Wer an einer Hochschule forscht und lehrt, dürfte spätestens in den vergangenen Monaten einen Großteil der Kommunikation und Arbeit in digitale Räume verlegt haben. Doch was könnte oder sollte dieser Prozess über die bloße Anwendung von elektronischen „Tools“ hinaus bedeuten?

  • Oliver Ruf lehrt Theorie und Ästhetik der Medien, Kommunikation und Gestaltung an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Er ist Co-Direktor des Instituts für Medienentwicklung und -analyse und Koordinator des Masterstudiengangs International Media Studies in Kooperation mit der Deutschen Welle und der Abteilung Medienwissenschaft der Universität Bonn.
  • Christine Lötscher lehrt Populäre Literaturen und Medien mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendmedien am ISEK - Populäre Kulturen der Universität Zürich und ist Herausgeberin von Geschichte der Gegenwart.
  • Sandro Zanetti lehrt Allge­meine und Ver­gleichende Literatur­wissen­schaft an der Univer­sität Zürich. Er ist Mitglied des Zentrums Künste und Kultur­theorie (ZKK) sowie Heraus­geber von Geschichte der Gegenwart.
Geschichte der Gegenwart
Geschichte der Gegenwart
Die Univer­sität als ästhetisch-digitaler Raum. Ein Gespräch mit Oliver Ruf
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Die Maßnahmen zur Eindäm­mung der COVID-19-Pandemie haben welt­weit dazu geführt, dass die Lehre an den Univer­si­täten – mehr noch als der Unter­richt an den Schulen – seit einigen Monaten ganz oder teil­weise in den virtu­ellen digi­talen Raum verla­gert worden ist. Mit einem solchen, oftmals abrupt voll­zo­genen Wechsel hatte im Vorfeld kaum jemand gerechnet. Er ist aus guten Gründen passiert, und er findet aus guten Gründen weiterhin statt. Eine Refle­xion dieses Prozesses ist gleich­wohl, oder eben deshalb, wichtig. Wie werden sich Univer­si­täten künftig zum viel­fäl­tigen Prozess der Digi­ta­li­sie­rung verhalten? Was sollte auf der Ebene nicht nur der Lehre, sondern auch der Forschung, der Koope­ra­tion, der Verwal­tung, der Biblio­theken, der Archive, der Öffent­lich­keits­ar­beit passieren?

ChL/SZ: Oliver Ruf, Du hast gerade ein Buch zum Thema veröf­fent­lich: Die digi­tale Univer­sität. Hat die aktu­elle COVID-19-Pandemie mit ihren Folgen für die Univer­si­täten das Projekt dieses Buches eher beschleu­nigt oder gebremst?

Oliver Ruf: Ich wurde über­rum­pelt und auch regel­recht über­wäl­tigt. Das Buch hatte ich vor dem Hinter­grund meiner Erfah­rungen und meines Enga­ge­ments für die Zukunft der Hoch­schul­lehre bereits kurz vor Corona begonnen. Damals war ich Mitglied des Netz­werks Lehren der Toepfer-Stiftung geworden, hatte mich ein Jahr lang mit Kolleg*innen aus fast allen Diszi­plinen getroffen und zu diesem Thema debat­tiert. Außerdem hatte ich für eine Publi­ka­tion des Projekts nexus der deut­schen Hoch­schul­rek­to­ren­kon­fe­renz bereits über den Digi­talen Wandel in Studium und Lehre gear­beitet und auch einen Vortrag dazu an der Tech­ni­schen Univer­sität Kaisers­lau­tern gehalten. Als dann der Lock­down im Früh­jahr 2020 kam, war ich auf dem Weg zu zwei Konfe­renzen: zur Jahres­ta­gung der Deut­schen Gesell­schaft für Hoch­schul­di­daktik und zu den Glie­ni­cker Gesprä­chen, wo ich zur digi­talen Univer­sität spre­chen wollte. Beides sollte in Berlin statt­finden. Das Eine fand dann als eine der ersten solcher Tagungen rein digital statt. Das Andere wurde abge­sagt. Man kann also sagen: COVID-19 hat mein Denken in einem Augen­blick im Kern getroffen und war dann für das Schreiben des Buches eine Art Katalysator.

ChL/SZ: Muss­test Du in diesem ganzen Prozess Deine Über­le­gungen, die Du vorab schon hattest, revi­dieren – oder hat sich da eher ein Eindruck bestätigt?

Oliver Ruf: Ich hatte Die digi­tale Univer­sität ursprüng­lich als eine Art Utopie konzi­piert: sehr radikal, sehr kompro­misslos, regel­recht revolutionär.

ChL/SZ: Inwie­fern?

Oliver Ruf: Das Buch sollte eine Provo­ka­tion sein, gegen rein utili­ta­ris­ti­sche Forde­rungen aufbe­gehren und diesen eine philo­so­phi­sche, eine abstrakte Konstruk­tion von digital durch­drun­gener Univer­sität gegen­über­stellen. Nur befand ich mich plötz­lich in der Situa­tion, dass aus der Konzep­tion, die ich damit hin und her wenden und mit univer­si­täts­theo­re­ti­schen Posi­tionen konfron­tieren wollte, eine notwen­dige Wirk­lich­keit wurde, die poli­tisch verordnet und von den Hoch­schulen ohne allzu großen Wider­stand in Maßnah­men­ka­ta­logen nieder­ge­schrieben worden ist. Für einen Medi­en­phi­lo­so­phen ist das eine unge­wöhn­liche Situa­tion. Die eigenen Vorstel­lungen, die man als Gedanken entwi­ckeln möchte, um diese dann einzu­for­dern oder wenigs­tens vorzu­schlagen, anzu­regen, stehen unmit­telbar vor Augen, und man wird während des Denkens bestä­tigt, ohne dass man es schon gesagt oder publi­ziert hätte.

ChL/SZ: In der Vorbe­mer­kung zu Deinem Buch beschreibst Du eindrück­lich, wie die Umstel­lung in den digi­talen Raum im März 2020 buch­stäb­lich von einem Tag auf den anderen voll­zogen werden musste. Wenn man sich ein knappes Jahr danach an die ersten Online-Lehrveranstaltungen erin­nert, scheint ein enormer Lern­pro­zess statt­ge­funden zu haben. Wie siehst Du das? Können wir so weiter­ma­chen? Oder brau­chen wir eine soli­dere Basis für die digi­tale Lehre der Zukunft?

Oliver Ruf: Wir benö­tigen eine andere respek­tive eine neue Grund­lage von Univer­sität. Digi­ta­lität und Digi­ta­li­sie­rung, wie ich sie verstehe und in dem Buch disku­tiere, ist wesent­lich und wesen­haft mehr als das Zur-Verfügung-Stellen von Platt­formen, das Bedienen von Tools, von Soft­ware, die Verla­ge­rung (und Über­wa­chung) von Prüfungen ins Digi­tale (und im Digi­talen). Am Ende betone ich daher, dass wir mit der Univer­sität eigent­lich noch einmal von Neuem anfangen müssten, d.h. sie resetten sollten: als digi­tale Universität. 

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ChL/SZ: Und welche Para­meter sollten für einen derar­tigen Neustart wichtig sein?

Oliver Ruf: Wir dürfen die Gesell­schaft ‚Univer­sität‘ nicht aus den Augen verlieren und gleich­zeitig das Surplus nicht loslassen, das sich gerade eröffnet. Dazu kann man noch­mals auf eine Umfrage des Philo­so­phi­schen Fakul­tä­ten­tages verweisen, die heraus­ge­stellt hat, dass das Erleben der mit Corona erzwun­genen Online-Lehre grund­sätz­lich gut ist, aller­dings diese für die Mehr­heit der Kolleg*innen ein erheb­li­ches Mehr an Arbeits­be­las­tung durch Lehr­vi­deos, Webi­nare, Screen­casts, Video­sprech­stunden, digi­tale Übungen usw. bedeutet. Zufrieden haben sich ja fast alle mit der Funk­ti­ons­weise im Rahmen des eLear­ning und der digi­talen Werk­zeuge gezeigt. Damit ist aber noch nichts über den Erkennt­nis­wert, das Errei­chen von Lehr- und Lern­zielen oder den tatsäch­li­chen Kompe­tenz­ge­winn oder die Persön­lich­keits­ent­wick­lung im Studium gesagt.

ChL/SZ: Uns inter­es­siert vor allem, welche Schwie­rig­keiten, aber auch welche Chancen Du in der Digi­ta­li­sie­rung im Hinblick auf die „Lehr-Lern-Beziehung“ siehst, die ja die Lehr­per­sonen nicht einfach über­flüssig macht, sondern zunächst einmal die Frage aufwirft, wie eine solche Bezie­hung besten­falls beschaffen sein sollte. Welche Modelle schweben Dir da vor?

Oliver Ruf: Die große Chance besteht darin, die digi­tale Univer­sität nicht ledig­lich als eine ‚digital durch­ge­führte Univer­sität‘ zu begreifen, in der der Patient ‚Univer­sität‘ thera­piert wird, sondern die digi­tale Univer­sität tatsäch­lich als eine Idee zu behan­deln, die nicht den Ort ‚Univer­sität‘ verab­schiedet. Denn ‚Univer­sität’ bedeutet immer auch, eine ‚Heimat‘ für ein gemein­schaft­li­ches Denken zu bieten. Das Risiko ist, diesen ‚Ort‘ zu verlieren und den ökono­mi­schen Kosten-Nutzen-Rechnungen zu erliegen – und auch, den ‚Kampf‘ der Fächer­kul­turen hier weiter auszu­tragen, d.h. die Diszi­plinen gegen­ein­ander auszu­spielen. Eine Univer­sität ist keine ‚Univer­sität‘, wenn sie nicht ihren Diszi­plinen (auch im Digi­talen) ein Dach über dem Kopf zu bieten versucht, unter dem diese sich nicht gegen­seitig die Köpfe einschlagen. Das betrifft auch die Rolle der Lehrenden und deren Bezie­hung zu den Lernenden.

ChL/SZ: Dazu würden wir gerne mehr erfahren.

Oliver Ruf: Bevor man in der digi­talen Univer­sität Expert*in und Erklärer*in bleiben sowie Moderator*in und Berater*in für die Studie­renden werden kann, muss einge­standen werden, dass auch digi­taler Unter­richt eine Form von Kommu­ni­ka­tion bedeutet und sich Kommu­ni­ka­tion auch immer in Problem­si­tua­tionen bzw. mittels Störungen reali­siert. Davon ausge­hend lassen sich Anlässe zur Moti­va­tion und ggf. zur Diszi­pli­nie­rung ausma­chen und finden, die die Rollen­ver­tei­lung und Bezie­hung nicht desta­bi­li­sieren, sondern festigen. Schließ­lich geht es auch in der digi­talen Univer­sität um die ‚Gemein­schaft‘ an der und der Univer­sität. Gleich­zeitig ist damit auch eine proble­ma­ti­sche Grenze der digi­talen Univer­sität ange­spro­chen, die unbe­dingt über­schreitbar gemacht werden muss. Diese Idee der digi­talen Univer­sität darf in Zukunft keine solchen Grenzen haben, sondern sie sollte besser mit ‚Schwellen‘ ausge­stattet sein, die dazu da sind, sie zu überschreiten.

ChL/SZ: Entzündet sich an diesen Schwellen das Revo­lu­tio­näre, Radi­kale, das Du erwähnt hast? Wo liegt dieses utopi­sche Poten­tial? Wie ließe sich die Zukunfts­vi­sion Univer­sität konkret beschreiben?

Oliver Ruf: Im Buch gehe ich in mehreren Passagen auf Jacques Rancières Über­le­gungen aus Le maître igno­rant (1987) ein, in dem er eine eman­zi­pierte Hoch­schul­lehre skiz­ziert. Gezielt wird auf eine wünsch­bare Lehr-Lern-Beziehung, in der es darum geht, wie durch Anwei­sungen (oder Aufträge) Wissen, Fähig­keiten und Erkennt­nisse erworben werden können: „ohne die Notwen­dig­keit von Erklä­rungen“! Dahinter zeigt sich eine, wie auch ich sie nennen würde, ‚virtu­elle Befä­hi­gung‘, die auch die digi­tale Univer­sität in ihrer Revo­lu­tio­na­lität und Radi­ka­lität auszeichnet. Es ist der bewusste Verzicht auf eine hierarchisch-erklärende Bezie­hung bei gleich­zei­tigem Vertrauen in die Fähig­keiten der Lernenden. Diese Bezie­hung entsteht hier explizit nicht durch den Kontakt zu fest­ge­legten Zeiten in fest­ge­legten Räumen, sondern durch die wieder­keh­rende Möglich­keit, die eigenen Fähig­keiten auszu­bilden – „zu verstehen, was andere gemacht und verstanden hatten“, wie es bei Rancière heißt, und zwar „ohne erklä­renden Lehr­meister“, sondern „durch die Span­nung“ des „eigenen Begehrens“.

ChL/SZ: In der Praxis bedeutet die Digi­ta­li­sie­rung der Lehre gleich­wohl auch die Suche nach und die Anwen­dung von neuen Tools. Die Univer­si­täten bieten Weiter­bil­dungen und Work­shops dazu an, und man fühlt sich als Dozent*in heraus­ge­for­dert, möglichst viele davon auszu­pro­bieren. Das macht zwar Spaß, ist aber eher das Gegen­teil einer Vision, wie Du sie in Deinem Buch entwirfst. Ist die aktu­elle „Zwangs­di­gi­ta­li­sie­rung“ denn über­haupt dazu geeignet, um grund­sätz­li­chen Ideen für eine Univer­sität der Zukunft zum Durch­bruch zu verhelfen?

Oliver Ruf: Mir kommt es wie ein Durch­lauf­er­hitzer vor, der dem Diskurs ständig Energie zuführt, diesen heiß werden, aber auch heiß laufen lässt. Nötig sind mithin Abküh­lungen, die die Tempe­ratur regeln bzw. in Schach halten. Aus meiner Sicht könnten solche Kühl­ag­gre­gate in der Refle­xion von Wahr­neh­mungs­weisen bestehen. Ich möchte für eine digital-ästhetische Univer­sität plädieren, d.h. für eine Hoch­schule, in der Weisen der Wahr­neh­mung und des Verhal­tens, der tech­ni­schen Durch­drin­gung und Vorbe­stim­mung von digi­taler Lehre, Forschung und Verwal­tung und der damit verbun­denen sozialen Hand­lungen insti­tu­tio­na­li­siert werden. Diese Insti­tu­tio­na­li­sie­rung meint die Etablie­rung einer „Umge­bung“, einer „Umwelt“ bzw. einer „Ökologie“ von Univer­sität, in der es um digi­tale Affi­zie­rungen und Alte­rie­rungen geht, die Entfer­nungen verrin­gern und diese Entfer­nungs­re­duk­tion als Grad­messer begreifen, um die Univer­sität nach wie vor als „Raum“ zu konsti­tu­ieren, in dem man „haust“ oder besser: „wohnt“.

ChL/SZ: Im Zusam­men­hang mit digi­taler Lehre in Pande­mie­zeiten ist viel von den Gefahren und Risiken der sozialen Verein­sa­mung die Rede. Und auch hier gibt es schon eine ganze Reihe von Tools, mit denen man das soziale Leben von Studie­renden im digi­talen Raum beför­dern kann. Wie siehst Du die Zukunft des sozialen Lebens an Universitäten?

Quelle: studienangebot.rub.de/

Oliver Ruf: Es geht um die Aufgabe, die digi­tale Univer­sität ästhe­tisch (mit allen Sinnen der Erkenntnis) als jenes „Milieu“ bzw. als jenen „Raum“ zu bauen, der sich – um einen letzten theo­re­ti­schen Stand­punkt zu zitieren – „dadurch auszeichnet bzw. von anderen Räumen unter­scheidet, dass er sich ausschließ­lich in Ausein­an­der­set­zung mit dem Phänomen der Bevöl­ke­rung, die ihn ‚bewohnt‘, ausbildet.“ (Maria Muhle) Es ist aber an der Zeit, sich von ‚klas­si­schen‘ Lehr-Lern-Einheiten (z.B. mit Lehr­ver­an­stal­tungen à 90 Minuten etc.) zu verab­schieden und statt­dessen Zusam­men­künfte anzu­bieten, die als Commu­nities funk­tio­nieren, um zu diesem Zweck auch ggf. in der Univer­sität ausschließ­lich mobil zu lehren und zu lernen – etwa mittels Smart­phones. Die Entde­ckung des Smart­phones (einschließ­lich dessen Ästhetik) für die Univer­sität könnte deren Zukunft bedeuten.

ChL/SZ: Kannst Du denn schon von konkreten posi­tiven Erfah­rungen einer derar­tigen mobilen Lehre mittels Smart­phones berichten? Spontan stellt sich für uns die Frage, ob eine derar­tige Mobi­li­sie­rung nicht gleich­zeitig zu einer Entgren­zung der zeit­li­chen und perso­nellen Ressourcen führt – und damit auch zu Effekten der Über­for­de­rung mit Blick auf das indi­vi­du­elle Enga­ge­ment auf allen Seiten. Im schlechten Fall dürfte eine solche Lehre dazu tendieren, die vorhan­denen Macht­ver­hält­nisse nicht zugunsten einer demo­kra­ti­scher aufge­stellten Univer­sität zu über­winden, sondern zu tota­li­sieren. Oder siehst Du das anders?

Oliver Ruf: Diese Befürch­tungen der Über­for­de­rung und/oder Entgren­zung sind ein Befund, der auch unab­hängig vom Diskurs ‚Univer­sität‘ die soziale Praxis der Smartphone-Mediennutzung auszeichnet. Über­sehen wird dabei u.U., dass zumin­dest Erwach­sene (!) in der Lage sein können, den Umgang mit diesen Arte­fakten gewinn­brin­gend (im besten Fall auch: erkennt­nis­brin­gend) zu prak­ti­zieren. Auch hier geht es mir nicht um den Einsatz ‚irgend­einer‘ Soft­ware bzw. ‚irgend­wel­cher‘ Apps, sondern um einen Wandel des Bewusst­seins gegen­über Medien schlechthin. Der Mensch – inner­halb wie außer­halb der Univer­sität – ist gegen­wärtig nicht mehr ohne diese Art von Technik wenigs­tens zu denken. Und gerade auch eine ‚Politik‘ des Smart­phone Cultural-Hacking, bei der die poten­ti­ellen Überwachungs- und Kontroll­me­cha­nismen umco­diert, verfremdet bzw. neu geschrieben werden können, zeigt, dass hier auch ein Möglich­keits­ho­ri­zont der digi­talen Lehre schlum­mert: abseits der Frage nach konkreten Erfah­rungen, sondern als Möglich­keit, die Univer­sität neu zu lesen.

 

Das Buch zum Thema:

Oliver Ruf, Die digi­tale Univer­sität, Wien: Passagen 2021.

  • Oliver Ruf lehrt Theorie und Ästhetik der Medien, Kommunikation und Gestaltung an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Er ist Co-Direktor des Instituts für Medienentwicklung und -analyse und Koordinator des Masterstudiengangs International Media Studies in Kooperation mit der Deutschen Welle und der Abteilung Medienwissenschaft der Universität Bonn.
  • Christine Lötscher lehrt Populäre Literaturen und Medien mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendmedien am ISEK - Populäre Kulturen der Universität Zürich und ist Herausgeberin von Geschichte der Gegenwart.
  • Sandro Zanetti lehrt Allge­meine und Ver­gleichende Literatur­wissen­schaft an der Univer­sität Zürich. Er ist Mitglied des Zentrums Künste und Kultur­theorie (ZKK) sowie Heraus­geber von Geschichte der Gegenwart.