Was haben Geld- und Finanzmarktpolitik mit der Entstehung von Hungersnöten zu tun? Eine neuere Studie des Wirtschaftshistorikers Charles Read zeigt, wie Hungerforschung neu zu denken ist, weil wirtschaftspolitische Umstände, die scheinbar nichts mit Nahrungsmitteln zu tun haben, wesentlich zu Hunger beitragen können.

  • Sandra Ujpétery

    Sandra Ujpétery befasst sich mit Zusammenhängen zwischen Arbeitslosigkeit, Arbeitsmärkten und Hunger. Sie schreibt ihre Doktorarbeit an der Universität Cambridge darüber, was mit Spinner:innen und Weber:innen in Schlesien und im Kanton Glarus geschah, als sie im Zuge der Industrialisierung durch Maschinen ersetzt wurden, und wie dies mit den Hungerkrisen von 1816/17 und in den 1840er Jahren zusammenhing. Den Master in Geschichte und VWL schloss sie an der Universität Zürich ab. Daneben ist sie als Lektorin und Korrektorin tätig (auftragskillerin.ch). Sie hat den Text: Die „Verdienstlosigkeit“ nach dem Ende der Handspinnerei. Arbeitslosigkeit und Hunger in Glarus 1790–1820 im Schweizerisches Jahrbuch für Wirtschafts- und Sozialgeschichte (2024) veröffentlicht.

Über wohl keine andere Hunger­krise in der Geschichte ist – akade­misch und popu­lär­wis­sen­schaft­lich – so viel publi­ziert worden wie über die „grosse Hungersnot“, die in Irland ab 1845 etwa eine Million Menschen oder ein Achtel der Bevöl­ke­rung das Leben kostete. Bei diesem wie bei anderen Beispielen befasst sich die Hunger­for­schung bislang selten im Detail mit policy-making-Prozessen und fast nie mit Finanz­märkten. Wie viel diese vernach­läs­sigten Faktoren zum Verständnis der histo­rio­gra­phisch promi­nen­testen Hunger­krise des 19. Jahr­hun­derts beitragen können, zeigt Charles Read in seiner Mono­gra­phie The Great Famine in Ireland and Britain’s Finan­cial Crisis von 2022.

Panik an den Londoner Finanzmärkten

Obschon hinsicht­lich des Ausmasses der Ernte­ver­luste wie auch der Anzahl der Toten und der lang­fris­tigen demo­gra­phi­schen Wirkungen ein Extrem­fall, wird die „Great Famine“ in Irland immer noch als ideal­ty­pi­sche „Hungersnot schlechthin“ betrachtet. Der in Cambridge forschende Wirt­schafts­his­to­riker Charles Read liefert mit seiner Zusam­men­schau von bislang kaum beach­teten Aspekten, die sich für das Verständnis dieser Kata­strophe aller­dings als wesent­lich heraus­stellen, eine neue Analyse, die verbrei­tete Annahmen in Frage stellt.

Im Zentrum steht bei Read ein Aspekt, der in der bishe­rigen Lite­ratur zu dieser Hungersnot höchs­tens beiläufig Erwäh­nung fand: die beiden Ausbrüche von Panik an den Londoner Finanz­märkten im April und Oktober 1847, welche die Refi­nan­zie­rung der briti­schen Staats­schulden und den Gold­stan­dard für das briti­sche Pfund in Frage stellten. Insbe­son­dere die erste Krise stellt sich als eng mit der Notlage in Irland verflochten heraus, wie Read anhand der privaten Korre­spon­denz von Entschei­dungs­trä­gern sowie der zeit­li­chen Abfolge von poli­ti­schen Entschei­dungen und dem Finanz­markt­ge­schehen belegt. Beide Krisen trugen mass­geb­lich dazu bei, dass die briti­sche Regie­rung ihre zunächst umfang­rei­chen Hilfs­mass­nahmen für Irland im Laufe des Jahres 1847 erheb­lich redu­zierte und schliess­lich einstellte. Dadurch wurde dieses Jahr zum berüch­tigten „Black ‘47“ bzw. Tief­punkt des Elends und Massensterbens.

Dieser dras­ti­sche Poli­tik­wechsel wurde bislang meist mit dem Regie­rungs­wechsel von den Tories unter Robert Peel zu den Whigs unter John Russell im Sommer 1846 erklärt: Während Peel und seine Partei in der bishe­rigen Histo­rio­gra­phie über­wie­gend als gross­zügig und hilf­reich darge­stellt werden, gelten die „libe­ralen“ Whigs als Anhänger einer dogma­ti­schen laissez-faire-Haltung, die staat­liche Hunger­hilfe und sons­tige Eingriffe in Nahrungsmittel- und andere Märkte möglichst habe vermeiden wollen.

Aller­dings führte Russells Regie­rung die Hilfe in Irland zunächst fort und plante in ihrem Budget im April 1847 sogar umfang­reiche weitere Ausgaben ein, die sie durch neue Staats­schulden in Form einer Anleihe von acht Millionen Pfund zu finan­zieren gedachte. Wie Charles Read nun detail­liert darlegt, kam diese soge­nannte Irland-Anleihe zwar zustande, sorgte jedoch für so grosse Beun­ru­hi­gung in der Londoner banking commu­nity, dass die Regie­rung ihre Mittel für die Hunger­hilfe wieder stark redu­zierte – um die Finanz­märkte zu beru­higen. Der zweite Panik­schub im Oktober 1847 hatte zwar andere unmit­tel­bare Auslöser, über­zeugte aber die zustän­digen Poli­tiker erst recht davon, dass sie keine weiteren Mittel durch Verschul­dung beschaffen könnten, ohne die Finanz­welt in Panik zu versetzen. Diese Besorgnis, und nicht ideo­lo­gi­sche Über­zeu­gungen oder eine Gering­schät­zung für irische Menschen­leben, war laut Read das entschei­dende Hemmnis für eine effek­tive Hunger­po­litik ab 1847. Weil die Finanz­welt so empfind­lich auf geplante Staats­aus­gaben für die Hunger­hilfe reagierte, glich der briti­sche Staat in seinem Umgang mit der Hunger­ka­ta­strophe „mehr einem gestran­deten Wal als einem mäch­tigen Levia­than“, wie Read ironisch anmerkt.

„Sach­zwänge“ und Fehlentscheidungen

Read betont indes, dass die dahin­ter­ste­henden „Sach­zwänge“ an sich keines­wegs zwangs­läufig bestanden, sondern ihrer­seits aus poli­ti­schen (Fehl-)Entscheidungen resul­tierten. Die Haupt­ur­sache verortet er in der Geld- und Finanz­po­litik von Robert Peel und seinem Schatz­kanzler Charles Wood (der auch unter Russell im Amt blieb), allen voran in ihrem „Bank Charter Act“ von 1844. Dieses Gesetz, das bislang nicht auf dem Radar der Hunger­for­schung aufge­taucht ist, regelte die Ausgabe von Bank­noten und deren Deckung durch die Gold­re­serven der Bank of England, und zwar in einer solchen Art und Weise, dass diese Gold­re­serven bei Nervo­sität an den Finanz­märkten relativ schnell bedenk­lich knapp werden konnten. Dahinter steht eine Proble­matik, die in der heutigen Makro­öko­nomik als Mundell-Fleming-Trilemma bekannt ist, ein „unmög­li­ches Dreieck“ also: Es gibt einen grund­sätz­li­chen Ziel­kon­flikt zwischen den drei poli­ti­schen Zielen Wech­sel­kurs­sta­bi­lität, geld­po­li­ti­sche Auto­nomie eines Landes und freier inter­na­tio­naler Kapi­tal­ver­kehr, denn es können immer nur zwei davon gleich­zeitig erreicht werden. Den Zeit­ge­nossen in den 1840er Jahren fehlte jedoch ein syste­ma­ti­sches Verständnis für diese Zusam­men­hänge. Es gab sehr wohl Kritiker, die erkannten, wie labil und krisen­an­fällig das mit dem „Bank Charter Act“ etablierte System war. Peel und Wood schenkten diesen Einwänden aber keinen Glauben und meinten, Gold­wäh­rung, Frei­handel, möglichst tiefe Nahrungs­mit­tel­preise und ein ausge­gli­chenes Staats­budget gleich­zeitig verfolgen zu können, ohne die Konflikte zwischen diesen Zielen zu erkennen.

Auch alter­na­tive Finan­zie­rungs­mög­lich­keiten schei­terten: Die Hunger­hilfe durch höhere Steuern in Gross­bri­tan­nien zu finan­zieren, war keine Option, weil Russells Regie­rung mit ihrer schwa­chen Posi­tion im Parla­ment keine Mehr­heit für Steu­er­erhö­hungen zustande brachte. Gerade auch die meisten der 105 irischen Abge­ord­neten lehnten dies ab.

Tatsäch­lich gab es, was in einem Gross­teil der Hungersnot-Literatur kaum eine Rolle spielt, zu dieser Zeit Abge­ord­nete aus Irland im Londoner Parla­ment, immerhin rund 16 Prozent aller Abge­ord­neten. Diese „MPs“ vertraten zwar nicht direkt die Hungernden und vom Hunger Bedrohten, aber seit der Katho­li­ken­eman­zi­pa­tion doch auch die katho­li­sche Bevöl­ke­rungs­mehr­heit. Von ihnen kamen jedoch keinerlei konstruk­tive Vorschläge zur Hungerbekämpfung.

Schluss­end­lich sollte staat­liche bzw. öffent­liche Hilfe für die Notlei­denden in Irland nur noch aus den Steuern der dortigen Land­eigen­tümer bestritten werden. Diese Mittel allein reichten aber unmög­lich aus, trotz oder gerade wegen Steu­er­sätzen von effektiv über 50 Prozent in manchen Gegenden. Eine Umver­tei­lung nur inner­halb Irlands, ohne zusätz­liche Trans­fers aus Gross­bri­tan­nien, konnte nicht genügen, da bei den lokalen (Land-)Besitzenden, so gerne und nicht ganz zu Unrecht sie auch für die Not mitver­ant­wort­lich gemacht wurden, nicht genug zu holen war.

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Während weiterhin so grosse Not herrschte, dass etliche Autor:innen das Ende der Hungersnot erst 1852 oder noch später ansetzen, wurde gegen­über der zeit­ge­nös­si­schen Öffent­lich­keit bereits ab Ende 1847 betont, es sei seitens der Regie­rung alles Mach­bare und Sinn­volle getan worden, nun könne und müsse sich Irland selbst helfen. Solche Darstel­lungen sollten abge­sehen von Selbst­ver­ge­wis­se­rung und Gewis­sens­be­ru­hi­gung nicht zuletzt den Finanzmarktakteur:innen vermit­teln, dass der briti­sche Staat wirk­lich nicht mehr beab­sich­tigte, Mittel für die Hunger­hilfe aufzu­wenden. Die blamable eigent­liche Hand­lungs­un­fä­hig­keit des Staates wurde hingegen beschwiegen, und ihre finanz­po­li­ti­schen Ursa­chen wurden nie benannt oder aufgearbeitet.

Irland und Mauri­tius – Der Vorteil der Kolonie

In einem etwas provo­ka­tiven, doch aufschluss­rei­chen Exkurs richtet Read den Blick weit weg von Irland – nach Mauri­tius, wo 1847 eben­falls eine Hunger­ka­ta­strophe drohte, die aber nicht eintrat und deshalb in Verges­sen­heit geriet. Nach einer schlechten Zucker­rohr­ernte und dem Zusam­men­bruch von etli­chen Unter­nehmen als Folge der briti­schen Finanz­krise vom Herbst 1847 fehlten nämlich die Mittel, um die übli­chen Nahrungs­mit­tel­im­porte sowie den weiteren Betrieb der Zucker­rohr­plan­tagen zu finan­zieren. Dadurch war ein Gross­teil der 160‘000 Einwohner:innen von Hunger bedroht, v. a. ehemals versklavte Afrikaner:innen sowie seit Abschaf­fung der Skla­verei für die Plan­ta­gen­ar­beit ange­wor­bene Inder:innen.

Gerade als Kolonie, und eben nicht wie Irland inte­graler Bestand­teil des „Mutter­landes“, konnte Mauri­tius jedoch eine eigen­stän­di­gere Währungs­po­litik verfolgen, welche nicht die Schwä­chen des „Bank Charter Act“ aufwies und den nötigen Spiel­raum bot, um sowohl Nahrungs­im­porte als auch die Fort­set­zung des Zucker­rohr­an­baus vorzufinanzieren.

Dieser Seiten­blick bestärkt Reads Haupt­ar­gu­ment, dass verhäng­nis­volle Geld­po­litik eine mass­geb­liche Rolle spielte und das briti­sche Empire ohne dieses Hindernis zu einer erfolg­rei­cheren Hunger­po­litik willens und fähig gewesen wäre. Es ist aber auch ein Seiten­hieb gegen Inter­pre­ta­tionen, die Irland als kolo­nial unter­drückt verorten und die Kata­strophe damit erklären wollen. Denn wie das Beispiel Mauri­tius zeigt, konnte der Status als Kolonie in gewisser Weise vorteil­hafter sein, als zum Mutter­land zu gehören.

Details geld­po­li­ti­scher und makro­öko­no­mi­scher policy-Debatten (wem die Gold­re­serven der Bank of England gehörten, wer sie wann in Anspruch nehmen konnte bzw. dies auch absehbar tun würde) sind für die Hunger­for­schung unge­wohnte Themen. Als Einfüh­rungs­lek­türe zur „Great Famine“ ist Reads Buch denn auch nicht geeignet. Die Frage nach den poli­ti­schen Ursa­chen und Hinter­gründen dieser Kata­strophe, nach Verant­wor­tung und Hand­lungs­mög­lich­keiten, kann aber in Zukunft nicht ernst­haft ohne Bezug­nahme auf Reads Befunde erör­tert werden.

Nicht nur Natio­nal­ge­schichte, nicht nur Nahrungsmittel

Aus „Contai­nern“ oder Schub­laden verschie­denster Art auszu­bre­chen, ist für Geschichte im Allge­meinen und gerade auch für die Hunger­ge­schichte wichtig und erkennt­nis­för­dernd. Der Ausbruch aus natio­nalen und natio­nal­ge­schicht­li­chen Contai­nern ist teil­weise schon erfolgt, wie etwa die Forschungen des irischen Wirt­schafts­his­to­ri­kers Cormac Ó Gráda zeigen; jener aus thema­ti­schen Schub­laden steht zu grossen Teilen noch aus. So bleibt die Fixie­rung auf Nahrungs­mittel, auf Ernte­mengen und Nahrungs­mit­tel­märkte weiterhin bestehen, während andere Märkte kaum Beach­tung finden, obschon sie eben­falls zur Entste­hung oder Vermei­dung von Hunger beitragen können – Arbeits­märkte etwa oder in diesem Fall Geld- und Finanzmärkte.

Reads genauer Fokus darauf, welche Entschei­dungs­träger konkret was verant­wor­teten (wer entschied was, basie­rend auf was für Infor­ma­tionen oder auch Wissens­lü­cken, mit welchen Interessen- und Ziel­kon­flikten), sein Blick auf Entschei­dungs­pro­zesse und Macht­ver­hält­nisse in West­minster sowie auf das Geschehen an den Londoner Finanz­märkten ebenso wie in Irland sind wegwei­send dafür, wie solche Aspekte in die Hunger­for­schung einge­bracht werden können; sie liegen aller­dings der „klas­si­schen“ bishe­rigen Hunger­for­schung so fern, dass die Rezep­tion durch sie wohl deshalb noch zu wünschen übrig lässt, erst recht im deutsch­spra­chigen Raum.

Einen Rezen­senten irri­tierte etwa die impli­zierte Vorstel­lung von agency, wenn „die Finanz­märkte“ poli­ti­sches Handeln zur Rettung von Menschen­leben verei­teln. Für Wirtschafts- und Sozialhistoriker:innen mag es tatsäch­lich als Defizit erscheinen, dass die banking commu­nity bei Read, anders als die poli­ti­schen Entschei­dungs­träger, weit­ge­hend anonym bleibt und ihre Motive und Einstel­lungen nicht beleuchtet werden. Dem lässt sich aller­dings entgegnen, dass dieje­nigen Akteur:innen, die 1847 vermehrt ihr Gold von der Bank of England abzogen oder ihre Bank­noten gegen Gold eintauschten, unab­hängig davon handelten, ob sie die Ausga­ben­pläne der Regie­rung guthiessen oder ablehnten. Sie sahen das Risiko, dass dadurch der Gold­stan­dard unhaltbar oder die Staats­schulden untragbar werden könnten, und handelten ähnlich wie bei einem „Bank Run“ aufgrund der begrün­deten Furcht, dass Andere dasselbe befürchten und schneller handeln würden. Sie hätten sich auch nicht darauf einigen können, dies nicht zu tun, um die Regie­rung unge­stört walten und den Hungernden helfen zu lassen.

Wie das Handeln von Marktteilnehmer:innen somit nicht von poli­ti­schen oder (anti-)humanitären Absichten geprägt ist, sondern durch die unent­rinn­bare Logik – und Tragik – von poli­tisch gesetzten Rahmen­be­din­gungen und Anreizen getrieben wird und dabei poli­tisch und sozial folgen­schwer sein kann, mag durchaus verstö­rend wirken und gängige Vorstel­lungen von mensch­li­chem Wirken und von Moti­va­tionen heraus­for­dern. Dies zeigte sich poli­tisch ganz anders gela­gert in jüngerer Vergan­gen­heit, als die Finanz­märkte ausge­spro­chen negativ auf die Budget­pläne von Liz Truss in Gross­bri­tan­nien 2022 oder die Zoll­po­litik Donald Trumps reagierten – woraufhin just so manche Politiker:innen und Journalist:innen, die sonst so gerne die Schwarm­in­tel­li­genz von (Finanz-)Märkten preisen, auf angeb­lich „linke“ oder „woke“ Finanz­märkte schimpften.

Read liefert keine entpo­li­ti­sierte Sicht auf „Sach­zwänge“, wohl aber einen präzisen Blick auf poli­ti­sche Entschei­dungs­träger und deren Hori­zonte und Einschrän­kungen. Dabei betont er, dass mass­geb­liche poli­ti­sche Entschei­dungen anders hätten getroffen werden können und nicht alter­na­tivlos waren. Hunger wird eben erstens nicht nur am Ort des Gesche­hens verur­sacht – und zwei­tens auch durch Entschei­dungen in Berei­chen, die vermeint­lich und auf den ersten Blick nichts mit Nahrungs­mit­teln zu tun haben, aber schluss­end­lich ausschlag­ge­bend dafür sind, ob Menschen genug zu essen bekommen oder nicht.

 

Charles Read, The Great Famine in Ireland and Britain’s Finan­cial Crisis, Wood­bridge, Boydell Press, 2022, 336 S., 39 CHF, ISBN 978-1-78327-727-8.