentlichen Teil unserer Realität zu sehen, die uns neue Erkenntnisse und vor allem eine Ausweitung der Denkräume erlaubt. Denn diese geraten in der Hektik des Alltags zu sehr in Bedrängnis angesichts der zirkulierenden Erzählungen, dass die Welt, wie sie heute ist, alternativlos sei.
Das bedeutet nicht, dass Bücher Mut machen und Hoffnung verbreiten müssen; oft geht es, wie im Fall von Dorothee Elmigers mehrfach preisgekröntem Roman Die Holländerinnen (2025), um eine Bewegung des Aufbrechens von stereotypen Erzählmustern, um eine Öffnung hin zu einer Vielstimmigkeit und eine Schärfung der Wahrnehmung.
Christine Lötscher
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Ilija Trojanow: Das Buch der Macht. Wie man sie erringt und (nie) wieder loslässt, Berlin: Aufbau-Verlag 2025, Reihe: Die andere Bibliothek, 273 Seiten.

Ilija Trojanow: Das Buch der Macht (Buchcover)
Mitunter kann man sich auch mit der Realität auseinandersetzen, indem man zu fiktionalen historischen Sachbüchern greift. Das machte Ilija Trojanow in seinem 2025 publizierten Buch der Macht. Wie man sie erringt und nie wieder loslässt. Er las dafür Stojan Michailowskis Buch für das bulgarische Volk aus dem Jahre 1897 und übersetzte es nicht nur erstmals ins Deutsche, sondern auch in die Sprache der Gegenwart. Denn wenn man Michailowskis „Lehren“ über das Funktionieren von Herrschaft liest, in denen „Bösartiges gesabbert wird“, dann wähnt man sich in einem Oberseminar von Trump oder Putin. Als Lehrstunde hatte es Michailowski vor über hundert Jahren auch angelegt: Er hatte sich einen fiktiven Herrscher, den Wesir Abdulrahman Pascha, ausgedacht, der seine Weisheiten bzw. sein Testament an seinen Neffen weitergeben will. Der daraus entstandene 15 Tage andauernde Pseudodialog, denn der Neffe schweigt meistens, handelt vom Einmaleins der Autokratie: von Lügen und Lastern, die man säen, von Wissenschaft und Kultur, die man abschaffen, vom „Virus der Kriecherei“, den man verbreiten solle: „Beherrsche die Methode der Unterwerfung, verbreite den Virus der Kriecherei, erziehe Speichellecker der Macht“.
Ilija Trojanow liest den Text in seinem informativen Nachwort als Satire, aber eigentlich wird hier nichts zugespitzt oder übertrieben, sondern dem Machtmissbrauch, damals wie heute, wird einfach der Spiegel vorgehalten. Im Spiegel sieht man sich dabei auch selbst, nicht nur als „schweigender Neffe“, sondern auch als imaginierte Marionette oder, um es mit Michailowski/Trojanow zu sagen, als „domptierter Dummbart“. Bestenfalls regt sich, wenn man das Buch liest, schon beim Lesen Widerstand. So verwandelt sich das Testament des Wesirs, das als Anleitung für künftige Herrscher gedacht war, eher in eine rhetorisch ausgeklügelte Impfung gegen Unterwerfung.
Sylvia Sasse
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Juan S. Guse: Tausendmal so viel Geld wie jetzt, Frankfurt am Main: S. Fischer 2025, 192 Seiten.

Juan S. Guse: Tausendmal so viel Geld wie jetzt (Buchcover)
Für den Soziologen Georg Simmel war Geld ein Inbegriff der Relativität aller Dinge. Denn eigentlich ist Geld ja nichts, sondern bekommt seinen Wert nur aus dem zugeschriebenen Vertrauen. Natürlich mag einem, wenn man zu wenig davon hat, die Theorie des Geldes egal sein. Auch vor Weihnachten wachsen die Vermögensungleichheiten, steigen die Mieten und die Inflationsraten. „Und da kommt nun eine neue Technologie daher, die Blockchain, die den ganzen Bumms ändern können will, vorgestellt von enthusiastischen Typen unter vierzig, die an dieser so basalen Kritik der Verhältnisse andocken, mit ambitionierten Plänen und so singenden Wörtern wie DeFi, Passive Income, Ledger, Hash-Rate, to the Moon.“
Der Autor und Soziologe Juan S. Guse erzählt – halb autofiktional erfindend, halb teilnehmend beobachtend – von Männern, denen man es nicht ansieht, dass sie sehr reich sind: so genannten Sleepern. Basti, Arne, Malte und andere haben gemeinsam, dass sie mit Kryptowährungen (oder, um es „lieb und normal“ zu sagen, im Web3) mehrere Millionen Euro schwer geworden sind. Dennoch kaufen sie keine einsamen Inseln oder Pologestüte, sondern fahren in den gleichen alten Autos durch die Gegend und gehen ihren obskuren Hobbys nach. Mit ihrem Reichtum wissen sie erstaunlich wenig anzufangen, von Utopien ist sowieso keine Rede mehr. Dies ist höchst (selbst-)ironisch, unterhaltsam und treffsicher. Die technologischen und ökonomischen Bedingungen erläutert Guse kaum, viel mehr interessieren ihn seine Protagonisten. Durch das Geld, so legen die teilweise absurden Schilderungen nahe, verändert sich zwar alles, aber eigentlich bleibt alles gleich.
Caspar Battegay
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Stefanie Fischer, Kim Wünschmann, Liz Clarke: Oberbrechen. A German Village Confronts its Nazi Past. A Graphic History, Oxford: Oxford University Press 2025, 296 Seiten.

Stefanie Fischer, Kim Wünschmann, Liz Clarke: Oberbrechen. A German Village Confronts its Nazi Past. A Graphic History (Buchcover)
Einst als unseriöse und kindische Lektüre verschrien, hat sich der Status von Comics, zu „Graphic Novels“ geadelt, längst gewandelt. Spätestens seit “Mendoza the Jew” (2013), der gezeichneten Geschichte eines britisch-jüdischen Boxers im 18. Jahrhundert, gilt das Genre auch als Medium zur Popularisierung von Geschichte wie auch zur Verhandlung genuiner historiographischer Fragestellungen. „Mendoza the Jew“ erschien in der renommierten Oxford University Press, wie auch der hier wärmstens zu empfehlende, jüngst erschienene Band „Oberbrechen: A German Village Confronts its Nazi Past“. Die Historikerinnen Stefanie Fischer und Kim Wünschmann präsentieren zusammen mit der Zeichnerin Liz Clarke die Geschichte des Zusammenlebens von jüdischen und nichtjüdischen Deutschen im hessischen Dorf Oberbrechen, des gewaltsamen Endes dieser weitgehend symbiotischen Beziehung unter der NS-Herrschaft, und der zaghaften Versuche der „Wiedergutmachung“ gegenüber den im Exil überlebenden ehemaligen Dorfbewohner:innen in der Nachkriegszeit.
Anschaulich und mit großem Einfühl- und Reflexionsvermögen legt der Band viele der breiten Öffentlichkeit weniger bekannte Aspekte deutsch-jüdischer Geschichte offen: etwa die enge Verflechtung zwischen jüdischen und nichtjüdischen Lebenswelten im ländlichen Raum, wo Juden vor 1933 etwa als Viehhändler und -züchter vielerorts fester Teil der Dorfgemeinschaft waren; der süddeutsche Katholizismus als Ressource für Verweigerung und Eigensinn gegenüber den NS-Maßnahmen inklusive des verordneten Judenhasses, oftmals jedoch auch einhergehend mit der Bereitschaft, von der Entrechtung und Vertreibung der Juden zu profitieren; schließlich die deutschen Kontaktanbahnungen zu denjenigen ehemaligen Dorfbewohner:innen, die es unter größten Schwierigkeiten geschafft hatten, nach Übersee zu fliehen. Diesem Aspekt kommt in dem Band die wohl größte Aufmerksamkeit zu, und es wird sichtbar, wie sehr diese Art von „Wiedergutmachung“ auf lokaler Ebene von einzelnen engagierten Personen getragen wurde, die sich gegen die „Schlussstrich“-Mentalität der Mitbürger:innen durchzusetzen hatten. Im Fall Oberbrechens war es ein engagierter Lehrer und Lokalhistoriker, der die Rückendeckung des Bürgermeisters (Kim Wünschmanns Großvater) hatte und in den 1970er Jahren als nichtbelasteter, zu NS-Zeiten in katholischen Jugendgruppen sozialisierter Deutscher Kontakte zu vertriebenen Dorfbewohner:innen knüpfen konnte, aus denen auch Besuche dieser Überlebenden im Dorf resultieren.
Die Ambivalenzen dieser, wie es zunächst scheint, Erfolgsgeschichte werden in dem Band subtil und dennoch deutlich adressiert. Auch wenn die Initiatoren aufrichtig von Wiedergutmachung und Völkerverbrüderung angetrieben waren, hatten diese Kontakte für die Deutschen zugleich einen nicht übersehbaren Exkulpationscharakter – nicht zuletzt auch damit verbunden, das den Juden durch die „Arisierung” ihrer Besitztümer angetane Unrecht auf „freundschaftliche“ Weise unter den Teppich zu kehren. Die Überlebenden hingegen, die das Dorfleben noch als Kinder mitgemacht hatten, ließen sich bereitwillig auf diese Kontakte ein, um an die unbeschwerte Zeit anknüpfen zu können, bevor sich die Mehrheit ihrer Mitbürger:innen gegen sie gewandt hatte.
Diese „Graphic History“ erzählt nicht bloß eine vergessene, transnational verflochtene Lokalgeschichte – sie legt auch, wie es gute Forschung tut, die perspektivischen Probleme und die blinden Flecken der Überlieferung offen, indem die beiden Historikerinnen ebenfalls zu Protagonistinnen der gezeichneten Erzählung werden und Einblicke in ihre eigene Wege zum Thema, die Mühen der Archivarbeit und den Umgang mit Zeitzeug:innen geben. Zudem bietet “Oberbrechen” neben dem gezeichneten Teil auch einen Dokumentenanhang, der alle für die Erzählung benutzten Dokumente im Originaltext (bzw. in englischer Übersetzung) beinhaltet, mehrere ausführliche Textbeiträge zum historischen Kontext, sowie eine Reihe von Muster-Fragestellungen zur Nutzung des Comics in der Lehre. Es ist ein Gesamtpaket, das sowohl eine Geschichte präsentiert, die es aufgrund ihres vermeintlich peripheren Charakters nicht zu einer herkömmlichen Monographie geschafft hätte, als auch Handreichungen liefert, um durch dieses lokale Prisma zentrale Themen deutsch-jüdischer Geschichte in geschichtsdidaktische Praxis umzusetzen. Und nicht zuletzt kommt eine solche Graphic History solchen Leser:innen entgegen, die eine Geschichte eher visuell denn über reinen Text aufnehmen. Es bleibt zu hoffen, dass eine deutschsprachige Ausgabe in Planung ist.
Gleb J. Albert
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Michael Clune, Pan, New York: Penguin 2025, 336 Seiten.

Michael Clune, Pan (Buchcover)
Der US-amerikanische Autor Michael Clune hat in seiner „creative nonfiction“, vor allem aber in seinem ersten Roman Pan, der bisher nur im amerikanischen Original vorliegt, einen schrägen philosophischen und poetischen Zugang zu den Herausforderungen des Erwachsenwerdens gefunden. Als subtiles Kontrastprogramm zu den in TV-Serien allgegenwärtigen Jugendlichen, denen die Rettung der Welt vor dem Bösen, das die Erwachsenenwelt bis zur Selbstzerstörung manipuliert hat, aufgebürdet wird (aktuell spielt sich dies auf Sky beim It-Prequel Welcome to Derry und auf Netflix in der fünften und letzten Staffel von Stranger Things ab) beleuchtet Clune die Intensität und Radikalität des jugendlichen Erlebens, das sich in allem anderen gar nicht so sehr von späteren Lebensphasen unterscheidet.
Für den 15jährigen Ich-Erzähler Nicholas ist die Begegnung mit Kunst eine Therapieform, die ihm hilft, sich mit seinen Panikattacken in eine grössere und umfassendere Welt hineinzudenken und Teil davon zu sein. Weder das Musikhören noch das Lesen lässt die Panik verschwinden, aber sie locken den Gott Pan hervor. „Good writing, I came to believe, was the careful, painstaking replacement of each part of the world with a part that looked the same, but was deeper, more mysterious, richer.“ Dabei ist Nicholas immer klar, dass er Gefahr läuft, seine psychische Krankheit zu idealisieren, und das Pathos, mit dem er seine Bach-Exzesse und seine psychedelischen Oscar-Wilde-Trips beschreibt, gleicht er durch einen harten selbstironischen Blick aus. Im Roman löst sich die Vorstellung, zu einem konsistenten Subjekt heranzuwachsen, das sich selbst unter Kontrolle hat, langsam auf. Dafür öffnet sich die Welt für Nicholas, bis er keine Angst mehr hat vor seiner Panik.
Christine Lötscher
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Clemens J. Setz, Das All im eigenen Fell, Berlin: Suhrkamp 2024, 192 Seiten.

Clemens J. Setz, Das All im eigenen Fell (Buchcover)
Vielleicht sollte man dieses Buch wirklich als gedrucktes Buch haben und lesen, nicht als E-Book? Zu haben und zu lesen ist es in beiderlei Form. Der Anlass dazu ist ein bedenklicher. Denn eigentlich hätte es dieses Buch gar nicht geben sollen: „Lange habe ich herumgekräht“, schreibt Setz gleich am Anfang, „dass ich keine Gedichte mehr in Buchform, sondern nur noch auf Twitter veröffentlichen möchte. Und jetzt das. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass Twitter so rasch verschwinden würde. Es heißt jetzt ‚X‘ und funktioniert ganz anders. Das Zeichenlimit wurde entfernt. Man kann jetzt, wenn man will, auch Romane auf X veröffentlichen. Das ist natürlich eine Katastrophe. Es ist ungefähr so, als würde man auf allen Tennisplätzen der Erde die Netze entfernen.“ (S. 9).
Das Buch handelt von der Welt der Twitterpoesie, die es nicht mehr gibt. Zum Glück aber, so könnte man sagen, gibt es die Welt des Buches noch. Auch wenn dieses Glück ein melancholisches ist: „Das gedruckte Buch hat nun leider, zumindest, was Langlebigkeitsversprechen angeht, eindeutig gegen Twitter gewonnen. Laut den dort nun waltenden Regeln sollen alle inaktiv bleibenden Accounts nach einer Weile automatisch gelöscht werden, was bedeutet, dass auch meiner bald verschwinden wird. Bei einem Buch geht das nicht so leicht.“ (S. 10)
Was bei Büchern fehlt, ist die rasche Interaktion und Reaktion auf das, was gerade in Kurzform publiziert wird und ebenso rasch in Kurzform kommentiert oder weitergesponnen werden kann. Diese Art von agiler kollaborativer Poetik wird neue Plattformen zu finden haben. In Setz’ Buch kann man sich, fast wie in einem Museum, noch einmal in die verloren gegangene Welt der Twitterpoesie vertiefen, wenn auch eben nur in Buchform. Im ersten Teil findet sich eine Auswahl an Twitterpoesie aus den Jahren 2015-2022, im zweiten Teil wird eine „kurze Geschichte der Twitterpoesie“ erzählt, alles aus dem fragilen Fundus der Erinnerung zusammengesetzt.
Jetzt, wo mit Twitter / X und anderen Unternehmen auch die politischen Gefahren manifest geworden sind, die scheinbar offene und vermeintlich kostenfreie digitale Plattformen darstellen, wird man den Beschönigungen, die der Begriff ‚Social Media‘ nahelegt, erst einmal mit einigem Mißtrauen begegnen. Vom angeblichen Nicht-Vergessen des Internets – schön wär’s in manchen Fällen – ganz zu schweigen. Setz’ Buch ist Dokumentation und Spurensuche in einem, melancholisch und komisch zugleich. Wer es liest, bleibt nicht ohne Hoffnung zurück. Nur wünscht man sich Plattformen und Medien, in denen die Poetik des Alltags, der Gegenwart, der elegant-abwegigen Einfälle und des engagierten Austauschs wieder mehr Resonanz gewinnen kann.
Sandro Zanetti