Was ist der öffentliche Raum? Ist er ein Ort der Macht oder der demokratischen Teilhabe? Der Architekt, Stadtplaner und Künstler Christoph Haerle über die politische Funktion des öffentlichen Raums in der europäischen Geschichte.

Chris­toph Haerle, Sie beschäf­tigen sich als Theo­re­tiker und als Prak­tiker, als Archi­tekt und Künstler seit Jahren intensiv mit dem öffent­li­chen Raum. Sie haben mit verschie­denen künst­le­ri­schen Arbeiten in den öffent­li­chen Raum inter­ve­niert; Sie haben öffent­liche Räume konzi­piert, und vor allem fordern Sie immer wieder eine bewusste, sorg­fäl­tige Gestal­tung des öffent­li­chen Raumes. Beginnen wir mit einer einfa­chen Frage: Was ist öffent­li­cher Raum? Gibt es eine brauch­bare Defi­ni­tion des öffent­li­chen Raumes?

Chris­toph Haerle ist Archi­tekt ETH, Künstler und Stadt­planer in Zürich; Lehr­auf­träge an verschie­denen Univer­si­täten, regel­mäs­sige Tätig­keit in Wett­be­werbs­jurys und Kunst­kom­mis­sionen. Chris­toph Haerle: Ich versuche mit einem grossen zeit­li­chen Rück­blick auf Ihre Frage zu antworten. Die ersten öffent­li­chen Räume sind in der Vorzeit durch Rodungen geschaffen worden. Die Lich­tung war der erste öffent­liche Raum; sie entsteht in der Prähis­torie durch das Wegnehmen von vege­ta­tiver Substanz und schaffte bzw. defi­nierte damit einen meist kreis­för­migen Raum, der für kulti­sche Zwecke gebraucht wurde – ein Ort der Zere­monie und des Kultes. Übli­cher­weise aller­dings lässt man die Geschichte des öffent­li­chen Raumes bei den Grie­chen beginnen; Aris­to­teles schreibt ausdrück­lich über seine Bedeu­tung. An der grie­chi­schen Agora, diesem zentralen Platz der grie­chi­schen Polis, waren die tragenden Insti­tu­tionen des Stadt­staates ange­sie­delt, d.h. die Insti­tu­tionen der Lehre, der Politik, der Wirt­schaft und der Reli­gion. Die Typo­logie der Agora wurde von den Römern mit dem Forum nicht nur über­nommen, sondern sogar noch strenger gefasst, wie man sehr schön in Pompeji sehen kann. Auch hier ist der öffent­liche Raum umfasst von den Gebäuden, die der Politik, dem Handel, der Lehre und dem Kult dienen; die Strassen münden von allen vier Seiten auf diesen Platz, aller­dings durch Stein­poller blockiert – d.h. dieser Platz ist verkehrsfrei.

Das Forum in Pompeji, 1867, kolorierte Postkarte um 1900; Quelle: wikimedia.org

Das Forum in Pompeji, 1867, kolo­rierte Post­karte um 1900; Quelle: wikimedia.org

Das freie Zentrum gehört, wie Vitruv sagt, der Gott­heit. Dieses Zentrum ist also wiederum der Zele­bra­ti­ons­raum des Öffent­li­chen, des Gemein­samen, aber auch der Zele­bra­ti­ons­raum der Staats­idee bzw. der poli­ti­schen Macht. Diese beiden Funk­tionen wird der öffent­liche Raum so schnell nicht mehr verlieren.

Spre­chen wir also von der Macht. Im Mittel­alter spaltet sich die Macht in eine welt­liche und eine kirch­liche. Welche besetzte den öffent­li­chen Raum? 

Es erfolgt sogar eine Drei­tei­lung, indem im Hoch­mit­tel­alter, von Italien bis Deutsch­land, die drei Mächte der Politik, der Wirt­schaft und des Kultes ihre je eigenen öffent­li­chen Räume schaffen – den Markt­platz, den Domplatz und den poli­ti­schen Platz, wie etwa in Siena die Piazza del Campo oder in Rom den Campi­do­glio. Das ist der Platz, der eine Loggia hat, von der aus verkündet wird, was die Politik zu sagen hat; der Platz vor der Kirche hingegen ist der Ort der Prozes­sionen, und auf dem Markt­platz steht der Brunnen, an dem nach dem Mercato gewa­schen werden konnte. Mit anderen Worten, das, was bei den Römern, zumin­dest in der Zeit der Repu­blik, noch auf einem Platz zusam­men­ge­halten wurde, hat sich im Mittel­alter auf drei Plätze verteilt.

Wie hat sich die Archi­tektur dieser Plätze gewan­delt? Seit wann wurde der Platz als ein archi­tek­to­ni­sches Problem begriffen und bearbeitet?

Es begann, wie eben erwähnt, mit den Grie­chen, aber auf die Spitze getrieben wurde die Platz­idee im Barock, als der Platz archi­tek­to­nisch und städ­te­bau­lich ganz dezi­diert als Ort der Reprä­sen­ta­tion von Macht, der poli­ti­schen wie auch der kirch­li­chen Macht, insze­niert wurde. In dieser Hinsicht viel­leicht die archi­tek­to­nisch verrück­teste perfor­mance voll­bringt der Sankt Peters­platz in Rom. Dieser ist der Empfangsort für die Gläu­bigen und die Pilger: Die Pilger­wege aus ganz Europa enden in der bekannten archi­tek­to­ni­schen Umar­mungs­geste, entworfen und reali­siert von Gian Lorenzo Bernini.

Piranesi: Basilica San Pietro, 1748; Quelle: wikimedia.ord

Pira­nesi: Basi­lica San Pietro, 1748; Quelle: wikimedia.org

Diese ‚Umar­mung’ ist gleich­zeitig aber die Verlän­ge­rung des Pilger­weges in die Tran­szen­denz. Denn die Archi­tektur des Platzes ist perspek­ti­visch auf das Portal von St. Peter zuge­schnitten: Wer durch diese Pforte tritt, kommt in den Kirchen­raum – und die Perspek­tive setzt sich fort, über den eben­falls von Bernini gestal­teten Balda­chin hinweg nach hinten zum runden Fenster des Heiligen Geistes, das heisst dort, wo ‚von oben’ Licht einfällt und wo also die Idee des ‚Weges’ in die Tran­szen­denz hinein und in die Unend­lich­keit verlän­gert wird.

Das ist jetzt aber nur die pasto­rale Macht, die Macht über die Seele der Gläu­bigen, die auf diese Weise archi­tek­to­nisch insze­niert wurde.

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Richtig. Tatsäch­lich ist diese Insze­nie­rung des Weges in die Unend­lich­keit durch Bernini dann erst in der abso­lu­tis­ti­schen Land­schafts­ar­chi­tektur über­boten worden – und zwar in der Gestal­tung nament­lich des Parks von Versailles, wo sich wiederum die Blick­achse gegen den Hori­zont verliert. Hier kommt nun ein wich­tiges Element ins Spiel. Der Platz als öffent­li­cher Raum ist schon sehr früh ein gesell­schaft­li­ches Element gewesen, der Park als öffent­li­cher Raum war hingegen bis zur Fran­zö­si­schen Revo­lu­tion etwas Privates: Der Park war bis auf wenige Ausnahmen (wie zum Beispiel seit 1777 in Hannover) der private Raum des Königs, ein Raum der Herr­schenden, ein Raum ohne städ­ti­sche Öffentlichkeit.

Die Fran­zö­si­sche Revo­lu­tion hat also diesen öffent­li­chen Raum umco­diert, d.h. den privaten Land­schafts­raum, und den Park für das Volk, den peuple, geöffnet? Auf dem Champs de Mars wurden während der Fran­zö­si­schen Revo­lu­tion die grossen poli­ti­schen Feste gefeiert

Pierre-Antoine Demachy: Fête de l'Etre suprème, 1794; Quelle: wikipedia.org

Pierre-Antoine Demachy: Fête de l’Etre suprème, 1794 (Ausschnitt); Quelle: wikipedia.org

Ja, eindeutig, denn in der Fran­zö­si­schen Revo­lu­tion wurde diese zweite Idee von öffent­li­chem Raum – der Raum des Parks, der nur dem König und dem Hof gehörte – von der Bevöl­ke­rung in Besitz genommen und in der Folge auch für diese gestaltet. Ein Beispiel dafür ist der unter Napo­léon III., also in der Mitte des 19. Jahr­hun­derts, ange­legte Parc des Buttes Chau­mont im Osten von Paris, also dort, wo die Arbeiter wohnten. Auch der deut­sche Volks­park wäre ohne die Fran­zö­si­sche Revo­lu­tion undenkbar gewesen.

Nach der Fran­zö­si­schen Revo­lu­tion ist der öffent­liche Raum immer noch Raum für Märkte, er ist immer noch Raum für das Poli­ti­sche, für poli­ti­sche Prozesse, für Demons­tra­tionen und poli­ti­sche Feste, aber auch für die Demons­tra­tion von Macht, ja vor allem für das aufmar­schie­rende Militär, also die bewaff­nete Staatsmacht…

…immer mehr! Unter Napo­léon III. und seinem Pariser Präfekten Georges-Eugène Hauss­mann wird Paris ganz direkt für die Funk­tion der Macht umge­staltet, erstens, indem die neuen Grand Boule­vards auch als mili­tä­ri­sche Aufmar­schachsen für die Aufstands­be­kämp­fung verstanden wurden, und zwei­tens, indem „schwie­rige“ Quar­tiere dadurch unter Kontrolle gebracht wurden, dass man sie schlicht schleifte. Daran schloss sich unmit­telbar ein immer stär­keres Zele­brieren der Macht im öffent­li­chen Raum an und damit auch eine Umfor­mu­lie­rung von der Bedeu­tung des öffent­li­chen Raums.

Aber war das Paris der Grands Boule­vards nicht auch das Paris der Flâneur, das heißt die Stadt der von unmit­tel­barer Arbeit entlas­teten Bürger, die auf dem Boule­vard spazieren gehen, sich zeigen, sich treffen und sich vergnügen konnten?

Camille Pissarro: Avenue de l'Opéra, 1898; Philadelphia Museum of Art; Quelle: pbase.com

Camille Piss­arro: Avenue de l’Opéra, 1898; Phil­adel­phia Museum of Art; Quelle: pbase.com

Das ist sicher richtig, aber warum? Das Bürgertum – vor allem in Gestalt der bour­geois, weniger der citoyens – hat sich eben als Mit-Besitzende des öffent­li­chen Raumes verstanden. Auf einer theo­re­ti­schen Ebene ist das ein ganz wich­tiger Punkt, denn damit findet eine Iden­ti­fi­ka­tion der Bürger mit dem öffent­li­chen Raum statt – und damit zumin­dest im Ansatz Versöh­nung in einer Gesell­schaft voller Konflikte. Im ausge­henden 19. Jahr­hun­dert aller­dings wurde mit dem bour­geois der Besitz­bürger zele­briert, der sich als Mit-Besitzer des öffent­li­chen Raumes verstand. Hier spielte aller­dings eine listige Dialektik: Indem der bour­geois gegen die voll­stän­dige Verein­nah­mung des öffent­li­chen Raumes durch die Macht auf der Teil­habe, auf der Teil­nahme am öffent­li­chen Raum bestand, war er immer auch citoyen, Staats­bürger, poli­ti­scher Bürger.

Place de L'Etoile, Postkarte, 1922; Quelle: ma-planete.com

Place de L’Etoile, Post­karte, 1922; Quelle: ma-planete.com

Diese Span­nung zwischen Macht und bürger­li­cher Teil­habe wäre so gesehen in der Moderne in den öffent­li­chen Raum einge­schrieben worden?

Ja, aber man darf den Para­dig­men­wechsel nicht über­sehen, der mit Hauss­mann statt­findet. Bis zu diesem Zeit­punkt – seine Umge­stal­tung von Paris begann 1853 – war der öffent­liche Raum (wenn wir vom vorre­vo­lu­tio­nären Park absehen) der Raum, der die Bevöl­ke­rung sammelte, er war seit der Antike das Zentrum, wo sich alle Stadt­be­wohner versam­meln konnten. Unter Hauss­mann fand mit der neuge­stal­teten Place de l’Etoile und den von ihr abge­henden Grands Boule­vards ein wirk­li­cher Para­dig­men­wechsel statt: Jetzt ist das Zentrum nicht mehr Sammel-, sondern Ausgangs­punkt. Wer auch heute noch auf der Place de l’Etoile in Paris steht, findet sich im Nirgendwo unter diesem mass­stabs­losen Triumph­bogen. Das ist kein Ort zum Zusam­men­kommen, sondern ein Ort des ‚Ausstrah­lens‘: Von dort aus wird Macht in den Staats­raum proji­ziert – bis heute, zumin­dest symbo­lisch, wenn am Quatorze Juillet die Armee von der Etoile ausge­hend die Champs-Elyssée hinunter defiliert.

Grand Arche, Paris La Défense; Quelle: bluffton.edu

Grand Arche, Paris La Défense; Quelle: bluffton.edu

Fran­çois Mitte­rand hat in den 1980er Jahren diese alte könig­liche Achse vom Louvre über die Champs-Elysseé und den Triumph­bogen auf der Place de l’Etoile dann noch bis zum riesigen Grand Arche im Business-Neubauquartier La Défense verlängert…

Sicher, aber er hat diese Achse gewis­ser­massen tran­szen­diert, weil das ja nur noch optisch funk­tio­niert, nicht mehr als wirk­liche Aufmar­schachse – in die Défense geht man nicht zu Fuss, sondern muss die RER nehmen. Aber von der Idee, der Konzep­tion dieser Achse her gesehen, war Mitte­rand zwei­fellos ein Roya­list… Wenn wir jetzt aber wieder zum 19. und frühen 20. Jahr­hun­dert zurück­kehren, dann sehen wir – und das ist viel­leicht das euro­päi­sche Schicksal –, dass dieses Instru­ment der Macht­de­mons­tra­tion im öffent­li­chen Raum immer linearer wurde und in den Zele­bra­ti­ons­achsen der Dikta­turen kulminierte.

Also im Reichs­par­tei­tags­ge­lände in Nürnberg?

Zeppelin-Tribüne des Reichs­par­tei­tags­ge­lände in Nürn­berg, 1938; Quelle: reichtsparteitagsgelaende.de

Natür­lich! Aber auch in der Sowjet­union unter Stalin. Der öffent­liche Raum wird gene­rell zum Aufmarsch­raum der Macht, was dann nach dem Zweiten Welt­krieg im Westen dazu führt, dass man sich fast nicht mehr getraut, öffent­liche Räume, geschweige denn eine Achse zu planen und zu bauen. Denn der Miss­brauch des öffent­li­chen Raumes, seine Reduk­tion auf die lineare Funk­tion der Macht­pro­jek­tion und -demons­tra­tion mit dem Kulmi­na­ti­ons­punkt in Nürn­berg war so massiv – und hat das Vertrauen in die zivile Funk­tion dieses Raumes nach 1945 komplett erschüttert.

Dann kann man also sagen, dass vom Champ de Mars während der Fran­zö­si­schen Revo­lu­tion bis hin zu Nürn­berg oder dem Berliner Olym­pia­sta­dion von 1936 und der in Ost-Berlin neuge­stal­teten Stalin-Allee der frühen 1950er Jahre eine stetige Zunahme der Beset­zung des öffent­li­chen Raumes durch das statt­fand, was Sie die „lineare Macht­pro­jek­tion“ nennen?

– mit der Einschrän­kung, über die wir oben gespro­chen haben, dass in den öffent­li­chen Raum immer auch die Teil­habe, die Teil­nahme der citoyens, vor allem aber der bour­geois einge­schrieben und möglich war. Dennoch war die Reduk­tion des öffent­li­chen Raums auf die Funk­tionen der Macht in der ersten Hälfte des 20. Jahr­hun­dert zentral, und deshalb braucht es nach dem Zweiten Welt­krieg eine gewisse Zeit, bevor man sich – im Westen – über­haupt wieder getraut, öffent­liche Räume zu bauen. Nun, das erste grosse Werk, das den öffent­li­chen Raum wieder zum Thema machte, war Brasilia, die in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre buch­stäb­lich aus dem Nichts gebaute neue Haupt­stadt Brasi­liens. Die Planer und Archi­tekten um Lúcio Costa und Oscar Niemeyer wollten den öffent­li­chen Raum als Basis der poli­ti­schen Macht in einem demo­kra­ti­schen Verständnis insze­nieren. Deshalb ist die Praça dos Três Poderes so … zärt­lich – die Regie­rungs­ge­bäude in Brasilia sind klein im Vergleich mit euro­päi­schen Regie­rungs­ge­bäuden, sie sind menschen-massstäblich, keine Gebäude, die einen erschlagen.

Panoramic view of the Praça dos Três Poderes in Brasilia

Praça dos Três Poderes, Brasilia; Quelle: wikipedia.org

Gab es in Europa nach dem Zweiten Welt­krieg vergleich­bare Neue­rungen in der Geschichte des öffent­li­chen Raums?

Centre Pompiou, Paris; Quelle: archdaily.com

Centre Pompidou, Paris; Quelle: archdaily.com

Ich denke, das nächste wich­tige Datum in dieser Geschichte war zwei­fellos die Eröff­nung des Centre Pompidou in Paris 1977, mit diesem grossen, schrägen Platz, der sich aufs Gebäude hin neigt. Hier wurde erst­mals bewusst ein Raum geschaffen für Passanten, Gaukler, Schau­steller, für Leute die am Boden sitzen, etc. – also für eine ganz neue Idee von Bevöl­ke­rung, die sich an diesem Ort zusam­men­findet. Man kann zwar negativ sagen, das sei hoch­ma­ni­pu­lativ, aber es war auch sehr ‚zeichen­schwanger’. Denn was war die Idee? Frank­reich lag damals, im geteilten Europa, in der Mitte von (West-)Europa, und Frank­reich war zutiefst davon über­zeugt, die intel­lek­tu­elle und kultu­relle Führer­schaft Europas innezuhaben.

Centre Pompidou, Eingang; Quelle: rpbw.com

Centre Pompidou, Eingang; Quelle: rpbw.com

Deshalb dieses Centre Pompidou, wo der ganze Platz sich schief gegen die Eingänge neigt, die für alle offen­stehen und wo, mit anderen Worten, Bildung und Kultur allen zur Verfü­gung stehen soll: Das war die Idee dieses Platzes.

Das Gebäude von Renzo Piano und Richard Rogers war als Maschine gedacht…

…als Maschine für eine Bevöl­ke­rung, die teil­nehmen kann an der Gestal­tung, die freien Zugang zu Bildung und Kultur hat. Das war die Heils­lehre der Fran­zosen in den 1970er Jahren.

 

 

Den zweiten Teil des Gesprächs finden Sie hier.