• Robert Heinze ist Historiker mit dem Spezialgebiet Zeitgeschichte Afrikas. Zurzeit arbeitet er an der School of Oriental and African Studies in London an einem Forschungsprojekt zur Geschichte des informellen Transports in afrikanischen Städten. Er publiziert unter anderem zur Mediengeschichte, zur Geschichte des Radios im Südlichen Afrika und zur Geschichte der Stadtentwicklung.

Am 30. Oktober 1938, 8 Uhr abends, begann die Inva­sion der Erde durch Ausser­ir­di­sche. Erschro­ckene Hörer*innen konnten verfolgen, wie Nach­rich­ten­spre­cher in Eilmel­dungen, die das abend­liche Musik­pro­gramm unter­bra­chen, zunächst von Explo­sionen auf der Mars­ober­fläche berich­teten, gefolgt von Erdbeben und der Landung eines Objekts, das sich schnell als ausser­ir­di­sches Raum­schiff heraus­stellte. Die Folge, so berich­teten am nächsten Tag Zeitungen landes­weit: eine Massen­panik. Menschen seien aus ihren Häusern geflohen, die Notfall­te­le­fone der Polizei in New York hörten nicht auf zu klin­geln, und ein Mann fand seine Ehefrau zu Hause mit Gift in der Hand vor, weil sie „lieber sterben wollte“ als den Ausser­ir­di­schen in die Hände zu fallen.

Radio­ap­parat, 1930er Jahre; Quelle: mediathek.at

Die Massen­panik, die nach Orson Welles’ berühmtem Hörspiel „Krieg der Welten“ ausge­bro­chen sein soll, ist einer der grossen Mythen der Medi­en­ge­schichte. Erst in den 1990er Jahren wurde dieser Mythos von Sozi­al­psy­cho­logen hinter­fragt. Es stellte sich heraus, dass die Einschalt­quote recht gering war, und obwohl einzelne Hörer*innen – die nach der von Welles gele­senen Einfüh­rung einge­schaltet hatten – verängs­tigt bei der Polizei anriefen, war die Massen­panik gros­sen­teils fiktiv. Joseph Camp­bell zeigte 2010, dass die mass­lose Über­trei­bung der Panik wohl den ameri­ka­ni­schen Zeitungen geschuldet war, denen das neue Massen­me­dium Radio zur ernst­zu­neh­menden Konkur­renz um den lukra­tiven Anzei­gen­markt erwachsen war. Die New York Times brachte die Kritik auf den Punkt: „Radio is new but it has adult respon­si­bi­li­ties. It has not mastered itself or the mate­rial it uses. It does many things which the news­pa­pers learned long ago not to do, such as mixing its news and adver­ti­sing“. Welles hätte die neue Technik unver­ant­wort­lich genutzt, indem er Wahr­heit und Fiktion unzu­lässig vermischt habe, hiess es in mehreren Zeitungen – ein ange­sichts der völlig über­zo­genen Bericht­erstat­tung ironi­scher Vorwurf, und eine Dynamik, die nicht zufällig an heutige „Fake News“-Debatten gemahnt.

Gefähr­liche Medien

Der Mythos von der Massen­panik durch das Radio ist nicht das erste und sicher nicht das letzte Mal in der Geschichte moderner Massen­me­dien, dass der Konsum eines sich neu etablie­renden Mediums als gefähr­lich betrachtet wird, weil Rezipient*innen angeb­lich mit den neuen tech­no­lo­gi­schen Möglich­keiten und unge­wohnten Formen des Medi­en­kon­sums über­for­dert seien. Insbe­son­dere margi­na­li­sierte Gruppen wurden dabei immer wieder als gefährdet (und, in der Konse­quenz, gefähr­lich) ausge­macht. Im 18. Jahr­hun­dert waren es Diskus­sionen um die „Lese­sucht“ der Frauen, die Romane zur Unter­hal­tung statt mora­li­scher Erbauung lasen; bei Einfüh­rung des Radios die „Radiotie“, an der Haus­frauen leiden sollten, die zerstreut neben der Haus­ar­beit Radio hörten. In den 40er Jahren bemerkten Kolo­ni­al­ver­walter, Kino und Radio könnten die Moral kolo­nialer Rezipient*innen unter­graben.

1950er Jahre Horror-Comic; Quelle: idwpublishing.com

Noch später wurden Comics, Video­filme und schliess­lich Compu­ter­spiele und Handys als poten­tiell süchtig und gewalt­tätig machende „Verführer“, nun von Kindern (in einer erwart­baren Doppe­lung werden beson­ders die Vorlieben von Mädchen und jungen Frauen als mora­lisch proble­ma­ti­scher und „zerstreuter“ Konsum gesehen), ausge­macht. All diese Diskus­sionen eint, dass sie statt­finden, wenn ein sich neu etablie­rendes Medium kultu­relle Hege­mo­nien bedroht. Hege­monie, im Sinne Antonio Gram­scis, heisst hier „intel­lek­tu­elle und mora­li­sche Führung“, also die Fähig­keit bestimmter sozialer Gruppen, gesell­schaft­li­chen Konsens herzu­stellen. Berit Glanz brachte es in einem Artikel über die Trauer um das „klas­si­sche“ (d.h. analoge) Lesen kürz­lich auf den Punkt: „Medi­en­wandel schmerzt, das ist keine Frage, er schmerzt jedoch vor Allem die Gruppen, die von der Exis­tenz, Domi­nanz und Status­zu­wei­sung eines langsam verschwin­denden Mediums profi­tiert haben.“

Vor diesem Hinter­grund verwun­dert die Kopf­lo­sig­keit der CDU im Umgang mit YouTube kaum. Der YouTuber Rezo, der bis dahin eigent­lich eine typi­sche „Influencer“-Karriere mit Musik- und Come­dy­vi­deos verfolgt hatte, präsen­tierte kurz vor der Euro­pa­wahl seinen ca. 1 Million Abon­nierten ein 55 Minuten langes Video namens „Die Zerstö­rung der CDU“, in dem er Wahl­emp­feh­lungen gegen CDU, SPD und AfD ausspricht; die CDU ist dabei Haupt­ge­gen­stand seiner Kritik. Er hatte bereits vorher kriti­sche Videos u.a. zur Einfüh­rung der EU-Urheberrechtsreform produ­ziert. Die hohe View­er­zahl und die bevor­ste­hende Wahl kata­pul­tierten „Die Zerstö­rung der CDU“ nun aber in die brei­tere poli­ti­sche und mediale Öffent­lich­keit. Die Reak­tionen insbe­son­dere aus der CDU reichten von abfällig über skan­da­li­sie­rend bis hin zu verschwö­rungs­theo­re­tisch raunend. Die Ankün­di­gung, Philipp Amthor ein Reak­ti­ons­video drehen zu lassen, das dann aber zurück­ge­halten wurde, zeigt die Kopf­lo­sig­keit der Partei­spitze und ihre Unfä­hig­keit, mit den längst etablierten Struk­turen und medialen Genres der Platt­form YouTube ange­messen umzu­gehen. Eine 11-seitige .pdf-Datei, die schliess­lich veröf­fent­licht wurde, wurde denn auch mit Spott und Kritik über­zogen. Auch die etwas geschick­tere Reak­tion von Kevin Kühnert und Lars Wede­kind aus den Reihen der SPD, bei einem „Let’s Play“ (immerhin ein auf der Platt­form etabliertes Genre) auf die Kritik zu antworten, wurde für schlechte Produk­ti­ons­qua­lität und inhalt­liche Schwäche kriti­siert.

Youtube und «Social Media»

Auch Anne­gret Kramp-Karrenbauers Forde­rung, man müsse YouTube stär­keren „Regeln“ unter­werfen, und ihre Aussage, man befinde sich in einer „asym­me­tri­schen“ Wahl­kampf­si­tua­tion, verwun­dert nicht. Sie miss­ver­stand allein schon den Titel des Videos, der nicht „zur Zerstö­rung der CDU aufruft“, sondern sich in das bereits etablierte Genre der „Zerstörungs“-Videos auf YouTube einreiht, das ausge­rechnet ironisch auf die Über­trei­bungen ameri­ka­ni­scher Main­stream­me­dien refe­riert, die seit Jahren in markt­schreie­ri­schen Über­schriften poli­ti­sche Debatten mit Begriffen wie „destroy“, „evis­ce­rate“ und gar „anni­hi­late“ beschreiben. Sich von einer angeb­li­chen linken Hege­monie in den Medien bedroht zu fühlen und darauf mit Eingriffen in die Medi­en­land­schaft antworten zu wollen, hat in der CDU Tradi­tion. Die Bedro­hung aber, die YouTube darstellt, speist sich noch aus anderen, älteren Diskursen – über die Gefahr inter­na­tio­naler Medien für die natio­nal­staat­liche Souve­rä­nität (ein Resi­duum des Kalten Kriegs und seiner ubiqui­tären Propa­gan­da­sender) zum Beispiel, vor allem aber aus der Angst vor dem „Eigen-Sinn“ (Alf Lüdtke) der Rezipient*innen.

„Seife Einhorn­scheisse“ aus einem YouTube-Kritik-Video von WALULIS, Quelle: youtube.com

Diese Angst ist so irra­tional wie begründet. Irra­tional ist sie, weil sie Rezipient*innen nicht als eigen­stän­dige Akteur*innen, sondern nur als passive Empfänger*innen kultu­rell, poli­tisch oder mora­lisch „schlechter“ Einflüsse imagi­nieren kann. Der gegen­he­ge­mo­niale „Eigen-Sinn“ der Rezipient*innen wird so auf die Medien selbst proji­ziert, die ihre Nutzer*innen gefährden und sie gleich­zeitig gefähr­lich werden lassen. Kramp-Karrenbauer ist ja bei Weitem nicht die Einzige, die sich um den Einfluss der „Influ­encer“ auf die Jugend sorgt. YouTube hält zur Zeit viele Schreck­ge­spenster bereit, bis hin zu wort­wört­li­chen (rein fiktiven) Gespens­tern. Auch die Besorgnis vor klarer beob­acht­baren Entwick­lungen aller­dings, wie z.B. die erwie­sene, orga­ni­sierte und vernetzte Propa­ganda von „alt-right“ und rechts­ex­tremen Medi­en­schaf­fenden kommt meist ohne syste­ma­ti­sche Rezep­ti­ons­stu­dien aus. Die aktu­elle Studie des Rats für kultu­relle Bildung über die Rezep­tion von YouTube unter Jugend­li­chen dagegen zeigt, dass sie das Medium selbst und einzelne Videos aktiv nutzen, durchaus kritisch reflek­tieren und von Schulen erwarten, auf ihr Bedürfnis nach medi­en­päd­ago­gi­schen Ange­boten dazu stärker einzu­gehen. Selbst die bekannte These von den „Filter­blasen“ der sozialen Medien wird von medi­en­wis­sen­schaft­li­chen Analysen nicht bestä­tigt bzw. wesent­lich verkom­pli­ziert.

Der aktive Rezi­pient

Begründet ist die Angst vor den Rezipient*innen aber, weil die Medi­en­ge­schichte zeigt, dass die Rezep­tion von Medien selten einfach zu kontrol­lieren ist. Aktive Rezipient*innen beschränken die Macht der kultu­rellen Hege­monie durch Medien; das betrifft Politiker*innen, die sich in einem bestimmten medialen Umfeld bewegen, vernetzen und dazu beraten lassen genauso wie die eigent­li­chen Medienproduzent*innen. Medien sind eben keine „ideo­lo­gi­schen Staats­ap­pa­rate“, wie Louis Althusser 1977 sagte, nicht einmal da, wo sie komplett unter staat­li­cher Kontrolle stehen. Das Internet ist keines­wegs das erste Medium, das über (national-)staatliche Grenzen hinweg wirk­same (Gegen-)Öffentlichkeiten produ­ziert. Durch die Geschichte der Medien zieht sich die Frus­tra­tion der Politiker*innen und Produzent*innen, dass ihre Inter­views, Texte, Filme, Radio­fea­tures nicht „richtig“ gelesen, gesehen oder gehört werden. Wie es ein Bericht der briti­schen Kolo­ni­al­ver­wal­tung in Sambia einmal ausdrückte: „Listeners were depres­singly adept at missing the point.“ Diese Frus­tra­tion hat sich noch verstärkt, seit es die Demo­kra­ti­sie­rung der medialen Produk­ti­ons­mittel margi­na­li­sierten Gruppen ermög­licht, über die begrenzten Öffent­lich­keiten alter­na­tiver Medien hinaus breite gesell­schaft­liche Diskus­sionen anzu­stossen oder zu beein­flussen.

Die einfache Wahr­heit, die Stuart Hall 1973 aussprach – dass Rezep­tion nicht einfach der „Empfang“ von Infor­ma­tion ist, sondern eine Inter­ak­tion, die selbst wieder auf die Medi­en­pro­duk­tion zurück­wirkt – ist inzwi­schen in ihrer erwei­terten Form in den Medi­en­wis­sen­schaften verbreitet, aber scheinbar in der öffent­li­chen Diskus­sion kaum ange­kommen.

Eman­zi­pa­to­ri­sches und auto­ri­täres Poten­tial

Die These von aktiven Rezipient*innen speist sich nicht zufällig aus den anti­ras­sis­ti­schen Cultural Studies; eine zweite, ebenso wich­tige medi­en­theo­re­ti­sche Tradi­tion ist die femi­nis­ti­sche. Beide mussten gegen eine Medi­en­for­schung anschreiben, die in ihrer rechten wie linken Vari­ante massen­me­diale Kultur nur als Nieder­gang von einer idea­li­sierten bürger­li­chen Öffent­lich­keit zu – je nach poli­ti­scher Ausrich­tung – kultu­rellem Verfall oder massen­ma­ni­pu­lie­render „Kultur­in­dus­trie“ analy­sierte. Margi­na­li­sierte Rezipient*innen wurden in solchen Erzäh­lungen als Teil des Problems ausge­macht – so hiess es in der Weimarer Repu­blik, Frauen würden zerstreut neben ihrer Haus­ar­beit Radio hören statt, wie die Männer rich­ti­ger­weise, konzen­triert und reflektiv. Wie sich heraus­stellen sollte, waren Frauen viel­mehr Vorreiter einer Praxis des Hörens, die sich mit zuneh­mender Inte­gra­tion des Radio­ap­pa­rats in den Alltag durch­setzen sollte. Die femi­nis­ti­sche Medi­en­re­zep­ti­ons­for­schung fragte dementspre­chend nach der Bedeu­tung des Medi­en­kon­sums als in den lebens­welt­li­chen Alltag einge­bun­denes soziales Handeln. Wie die Cultural Studies greifen sie dabei auf die Ideo­lo­gie­theorie von Antonio Gramsci und die medi­en­theo­re­ti­schen Über­le­gungen Walter Benja­mins zurück, die die Ambi­va­lenz neuer massen­me­dialer Tech­no­lo­gien betonten – das stän­dige Schil­lern zwischen ihrem eman­zi­pa­to­ri­schen und auto­ri­tären Poten­tial.

Gegen­he­ge­monie weckt Kontroll­phan­ta­sien

Medi­en­ge­schichte lässt sich also parallel als eine Geschichte der Medi­en­re­zep­tion und des Miss­trauens ihr gegen­über schreiben. Rezep­tion bleibt ambi­va­lent, beinhaltet immer das Poten­tial gegen­he­ge­mo­nialer Prak­tiken und entzieht sich ulti­mativ der Kontrolle. Die CDU-Politiker dagegen sind mit ihrer empörten Reak­tion nur die Letzten in einer Reihe von Vertre­tern gesell­schaft­li­cher Hege­monie, die wider­stän­digen Umgang mit Medi­ennur als irra­tional, „falsch“ und ille­gitim wahr­nehmen können und mit Kontroll­fan­ta­sien reagieren. Dass dies ausge­rechnet aus einer Partei kommt, die histo­risch eher die Libe­ra­li­sie­rung des Medi­en­marktes befür­wor­tete, kann nur die über­ra­schen, die vergessen haben, dass die Einfüh­rung des dualen Systems in Deutsch­land Teil von Helmut Kohls „geistig-moralischer Wende“ war. Denn Kohl verliess sich auf die eher „rechte“ Ausrich­tung der privaten Rund­funk­sender, die er der eher „linken“ Ausrich­tung des ÖR entge­gen­setzen wollte – ein altes Projekt der CDU seit Adenauer, in dessen Kontext auch die Grün­dung des ZDF 1961 gehört.

Ergänztes Logo aus einem YouTube-Kritik-Video von Lindsay Ellis; Quelle: youtube.com

Libe­ra­li­sie­rung und Kontrolle sind nicht notwen­di­ger­weise Gegen­sätze; der eigent­liche Konflikt besteht im Kampf um gesell­schaft­liche Hege­monie. In diesem Verständnis täten Politiker*innen und „klas­si­sche“ Medien gut daran, Rezo nicht als Ausdruck „falschen“ Medi­en­kon­sums durch Jugend­liche abzutun. Statt­dessen gilt es, die Rezipient*innen als aktive Mediennutzer*innen ernst­zu­nehmen. Dazu gehört durchaus auch, zu hinter­fragen, welche neuen Hege­mo­nien sich über von mono­po­lis­ti­schen Konzernen kontrol­lierte und nach Markt­lo­giken orga­ni­sierte mediale Infra­struk­turen tatsäch­lich bilden können. Sowohl die Cultural Studies als auch femi­nis­ti­sche Medi­en­for­schung wiesen nämlich auch auf die Probleme einer kapitalistisch-patriarchalen Medi­en­in­fra­struktur und die Notwen­dig­keit zum Aufbau alter­na­tiver Medien hin.

Egal, ob neue oder alte Medien, Zeitung oder soziales Netz­werk, es bleibt gültig, was der Medi­en­wis­sen­schaftler John Clarke bereits 1990 sagte: Medi­en­pro­duk­tion und -rezep­tion müssen als Bezie­hung, als „field of cultural power and struggle“, gedacht werden statt als sepa­rate Phäno­mene, um eindi­men­sional „pessi­mis­ti­sche“ Thesen vom kultu­rellen Verfall wie „popu­lis­ti­sche“ Thesen von der Wider­stän­dig­keit popu­lärer Rezep­tion zu vermeiden.

 

P.S.: Die beste Kritik an YouTube findet sich auf der Platt­form selbst, etwa hier oder hier.

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